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Ouvertüre (Gelesen: 234 mal)
tsching
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ich liebe die milanstation

Beiträge: 553
Ouvertüre
26.02.2016 um 06:24:13
 
Es ist wie das Komponieren von Weltmusikstücken.......

Der erste Satz ist eine Ouvertüre.
Es ist die Beschreibung der Ruhe vor dem Anfangssturm,
das Alpha, und das Omega zugleich. Hier trifft sich das Nichts in Allem.


Dann folgt vom ersten Thema der erste Satz.
Es ist geboren. Es ist da. Die erste Welt erblickt das
Licht.
Zugleich zeigt sich das Omega ein visionäres Seins-
Gesicht,
von dem, das einst erst werden wird, wo wir uns schon
befinden,
was unsere Angst erfunden, uns tief Verfangenheit wird binden.


Verwoben hören wir und grad ins erste Thema ein,
da setzt der zweite Satz schon ein.


Der zweite Satz ist turbolent. Von ihm bekommt nun
alles seinen Boden.
Es Bläst und treibt voran, wo es nur kann,
und teilt sich immer kleiner, feiner.


Der dritte Satz beendet dann
die Turbolenz und bringt
Entscheidung zwischen Stark und Schwach.
Doch, der Zenit ist noch nicht überschritten.
Es fehlt noch eins, die feine Kraft.


Im fünften Satz, als fünfte Variation des ersten
Themas,
wirds endlich klar, worum es geht,
das Ziel wird abgeschritten.
muß Stiefeln wohl gehorchen,
auch Trauer und dem Tod.


Bereit ist jetzt das erste Thema,
den schönsten Akkord das erste Mal zu spielen.
Der sechste Satz ist ausgewählt, soll dies bewirken
ewiglich.
Das Netz wird nun geknüpft und aufgespannt,
bis es stabil genug für zwei Akkorde.


Der siebte Satz vollendet fast das Thema.
Hier wird die nächste Welt bereitet, hier reift der Samen, quillt er auf.


Und nun der letzte Satz des ersten Themas,
es ist ein ganz besonderer Satz;
erscheint vollendet und ist doch ein Anfang.


Das 2. Thema spielt schon längst den letzten Satz lang
leise mit.


Und wer genau hinhört, tief Innen,
spürt das Echo des Echos, des Anfangs, das Alpha;
und "hört" dort das Omega-Gesicht leise lächeln,


dort stammt Welt wohl her,
eigens von dort, wo ich stehe,
am Wendepunkt von Anfang und Ende.


Wieviele Welten welten noch?


bernd matthes
aus Die Partizipathie ein neues philosophisch-politisches System Band 1 Der freie Mensch
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ständig bereit den intellektuellen überbau über bord zu werfen
 
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