Willkommen Gast. Bitte Einloggen

   NeuesForumMilanum
unabhängige Plattform für die Selbstverwaltung Milanstation
und die Vereinigung natürlicher Menschen
zur Förderung universeller Menschenrechte
 
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenPN an Administrator Milanstation VNM altesForum runde Tische  
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Wie könnte ein persönlicher Friedensvertrag nach dem Menschheitsrecht aussehen? (Gelesen: 292 mal)
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Wie könnte ein persönlicher Friedensvertrag nach dem Menschheitsrecht aussehen?
29.12.2014 um 22:43:02
 
Wie könnte  ein persönlicher Friedensvertrag nach dem Menschheitsrecht aussehen?

In Artikel 8 - Versammlungsfreiheit, Widerstandsrecht und soziale Verteidigung
Absatz 5 - Persönlicher Friedensvertrag - steht:

Jeder Mensch kann mit jedem anderen Menschen oder Menschengruppen einen persönlichen Friedensvertrag schließen. Friedensverträge sind nicht staatlichen Organen vorbehalten.


Daher ist die obige Frage durchausberechtigt.

Im Band 4 der Gesamtausgabe "Die Partizipathie" Kapitel  "2.3. Friedensverträge"hatte ich in der ersten Fassung folgenden Vorschlag als Standard-Vertrag vorgelegt, der auf die jeweils sehr persönliche Situation angepasst werden kann:


Zitat:
Persönlicher Friedensvertrag


Die beiden nachfolgen aufgeführten freien, natürlichen, lebendigen, rehabilitierten und unabhängigen Personen

Person a

und

Person b

schließen mit Wirkung ab dem Unterzeichnungsdatum einen persönlichen Friedensvertrag unter den im folgenden aufgeführten Bedingungen und Zusagen:


Artikel 1
Die Vertragsparteien werden offen und ehrlich miteinander umgehen und bemüht sein jeden Konflikt in friedlicher Absicht zu behandeln und zu lösen.

Artikel 2
Ist es nicht möglich eine Konfliktsituation friedlich beizulegen, tragen sie den Konflikt dem Menschheitsrecht-Gericht vor und respektieren die allgemeinen Bedingungen einer fairen Konfliktbeseitigungssuche.

Artikel 3
Sie stehen sich gegenseitig bei in Notsituationen nach ihren Kräften, soweit sie nicht durch die notwendigen Handlungen in Konflikt mit dem Menschheitsrecht und ihrer eigenen Verfasstheit geraten.

Artikel 4
Ein Anspruch auf eventuellen Schadensersatz für Vorgänge vor dem Friedensvertrag besteht nicht.

Artikel 5
Beide Vertragspartner werden alles notwendige und für sie mögliche tun, um eine kriegerische Handlung von Menschen gegen sich und den Vertragspartner zu verhindern.

Ort, Datum

Unterschrift      Unterschrift

Zum Seitenanfang
 

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
tsching
***
Offline


ich liebe die milanstation

Beiträge: 553
Re: Wie könnte ein persönlicher Friedensvertrag nach dem Menschheitsrecht aussehen?
Antwort #1 - 02.01.2015 um 12:22:15
 
ja wieso brauchen wir denn dann nun nochmal einen friedensvertrag.....
diese dinge, die da drinnstehn sind doch auch schon bestandteil der völkerbriefe????
Zum Seitenanfang
 

ständig bereit den intellektuellen überbau über bord zu werfen
 
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Wie könnte ein persönlicher Friedensvertrag nach dem Menschheitsrecht aussehen?
Antwort #2 - 02.01.2015 um 12:59:12
 
Ein Friedensvertrag ist immer dann nötig wenn es einen Krieg gab oder vorsorglich ein möglicher Krieg verhindert werden soll.

Ein Friedensvertrag insbesondere darin die Amnestie-Klausel macht sozusagen einen Schlussstrich unter der Vergangenheit. Ansprüche auf Schadenersatz die aus der Zeit vor dem Friedensvertrag stammen können dann nicht mehr geltend gemacht werden.
Daher müssen auch innerhalb der Friedensverhandlungen alle Kriegstaten auf den Tisch kommen und festgelegt werden welche form der Kompensation erfolgen sollen und welche nicht.

Ein Friedensvertrag ist auch deshalb nötig weil es den Zustand der Selbstbestimmung der ehemaligen Kriegsgegner symbolisiert.

Das sehen wir insbesondere im Zustand der BRD-Treuhandverwaltung.

Da es nach dem 2.Weltkrieg nicht einen Moment gegeben hat wo Deutschland als Ganzes unabhängig von seinen Besatzern durch seine Bevölkerung handeln konnte fehlt hier als erster Schritt eine Unabhängiogkeitserklärung von den Besatzern als zweiter Schritt die Konstitution in freier Selbstbestimmung einer obersten Ordnung, die dann die legitimierten Vertreter für Friedensverhandlungen festschreibt und als dritter Schritt die Friedensverhandlungen und den Friedensvertrag als Ergebnis. Erst dann ist der Prozess abgeschlossen der zwischen den ehemaligen Kriegsgegner eigenständige selbstbestimmte Staaten macht.
Der Friedensvertrag ist kollektiv gesehen also ein sehr wichtiges Signal und solange der nicht existiert stehen wir im Kriegsrecht und entsprechend kann mit Verordnungen regiert werden wie es der US-Amerikanische Präsident seit 1861 tun kann am Kongress vorbei.

Das aber der "Krieg" heute nicht nur mit militärischen Waffen auf Staatsebene geführt wird, sondern auch durch Medien auf der Informellen Ebene, durch Konzerne auf der Ebene der Ressourcen-Qualität und auf vielen anderen Ebenen weitere stille Waffen Anwendung finden, ist es notwendig das wir als Menschen unabhängig von den Wahl-Diktaturen ein Mittel erschaffen bei dem die Kriegstreiberischen Interessen ausgeschaltet sind und das vorgestellte könnte ein solches Mittel sein, wenn wir es mittelfristig zur Akzeptanz führen können.
Zum Seitenanfang
 

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1