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Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber! (Gelesen: 589 mal)
freierMilan
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Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber!
25.12.2014 um 15:24:39
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Es ist schon wunderlich was in BRD- Schieds-Gerichten so entscheiden wird.

Zitat:
Göttliche Eingebungen: Richter sprechen Jesus das Urheberrecht ab
In einem Buch will eine Frau Botschaften von Jesus festgehalten haben. Andere kupferten den angeblich göttlichen Text ab. Daraus entstand ein skurriler Rechtsstreit, den ein deutsches Gericht jetzt entschieden hat: Wer irre ist, kann trotzdem Urheber sein.

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Denkt mensch das, was dort entschieden wurde, etwas weiter, so ist auch die Bibel von diesem Urteil betroffen.
Die Bibel soll Gottes Wort sein, aber Gott ist nach diesem Urteil nicht der Urheber.

Das ist ja wirklich dumm gelaufen für die Christen oder? Zwinkernd
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Re: Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber!
Antwort #1 - 26.12.2014 um 16:50:05
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Zitat:
...sei bei der Entstehung der Schrift lediglich die Rolle einer Gehilfin oder Schreibkraft ohne jeden individuellen persönlichen Gestaltungsspielraum zugekommen, weshalb sie nicht als Urheberin anzusehen sei, könne nicht gefolgt werden. Nach allgemein vertretener Auffassung seien jenseitige Inspirationen rechtlich uneingeschränkt ihrem menschlichen Empfänger zuzurechnen. Für diese Auffassung spreche, dass es für die Begründung von Urheberschutz auf den tatsächlichen Schaffensvorgang - den schöpferischen Realakt - ankomme und der geistige Zustand des Werkschaffenden unerheblich sei, weshalb auch Geistesgestörte, Hypnotisierte und in Trance befindliche Personen Urheber sein könnten. Die Behauptung, das von einem menschlichen Schöpfer hervorgebrachte Werk verdanke seine Entstehung ausschließlich metaphysischen Einflüssen, stehe einer Zuordnung des Werkes zu seinem menschlichen Schöpfer und der Zubilligung von Urheberrechtsschutz nicht entgegen.


Die Frage der eigentlichen Urheberschaft bleibt in dem Urteil mangels Greifbarkeit unberührt.
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Re: Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber!
Antwort #2 - 28.12.2014 um 00:55:57
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Was ist denn eine uneigentliche Urheberschaft Zwinkernd
Und dazu eine eigentliche Urheberschaft?

Das Gesetz unterscheidet dies nicht.
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Re: Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber!
Antwort #3 - 28.12.2014 um 22:13:49
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freierMilan schrieb am 28.12.2014 um 00:55:57:
Was ist denn eine uneigentliche Urheberschaft Zwinkernd
Und dazu eine eigentliche Urheberschaft?


Eigentlicher Urheber ist laut Helen Schucman Jesus, sie wäre demzufolge uneigentliche Urheberin. Herausgeberin wiederum ist die genannte Stiftung.

freierMilan schrieb am 28.12.2014 um 00:55:57:
Das Gesetz unterscheidet dies nicht.


Meine Anmerkung dass die Frage der eigentlichen Urheberschaft in dem Urteil mangels Greifbarkeit unberührt bleibt, entspricht in der Konsequenz Deiner Feststellung.
Aus dem Urteil ließe sich allerings keine Aussage über die ´eigentliche Urheberschaft´ der Bibel ableiten.




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Re: Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber!
Antwort #4 - 29.12.2014 um 11:25:18
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Tja und diese diffusen Sätze leiten Rechte ab. Es ist eigentlich ein Witz.

§ 7 Urheber
Urheber ist der Schöpfer des Werkes.

Wie sollte auch Gott als "Schöpfer" der Welt extra aufgeführt werden.

§ 8 Miturheber
(1) Haben mehrere ein Werk gemeinsam geschaffen, ohne daß sich ihre Anteile gesondert verwerten lassen, so sind sie Miturheber des Werkes.

Da die christen nun sagen das der Mensch einen freien willen hat und sich entscheiden kann ist der Mensch doch "eigentlich" Zwinkernd Miturheber trotzdem er ja ehm selbst ein Werk ist und verändert das Werk Gottes.
Nun behauptet einer dieser Menschen nun der Schreibpinsel Gottes oder hier von dem Sohn Gottes zu sein.
Kann die Roman-Figur eines Schriftstellers selbst ein Buch schreiben? Wer ist dann der Urheber?

Oder um es weiter zu treiben wenn jemand Worte verwendet die er nicht selbst gemacht hat muß er die Autorenschaft derer berücksichtigen, die diese Worte schufen?

Naja jeder dieser Worterfinder kann sein Wort getrennt verwerten ohne das die geschaffen werte dadurch zerstört würden.

§ 12 Veröffentlichungsrecht
(1) Der Urheber hat das Recht zu bestimmen, ob und wie sein Werk zu veröffentlichen ist.

Nun wer hat Gott gefragt oder Jesus ?
Wer hat die Worterfinder gefragt?

Die Absurdität der derzeitigen Urheberrechtssituation ist wie viele andere Gesetze kaum noch ertragbar. Und das nur deswegen weil sie eben auch nur die Herrschaftslegitimität im Sinne haben.

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Re: Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber!
Antwort #5 - 29.12.2014 um 20:30:49
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freierMilan schrieb am 29.12.2014 um 11:25:18:
Tja und diese diffusen Sätze leiten Rechte ab. Es ist eigentlich ein Witz.


Tjaja, Witzigkeit kennt keine Grenzen ~ Witzigkeit kennt kein Pardon: Dass die Erbverwalterin judäische Volksfront äh Foundation for Inner Peace mit dem Copyright von Jesus Worten geizt und deswegen vor Gericht zieht, mutet daselbst ja bereits irgendwie wie ein schlechter Scherz an. Wobei sich mir allerdings nicht erschließt, ob der Rechtsstreit aus einem wohlgemeinten Textschutzinteresse resultiert (dass EKiW im Ganzen und unverändert bleibt, was auch sinnvoll wäre) oder ob es sich hierbei um „Mammonkram“ dreht. Wenn in dem Urteil von einer öffentlichen Wiedergabe von Textpassagen aus der C.-Fassung im Internet die Rede ist, würde ich annehmen dass dementsprechend unveränderte Wiedergaben gemeint sind. Soweit ich es ersehen kann stammt die C.-Fassung wohl von jemandem der als Professor A Bezeichnung findet, während die englische Originalfassung gemeinfrei geworden ist.

Die mir vorliegende deutsche 2. Auflage (1994) vom Greuthof-Verlag bezieht sich auf ein Copyright von 1983, 1987, 1989 der Foundation for Inner Peace.
Im Internet finden sich nach wie vor reichlich Textauszüge von EKiW, wobei ich nicht weiß welcher Fassung diese entnommen sind. Hab aber auch eine Seite erblickt wo empty ist (einkursinwundern.com). 

freierMilan schrieb am 29.12.2014 um 11:25:18:
Wie sollte auch Gott als "Schöpfer" der Welt extra aufgeführt werden.


Ja dass kann man bestenfalls voranstellen wie beim Grundgesetz. Und in wie weit dieser Verantwortung nachgekommen wird, besagt in welcher Verfassung sich die BRD befindet.

freierMilan schrieb am 29.12.2014 um 11:25:18:
Da die christen nun sagen das der Mensch einen freien willen hat und sich entscheiden kann ist der Mensch doch "eigentlich" Zwinkernd Miturheber trotzdem er ja ehm selbst ein Werk ist und verändert das Werk Gottes.


Nicht uninteressant in diesem Zusammenhang wäre, wie EKiW es definiert. Sinngemäß bringt dieser zum Ausdruck, dass freier Wille nicht bedeutet dass man bestimmen kann was zu lernen ist, sondern was man zu einer gegebenen Zeit lernen will wählen kann.

freierMilan schrieb am 29.12.2014 um 11:25:18:
Nun behauptet einer dieser Menschen nun der Schreibpinsel Gottes oder hier von dem Sohn Gottes zu sein.
Kann die Roman-Figur eines Schriftstellers selbst ein Buch schreiben? Wer ist dann der Urheber?

Oder um es weiter zu treiben wenn jemand Worte verwendet die er nicht selbst gemacht hat muß er die Autorenschaft derer berücksichtigen, die diese Worte schufen?


Meinst Du damit, ob in dem behandelten Zusammenhang die Intention Jesus zu berücksichtigen wäre?
Wenn es in seinem Sinne sein soll, ja.

„Umsonst habt ihr's empfangen, umsonst gebt es auch.“

freierMilan schrieb am 29.12.2014 um 11:25:18:
Die Absurdität der derzeitigen Urheberrechtssituation ist wie viele andere Gesetze kaum noch ertragbar. Und das nur deswegen weil sie eben auch nur die Herrschaftslegitimität im Sinne haben.


Dem Gericht schien es wichtig zu sein, darauf hinzuweisen dass der tatsächliche Schaffensvorgang nicht nur aus metaphysischen Einflüssen resultieren kann (wobei göttlicher Einfluss noch nicht einmal erwähnt wird), sondern auch aus Geistesstörung, Hypnose und Trance. Das finde ich nachvollziehbar, denn mangels Greifbarkeit und somit unter Zuspruch aller genannten Möglichkeiten würde die Gerichtsbarkeit ihre Herrschaftslegitimität in Frage stellen. Stell Dir mal vor was wäre, wenn ein wie auch immer gearteter Einfluss in der Niederschrift ein Gottesgericht über weltliches Gericht implizieren würde. Zwinkernd
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Re: Die Bibel - Gottes Wort - nach Richtern der BRD ist Gott nicht der Urheber!
Antwort #6 - 29.12.2014 um 22:18:17
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Zitat:
Dem Gericht schien es wichtig zu sein, darauf hinzuweisen dass der tatsächliche Schaffensvorgang nicht nur aus metaphysischen Einflüssen resultieren kann (wobei göttlicher Einfluss noch nicht einmal erwähnt wird), sondern auch aus Geistesstörung, Hypnose und Trance. Das finde ich nachvollziehbar, denn mangels Greifbarkeit und somit unter Zuspruch aller genannten Möglichkeiten würde die Gerichtsbarkeit ihre Herrschaftslegitimität in Frage stellen. Stell Dir mal vor was wäre, wenn ein wie auch immer gearteter Einfluss in der Niederschrift ein Gottesgericht über weltliches Gericht implizieren würde. Zwinkernd


Auf einen sehr ähnlichen Gedanken kam ich auch, allerdings nicht auf ein Gottesgericht allein bezogen.
Ich würde es eher darin sehen, das die Legitmität des Gerichts selbst in Frage gestellt wäre. Für den Gottes-Transzendenz-Bezug hast du dies ja bereits ausgeführt.

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Antwort #7 - 27.03.2017 um 04:54:21
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Kudos to you! I hadn't thugoht of that!
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