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Reise-Impressionen und Zustands-Gedanken (Gelesen: 584 mal)
freierMilan
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Reise-Impressionen und Zustands-Gedanken
19.12.2014 um 12:09:48
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Werte Friedens- und Freiheitsbewegte,

auf meiner Reise in der MoMa-Welt habe ich jetzt nach Braunschweig und Hannover ein wenig Ruhe, um die weiteren Termine zu koordinieren und kann auch mal etwas darüber sinnieren, was ich erlebt habe. Da, wo ich gerade untergekommen bin, ist Ruhe und Frieden eingekehrt und das hilft mir den Druck, unter dem ich bis vor kurzem stand, ausklingen zu lassen. Ja es ist verdammt wichtig den Weg der Freiheit zu stärken, damit wir zum Frieden kommen können, aber denken wir auch an die, die schon bald ein Jahr lang die MoMas organisieren und jeden Montag auf ihren Plätzen der Freiheit standen und die Menschen mahnten Frieden zu halten. Inzwischen scheint überall die Luft dünn zu werden. Eine so lange Aktion zerrt an den Nerven. Die Verleumdungen wegstecken und trotzdem freundlich bleiben und den Ausgleich zwischen verschiedenen Ansichten schaffen ist nicht nur eine Geduldsprobe, sondern manchmal Schwerstarbeit. Ich kann verstehen, das manche bei der zunehmenden Kälte die Hoffnung verlieren und am liebsten alles hinschmeissen würden, zumal dann die Infozecken mit den wahnsinnigsten Argumenten um die Ecke kommen, sticheln und geisseln ohne einen Funken Anstand. Selbst bei den sogenannten alternativen Medienmachern gibt es welche, die nur ihre eigene Person feiern und denen wirkliches vorankommen auf dem Weg der Freiheit hinten anstellen. Die politische Kultur ist nicht nur im etabslierten Sektor verkommen.
Gut, das mich solche Tiefschläge kaum noch erreichen können. Jeden dieser Dummschwätzer kann ich in fünf Minuten mit sachlichen Argumenten zerreissen, wenn es sein muss, aber selbst das würde mir leid tun, denn sie wissen nicht was sie tun. Sind gefangen in ihrer ideologischen Zwangsjacke, ob sie nun violett, rot, gelb, grün, schwarz oder braun aussieht.
Die Fraktionierung der politischen Aussagen ist vollständig und das korrelliert mit Tucholskys Aussage "Die Verblödung der Menschen ist vollständig".
Aber das muss nicht so sein, es ist vielmehr eine bestimmte Einstellung, die einen das so sehen lässt.
Wer weit vorausdenkt, wer Ideale pflegt, wer sich seine Wünsche noch erlauben kann, entfernt sich von der Realität sehr schnell und weit. Dadurch sieht die Realität oft noch viel schlimmer aus als sie vielleicht ist. Andererseits werden Viele sich die Realität besser vorstellen, als sie ist, weil sie die Grausamkeit in der Welt einfach nicht ertragen können. Der Wahnsinn, der mit Waffengewalt und zynischer Menschenverachtung Massen an Menschen quält und tötet, scheint von einem Höhepunkt zum nächsten ständig perfider zu werden.
Das ist auch im ganzen letzten Jahr passiert - trotz der Mahnwachen.
Da sehnt mensch sich zu ein paar Augenblicken der Ruhe und Entspannung. Doch jeden Montag aufs neue stehen sie da und mahnen, bringen den Zuhörern das zu Gehör, was die Medien trotz ihrer Aufgabe zu informieren, verschweigen oder verzerren. Weitere Grausamkeiten, weitere Bedrohungen, weitere Unmenschlichkeit. Kein Wunder also, das dann Esoteriker auf die Idee kommen von "innerem Frieden" zu sprechen, der die Voraussetzung sei für den "äußeren Frieden".
Sie treffen mit ihrem Argument auf ein Bedürfnis, das die Menschen haben und decken mit ihrem Vorschlag die Unruhigen zu, damit sie weiter schlafen können.
Innerer Frieden - wenn ich das schon höre platzt mir fast der Kragen, bin ich doch froh, das die Menschen wenigstens ein bisschen Unruhe in ihrem Geist realisieren, damit das Gehirn anfangen kann zu denken. Endlich eine Chance Lösungen zu erfinden durch einen aktiven Geist. Das Problem wird einfach nicht erkannt, sondern die Welt und das eigene Handeln  der Situation angepasst. Das Gehirn regelt seinen Stoffwechsel automatisch runter, wenn eine Störung beseitigt wurde durch eine Lösung. Dann ist innerer Frieden angesagt. Aber solange die Störung vorhanden ist, brauchen wir den erhöhten Stoffwechsel, das Mehr an Denken, um die Lösung zu erzeugen. Was hier deutlich verwechselt wird ist, das wir Gelassen sein müssen, um nicht der Angst vor der Störung zu erliegen. Nicht innerer Frieden ist gefragt, sondern Gelassenheit.
Sich nicht durch die Grausamkeiten von dem Weg der Freiheit abhalten lassen und gelassen die Verantwortung annehmen, die die Freiheit erfordert. Was nützen mir die Informationen über die Vorhaben der Elite uns zu versklaven, wenn ich keinen blassen Schimmer habe, wie ich mich aus den Abhängigkeit der soziopathischen Strukturen befreien kann. Und ich weiß doch längst, das die Abhängigkeiten schon einen Grad erreicht haben, der total genannt werden kann, bei den meisten meiner Mitmenschen.
Seid doch mal ehrlich: Was nützt es einem Alkoholiker ständig zu erzählen wie gefährlich Alkohol ist?
Wenn ein Alkoholiker therapiert werden soll, dann geschieht zuerst ein Entzug, der oftmals äußerst schmerzvoll ist. Damit wird die körperliche Abhängigkeit bekämpft. Danach beginnt die eigentliche Therapie, denn jedem Thearpeuten ist klar, das es einen Grund für die Alkoholabhängigkeit gibt, die im Menschen und seinem Umfeld liegt und der Alkohol ist nur das "Medium", durch das sich dieses eigentliche Problem ausdrückt.
Die Lebensenergie wurde in falsche Bahnen gelenkt durch ganz individuelle Erlebnisse, um es mal symbolisch auszudrücken.
Das Gleiche ist mit all den Menschen passiert, die nun Gesellschaftsabhängig geworden sind. Sie leben in Dealerstrukturen und ohne die zu ändern, schaffen sie es nicht aus der Abhängigkeit herauszugelangen und ihre eigentlichen Bedürfnisse und Motivationen zu erkennen und zu befrieden.
Darum ist dieses Geschwurbel von wegen innerer Frieden nur eine Ausflucht sich der Abhängigkeit nicht bewußt werden zu wollen - der Entzug ist zu schmerzvoll. Innen und Außen können nicht getrennt betrachtet werden; die Realität besteht immer aus Beidem in Wechselbeziehung zueinander.
Im Vergleich zwischen Alkoholabhängigkeit und Gesellschaftsabhängigkeit ist die Alkoholabhängigkeit wesentlich einfacher zu bewältigen.
Wir können den Abhängigen vom Alkohol isolieren -> körperlicher Entzug.
Geht das, wenn es sich um Abhängigkeiten handelt, die unsere Existenz betreffen? Jeder braucht Essen, wenn das Essen nur in Dealerstrukturen zu kaufen ist, wie soll da eine Isolation aussehen?
Die Therapie nach dem körperlichen Entzug findet oft in geschützten Räumen statt mit einer ständigen Möglichkeit den eigenen Geist mit den anderen zu reflektieren und Verhaltensmuster zu offenbaren, die dann mit neuen Verhaltensmustern überschrieben werden können. Die neuen Verhaltensmuster müssen trainiert werden bis ein Rückfall in die alten Muster wiederstanden werden kann.
Wie soll ein solcher geschützter Raum aussehen, in dem eine Gesellschaftssucht behandelt wird?
Vor allem die Zahl der Alkoholiker ist begrenzt, aber die Zahl der Gesellschaftssüchtigen nähert sich der Gesamtzahl der Menschen.
Aber wahrscheinlich wird der geneigte Leser und die geneigte Leserin nun abwiegeln und sagen, "ich hab das doch alles im Griff, ich bin nicht abhängig, ich habe doch eine Wahl und wenn ich eben das wähle ist es meine freie Entscheidung. Haha frei das ich nicht lache.
Ist das so?
Und wenn wir eine Wahl hätten, würden wir auch entscheiden, könnten wir überhaupt entscheiden?
Geben wir nicht alle vier Jahre unsere Entscheidungsfähigkeit für die wesentlichen Entscheidungen an die gewählten Diktatoren dieser römischen Wahldiktatur ab?
Sind es nicht genau die Entscheidungen, die die Dealerstrukturen aufrecht erhalten, die wir eben nicht treffen können und deren schreckliche Auswirkungen und Auswüchse wir jeden Montag von den Menschen, die sich solchen Informationen stellen, also noch einen gewissen Mut haben, aber voller Angst nun sind und uns diese Angst mit den schrecklichen Ereignissen gewissermaßen um Hilfe schreiend um die Ohren hauen?
Wir sollen Gelassen sein, um dann die richtigen Handlungen zu tun. Das geht aber nur, wenn die Gelassenheit durch eine Perspektive auf eine Lebenswerte Zukunft untermauert ist.
Fehlt uns die Perspektive, wäre die Forderung nach Gelassenheit nur der Versuch die Emotinen zu verdrängen und einzusperren. Die Folgen wären dann irgendwann die explosionsartige Entladung der aufgestauten Emotionen. Ganz sicher!

Gut, das ich eine Perspektive habe und einen Blumenstrauß voller Lösungen für mindestens die meisten der Probleme. Ich weiß, das ich die Lösungen nur mit anderen zusammen umsetzen kann, was eigentlich ja nicht schlecht ist, denn ich will ja nicht auf einen Egotrip reisen. Smiley
Für mich ist aber die Frage, kann ich dazu beitragen, das die Menschen auf der Mahnwache eine neue Perspektive erhalten, denn die bisherige Perspektive mit der explosionsartigen Vermehrung der Mahnwachenorte hat sich totgelaufen und der Versuch durch fantasievolle neue Aktionsformen über eine Vielfalt des Widerstandes, angeregt durch die alte Friedensbewegung, erscheint mir auch nicht gerade überzeugend und Richtung weisend.
Ich schätze Vieles, was aus der sozialen Verteidigung entstanden ist, doch heute brauchen wir etwas, was über diese immernoch im Herrschafts-System gefangenen Strategien hinausgehend eine echte Lebensperspektive gibt.
Es ist nicht richtig ein Maß an Toleranz zu üben, das dazu führt, das alles zu einem Einheitsbrei wird und keine Profile mehr zu erkennen sind. Ein Mensch besteht nunmal nicht aus lauter omnipotenten Stammzellen, sondern es geschieht eine Zelldifferenzierung und es bilden sich dezentrale  Strukturen, Organe, die zusammen mehr sind als die Summe ihrer Teile.

Friede ist ein Ergebnis eines Prozesses, der auf dem Weg der Freiheit entsteht, weil die Menschen durch die Annahme von Verantwortung aus willkürlicher Handlung zwischen sich die Freiheit ermöglichen. Dies geschieht nur dann, wenn die Menschen lernen ihr Handlungsrecht mit dem Würderecht aller anderen Menschen, der Heilung der aus der Vergangenheit überkommenden traumatischen Emotionen und der auf die zukünftigen Generationen ausgeübten Verantwortung in Einklang bringen. Das ist unsere wesenhafte Chance als Menschheit.

Und für diese Chance mache ich meine Reise Das Freiland-Konzept geht auf Reisen
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Re: Reise-Impressionen und Zustands-Gedanken
Antwort #1 - 23.12.2014 um 01:13:07
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Es war wieder Montag und ich konnte es nicht lassen - von wegen mal etwas ruhe und so - jedenfalls war ich dann doch nochmal in Braunschweig auf der MoMa und es war gut so.
Zuerst etwas mehr als eie Stunde in der Kälte und dem Nieselwind und danch noch in einer Gaststätte um etwas tiefer in die eine oder andere Thematik einzusteigen.
Es war schün mal wieder mit Menschen reden bzw. diskutieren zu können die mehr wollten als nur Small Talk oder politische Korrektheit. Da konnte wirklich mal etwas tiefer zur Sache gekommen werden. Es ging vor allem auch darum aus dem mahnenden heraus in die Aktivität zu kommen und was dazu zu tun sei. Was können wir wirklich ändern? Wo können wir uns einsetzen und welche Aufgaben haben wir denn wenn wir den Wandel des Systems hin zu einem Friedenssystem meistern wollen. Natürlich gibt es viele Meinungen und Standpunkte und es gilt auch die Wort-Magie von manchen Wörtern zu entfernen um Klarheit zu gewinnen in der Sprache. Das sind schon sehr wichtige Voraussetzungen, damit das was hinter den Kullissen passiert auch verstanden wird. Wir müßten uns viel mehr Zeit dafür nehmen und Thema für Thema hinterfragen und überlegen welche Systeme geändert werden müssten und wie sie geändert werden können.
Und im eigentlichen Sinne war das ein Stück Freiland-Universität was ich erleben durfte nur halt unorganisiert  und deshalb noch oberflächlicher als es sein könnte, denn an den Menschen liegt es nicht die haben die Intelligenz das zu verstehen aber leider oft nur nicht die Informationen um die Lage richtig einzuschätzen.
Es war jedenfalls gut das ich dabei war und vielleicht wird die Diskussion über das Internet auch noch fortgesetzt.

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Re: Reise-Impressionen und Zustands-Gedanken
Antwort #2 - 23.01.2015 um 15:07:58
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Immernoch bin ich im Raum Braunschweig - Hannover und warte auf die Entscheidungen der Orgas der nächsten Städte und auf Antworten bei den Kontaktanfragen. Es zeigt sich, das leider die meisten Kontakte auf Facebook konzentriert sind. Ein bezeichnender Zustand, wie ich meine. Wenn Organisation des Friedens da erfolgt, wo die Organisation am leichtesten beobachtet und kontrolliert werden können, ist irgendwas faul. Dezentralität ist zwar durch die Orte der Selbstorganisation signalisiert, aber findet auf der Kommunikationsebene wohl doch nicht statt. Leider. Und so kann mein Anliegen außerhalb von facebook die Kontakte herstellen zu wollen nur schleppend voran kommen, möglicherweise zeichnet sich aber dadurch ein realeres Bild vom Zusatnd dieser Bewegung ab. Dabei gibt es Alternativen wie Die Informisten oder Die WirKarte, wo eine Organistaion möglich wäre. Aber klar es ist unbequem gegen den massenmedialen Trend zu schwimmen. Mit dem Neuen sich anzufreunden, das ist eben nicht einfach. Leider sind diejenigen, die es eigentlich wissen müssten, bereits derart frustriert, das sie es niocht mehr wagen als Vorbild die richtigen politischen Entscheidungen zu treffen.
"Das deutsche Sozial-Problem" = Keiner will zu einer Minderheit gehören.
Wo die Mehrheit ist, da müssen sie lang. Das das nicht gerade eine Richtung weisende Verhaltensform ist, kann wohl kaum einer bezweifeln und merkwürdiger Weise trifft dieser eigentlich gegen das herrschende System und seinen Systemlingen vorgebrachte Vorwurf nun die Bewegung selbst.
Und immer wieder der Zweifel, der die Menschen ausbremst.
Uelzen: Wir haben da einen Wissenden an Bord.
Rendsburg: Wenn du einen Historiker dabei hast, ist es nicht so einfach neues Wissen vorzustellen.
Erxleben: Leider haben wir gerade ein Problem mit den Anwohnern.
Und immer wieder wir sind zu wenig Leute, um einen Vortrag von dir bezahlen zu können.
Es ist also nicht möglich in den verschiedenen Städten eine Veranstaltung zu organisieren, bei der die Teilnehmenden 3-5 Euros Eintritt spenden, um die Kosten zu decken und die konzipierten Projekte zu starten. Es ist nicht möglich oder nicht gewollt? Letzteres ist natürlich ein etwas ketzerischer Gedanke.
Es ist ja nicht so, das ich hier etwas als Einzelner erlebe, vielmehr berichten die Orga-Mitglieder selbst, wie schwierig es ist Menschen zu motivieren etwas in den Frieden zu investieren, ob es nur Geld oder Zeit ist. Beides scheint Mangelware  zu sein.
Ganz anders anscheinend bei solchen Veranstaltungen wie PEGIDA oder ANTI-PEGIDAl. Irgendwie scheint da ne Menge Geld zu fließen und entsprechend viele Leute gehen auf die Straße.
Letzten Montag habe ich gestaunt mit welchem Equipment da die Bühnentechnik bei der ANTI-PEGIDA in Braunschweig aufwartet. Echt der Hammer. Da müssen hunderte, wenn nicht sogar mehr, Euros geflossen sein. Und was ich da Gerüchte-mäßig gehört habe, und ich sage Gerücht, weil ich es einfach nicht glauben will und nicht weil die Quellen nicht glaubhaft wären, sollen bestimmte Arbeitgeber ihren Mitarbeiter bezahlten Demonstrationsurlaub gegeben haben. Wer demonstrieren geht bekommt 10 Euro die Stunde.
Falls jemand das mit einem schriftlichen Beleg beweisen kann oder durch eine Eidesstattliche Versicherung bezeugt, kann ja hier das entsprechend ran posten oder sich mit mir in Verbindung setzen, wenn er anonym bleiben will.
Unter solchen Bedingungen würden viel mehr auf den Mahnwachen sein ist doch klar.
Da frag ich mich allerdings, wohin wird das noch führen. Der Skandal, das Ärzte Leute bezahlt haben, die auf einer Ärzte Demo für sie demonstriert haben, ist ja noch nicht sehr alt und nun das.
Da ist es mir doch lieber mit wenigen wahrhaftigen und armen Menschen auf der Montagsmahnwache mit improvisierter Technik zu stehen, als dem bezahlten Massenwahn zu huldigen.
Es wäre schon sehr wichtig, das diejenigen, die jetzt bei PEGIDA und ANTI-PEGIDA glauben, das ihre Interessen vertreten werden, lernen, das diese Demonstartionen einfach nur dazu da sind, den medialen Raum einzunehmen, damit die Menschen nicht an den wirklichen Problemen arbeiten. Die Ursachen, warum überhaupt weltweite Migration von Menschen sein müssen,  können nicht beseitigt werden, wenn von Islamisierung, Amerikanisierung, Semitisierung oder Europäisierung gefaselt wird oder im Gegenzug die Antis nun die rechtsextreme Keule schwingen. Es isteinfach zu offensichtlich was das eigentliche Ziel dieser beiden aufeinander gerichteten inszenierte "Bewegungen" ist.
Die Probleme sind Waffenproduktion, Giftproduktion, Strahlungsproduktion, Dummheitsproduktion und Zwangsproduktion.
Und da können die P- und A-P-Demos noch so finanziell unterstützt werden und den medialen Raum zukleistern mit Schwachsinn, es ändert nichts daran, das die Mahnwachen die richtigen Probleme permanent weiter ansprechen.
Trotzdem Schade, das immernoch zu wenige den wahrhaftigen Weg wählen und diejenigen, die ihn gewählt haben, es nicht raffen sich schlagkräftig zu organisieren, weil es zu wenig wirklich Aktive sind und zu viele, die den Friedenswillen einfach nur konsumieren und am offenen Mikrophon ihre Angst und ihren Frust abkotzen.
Ja ich weiß Teamarbeit bedeutet "Einer wirds schon machen" Zwinkernd
Solange aber in der Szene die Vorstellung besteht das Fähnchen in den Wind zu hängen, der stärker in Richtung Sturz der Regierung weht, wird die Struktur, die aus einem solchen Sturz auch etwas Vernünftiges und dem Frieden zugewandtes entstehen lässt, nicht wirklich aufgebaut, sondern nur die von den Konzernen gewünschte Destabilisierung erreicht, also das gewollte Chaos, um die nächste Stufe der globalen Kontrolle zu erreichen.

Ich hoffe, das es die Braunschweiger schnellstmöglich schaffen das Seminar vorzubereiten und das ich bald weiterziehen kann, Ich hoffe das Uelzen doch noch überlegt, ob es vielleicht gut ist mal einen anderen "Wissenden" zu hören, das Lüneburg, Schwerin, Neubrandenburg, Greifswald und Rostock bald antworten und Rendsburg und Kiel zu ihrer Stabilität zurück finden.
Und ich hoffe, das diese derzeitigen Probleme durch die Teilnehmer der Mahnwachen gelöst werden
1. als Unterstützung der jeweiligen Orga und
2. als Motivation derselben und auch anderer Städte, die noch auf meiner Reiseroute liegen.
 
Zu glauben, das nur die Orgas angesprochen werden müssen, damit ein roter Faden vom einfachen Mahnen zu basisbildender Aktion durch meine Seminare entstehen kann, war anscheinend ein Fehler.

Ok - hätte ich genug Geld  und ein Auto, könnte ich einfach von Mahnwache zu Mahnwache tingeln und mit den Leuten direkt sprechen. Aber ich hab weder das Geld noch das Auto und so muss es eben anders gehen, eben mit der Hilfe derer, die verstehen, das Frieden nicht unvorbereitet entstehen kann.

Auf geht's - nur nicht den Mut verlieren. Als tibetanische Kampfschnecke heißt es eben, "Immer in Bewegung bleiben", denn Bewegung ist Leben.

Bis zum nächsten Mal vielleicht aus einer anderen Stadt.
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Re: Reise-Impressionen und Zustands-Gedanken
Antwort #3 - 07.02.2015 um 01:58:40
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die letzen Notizen findet ihr im Koordinations-Thread hier
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Jace


LTHSucfHgUwRlvinuTqe
Antwort #4 - 27.03.2017 um 04:53:46
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Well done to think of sohiemtng like that
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Geralyn


pXeJxaOxpCzZXVD
Antwort #5 - 27.03.2017 um 05:10:10
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You've got to be kidding me-it's so trnpaasrently clear now!
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