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Warum ist das Menschheitsrecht zugleich ein Friedensrecht? (Gelesen: 204 mal)
freierMilan
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Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Warum ist das Menschheitsrecht zugleich ein Friedensrecht?
12.12.2014 um 11:50:57
 
Kontext der Frage:
Auf der Mahnwache in Braunschweig am 8.12.2014 habe ich angesprochen, das es eine Weltfriedenskonverenz von unten geben sollte und das die Gemeinsam Erklärten einen entsprechenden Beschluss gefasst haben damit dies bereits aus dem neuen Friedensrecht heraus legitimiert werden kann und nicht unter Kriegsrecht oder Herrschaftsrecht stattfindet.
Aber wer nachdenkt über das Wort Weltfrieden muss zugeben, das das ein ganz großes Wort ist und weit in der Zukunft erst tatsächliche Realisierung erfahren kann. Als Gedanke und Ziel mag es uns Orientierung geben, aber es ist nicht sehr gegenwärtig oder ist da jemand anderer Meinung?
Es ist schon sinnvoll sich neben diesem Zielwort auch eine Konzipierungmethode zurecht zu legen, die es erlaubt, ein solch weit entferntes Wort an den Anfang eines Weges zu stellen.
Die meisten von uns überlegen sich nur den nächsten Schritt und machen diesen davon abhängig, was für Möglichkeiten sie im JETZT gerade haben. Ihre Situation bestimmt welchen Weg sie gehen. Sie bestimmen es also nicht selbst. Ihre Umgebung bestimmt ihren Weg. Kann uns eine solche Konzeption optimal zum Ziel führen?
Wir haben gelernt, das diese Art von Planung immerwieder in Sackgassen gerät, weil wir durch den Zustand unserer Umwelt die falschen Schritte gehen. Wir müssen dann die Sackgasse wieder zurückgehen und probieren die nächste Abzweigung aus, um unserem Ziel näher zu kommen. Das wird eine langer Weg werden - schätze ich.
Frederic Fester hat - ich glaube in den 70er 80er Jahren - bereits vorgeschlagen, das wir anders planen sollten.
Er sagte sinngemäß, stellt euch euer Ziel vor und schaut welche Voraussetzungen dieses Ziel braucht, um verwirklicht zu werden. Dann schaut welche Voraussetzungen die Voraussetzungen brauchen und so weiter bis ihr in der Gegenwart und euren realen gegenwärtigen Möglichkeiten angekommen seid. Der Weg, der sich so zeigt, ist der wahrscheinlich optimalste Weg zu eurem Ziel.
Durch diese Methode ist es möglich, das wir das Wort Weltfrieden an den Anfang unserer Initiative stellen können.
Was also ist die Voraussetzung für Weltfrieden?
Ich sage dazu wir brauchen zumindest zwei Voraussetzungen.
Wie brauchen Weltfreiheit und Weltverantwortung.
Ich begreife dabei Freiheit als etwas, was zwischen den Menschen entsteht, weil sie ihre Verantwortung wahrnehmen und umsetzen.
Je freier jemand handeln will, desto größer wird seine Verantwortung.
Die Vorausetzung der Voraussetzung ist der nächste Gedankenschritt aus der Zukunft zurück in die Gegenwart.
Wiederum zwei Voraussetzungen fallen mir dazu ein, die auf beide Seiten der in Waage befindlichen Freiheit und Verantwortung wirken.
Es ist auf der einen Seite die ökologische Stabilität oder (attraktorische Stabilität) und auf der anderen Seite die Begrenztheit der Erde.
Diese beiden Voraussetzungen müssen berücksichtigt werden, damit die Freiheit und Verantwortung für die Welt in Waage bleibt und somit der Weltfriede entstehen kann. Natürlich wirken diese beiden Voraussetzung auch auf den Weltfrieden selbst.
Da die beiden eben genannten Voraussetzungen klare Bedingungen sind, gilt es hier natürlich nur diese Bedingungen zu verstehen und Handlungen darauf abzustellen. Also habe ich durch diese beiden Voraussetzung Werte, die bei vielen Vorgängen berücksichtigt werden müssen.
Zwei weitere Voraussetzungen sehe ich noch für die Freiheit - Verantwortungs-Waage und den Weltfrieden.
Es ist auf der einen Seite "Die Welt des einzelnen Menschen" und auf der anderen Seite "Die Welt der Gruppe von Menschen"
Jeder Einzelne und jede Gruppe muss um Weltfrieden zu erreichen sich der Bedingungen bewußt sein, die ich eben aufstellte, also sein/ihr Handeln auf eben die ökologische Stabilität und die Begrenztheit der Erde abstimmen. Jeder Einzelne und jede Gruppe muss sich im klaren sein, das ihre jeweilige Freiheit immer mit einem gleichen Maß von Verantwortung zusammenhängt.
Ich sehe da erstmal noch eine dritte Voraussetzung: Es ist der Gedanke einer planetaren Welt, was ja durch die beiden Faktoren Stabilität und Begrenztheit schon nahegelegt wird und was auch die menschliche Art als Ganzes symbolisieren kann. Ist sich der Einzelne und die Gruppen im klaren, das sie nur einen Planeten haben, auf dem sie klar kommen müssen, dann gibt es ja nur eine Welt. Verwechseln wir aber nicht global und planetar!!!
Global ist ein Begriff der signalisiert, das von einem Punkt der gesammte Globus kontrolliert werden soll. Planetar bedeutet das der "Wandelstern" in ständiger Bewegung ist und das es ein Netzwerk unabhängiger Knoten gibt, die sich dieser Wandlung am Besten zuwenden können und auf die Voraussetzung in einem viel größerem Maße achten können, als es eine zentrale Elite mit ihren Befehlsketten kann.
Die Voraussetzung der Voraussetzung der Voraussetzung - also die dritte Ebene kommt nun:
Aus diesen drei Haupt-Elementen der 2. Voraussetzungsebene haben wir drei Menschheitsrechtbereiche für ein Friedensrecht abgeleitet als wiederum Voraussetzung.
Der erste Bereich ist fokussiert auf den Einzelnen; diesen Bereich könnten wir als die Menschenrecht-orientierten Regeln bezeichnen.
Der zweite Bereich ist fokussiert auf die Gruppen; diesen Bereich könnten wir als die Gemeinschaftsrecht-orientierten Regeln bezeichnen.
Der dritte Bereich ist fokussiert auf den Planeten; diesen Bereich könnten wir als die planetar-orientierten Regeln bezeichnen.
Für jeden Bereich haben wir nur 5 Regeln aufgestellt, also insgesammt nur 15 Regeln, die wir als Zusätze zu den Völkerbriefen bezeichnet haben, weil sie so entstanden sind. Später haben wir sie als Menschheitsrecht bezeichnet, um uns klar von dem Menschenrechtsfake zu unterscheiden. Und heute können wir sie auch als das neue Friedensrecht bezeichnen, denn diesen Ansatz eines Friedensrechtes verfolgen wir ja schon von Anfang an.

Natürlich können diese aufgestellten Regeln geändert werden unter bestimmten Bedingungen, aber wir haben damit bereits eine schon längere Zeit existierende Grundlage, die den von uns erreichbaren Botschaften der Staaten dieser Welt zugesandt wurde und auf die diese nicht mit Widerstand reagiert haben. Somit haben sie nach ihrem eigenen Recht konkluent gehandelt. Und deshalb haben wir auf dieser Basis weiter aufgebaut. Was ja unser gutes Recht ist, da wir uns ja als freie und vollverantwortliche Menschen mit natürlich, lebendig, rehabilitiert und unabhängig erklärter Person vom Herrschaftsrecht getrennt haben (PLRU-Erklärung).
Die wenigen die das getan haben schlagen jetzt also einen Pfad in den Dschungel dem andere folgen können, die ebenso mutig und Herzergriffen voranschreiten können und wir können von denen, die noch nicht soviel Mut haben dabei unterstützt werden, um den Weg weiter zu ebnen bis weniger Mut erforderlich ist, um den Weg zu gehen.
D.h. die PLRU-Erklärten können weiteres Legitimieren und diejenigen, die noch im alten System der Herrschaft sind, können bisher nur solidarisch ihre Stimme einbringen, haben aber jederzeit die Möglichkeit das System grundsätzlich zu wechseln und sind dann eben sofort auf gleicher Augenhöhe wie die bisherigen PLRU-Erklärer. Trotzdem befinden sich die PLRU-Erklärer noch in einem zwischenstaatlichen Zustand (Interregnum) bis eine Verfassungsgetragen Vereinigung (altes Recht:nicht-territorialer Staat oder Personenverbandsstaat) konstituiert wurde. Erst dann kann ein echter Schutz der PLRU-Erklärten legitim aufgebaut werden.
Es wäre schön, wenn dieser Zwischenzustand möglichst kurz wäre.
Die Perspektive, die wir anbieten, liefert für die Friedensbewegung einen Weg heraus aus dem weltweit organisierten Herrschaftsrecht und stellt diesem Recht ein Friedensrecht entgegen damit die Menschen erstmalig selbst entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten wollen.
Und das ist der Sinn unserer Weltfriedenskonferenz von unten, die das Friedensrecht durch die Menschen entstehen und etablieren helfen soll.
In diesem Rahmen dürfte es ab einer bestimmten Akzeptanz wesentlich einfacher sein Konflikte auch im alten Herrschaftsrecht aufzulösen, weil so eine Ebene der Weltöffentlichkeit geschaffen würde, die nicht den Kriegs und territorialen Ressourceninteressen unterworfen ist.
Wir lösen uns von der Abhängigkeit von Herrschaft als Ordnungsprinzip. Und wer weiß was es bedeutet Abhängigkeit aufzulösen, der weiß auch, das dies zuerst mit einem Entzug verbunden ist und sicher sehr anstrengend sein wird.
Ich möchte keine Euphorie auslösen und sage wie es ist. Es wird der gefährlichste Weg sein den wir gehen können, denn wir machen uns so, obwohl oder gerade weil wir Frieden wollen, einen mächtiges System zu unserem Feind. Auch wenn es richtig ist zu sagen, ich werde mich nicht zum Feind machen lassen und verstehe mich nicht als Feind, dürfen wir die Augen nicht davor verschließen, das in den Augen der Elite jeder ein Feind ist, der ihre Privilegien angreift.
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Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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