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Vor seinem Tod gab der »Vater« von ADHS zu: Es ist eine fiktive Krankheit (Gelesen: 187 mal)
freierMilan
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Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Vor seinem Tod gab der »Vater« von ADHS zu: Es ist eine fiktive Krankheit
26.11.2014 um 13:51:55
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Vor seinem Tod gab der »Vater« von ADHS zu: Es ist eine fiktive Krankheit

Ethan A. Huff

Wenn bei einem Ihrer Kinder oder beim Kind eines Ihrer Bekannten die Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) gestellt wurde, so ist das Kind möglicherweise völlig gesund. Zumindest würde das der »Vater« von ADHS, Leon Eisenberg, vermutlich sagen, wenn er noch am Leben wäre. Auf seinem Totenbett gab der Psychiater und Autismus-Pionier nämlich zu, dass es sich bei ADHS im Wesentlichen um eine »fiktive Krankheit« handelt. Das bedeutet, dass heutzutage Millionen von Kindern unnötig schwere persönlichkeitsverändernde Medikamente verordnet werden, die sie für ein Leben vorbereiten, das von Medikamentenabhängigkeit und Scheitern gekennzeichnet ist.

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Nach der Lektüre dieses Artikels des Kopp-Verlages sehe ich mich in meinen diesbezüglichen Überlegungen voll und ganz bestätigt. Allerdings ist die Schlußfolgerung viel zu eingeschränkt in diesem Artikel obwohl sie schon grausam genug ist.

Dieses gesellschaftliche System, indem wir leben, besteht fast vollständig aus Suchtstrukturen. Die Menschen unterliegen dieser System-Abhängig derart stark, das sie unfähig geworden sind ein eigenverantwortliches Leben zu führen. Die Abhängigkeitsstrukturen wurden so perfektioniert, das auch bei großer Enthaltsamkeit immer noch eine Rest Abhängigkeit aufrecht erhalten bleibt. Menschen, die es gewagt haben sich aus diesen Abhängigkeitssystemen herauszunehmen, werden zu wirkungslosen Außenseitern.
Ein Mittelweg führt letzten Endes immer zum Ursprungssystem zurück. Reformen, Kompromisse oder Änderung des Bestehenden ist daher aussichtslos.
Mit dem Aussteigen aus dem System ist es nicht getan. Die Aussteiger müssen sauber neue Systeme bilden und leben können. Erst dann kann dieser Weg attraktiv und beständig genug werden, um den Menschen eine Wahl zu ermöglichen.

ADHS und andere Pseudo-Krankheiten sind nur die Spitze des Eisberges, ein Sympthom dieses Gesellschaftssystems, das unter der Wasseroberfläche Massen derartiger Probleme vorhält. Die Pharma-, Chemie-, Lebensmittel-, Öl- und Energie-Konzerne sind zusammen mit den Rüstungs-Konzernen und den sie finanzierenden Banken die Geisseln der Menschheit. Politik hängt, wie viele andere Subsysteme, am Tropf dieser Megamaschine der Herrschaft.

Vom Prinzip her könnten wir diesen Eisberg schmelzen, doch die meisten fördern durch ihre kalte Angst noch das Wachstum dieses Eisberges. Und die Naiven glauben noch das "Liebe" alles richten könne. Ohne tatsächlich neue Systeme zu er-leben gefriert die Liebe allerdings und rechtfertigt nur fatalistischen Gleichmut und egobezogene Konstruktionen.
Das Spiel wird eingeleitet mit "Ich liebe euch doch alle" (Miehlke) und lässt dadurch Handlungen zu, die Menschenverachtender nicht sein könnten. Es ist ja alles nur zu unserem Besten.
Schlimmer wird es, wenn scheinbare Aufbegehrer sich selbst in schwierige Positionen bringen, weil sie das System provozieren und dann auf der unterschwelligen Mitleidstour der Bewegung zur Freiheit Kraft rauben. Solidarität so zum Absurden führend leben sie "ihre" Liebe und in Wirklichkeit sichern sie nur ihre Willkür.

Der Eisberg ist riesig. Spontaner Aktivismus mag einige Menschen aufrütteln und immer wieder zu solidarischen Handlungen führen, aber grundsätzliche Lösungen sind nicht nur komplex, sondern auch tiefgehend und anstrengend, müssen genauestens koordiniert und organisiert werden und kosten Opfer, die sich ein in der Versorgermentalität konditionierter Mensch nicht vorstellen kann.
Das Neue verlangt lernen, lernen, lernen und die Menschen sind gehalten ihr eigenes Leben so schnell es geht zu ändern. Nichts darf zu kompliziert, zu anstrengend, zu grundsätzlich oder zu verantwortungsvoll sein. Ist erst der Druck vom alten System groß genug, werden wir eh zu Handlungen durch das Leben selbst gezwungen, die wir uns heute nicht zutrauen würden.
Noch haben wir die Möglichkeit uns bereit zu machen und mit Bedacht Neues zu erfinden und umzusetzen.  Wie lange wir das noch können weiß niemand. Wenn wir solange warten bis wir alles verloren haben ist nichts mehr da mit dem wir die Veränderung bewirken könnten.
Je früher wir handeln desto besser. Eine Änderung ist eben nur im JETZT möglich.
Es ist schon jetzt schwierig genug Menschen zu finden, die den Mut haben ihr Leben von Grund auf neu zu gestalten. Es werden nicht mehr Menschen werden, die bereit sind das Risiko zu tragen und die Fähigkeit und Ressourcen haben, die der Neuanfang braucht.

ADHS ist ein eben solcher Betrug wie das Verwaltungskonstrukt BRD, der "freie" Markt, oder der Krieg gegen den Terror. Solange die Menschen nicht lernen an und mit den neuen Systemen zu arbeiten, wird es keine Veränderung geben. Und eine Veränderung wird auch nicht erreicht, solange die Menschen sich verweigern die Anstrengungen auf sich zu nehmen die ein Neuanfang eben erfordert.
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