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Ebola, Marburg, Pest usw. (Gelesen: 360 mal)
freierMilan
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mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Ebola, Marburg, Pest usw.
09.11.2014 um 02:00:52
 
Langsam geht mir diese Diskussion über Ebola auf den Senkel.
Da hab ich dann mal geschaut was die etablierten Informationen von Wikipedia dazu sagen.
Und auch andere Quellen bin ich nachgegangen.
Vielleicht klärt mich mal jemand auf, denn dieses an der Oberfläche spekulieren hilft ja nicht wirklich weiter.

Was ich bisher auf die schnelle gefunden habe:

Erstes Auftreten von Ebola:
Zitat:
Die Bezeichnung geht auf den Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo zurück, in dessen Nähe diese Viren 1976 den ersten allgemein bekannten großen Ausbruch verursacht hatten.
 

Ok - schnell bin ich auch auf die Ähnlichkeit zum Marburg-Virus gekommen.
Zitat:
Das Virus stammt vermutlich aus Zentralafrika. Sehr wahrscheinlich wurde es 1967 mit Versuchsaffen (Meerkatzen) aus Uganda in die Laboratorien des Pharmakonzerns Behringwerke im hessischen Marburg eingeschleppt. Die Folgeerkrankung, das Marburgfieber, trat zuerst bei den dort beschäftigten Laboranten auf, und das Virus wurde anschließend in der Tropenklinik von Marburg zum ersten Mal identifiziert. Daher hat es den Namen Marburgvirus erhalten. Das Fieber trat später auch in Frankfurt am Main und in Belgrad auf. Von den damals 31 Erkrankten starben sieben.


mhm

Was für ein Zufall?

Wouter Basson -  1967 wurde sein Vater, ein Polizeibrigadier, nach Pretoria, der Hauptstadt der Apartheid, versetzt. Dort studierte Wouter Basson Medizin, erwarb Zusatzdiplome in Physiologie und Chemie und machte Karriere beim Militär.

- Project coast -
Zitat:
In der Hochphase des Kalten Krieges, zu Beginn der 80er Jahre, sah sich das weltweit isolierte weiße Regime, durch die rote Gefahr des Weltkommunismus und der swart gevaar (schwarze Gefahr) aus Afrika, im kollektiven Verfolgungswahn von Feinden umgeben. In Angola, Mosambik und Namibia erstarkten die Befreiungsbewegungen und der Generalstab der südafrikanischen Streitkräfte beschloss das streng geheime Militärprogramm "Project Coast". Unter dem Decknamen "Project Coast", "Projekt Küste", Aufbruch zu neuen Ufern war die Aufrüstung mit chemischen und biologischen Kampfstoffen gemeint. Ursprünglich defensiv angelegt, kam aber schon bald die Produktion offensiver B- und C-Waffen hinzu. Ein junger, ehrgeiziger und scharfsinniger Kardiologe und Militärmediziner wurde mit der Umsetzung dieser Pläne betraut. Sein Name war Oberstleutnant Wouter Basson, der ganze Arbeit leistete. Die Südafrikaner besaßen am Ende eines der umfassendsten Arsenale an Biokillern, die seit dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut wurden.

http://www.geschichte-suedafrika.de/story/drdeath.htm

Es sieht so aus, als würde das erste Auftreten von Ebolafieber und Marburgfieber mit diesen Aktivitäten nicht im Zusammenhang stehen oder?

Was ist damit gemeint in den 80er Jahren?

Nun schauen wir uns doch mal die Epedemien an die durch beide Viren stattfanden:
...

Für mich rein subjektiv sieht es so aus als wenn die Biowaffenfanatiker seit geraumer Zeit Feldversuche durchführen.
Das angeblich erst in den "80ern" ein entsprechendes Militär-Programm gelaufen sein soll, sieht so aus, als wenn es zwischen dem Auftreten dieses Virus und den Forschungen keinen Zusammenhang geben würde.
Können wir aber wirklich davon ausgehen, das es nicht noch andere Forschungsunternehmen vorher gab?
Ist es denkbar, das wir wie bei den Mindcontroll-Experimenten viel ältere Programme mit der Zeit herausbekommen werden?

Seit 1972 sind durch die Biowaffenkonvention die Entwicklung, die Herstellung und der Einsatz biologischer Waffen verboten. Aha und wird dieses Verbot tatsächlich durchgesetzt und warum gab es bereits zu diesem Zeitpunkt eine solche Konvention?

Ohne weiter in die Geschichte der Biokampfstoffe einzudringen werden wir nicht die Kontinuität dieser Menschenverachtenden Kriegsführung erkennen und ebenfalls nicht einschätzen können ob diese bekannten Epedimien zufällige Ereignisse waren oder Feldversuche.

Ein paar Anhaltspunkte:
- Im Jahr 1346 wurde die Bevölkerung der Stadt Kaffa (heute: Feodossija) von den Tataren nach dreijähriger Belagerung mit deren Pesttoten beschossen, indem sie diese über die Mauern katapultierten. Heute wird vermutet, dass die folgende große Pestwelle in Europa („Schwarzer Tod“) durch die infizierten Flüchtlinge aus der Stadt ihren Anfang nahm. Quelle: M. Wheelis: Biological warfare at the 1346 siege of Caffa. In: Emerging Infectious Diseases. 8, Nr. 9, 2002 https://web.archive.org/web/20021203001759/www.cdc.gov/ncidod/eid/vol8no9/01-053....
- Das Gleiche soll sich 1710 durch russische Soldaten bei der Belagerung der damals schwedischen Stadt Reval (heute: Tallinn) abgespielt haben.
- Bis 1765 tauchten immer wieder Meldungen über Pockenepidemien unter den Indianern auf. Ob der Befehlshaber der britischen Streitkräfte, Jeffrey Amherst in dieses Unterfangen eingeweiht war, ist unklar. In einem Brief an Bouquet vom 7. Juli fragte er diesen: „Könnte man nicht versuchen, die Pocken zu diesen untreuen Indianern zu schicken?“. Da die besagten Decken den Indianern jedoch schon am 23. Juni übergeben worden waren, ist es unwahrscheinlich, dass dieser Befehl von ihm ausging. Im weiteren Briefverlauf schrieb Amherst noch: „Wir müssen jede Methode anwenden, um diese abscheuliche Rasse auszulöschen“. Quelle: Achim Schäfer: Bioterrorismus und biologische Waffen, 2002, S. 20.
- Bis ins 19. Jahrhundert waren Bioanschläge nur durch die Verbreitung bereits im Umfeld grassierender Krankheiten möglich, nicht jedoch durch die künstliche Erzeugung der Erreger. Das änderte sich erst, als die Forschung mit der Züchtung von Bakterien begann. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges verfügte Deutschland bereits über eine große Stückzahl von unterschiedlichen B-Waffen. Die deutsche Heeresführung überlegte zunächst, ob sie Pesterreger gegen die Engländer einsetzen sollte, doch der Vorschlag wurde abgelehnt, um „unnötiges Leiden zu verhindern“, wobei Deutschland bei den chemischen Waffen an der Spitze der kriegsteilnehmenden Staaten stand.
- Im Ersten Weltkrieg wurden ausschließlich Sabotageakte ausgeführt, die sich gegen Tiere richteten, da die Kavallerie zumindest am Anfang des Ersten Weltkrieges noch erhebliche Bedeutung hatte und Tiere oft noch für den Transport von Material eingesetzt wurden. Mit Tieren wurde zu Versuchszwecken häufig experimentiert. Es kam indessen nie zu einem offenen Bioanschlag auf dem Schlachtfeld. In Deutschland wurden diese Angriffe ab 1915 von einem eigenen Ministerium geplant, der „Sektion Politik“, das von Rudolf Nadolny geleitet wurde. Die verschlüsselten Aufträge an die Agenten lauteten meist Pferde, Schafe oder Rinder wie auch Tierfutter mit Erregern zu vergiften, welche in deutschen Laboratorien hergestellt und ins Zielland eingeschmuggelt wurden. Anschläge wurden in Rumänien, Spanien, Argentinien, in den USA, in Norwegen und im Irak verübt; vermutlich jedoch in noch weiteren Ländern. In Argentinien gingen zwischen 1917 und 1918 etwa 200 Maulesel an Anthrax-Attentaten zugrunde. Es ist allerdings nicht bewiesen, ob die gesamte deutsche Heeresführung in diese Anschläge eingeweiht war. Quelle:  the sunshine project ww.sunshine-project.de/infos/archiv/aktivitaeten/dresden_geissler.html
- Ende 1917 stoppten die Deutschen ihr Biowaffenprogramm weitgehend. Quelle: Kurt Langbein, Christian Skalnik, Inge Smolek: Bioterror. Die gefährlichsten Waffen der Welt. Wer sie besitzt, was sie bewirken, wie man sich schützen kann. Stuttgart / München 2002, ISBN 3-421-05639-0.
Können wir uns wirklich sicher sein das es gestoppt wurde?
Natürlich nicht und ...
- Die Entente-Mächte waren ab 1917 von den deutschen B-Anschlägen informiert. Und da das Deutsche Reich führend in der chemischen und biologischen Forschung bezüglich der Waffen war, starteten viele andere bedeutende Staaten aus Furcht vor dem deutschen Biowaffenprogramm ihre eigenen B-Waffenprogramme. So etwa Frankreich 1922, Russland 1926, Japan 1932, Italien 1934, Großbritannien und Ungarn 1936, Kanada 1938 und die USA 1941. Durch Hitlers „Machtübernahme“ 1933 wurde die biologische Waffenaufrüstung beschleunigt.
Es ist einfach immer die Furcht vorzuschieben um solche Entscheidungen zu rechtfertigen - es ist sehr einfach.
- Im Jahr 1932 wurden im Kaiserreich Japan die Einheit 731 nach der Eroberung der Mandschurei gegründet und führte von Anfang an Experimente an lebenden Menschen durch. Ziel war es, eine biologische Waffe zu entwickeln, um sie im Fall des Falles gegen die chinesischen Streitkräfte und die Rote Armee einsetzen zu können. Nach dem Angriff auf China wurden die Forschungen massiv intensiviert. Auch mehrere andere japanische Armeeeinheiten forschten während des Zweiten Weltkriegs an biologischen Waffen und führten Experimente an Menschen durch. Allein von der Einheit 731 wurden etwa 3500 Menschen meistens bei Vivisektionen und vollem Bewusstsein getötet.Quellen: "Unmasking Horror" Nicholas D. Kristof (March 17, 1995) New York Times. A special report.; Japan Confronting Gruesome War Atrocity
Unlocking a deadly secret (Version vom 24. November 2007 im Internet Archive) Photos of vivisection
- Nach der Entdeckung von Bakterien und Viren als Ursache von Krankheiten, konnte im 20. Jahrhundert gezielter geforscht werden. Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Großbritannien, auf direkte Weisung Winston Churchills, gezielt Versuche mit Krankheitserregern unternommen, um sie als Waffe weiterzuentwickeln. Nach Geheimdienstinformationen gingen die Alliierten davon aus, Deutschland würde über Anthraxerreger und Botulinumtoxin verfügen, weswegen England 1.000.000 Schutzimpfungen gegen Botulinumtoxin herstellte. Diese Informationen stellten sich später jedoch als falsch heraus. Deutschland hatte ebenso wenig Information über das Biowaffenprogramm der Alliierten. Hauptsächlich erhielten die Militärs und Geheimdienste Falschmeldungen. So dachten die deutschen Geheimdienste beispielsweise, England plane den Abwurf von Kartoffelkäfern über Deutschland.
- 1944 gab die US-Armee eine Million 2-Kilogramm Anthrax-Bomben in Auftrag, die auf Berlin, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Aachen und Wilhelmshaven abgeworfen werden sollten. Durch eine Produktionsverzögerung war der Krieg jedoch bereits gewonnen, ehe es soweit kommen konnte. Experten hatten geschätzt, dass bei diesen Bombenanschlägen etwa die Hälfte der jeweiligen Einwohner an Milzbrand sterben würde.
- Deutschland selber war im Zweiten Weltkrieg nur am Rande mit biologischen Waffen beschäftigt. Zu Beginn des Krieges war die Wehrmacht nicht an biologischer Kriegsführung interessiert, da sie diese für ineffizient und unberechenbar hielt. 1940 entdeckten die Deutschen bei ihrem Einmarsch in Paris jedoch ein Forschungslabor für biologische Kriegsführung, in dem schon seit 1922 an biologischen Waffen geforscht wurde und nun eine deutsche Forschungseinheit unter der Leitung des Bakteriologen Heinrich Kliewe eingesetzt wurde. Sie wurde „Abteilung Kliewe“ genannt und beschäftigte sich unter anderem mit Anthrax- und Pesterregern. Das Experiment wurde jedoch eingestellt, als Hitler 1942 jegliche deutsche biologische Offensivforschung verbot. Damit war das deutsche Reich eine der wenigen kriegsteilnehmenden Großmächte, welche das Genfer Protokoll bezüglich biologischer Kriegsführung einhielten.
- Gleichzeitig mit dem Verbot der offensiven Biowaffenforschung befahl Hitler jedoch, die defensive Biowaffenforschung zu verstärken. So wurde 1943 die „Arbeitsgemeinschaft Blitzableiter“ gegründet, um unter der Leitung von Kurt Blome Abwehrmaßnahmen gegen Biowaffen zu entwickeln. Darüber hinaus war Blome ab 1942 auch für den Aufbau des Zentralinstituts für Krebsforschung in Nesselstedt bei Posen verantwortlich, das neben der Krebsforschung von Beginn an auch für Arbeiten zu Biowaffen vorgesehen war. Die zur Abwehr von Biowaffen vorgesehenen oft noch unreifen Impfstoffe wurden häufig an KZ-Häftlingen getestet. Hinter Hitlers Rücken wurde auch für die offensive B-Kriegsführung geforscht. Denn für gegebenenfalls erforderliche Abwehrmaßnahmen mussten die Erreger auch erzeugt und getestet werden. Insbesondere Heinrich Himmler war ein großer Befürworter der B-Waffen. So unterstützte er zum Beispiel einen Vorschlag Kliewes, Lebensmittel, die ungekocht gegessen werden, mit Bakterien zu verseuchen. Erst im Februar 1945 ließ Hitler prüfen, welche Folgen ein Austritt Deutschlands aus den Genfer Konventionen hätte. Da Deutschland in diesem Falle jedoch womöglich einem Bioangriff der Alliierten zum Opfer gefallen wäre, entschloss sich Hitler, nicht auszutreten.
- Die Vereinigten Staaten starteten ihr Biowaffenprogramm als letzte der Großmächte im Zweiten Weltkrieg. Erst 1941 beauftragte Henry L. Stimson, der damalige Kriegsminister, die National Academy of Sciences damit, an der Abwehr biologischer Waffen zu forschen. Doch dieses Unternehmen war zu klein für ernsthafte biologische Waffenforschung, und nach dem Angriff auf Pearl Harbor wurde das Kriegsministerium damit beauftragt, B-Waffen zu entwickeln. 1943 stellte Amerika erstmals Botulinumtoxin, Milzbranderreger und Brucellen her, mehrere weitere Erreger wurden auf ihre Tauglichkeit als B-Waffe überprüft. Während zu Beginn des Programms nur etwa 3,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung standen, waren es gegen Kriegsende bereits 60 Millionen.
- Die Sowjetunion begann schon 1926 mit der offensiven Biowaffenforschung. Eines der ersten Forschungszentren für Biowaffen errichtete die Sowjetunion auf der Insel Solowezki im Weißen Meer. Angeblich sollen hier auch Menschenversuche an Häftlingen durchgeführt worden sein. Diese Information ist jedoch umstritten. Es gibt Indizien, dass die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg kurz vor der Schlacht um Stalingrad deutsche Truppen mit Tularämie infiziert hat. Innerhalb einer Woche erkrankten in dem betroffenen Gebiet Tausende von Menschen an Tularämie. Von sowjetischer Seite kam die Meldung, dass dieses Phänomen auf natürliche Umstände, etwa mangelnde Hygiene, zurückzuführen sei. Doch während 1941 in der Sowjetunion 10.000 Tularämieerkrankungen auftraten, waren es 1942 bereits 100.000. 1943 lag die Zahl der Tularämieerkrankten wieder bei 10.000. Ebenso ein Hinweis auf einen möglichen Einsatz der Erreger ist, dass die Epidemie zunächst nur unter den Deutschen ausbrach und erst später – vermutlich durch einen Wechsel der Windrichtung oder Kleintiere, die durch die Fronten kamen – unter den Sowjets. Zudem erkrankten fast 70 Prozent der Opfer an Lungentularämie, welche nur durch die Verbreitung von Aerosolen verursacht wird. Des Weiteren forschte die Sowjetunion 1941 an dem Tularämie-Erreger. Bis auf diesen Vorfall, der wahrscheinlich nur als Experiment dienen sollte, ist kein Einsatz von biologischen Waffen im Zweiten Weltkrieg bekannt.
Quelle: Das Geheimnis der Killerbakterien. In: Der Spiegel. Nr. 41, 2000 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-17541535.html

Nicht das diese militärischen Fanatiker nach dem ende des WK2 zur Besinnung kämen, es ging kontinuierlich weiter und wurde ständig extremer.
- Erst 1946 gab das amerikanische Kriegsministerium die Meldung aus, dass es an der Entwicklung von Biowaffen forsche. Den Militärs waren die Aufzeichnungen des Leiters der Einheit 731, Shirō Ishii, in die Hände gefallen, und sie benutzten diese zum Teil als Forschungsgrundlage. Fort Detrick, das US-Biowaffenforschungszentrum, wurde 1950 ausgebaut und eine weitere Forschungsanlage wurde in Pine Bluff errichtet. Die Biowaffenforschung wurde auch dadurch intensiviert, dass 1950 der Koreakrieg ausbrach. Geforscht wurde unter anderen an infizierten Mücken, die für eine mögliche Freilassung in den Gebieten von Feinden vorgesehen waren. Im September 1950 versprühten zwei US-U-Boote an der Küste von San Francisco Serratia marcescens, um herauszufinden, wie viele Bewohner sich damit infizieren würden. Das Bakterium ist für gesunde Menschen ungefährlich, greift jedoch immungeschwächte Personen an. In Krankenhäusern kam es zu Todesfällen, die auf Infektion mit den versprühten Erregern zurückgeführt werden konnten.
Quelle:  Jakob Segal/Lilli Segal: Aids - die Spur führt ins Pentagon, zusammen mit Manuel Kiper, Biokrieg, Verlag Neuer Weg, 2. ergänzte Auflage Oktober 1990, ISBN 3-88021-199-X, Seite 140
- Während dieser Zeit machten die Amerikaner oft Experimente, indem sie Pseudoerreger verteilten und maßen, wie weit sie sich verteilten. So wurden in den 1960er Jahren Erreger im U-Bahn-System von New York erprobt, infizierte Vögel im Südpazifik auf Reise geschickt, Erreger von Türmen und Flugzeugen aus ausgetragen. Quelle: Jakob Segal/Lilli Segal: Aids - die Spur führt ins Pentagon, zusammen mit Manuel Kiper, Biokrieg, Verlag Neuer Weg, 2. ergänzte Auflage Oktober 1990, ISBN 3-88021-199-X, Seite 263
- Außerdem wurden Waffen und Geschosse für den Einsatz von Erregern entwickelt. Auch fanden sie heraus, wie trockene Agenzien versprüht werden müssen, die einfacher als feuchte Agenzien in einer Art Staubwolke verteilt werden können. Auch Biowaffen wurden an Menschen, meist Strafgefangenen oder Minderheiten, erprobt. So kam es in den 1970er Jahren zu B-Waffen-Versuchen an 2200 Adventisten, die aus Gesinnungsgründen den Dienst an der Waffe verweigerten. Quelle: C.Piller, K. R. Yamamoto, Gene Wars, New York 1988
-  Über die Vorgänge in Fort Detrick wurden lediglich 2–3 CIA-Offiziere eingeweiht, eine Dokumentation der Arbeit sei kaum erfolgt. Quelle: Hearings before the Select Committee to Study Governmental Operations with Respekt to Intelligence Activities of the United States Senate, Ninety-fourth Congress, Volume 1, Washington 1976, S. 6
- Gefährliche Unfälle hat es in Fort Detrick gegeben, einige davon sind nachweisbar. So sind 1981 zwei Liter mit Chikungunya-Virus entwendet worden - genug um damit die Weltbevölkerung mehrfach umzubringen. Die Tatsache gelangte durch Indiskretion eines ehemaligen Mitarbeiters an die Öffentlichkeit. Quelle: Gefährliche Viren sind weg, Frankfurter Rundschau, 25. September 1986
- Während des Vietnamkrieges im Jahre 1965 diskutierten die Amerikaner über den Einsatz von Pockenviren, da die eigenen Truppen geschützt waren. Doch aus Angst vor einem Gegenschlag wurde dieser Vorschlag abgelehnt. Auch während der Kubakrise, 1962, planten die Amerikaner eine Mischung von verschiedenen Erregern aus Flugzeugen über kubanischen Städten abzuwerfen. Der Plan wurde jedoch nie umgesetzt. 1965 wurde das Budget für B-Waffenforschung konstant verringert, bis 1969 der damalige Präsident Richard Nixon das B-Waffenprogramm auflöste. Aufgrund dieser Erklärung wurden sämtliche B-Waffen, zumindest offiziell, vom Militär vernichtet. Quelle: Achim Schäfer: Bioterrorismus und biologische Waffen, 2002, S. 25.
- Die Forschungszentren wurden entweder umfunktioniert oder geschlossen. Die Vernichtung der Bestände dauerte drei Jahre, bis 1972. Kurz darauf trat die Biowaffenkonvention in Kraft. Im Widerspruch dazu steht ein Papier von einem Kongress 1969, aus dem offensichtliches Interesse des Pentagons an der Entwicklung neuer Biowaffen hervorgeht. Begründet wird die Notwendigkeit mit den rasanten Fortschritten auf dem Gebiet der Molekularbiologie und Gentechnik. So wurden 10 Mio. US Dollar veranschlagt, um mittels Gentechnik einen Erreger herzustellen, der in der Natur nicht existiert und gegen den keine Immunität erworben werden kann. Quelle: Department of Defense Appropriations for 1970 Hearings before a Subcommittee of the Committee on Appropriations House of Representatives Ninety-first Congress, First Session 1969, Part 6, S.129
- Die sowjetische B-Waffenforschung profitierte nach dem Zweiten Weltkrieg sowohl von gefangenen deutschen Forschern und Ingenieuren als auch von erbeuteten Aufzeichnungen der Forschung und Experimente der Einheit 731. Ein neues Forschungszentrum wurde in der Nähe von Moskau errichtet, in dem unter anderen an Tularämie, Anthrax und Botulinum geforscht wurde. 1973 startete die Sowjetunion ein Projekt mit dem Namen Biopreparat, welches in mehreren Forschungszentren durchgeführt wurde und über etwa 50.000 Mitarbeiter verfügte; und das obwohl die UdSSR die Biowaffenkonventionen unterzeichnet hatte. Nachdem die Pocken 1980 als ausgerottet erklärt wurden, forschte Russland intensiv mit den Erregern dieser Krankheit, da nach Ende der Massenimpfungen nach einigen Jahren die Menschen wieder empfänglich für die Krankheit wären. Wie auch die USA arbeitete die Sowjetunion totz Unterzeichnung der Biowaffenkonvention unter dem Deckmantel der Erforschung infektiöser Keime weiterhin an ihrem Biowaffen-Programm und forschte neben einigen der oben genannten Erreger auch an hämorrhagischen Viren wie Ebola und Marburg und einigen südamerikanischen Vertretern wie Machupo (Bolivianisches hämorrhagisches Fieber) und Junin (Argentinisches hämorrhagisches Fieber). Darüber hinaus sollen sie noch an einer Ebola-Pocken-Chimäre gearbeitet haben. Quellen: Pocken, Pest und Ebola als perfide Biowaffen
Biowaffen I: Tödliches Wissen | Technology Review
-  Zentrum der sowjetischen Forschung war die heute verlassene Stadt Kantubek auf der ehemaligen Insel der Wiedergeburt im Aralsee. Mehrere gentechnische Forschungseinrichtungen wurden durch das Verteidigungsministerium finanziert. Dazu gehören das Forschungsinstitut für Militärmedizin des Ministeriums für Verteidigung der UdSSR im damaligen Leningrad. Hier wurde unter anderem in L3-Laboren mit Hasenpest, Bauchtyphus und Tetanuserregern gearbeitet. Weitere fragliche Forschungslabore befanden sich in Kirow, Moskau, Swerdlowsk und Ksyl-Orda (Feldtestlabor). Am 2. April 1979 kam es zu einem Milzbrand-Unfall in Swerdlowsk, bei dem aufgrund einer defekten Belüftungsanlage Anthrax-Sporen in die Umgebung abgelassen wurden. Am 12. April wurde das Gebiet um Swerdlowsk unter Quarantäne gestellt. Der KGB vertuschte diesen Unfall in einer großangelegten Aktion. Er behauptete, die Epidemie wäre durch kontaminiertes Fleisch ausgebrochen. Erst 1992 gestand die russische Regierung unter Boris Jelzin den Unfall und seine Vertuschung. Am Ende des Kalten Krieges liefen zwei sowjetische Biowaffenforscher, Wladimir Passetschnik und Ken Alibek, in den Westen über und lieferten Informationen über das sowjetische B-Waffenprogramm. Alibek, der schon seit 1974 an B-Waffen forschte, berichtete von Modifikationsversuchen mit Anthrax. Diese sollen insofern gelungen sein, dass die Krankheit gegen Antibiotika resistent gemacht werden konnte. Die Sowjetunion entwickelten sogleich ein neues Antibiotikum dagegen, so dass sie ihre Truppen schützen konnte. Auch berichtete Alibek über sowjetische Flugzeuge, die eigens entwickelt wurden, um Krankheitskeime zu versprühen.

Nach dem Ende des kalten Krieges sollten wir doch annehmen können das es keinen Grund mehr geben würde weiter an diesen dingen zu forschen oder?
Doch wir schließen jetzt den Kreis und knüpfen an der Info am anfang dieses Artikels an über Südafrika:
- 1983 startete die südafrikanische Apartheidsregierung ein Biowaffenprogramm unter dem Namen Project Coast, das unter der Leitung von Wouter Basson stand. Offiziell war Project Coast ein Defensivprogramm, inoffiziell wurden jedoch Methoden entwickelt um Menschen im Geheimen zu ermorden, etwa durch Gewehrkugeln, die Erreger enthielten. Unter anderen arbeiteten sie an sogenannten ethnischen Waffen, die etwa nur Schwarzafrikaner erkranken ließ. Wie viele Menschen den Bioanschlägen von Project Coast zu Opfer gefallen sind, ist nicht bekannt. Quelle: All about Dr. Wouter Basson and South Africa's Biological and Chemical Warfare Program, by John Boston — Death Flights — Crime Library on truTV.com
- Vor Beginn des Zweiten Golfkrieges befürchtete die amerikanische Armeeführung, der Irak könne Biowaffen einsetzen, da er schon am Ende des Ersten Golfkrieges ein Biowaffenprogramm gestartet hatte. Die Erreger hätten die irakischen Institute großteils aus amerikanischen oder deutschen Firmen erhalten.[30] Später stellte sich heraus, dass der Irak tatsächlich über 19.000 waffenfähige Liter Botulinumtoxin, 8500 Liter Anthrax und 2400 Liter Aflatoxin produziert hatte, die jedoch nie eingesetzt wurden. Die Iraker beherrschten die Verfahren um Agenzien herzustellen, womit die Erreger über die Luft übertragbar gewesen wären, nicht. Nach dem Krieg vernichtete der Irak offiziell seine Biowaffen, inoffiziell konnten einzelne Institute jedoch versteckt weiterforschen und produzieren. Quelle: LABOR SPIEZ – Dokumentation – Hintergrundinformationen – Die B-Waffen Problematik: Bedrohungslage vor dem Hintergrund der Terroranschläge in den USA (Version vom 8. November 2007 im Internet Archive)

Ich habe die meisten Informationen von Wikipedia hier übernommen. Wer Wikipedia nicht
traut wird selbst weiter forschen müssen. Wenn wir davon ausgehen das diese Informationen nur das darstellen was nicvht mehr verschwiegen werden kann, dann müssen wir annehmen das alles noch viel schlimmer und Menschenverachtender ist. In diesem Zusammenhang könnte ich nun weitere Aspekte zum thema hinzufügen. Einerseits ind Bezug auf nicht-tödliche Biowaffen die eingesetzt werden können um Menschen zu schwächen und an den Tropf der Pharmaindustrie hängen als auch in Bezug auf ethnische Waffen wie es in dem Film Zulu in Anlehnung an das Project Coast gezeigt wird. Ich könnte auch dieses Thema erweitern in Bezug auf chemische Mind-Controll-Experimente und den Handel mit Suchtmitteln, beschreiben wie diverse Suchtmittel sogar in Nahrungsmitteln eingesetzt werden und die Menschen von bestimmten Produktlinien abhängig machen.
Das Thema ist offen in alle Richtungen der grausamen und soziopathischen Fantasie und deren machtvolle Umsetzung. Es ist erschreckend mit welcher perfiden Argumentatiuon die Drahtzieher und deren Funktionsträger argumentieren, um derlei Menschenverachtung vor der Welt und sich selbst zu rechtfertigen.

Die Leserinnen und Leser dieses Artikels können selbst entscheiden wie lange sie tatenlos zuschauen und eben durch Akzeptanz des gewohnheitsmäßigen Herrschaftsrechts die Entscheidungsstrukturen die diese Dinge ermöglichen helfen aufrecht zu erhalten. Ich bin in der Lage diese Zusammenstellung der Informationen herzustellen und diese zu bewerten. In der Alternative zum Herrschaftssystem jedenfalls werden wir alles verantwortbare tun, um diesem Zustand unserer Welt ein Ende zu setzen.  Umsetzen und wirksam, werden lassen können wir dies aber nur wenn mehr Leute sich zumindest teilweise auf unsere Konzepte einlassen und sie wirksam werden zu lassen. Jeder kann seinen Teil tun damit wir Freiheit erreichen und dadurch den Weg zum Weltfrieden finden.



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« Zuletzt geändert: 09.11.2014 um 22:03:01 von freierMilan »  

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