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Signalkulturen (Gelesen: 201 mal)
freierMilan
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:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Signalkulturen
21.06.2014 um 04:36:14
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Anlass zu diesem Blockbeitrag ist der Shitstorm zu einem unserer Videos. Es hat mich nicht erstaunt, das dieses Video eine Reaktion hervorrufen würde, weil wir etwas dokumentierten, das einen medialen Konflikt provozieren mußte.
Wir berichteten über eine Montagsmahnwache in Bautzen ohne die manipulative Auswahl, die wir bei Massenmedien beobachten können. Um dem Gedanken der Meinungsfreiheit treu zu bleiben, können wir nicht einfach Vorgänge wegschneiden oder bestimmte Auszüge benutzen um andere schlecht dastehen zu lassen durch unsere Kommentare, um einen solchen Shitstorm zu vermeiden und als Video-Produzent gut da zu stehen. Wir wollen nicht "politisch korrekten" Polit-Einheitsbrei liefern. Deshalb gibt es nun diese Diskussion im Internet auf Youtube und diesen Blog-Eintrag.

Ein junger Mann mit dem Namen Peter bekannte sich auf der Friedensmahnwache in Bautzen aus der Situation heraus zum National-Sozialismus. Er wird auch prompt von einem der AntiFa zuzuordnenden anderen jungen Mann verbal angegriffen. Er bekannte sich auch dazu, das er Frieden will und das er die anderen Kulturen respektiert in der Welt.
Als dieser Konflikt beigelegt war, gab es Beifall, da ich dabei war kann ich sagen, das dieser Beifall sicher nicht dem Nationalsozialisten gespendet wurde, sondern der einfachen Tatsache, das ein Mensch sagt, was er denkt und dazu gehört Mut und das wir alle zusammen die Situation entschärfen konnten. Natürlich kann jeder selbst seine eigene Interpretation dieses Klatschens aufstellen und dadurch gute oder schlechte Absicht unterstellen.
Ein Beispiel für diese Art Beifall wäre, wenn der Anonyme Alkohiker bekennt, das er Alkoholiker ist. Auch dafür bekommt dieser Mensch Beifall, aber nicht etwa weil er Alkoholiker ist, sondern weil er den Mut hat zu sagen was er ist. Zugegeben das Beispiel hinkt, aber vielleicht versteht ihr was ich meine.

Auf diesen Vorfall wird nun reagiert. Von "Ekelhaft" über "Gewaltandrohungen gegenüber ganz Bautzen" bis hin zu Beschuldigungen die nicht bewiesen werden können oder sollen - die ganze Pallette.
Dabei tauchen jede Menge Stereotypen auf und beim Argumentieren kommen immer wieder die gleichen bekannten Muster hervor wie Menschen mundtot gemacht werden sollen. Nach dem Motto: greife die Person an, deren Argumente du nicht wiederlegen kannst, dann kannst du über die Person die Argumente lächerlich machen.
Ich greife nun den derzeit letzten Kommentar auf, der zu den eher gemässigten Kritiken gehört. Er ist nur beispielhaft genannt.
Zitat:
Ich kann zwar den Menschen tolerieren, aber nicht diese MENSCHENFEINDLICHE und Faschistische Ideologie. Dann noch denen ein Sprachrohr bieten, unter dem Deckmantel des Friedens. Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert!!!

Quelle
Ich verstehe, das in der heutigen Zeit der Signalkulturen große Skepsis besteht, vor allem an den Worten, die ein Mensch sagt. "Sei wachsam" ist ein wichtiges Motto, aber bedeutet nicht das bestimmte Begriffe die Klappen runtergehen lassen sollen, eher das Gegenteil. Du wirst aber in den bisherigen und weiteren Videos die Menschen, die dort in Bautzen für den Frieden stehen ein wenig mehr kennenlernen können, auch wenn das nicht ausreicht, um die Skepsis aufzuheben oder bestätigen zu können. Wir haben im Internet verlernt Wert zu legen auf den direkten Kontakt, um uns ein Urteil über den anderen Menschen zu bilden, deshalb geschieht es sehr schnell das Menschen wegen ein paar Worte verurteilt werden.
Wir akzeptieren derzeit massenweise Sprachrohre, die völlig einseitig über die Welt berichten und mit einem Heer von Psychologen die Menschen mit Neurolinguistik, viraler- neuronaler-Werbung und viele anderen Psychotechnologien aus der Propaganda-Kiste (Edward Bernayse) bombardieren. Im Gegensatz zu den Massen-Medien siehst du hier ein ungefiltertes Bild und gerade das erschreckt die Menschen?
Da wird in einem 2 Stunden Video eine Sequenz von wenigen Sekunden herausgegriffen und du und andere behaupten, die Organisatoren und ich als Videomacher bieten ein Sprachrohr. Aber haben wir nicht verschiedenen Meinungen ein Sprachrohr gegeben, wenn du es so ausdrücken willst? Und warum macht sich keiner die Mühe die anderen Sprachrohr-Anteile aufs Korn zu nehmen?
Ich würde an deiner Stelle und auch der der anderen Kommentatoren erstein mal weiter beobschten und mir auch die anderen Videos zur Montagsmahnwache in Bautzen anschauen. Und ich würde abwarten, ob es nicht doch besser ist extremen Ansichten ersteinmal einen Raum in der öffentlichen Diskussion einzuräumen, damit darüber überhaupt gesprochen werden kann.
Komm her zur Mahnwache spreche selbst mit den Leuten und und überprüfe, was in diesen Menschen drin steckt.
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Menschen sich wandeln können zum Guten und zum Bösen. Es kommt ganz auf ihr jeweiliges Umfeld an und welche Chancen sie bekommen ebenfalls zum Guten und zum Bösen.
Und es kommt auch auf sie selbst an, ob sie in Stein gemeisselte Ansichten haben oder gewillt sind zu lernen.
Wir sind alle potenzielle Mörder, muß nur das richtige Ereignis uns begegnen. Aber wir sind auch alle potenziell hochmoralische Menschen die Frieden haben wollen. Kommt es nicht darauf an, das wir lernen müssen so zu kommunizieren, das wir dem anderen positive Wege ermöglichen sollten? Und wäre das nicht ein Friedensweg, der das ganze Potential der Menschen auf den Tisch bringen kann, damit wir dann schauen, was wir gemeinsam verantworten können und was wir dringend unterbinden müssen?
Ohne offen sprechen zu können kann niemandem geholfen werden.
Es können nicht die falschen Konstruktionen erkannt werden und wir können nicht frühzeitig auf Fehler reagieren.
Die heutige Welt ist für die jungen Menschen eine hoffnungslose Katastrophe, sobald sie über den Tellerrand ihrer Konsum-Welt hinausschauen. Deshalb, weil dort außerhalb des Randes ihnen ihre Verantwortung für ihr tun vorgeführt wird, schrecken sie in ihre Konsumwelt zurück und laufen wie die anderen blinden Lemminge auf den Abgrund ihrer Existenz zu.
Das ist nur mit offener Kommunikation und dem Willen zu Friede und Gerechtigkeit in Freiheit und Verantwortung möglich. Darum muß ich es ertragen, das einer sich zu einer Ideologie bekennt. Ob nun National-Sozialist, AntiFa, Kommunist, Sozialist, Liberalist, neoliberaler Faschist, Konservativer, Progressiver, Linker, Rechter, Grüner, Ökofaschist, usw. All diese Ideologien von einzelnen oder Gruppen formuliert und ausgedacht und hinter denen ganz sicher Absichten stehen, die vorne nicht zu sehen sind, sind Programme und sie zerstören den direkten Kontakt der Menschen zu sich selbst und untereinander und machen aus Leben eine Abfolge von berechenbaren Handlungen. Wir nennen das politisch korrekt oder ähnlich. Vernormungen, die uns in Formen drücken, in denen wir nicht mehr unser eigenes Leben leben.

Der Deckmantel des Friedens. Ja sei wachsam das fordere ich, pass auf was passiert, aber denke auch dran wenn einige wirklich den Frieden wollen und wenn sie erst lange Zeit für die Glaubwürdigkeit ihres Friedenswillen arbeiten müssen kann das auch dazu führen das sie resigniert aufgeben. Wenn ich hundertmal auf einen Menschen treffe der mir nicht glaubt was ich vom Herzen her sage werde ich irgendwann nicht mehr an mich selbst glauben. Das ist auch ein Folge von zuviel Skeptizismus. Wenn ich beginne einzusehen das mein bisheriges Leben falsch war und mich ändern will, habe ich dann nicht verdient, das die anderen mir helfen meine Fehler zu entdecken und aufzuarbeiten?
Werde ich nur akzeptiert wenn ich hundertfünzig-Prozentig bin und wie ein Pendel von einer Seite auf die andere Seite schwinge? Und wäre das nicht die Gefahr das ich dann von einer Extremen zu einer anderen Extremen wechsel und eigentlich dann doch wieder nur in neue Daktrin lande?

Wo ist der Ausgleich, der grade Weg?

Unter dem Deckmantel des Friedens kann viel versteckt werden. Ebenso extreme Ansichten als aber auch eine steinerne Normalität. Eine Genormthaeit die den derzeitigen Status Quo der Herrschaftsverhältnisse aufrecht erhalten würde.

Und ja - Der Weg zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert!!! - da hast du ganz recht, denn jede unerfüllte gute Absicht bringt mich der Hölle einen Schritt näher.
Gute Absichten sind aber dennoch der anfang einer Wandlung, denn absichtlos wird niemand eine gegebene Situation wandeln können. Ich muß erst sehen was da falsch läuft. Ich muß dann erkennen welche Absicht ich habe und ich muß dann überlegen was ich denn tun kann um die Situation zu ändern.
Tun das diejenigen, die du zum Diktator auf Zeit gewählt hast?
Sie haben die Absicht ihre Macht zu erhalten. Das eigentliche Thema, um das es geht ist ihnen doch egal, wenn sie ihre Macht erhalten wollen. Und wenn sie wie Diktaoren auf Zeit ihre Macht nutzen dann werden sie dir nicht die Wahrheit sagen sondern die Wahrheit so verbiegen das sie gut aussehen. Unter diesen Bedingungen die Sache betrachtet, müßten wir eigentlich den Peter für sehr naiv halten. Wer würde es denn von den Politiker wagen offen zu ihrer Menschenverachtung zu stehen und zu sagen, das Volk ist mir egal Hauptsache meine Macht bleibt erhalten? Selbst wenn ich das nächste Mal nicht wiedergewählt habe mache ich das was der Konzern mir sagt denn ich habe nach dem Diktator auf zeit eine gute Anstellung mit Macht in einem dieser Konzerne für die ich mich einsetze.
Diese Art von Faschismus, die täglich Schaden verursacht, wird durch solch eine den Signalen geopferte Diskussion, wie sie am liebsten von AntiFa und anderen extrem ideologisch geschulten Personengruppen geführt wird im Bewußtsein der Menschen an den Rand gedrängt. Und ich sage das dies von bestimmten Leute beabsichtigt ist. Die AntiFa, die Neo-Nazis und die anderen Ideologen ignorieren, wie sie fremdgesteuert werden und sichen in ihren eigenen Kreisen nur beständige Bestätigung holen, um das Gruppenkuscheln sozialer Streicheleinheiten genießen zu können und ja nicht zu verlieren. Sie sind keine wirklichen Leistungsträger unserer Gesellschaft. Diese Gesellschaft braucht Soziopathen als Führungs- und Entscheidungs-Personen, damit die Ausbeutung und Menschenverachtung auch funktioniert. Und auch Soziopathen brauchen Nachwuchs. Deshalb wird es regelmäßige traumatische Erlebnisse geben auch wenn dabei viele Menschen geopfert werden durch Kriege und der Anwendung von wahnsinniger Technologie. Dieses ist bereits in Agenden festgeschrieben Education 2000 ist nichts anderes als die trauma-basierende Erziehung.

Und es ist für mich schlimm festzustellen das viel zu viele Menschen dieser Erziehung bereits unterliegen. Die wenigen noch gesunden können in einer Gesellschaft die auf soziopathische Strukturen aufbaut nur noch Zwangsneurotisch reagieren denn sie wollen ja überleben auch wenn sie dafür krank sein müssen.
Doch es gibt immer wieder einige wenige die diesem Wahnsinn Widerstand entgegenbringen und sich aus der psychischen Zwangsjacke befreien.
Ich hoffe, das ich noch vielen begegnen werde, denn als Gesunder in einer kranken Gesellschaft zu leben kostet ungeheure Kraft.



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« Zuletzt geändert: 21.06.2014 um 17:16:47 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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