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Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem? (Gelesen: 1536 mal)
freierMilan
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Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
17.06.2014 um 14:55:59
 
Atmung durch Wände per WLAN erkennen

Unter dieser Überschrift wird über eine Software geschrieben die Atmung hinter Wänden ortbar und sichtbar machen kann.
Es wird natürlich darüber geschrieben für welche Notfälle soetwas angewandt werden kann. Und es wird auch in Kauf genommen das dadurch im Falle der Baby-Überwachung der elektrosmog weiter erhöht wird.
Wir können uns aber auch vorstellen, das diese Technologie zu ganz anderer Überwachung vor allem bei einer Weiterentwicklung, wenn eben auch Geesten sichtbar gemacht werden können, eingesetzt werden könnte.
Und vor allem ist das nicht geradezu eine Steilflanke um es als Zielsystem für Mauerndurchbrechende Waffensysteme verwendung findet?
Quelle
Breath and Heart Rate Monitoring Using Wireless Signal Reflections

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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #1 - 17.06.2014 um 18:58:42
 
freierMilan schrieb am 17.06.2014 um 14:55:59:
Wir können uns aber auch vorstellen, das diese Technologie zu ganz anderer Überwachung vor allem bei einer Weiterentwicklung, wenn eben auch Geesten sichtbar gemacht werden können, eingesetzt werden könnte. Und vor allem ist das nicht geradezu eine Steilflanke um es als Zielsystem für Mauerndurchbrechende Waffensysteme verwendung findet?


Ohne Worte...



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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #2 - 17.06.2014 um 20:05:22
 
Smiley
Wir wissen ja, das die Forschungsergebisse die veröffentlicht werden meist in der Militärforschung bereits 20 Jahre bekannt sind. Zwinkernd
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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #3 - 17.06.2014 um 22:26:04
 
Wenn man einmal über das Entwicklungstempo der letzten zwanzig Jahre resümiert, könnte man es sich ja in etwa ausmalen auf welchem Stand die geheime Forschung demnach heute sein müsste.

Als ich den letzten Beitrag schrieb habe ich mal geschaut wie viele Drahtlosnetzwerkverbindungen ihre digitalen Wellen auf die Nachbarschaft verteilen: Es waren 14.
Alleine so etwas ist schon schlimm, zumal es hierzu ja auch noch keine Langszeitstudien geben könnte und ungewiss ist wie es sich über Generationen auswirken wird.

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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #4 - 18.06.2014 um 10:51:56
 
Das was du ansprichst ist wirklich das entscheidende Problem. Wenn wir uns selbst als ein "Energie-Wesen" betrachten, dann könnte dies auch bedeuten, das wir mit Phänomenen dieses Energiesalats konfrontiert sind die wir nicht einordnen können. Induzierte Gefühle und Stimmungen, sogar scheinbar visuelle Eindrücke könnten die Folge sein und weil wir ja die Quellen oftmals nicht kennen suchen wir nach Lösungen die in uns selbst sind. Wir verwechseln dann das was von Außen auf uns wirkt mit dem was wir glauben aus uns selbst heraus entsteht.
Wir müßten theoretisch bei einem Gefühl erstmal Messungen durchführen, ob diese aus unserer energetischen Umwelt technisch erzeugt auf uns einwirken also von Außen stammen oder ob es Reaktionen auf solche Einflüsse sind oder ob sie eine Reaktion auf Erinnerungen an solche Einflüsse sind.
Weil wir für diese Form der Außeneinflüsse keine bewußten Verarbeitungsprozesse kennen sind wir diesen Technologien meistens hilflos ausgeliefert.
Daraus entwickeln sich dann merkwürdige Selbstbilder, denn unser Gehirn und unser Bewußtsein braucht immer Lösungen und erzeugt sie auch, aber diese Erklärungsmodelle können durchaus sehr falsch sein.
Selbst wenn wir uns damit beschäftigen und in der Literatur weit in die Vergangenheit des Menschsein zurückgehen haben wir kaum eine Chance der Sache auf den Grund zu kommen, denn damals gab es solche Einflüsse nicht. Hier ist dann die Gefahr das wir uns in Symboliken verlieren die mit der Gegenwart nur noch wenig zu tun haben.
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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #5 - 18.06.2014 um 12:32:32
 
Könntest Du es anhand eines theoretischen Beispiels veranschaulichen?
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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #6 - 18.06.2014 um 13:52:22
 
Ein weniger theoretisches sondern eher praktisches Beispiel ist der Gotteshelm.

Wie empfindlich (empfänglich) sind unsere Schläfenlappen wirklich?

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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #7 - 18.06.2014 um 21:44:17
 
Um der Vollständigkeit Willen hier noch eine kritische Betrachtung...

Zitat:
Immer noch geistert die Erzählung vom Gotteshelm (manchmal auch Religionshelm genannt), mit dem der kanadische Neurologe Michael Persinger "per Knopfdruck" religiöse Erfahrungen erzeugt habe, durch Teile der Öffentlichkeit und einige Medien. Was hat es mit dem Gerät auf sich?
Die Geschichte ist aber auch zu schön: Ein Wissenschaftler habe in den 80er Jahren ein Gerät entwickelt, das mittels Magnetspulen bestimmte Gehirnregionen des Menschen anreizt - und damit, tata, religiöse Erfahrungen hervor ruft. Man nehme noch die Aussagen von Persinger hinzu, wonach dieses Experiment "belege", dass Religiosität "nur" durch "Mikroanfälle von Schläfenlappenepilepsie" hervor gerufen werde - und fertig ist der Schenkelklopfer für die religionsskeptische und wissenschaftsgläubige (vermeintlich aufgeklärte) Masse.
Nun ist gegen Popularisierung von Wissenschaft in Medien (und Blogs) nicht das Geringste einzuwenden. So ist es sicher auch Persinger zu verdanken, dass die so genannte "Neurotheologie" schnell populär wurde. Wenn aber Ergebnisse als vermeintlich wissenschaftlich vermarktet werden, dann sollte im Laufe der Jahre aber auch ein Minimum an kritischer Diskussion berichtet werden. Um nur einige wenige Einwände zu nennen:
1. Persinger betrieb die ersten Studien mit Studenten, die wussten, worum es geht und von ihm benotet wurden. Kein ideales Experimentdesign.
2. Er sperrte sich lange gegen unabhängige Kontrollstudien. Wo sich unabhängige Beobachter doch unter den Helm setzen durften, fielen die Ergebnisse sehr kontrovers aus. Beispielsweise berichtete die Religionskritikerin Susan Blackmore von "Ärger, Wut und Angst", Schwäche und Desorientierung - und riet dringend von der Helmnutzung ab.
3. Als ein Team um Pehr Granqvist an der Universität Uppsala schließlich das Konzept des Gotteshelmes in einer Doppelblindstudie überprüfte (und diese Studie in den Neuroscience Letters veröffentlichte) - stellte sich heraus, dass auch Probanden, deren Helm gar nicht "aktiviert" worden war, religiöse Erfahrungen berichteten! Hier lag also ein klassischer Placeboeffekt vor: In einer isolierten Umgebung, mit der gespannten Erwartung, dass "etwas" passieren konnte, passierte oft auch "etwas" - vom Gehirn selbst induziert.
4. Auch die philosophischen Aussagen von Michael Persinger wurden leider nur oberflächlich rezipiert. So mancher erfreute sich daran, dass Persinger das "God Concept" als eine "dumme", ggf. sogar gefährliche Illusion zu entlarven meinte. Nur wenige aber lasen sein Buch "Neuropsychological Bases of God Belief". Denn Persinger schloss aus seinem neurobiologischen Reduktionismus messerscharf, das ebenso das "Self Concept" - also die Vorstellung von Individualität, Willensfreiheit etc. -erledigt sei! Daher sei also nicht nur Gott, sondern auch der "Ich-Begriff" illusionär und schädlich, also aufzugeben, um die Zukunft der "Menschheit als Spezies" zu sichern. Sein Vorschlag für sein "wissenschaftliches" Menschenbild: "Wir müssen uns selbst sehen, jeder von uns, als das, was wir sind: biochemische Systeme, die Verhaltensmuster aufweisen." Kein Wunder, dass so mancher "diesen" Teil nicht lesen oder gar drucken wollte - Gott wollte man gerne widerlegt sehen, aber doch bitte nicht die eigene Würde und Individualität...
http://www.scilogs.de/natur-des-glaubens/der-gotteshelm-von-michael-persinger/


Ok danke bernd, anhand Deines Beispiels kann ich Deine Darlegung besser nachvollziehen. Ich möchte dieses noch durch ein flächendeckendes Beispiel ergänzen...
http://www.fosar-bludorf.com/archiv/antenne1/

freierMilan schrieb am 18.06.2014 um 10:51:56:
Das was du ansprichst ist wirklich das entscheidende Problem. Wenn wir uns selbst als ein "Energie-Wesen" betrachten, dann könnte dies auch bedeuten, das wir mit Phänomenen dieses Energiesalats konfrontiert sind die wir nicht einordnen können. Induzierte Gefühle und Stimmungen, sogar scheinbar visuelle Eindrücke könnten die Folge sein und weil wir ja die Quellen oftmals nicht kennen suchen wir nach Lösungen die in uns selbst sind. Wir verwechseln dann das was von Außen auf uns wirkt mit dem was wir glauben aus uns selbst heraus entsteht.


Ja, wenn dadurch bedingt wie beim Religionshelm ein Schwebegefühl entstehen würde oder Aggression bzw. wie bei dem anderen Beispiel sexuelle Lust, dann könnte man sicherlich sehr leicht glauben dass es von einem selber herrührt. Wenn so etwas auch noch gezielt induziert wird, ließen sich auf diese Art bestimmt viele Menschen zu der Fehlannahme verleiten der Effekt käme von ihnen selber auch wenn solcher woanders herrührt.

freierMilan schrieb am 18.06.2014 um 10:51:56:
Wir müßten theoretisch bei einem Gefühl erstmal Messungen durchführen, ob diese aus unserer energetischen Umwelt technisch erzeugt auf uns einwirken also von Außen stammen oder ob es Reaktionen auf solche Einflüsse sind oder ob sie eine Reaktion auf Erinnerungen an solche Einflüsse sind.


Wenn eine bestimmte Gefühlsreaktion so eingrenzbar ist, wäre das eine Möglichkeit ja. Aber für unsereiner dürfte es wohl kaum umsetzbar sein, Du schriebst ja auch "theoretisch".

freierMilan schrieb am 18.06.2014 um 10:51:56:
Weil wir für diese Form der Außeneinflüsse keine bewußten Verarbeitungsprozesse kennen sind wir diesen Technologien meistens hilflos ausgeliefert.


Es sei denn Selbstbeobachtung -> Selbsterkenntnis -> Unterscheidungsvermögen.

freierMilan schrieb am 18.06.2014 um 10:51:56:
Daraus entwickeln sich dann merkwürdige Selbstbilder, denn unser Gehirn und unser Bewußtsein braucht immer Lösungen und erzeugt sie auch, aber diese Erklärungsmodelle können durchaus sehr falsch sein.


Du meinst so wie beim "Religionshelm", wenn die Wirkung des Magnetfeldes als Gotteserfahrung Erklärung findet? Ja, das kann durchaus sein. Meiner Ansicht nach wäre es, entsprechende Selbstprüfung vorausgesetzt, aber durchaus möglich zwischen Fremd- und Selbstinduziertem sowie falschen und zutreffenden Erklärungsmodellen zu differenzieren. Schwieriger allerdings wenn weitere Einflussbereiche in Betracht gezogen werden (was wir wahrnehmen können oder was technisch messbar ist wäre ja nicht die Gesamtrealität), ich denke dann wäre die Frage der Identifikation entscheidend.

freierMilan schrieb am 18.06.2014 um 10:51:56:
Selbst wenn wir uns damit beschäftigen und in der Literatur weit in die Vergangenheit des Menschsein zurückgehen haben wir kaum eine Chance der Sache auf den Grund zu kommen, denn damals gab es solche Einflüsse nicht. Hier ist dann die Gefahr das wir uns in Symboliken verlieren die mit der Gegenwart nur noch wenig zu tun haben.


Technisch erzeugte Phänomene ließen sich durch einen Vergleich mit ähnlichen natürlichen Phänomenen vielleicht leichter voneinander abgrenzen.
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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #8 - 19.06.2014 um 00:44:21
 
aus erfahrung weiß ich dass technisch erzeugte phänomene durchaus von natürlicher erfahrung unterschieden werden können.
bei technisch erzeugten fühlt es sich getrieben und unwohl an und total vereinamend.
bei natürlichen fühlt es sich kraftvoll aber klar und befreiend am ende an.
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Re: Atmung durch Wände per WLAN erkennen <- neues Ziel-Erkennungssystem?
Antwort #9 - 19.06.2014 um 09:21:31
 
Aus den Erfahrungsschilderungen mit dem sog. Religionshelm würde ja hervorgehen, dass hinsichtlich der daraus resultierenden Erfahrung die Einstellung zum Einflussobjekt von maßgeblicher Bedeutung sein kann.

Das wäre in gewisser Weise auch ein Ansatz welchen die genannten Autoren Fosar/Bludorf in einem ihrer Bücher (http://www.fosar-bludorf.com/frequenz_preview.htm) vertreten: Sie untermauern darin dass die Strahlung eines Handys für den Nutzer schädlich ist, suchen jedoch gleichzeitig nach einer Möglichkeit für eine konstruktive Handhabe im Umgang. Solch eine konstruktive Handhabe wird zwar nicht verhindern können dass sich die Temperatur des Gehirnareals in unmittelbarer Handynähe innerhalb kurzer Zeit erhöht und einen negativen Einfluss auf das Blutbild hat, weshalb es am gesündesten wäre keine Handys zu nutzen, doch in diesem Bereich haben sie auch nach Möglichkeiten geforscht wie sich nichtsdestotrotz eine positive Wirkung erzielen ließe. Sie gehen aufgrund ihrer Forschungen und Erfahrungen davon aus diese darin gefunden zu haben, dass die Umwandlung von Sprache in eine Sendefrequenz wie ein Verstärker wirkt (vielleicht bietet sich nur zu besseren Veranschaulichung ein Vergleich mit einer herkömmlichen Verstärkeranlage an, wie z.B. bei einem Megaphon) und dies auch mit heilsamen Worten so ist. Insofern ich mich richtig erinnere, hatten sie wohl auch damit experimentiert unter Nutzung dieses Effekts gesundheitliche Probleme zu behandeln und die Erklärung wäre salopp formuliert, dass die DNA der Körperzellen zusätzlich zur Sprache durch die Strahlung entsprechend informiert wird. Natürlich müsste hierbei wie gesagt unterschieden werden dass die daraus ableitbare negative und positive Wirkung sich nicht gegenseitig aufheben (da verschiedene Wirkungsbereiche) und in diesem Sinne bestenfalls von einer günstigeren Verhältnismäßigkeit während des Handytelefonieren gesprochen werden könnte. Es soll hiermit also keineswegs etwas verharmlost werden, nein ganz bestimmt nicht... daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/05/30/dna-und-wellengenetik-handy-ruf....  Aber weil wir uns mehr oder weniger unvermeidbaren Elektrosmogeinflüssen ausgesetzt sehen, könnte gerade dieser Ansatz möglicherweise hilfreich sein um mit diesen ungesunden Einflüssen wenigstens einen gesunden Umgang finden zu können. Selber kenne ich es beispielsweise wenn ich in einem Zug sitze der an eine Hochspannungsleitung angeschlossen ist, dass dann gelegentlich (vermutlich infolge irgendeines elektronischen Schaltvorgangs) die obere Hälfte meines Kopfes kribbelt. Das Symptom an sich empfinde ich nicht als belastend, insofern habe ich die Wahl mich in negativer Weise dafür zu sensibilisieren und mich darüber aufzuregen oder es schlicht und einfach sozusagen als kleine Religionshelmerfahrung zu betrachten (über die negativen Auswirkungen von Hochpsannungsleitungen kann ich ja trotzdem schreiben).

Aber natürlich ist das unter Umständen leichter gesagt als getan, wenn ein Einfluss als belastend empfunden wird. Wo ich früher gewohnt habe, in Allensbach, sah ich mich jahrelang mit dem sog. Brummtonphänomen konfrontiert. Ein tiefer Ton im Grenzbereich der Hörschwelle, der gewisse Ähnlichkeiten mit dem dumpfen Geräusch eines weit entfernten Propellerflugzeugs oder dem Anschwellen eines Kompressors hat, welcher zumindest bei mir leicht an- und abebbend zu hören war und meistens nach Mitternacht auftrat (wenn er tagsüber auftrat, war er trotz der entsprechenden Geräuschkulisse ebenso zu hören). Ich hatte andere Menschen vor Ort nach diesem Ton befragt, viele hörten ihn nicht und manche hörten ihn (da dieser Ton nicht ununterbrochen zu hören war, waren auch entsprechende Abgleiche möglich). Konkret lokalisieren ließ sich dieser Ton nicht (ich hatte den ganzen Bodanrück in dieser Frage abgesucht) und wie ich auf meinen Reisen feststellen konnte gibt es auch andere Orte wo er vorkommt und wiederum Orte wo er nicht vorkommt. Da mich dieses Brummtonphänomen interessiert hat und ich vermehrt darauf geachtet habe, hatte sich auch meine Wahrnehmung dafür entsprechend sensibilisiert. Das führte dann dazu dass sich mein Wahrnehmungsfokus gewohnheitsmäßig darauf ausrichtete und der Ton dann von mir auch schon mal als nervig empfunden wurde: Es war dann ähnlich wie mit dem Vorsatz „denk nicht an einen Elefanten“, der Ton war umso eindringlicher je mehr ich versucht habe ihn nicht wahrzunehmen und als Lösungsweg erwies es sich dann den Fokus stattdessen auf etwas Anderes auszurichten (der Ton war zwar nicht weg, war jedoch nicht mehr störend). Ich kann also gut nachempfinden wie es für Menschen sein muss, die unter diesem Brummton zu leiden haben.

Persönlich gehe ich übrigens von der gewagten These aus, dass es auch möglich ist dass die Einflussrichtung nicht nur einseitig ist. Ich erkläre es mir dadurch, dass es sich hierbei um ein Phänomen im eher langwelligen Frequenzbereich handelt und gleichgültig ob natürlicher oder künstlicher Ursache, es immer mit natürlichen Gegebenheiten korreliert (was ja auch bei Haarp der Fall wäre) und was ich damit meine verbirgt sich eigentlich bereits im Begriff Erdresonanzfrequenz.

Zurück zu natürlichen und künstlich erzeugten Phänomenen, selber könnte ich ihre Wirkung nicht in der von Dir (tsching) genannten Weise pauschalisieren. Ich möchte hierfür ein leicht nachvollziehbares Beispiel aus der normalen Wahrnehmung aufgreifen, weil es sonst zu schwierig wäre es zu thematisieren: Technisch sind Soundeffekte möglich die natürlichen Töne sogar zu überholen scheinen. Ungeachtet dessen kann zwischen Lifemusik und einer technischen Aufzeichnung unterschieden werden und sicher nicht nur deshalb weil die Tonspur nicht sämtliche Frequenzen beinhaltet. Wenn ich mir eine für mich stimmige synthetische Musik anhöre fühlt sie sich für mich jedoch nicht getrieben, unwohl und vereinnahmend an. Ganz im Gegenteil, sie kann einen durchaus sehr angenehmen, harmonisierenden und befreienden Einfluss haben (wobei selbst hier nichts pauschalisiert werden könnte, da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind und für den einen bekömmlich sein kann was für einen anderen unerträglich empfunden wird und umgekehrt). Und ich denke dass es sich mit anderen technischen Einflüssen außerhalb des wahrnehmbaren Bereichs ähnlich verhalten kann und daher keine so pauschalen Schlüsse gezogen werden könnten oder gegebenenfalls vielleicht sogar falsche Schlussfolgerungen daraus abgeleitet werden könnten. Aber vielleicht habe ich auch noch nicht so recht erfassen können wie Du "am Ende" in diesem Zusammenhang definieren würdest. Meinst Du damit im Nachhinein betrachtet, also wenn etwas im Resultat absehbar sein kann?
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