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In Bewegung bleiben (Gelesen: 527 mal)
freierMilan
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Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
In Bewegung bleiben
29.05.2014 um 11:22:13
Zitieren 
In Bewegung bleiben...

...ist eine Strategie des Militärs. Es dient dazu dem Gegner kein statisches Ziel zu geben. Übertragen auf andere Bereiche kann es als fundamentales Prinzip betrachtet werden.

Leben ist Bewegung


In Bewegung bleiben ist dann lebendig zu bleiben. Zurückübertragen auf das Militär hat auch dies entscheidende Bedeutung wenn die eigenen Truppen lebendig bleiben oder?

In (der) Bewegung bleiben...


...ist auch ein wichtiger Punkt, denn wenn die Anzahl der  in  der Bewegung befindlichen Personen sinkt, sieht es so aus, als würde die Kraft dieser Bewegung nachlassen - egal welche wirklichen Gründe hinter dem "Schwund" stecken.
Wenn jemand rausgeschmissen wird kann das ja eigentlich die Arbeitsweise in der Bewegung durchaus stärken oder wenn jemand vorrübergehend austritt, um mit mehr Kraft wieder zurückzukehren oder wenn er von Außen glaubt die Bewegung besser stärken zu können.

All das ist dem Image egal die Zahl sinkt impliziert Kraftverlust.


In der Bewegung bleiben sagt auch, das wir eine Bewegung bis zu ihrem Ende fortführen und nicht abbrechen. Es vermittelt Stabilität und Vertrauen.

Und was könnten die Menschen gerade jetzt mehr brauchen als vertrauen in eine kontinuität.
Wir sind es gewohnt in dieser schnellebigen Welt unsere Ziel dem Markt anzupassen. Also flexibel zu sein, nicht lange an einem Ort zu verweilen, Ziele ständig n4eu überdenken, sie nach dem letzten Schrei auszurichten usw. Wie sollen wir da noch etwas Kontinuität verlangen können wo wir ein solches schnellebiges Leben führen?
Auf der anderen Seite sind wir enttäuscht das der "Staat auch nicht mehr das ist was er mal war, ein Garant für Souveränität und Rechtssicherheit usw. Wir verstanden das dies nur eine Lüge war uns vorgespielt damit wir denken das es kein Entrinnen vor dem Machtmonopol des Staates gibt, dabei hatten längst die Konzerne das Zepter in der Hand und es fehlöt ihnen nur noch der Reichsapfel.

Die Menschen haben ein Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit, nach Vertrauensschutz  und das die Welt morgen noch gewisse Ähnlichkeit mit der von gestern hat.
Aber sie können dieses Bedürfnis nicht leben und nicht ausdrücken, es sei denn sie tun es so wie der wechslnde Bedürfnismarkt es ihnen als Ersatzbefriedigung anbietet. Schutz vor Terroristen und Einschränken der Bürgerrechte weil sonst diese bösen Buben nicht gefangen werden können -angeblich!

In der Bewegung bleiben ist wichtig und dort nicht einfach nur zu bleiben sondern die Bewegung aktiv mitgestalten gehört dazu, wenn es um Freiheit geht.
Freiheit ist Verantwortung. Wer nicht Verantworten will bleibt unfrei.
Freiheit ist nicht das ich tun kann was ich will - das ist Willkür - Freiheit ist ein Gruppenphänomen denn wenn ich nicht in der Lage bin mir die Wirkung meiner Handlung auf einen anderen vorzustellen und abzuwägen ob diese handlung ihn in seiner Würde einschränkt könnte ich nicht frei handeln.
Ich kann nicht frei sein ohne den anderen!

Eine Freie Bewegung ist eine Bewegung des Friedens.


Wenn wir diese Bewegung verteidigen wollen oder wenn wir sie erst erreichen wollen weil wir feststellen müssen das wir als Sklaven gehalten werden gegen unseren Willen und gegen unsere Natur so können wir nicht in diese Bewegung kommen wenn wir das mit Gewalt tun, wenn wir anderen unseren willen aufzwingen.

Andererseits stehen wir bereits unter einem vielfältigen Zwang und den werden wir nicht los wenn wir ihn permanent erdulden.

Wenden wir uns von diesem Zwang ab - das ist wie wenn wir uns bewegen und deshalb unsere Fesseln spüren - hilft uns das nur diese Zwänge erst recht zu erfahren.
Auch das zerreissen der Sklavenketten ist ein Gewaltakt!

Gandhis Methode des gewaltfreien Widerstands setzt ein gewisses Maß an Moralität und Empathie beim Gegner voraus und er setzt auf dieses Wenige um den Gegner zu überzeugen das seine Handlung falsch sind. Er stellt sein eigenes Leben auf die Waagschale der Gerechtigkeit.

Gandhis Methode scheitert bei Soziopathen, die keine Empathie empfinden.
Wie sollte er auch über diesen Zweig pervertiertem Menschseins so genau bescheid wissen wie wir es heute tun?

Wir sind gezwungen uns in einer Gewatfreien Methodik diesen neuen von soziopathen entwickelten stillen Waffen zuwenden um Abwehrmittel zu erfinden die auf der Grundlage der Gewaltfreiheit beruhen aber ernstnehmen was dieses Wort bedeutet.

Vergleichen Sie Gewaltfreiheit mit Redefreiheit

Verzichte ich auf die Rede weil ich Redefreiheit habe? - Natürlich nicht, aber ich würde auch nicht die Redefreiheit zur Redewillkür verkommen lassen.

Müssen wir auf Gewalt verzichten wegen der Gewaltfreiheit? - Natürlich nicht, aber wir müssen bis ins tiefster Herz die Anwendung der Gewalt auch verantworten können.

Genau das ist es was Gandhi wußte, aber nicht auszusprechen wagte - nur verschlüsselt redete er von der Kraft der Wahrheit.

Die Welt hat sich massiv verändert, der erste Schock mitte des letzten Jahrhunderts hat seine spuren gezeichnet. Das Selbstvernichtungspotenzial hat ein ausmaß erreicht das völlig Absurd ist. Wie oft können wir inzwioschen die Menschheit vernichten 6000 7000 oder schon 8000 mal? Reicht nicht ein einziges Mal aus?

Wir werden von stillen Waffen seit Jahrzehnten drangsaliert und in unserer Entwicklung beeinträchtigt und bezahlen dieses auch noch selbst.

Es wird Zeit für eine neue soziale Verteidigung
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Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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