Willkommen Gast. Bitte Einloggen

   NeuesForumMilanum
unabhängige Plattform für die Selbstverwaltung Milanstation
und die Vereinigung natürlicher Menschen
zur Förderung universeller Menschenrechte
 
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenPN an Administrator Milanstation VNM altesForum runde Tische  
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Die Neue Soziale Verteidigung (Gelesen: 1626 mal)
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Die Neue Soziale Verteidigung
28.05.2014 um 15:25:52
 
Die Neue Soziale Verteidigung

Als die soziale Verteidigung erfunden wurde, also in den 1960er und 1970er Jahren, hatten wir eine geschichtliche Situation, die geprägt war vom kalten Krieg und der Total-Vernichtung der Atomwaffen.
Der wikipedia-Artikel ist sehr schlaff und wer den dort angegebenen Frauen und Männer literarisch folgt wird feststellen, das dieser Artikel so geschrieben wurde, das er ja keine Hoffnung für eine Änderung/Wandlung vermitteln kann. Außerdem ist er so geschrieben, als würden sich schon Leute darum kümmern. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen, sondern forschen sie dieser geschichtlichen Situation nach.
Als ich mich in den 80ern mit dem Thema beschäftigte, war die Atombedrohung das General-Thema, das diese Art der Verteidigung vorantrieb und bereits in einem für Herrschafts-Gesellschaften typischen Weise zwischen den Fronten zerrieben worden.
Für mich stellte sich also die Geschichte der sozialen Verteidigung etwas anders dar als für einen Michael Schmid. Für mich war es eine logische Folge der Atomtod-Bewegung, die sich nicht nur gegen eine Wiederbewaffnung der BRD, sondern gegen die Atombewaffnung wendete. In meinen Bilderberg-Recherchen werde ich näher auf diesen Hintergrund eingehen, was die Atom-Industire als Ganzes betrifft.
Für mich ist die soziale Verteidigung ein Konzept, das sozusagen eine Reaktion darauf war, das die Atombomben in Hiroshima und Nagasaki gefallen sind und der Menschheit offenbart wurde, das sie sich problemlos selbst vernichten kann. Diese Erkenntnis ist fundamental, denn sie hat alle bisherigen "Verteidigungs" äh Kriegs-Strategien ad absurdum geführt.
Allerdings nicht nur im positiven Sinne, wie sich noch herausstellen wird.
Im Laufe der 70er Jahre, in der, wie ich es nenne, Studentenrebellion, wurde bereits nach dem alten römischen Muster "Teile und Herrsche" neben der Rechts-Links-Strategie ein weiterer Schachzug der Eliten durchgeführt. Es wurde diskutiert, ob nun der Gang durch die Institutionen oder der bewaffnete Widerstand im Bürgerkrieg durchgeführt werden soll, um die Gesellschaft der BRD von den kapitalen Macht-Eliten (und der Besatzung) zu befreien. Der dritte Weg, die soziale Verteidigung, mußte deshalb zwischen diesen beiden Fronten zerrieben werden. Die meisten Menschen waren im Konkurrenz-Denken derart gefangen, das sie nicht bemerkten, wie sie erneut in die Irre geführt wurden.
Der Rückzug dieses allgemeinen Konzepts der Verteidigung in die Nische des Widerstandes gegen Atomkraftwerke und der Ökologie-Bewegung kanalisierte die Widerstandskraft der sozialen Verteidigung und wurde dann in seinen Spitzen durch den bestehenden geteilten "Kampf" (rechts/links und institutioneller/bewaffneter Weg) behindert.
Wer sich näher mit der sozialen Verteidigung beschäftigt, wird nämlich feststellen, das die Eskalationsleiter eines Konfliktes nach der SV nie bis zur obersten Sprosse vollzogen wurde. Leider habe ich die beiden Taschenbuch-Bände von Theodor Ebert über soziale Verteidigung nicht mehr - Verliehen und nicht wiederbekommen - sonst könnte ich daraus zitieren. Leider gibt es diese Bücher nicht öffentlich zu lesen. Wer sie hat kann sie vielleicht mal hierherschicken zur Leihgabe.
Nach längerem Suchen bin ich dann auf diese Tabelle gestoßen:
Eskalationsstufe Subversive Aktion Konstruktive Aktion
1 Protest Funktionale Demonstration
z. B. Flugblätter, Märsche, z. B. Seminare, Erklärungen, die die angestrebten Alternativen deutlich machen
Mahnwachen
2 Legale Nichtzusammenarbeit Legale Rolleninnovation
z. B. Wahlboykott, Bummelstreik, z. B. Gründung eigener Bildungsstätten, Zeitungen, Hilfsfonds usw.
Zurückweisung ziviler oder
                     militärischer Ämter
3 Ziviler Ungehorsam Zivile Usurpation
Offene Mißachtung von Gesetzen, z. B. Besetzung von Land oder Häusern, Sit-in an "verbotenen" Orten, Einrichtung
z. B. durch Steuerverweigerung, von Selbstverwaltungsorganen usw.
Sitzstreik, Generalstreik
Quelle:
Auch wenn ich diese Aufteilung etwas unübersichtlich finde und nicht gerade wegweisend wird deutlich, das einige der dortigen Maßnahmen tatsächlich noch nicht benutzt wurden oder nur in so kleinem Maße, das sie keine wirkliche Wirkung zeigen konnten.
Auch die Eskalationsstufen werden in dieser Tabelle nicht deutlich.
Wenn ich mich recht erinnere, waren es bei Ebert auch mehr als drei Stufen.
Deshalb werde ich an anderer Stelle noch auf diese Eskalationsstufen und der Aktionen, die dann in der neuen sozialen Verteidigung erfolgen sollten eingehen.
Hier soll dies erst dazu dienen zu zeigen, das wir noch nie eine soziale Verteidigung tatsächlich angewandt haben und daher auch nicht sagen können, ob sie in letzter Konsequenz Eerfolg haben kann.
Die Mittel, die angewendet werden, zeigen aber, das diese Verteidigung nicht auf einen von Außen kommenden "Feind" gerichtet sind,  wie die bisherigen Verteidigungs-Strategien, sondern auch auf einen inneren "Feind" gerichtet werden können.
Eigentlich ist diese Tatsache doch auch eine Lehre aus dem dritten Reich, denn das ist doch einer der Vorwürfe, das sich die deutschen  Völker nicht gegen den Faschismus gewehrt haben.
Das Problem ist aber, wir gehen einer Illusion nach, das wir "befreit" wurden. Deshalb durfte ein solches Konzept auch nicht in Anwendung gelangen, denn dann könnte dieses Beispiel in allen Staaten Schule machen und überall auf der Welt wären die Eliten in Gefahr.
Was konten die Eliten anderes tun, als jede Menge Organisationen zu schaffen, wo dieses Konzept zerredet, überphilosophiert und gebremst werden kann, wo diese Methoden im Kleinen winzige Erfolge bekommt und nie in die größeren Eskalationsstufen mündet.
Wurden nicht die Menschenrechte eben zu genau dem gleichen Grunde geschaffen 1948?
In der Präambel steht es sogar drin , wenn ihr sie versteht zu lesen.
Zitat:
     da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen,
damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei
und Unterdrückung zu greifen
,

Es sei notwendig die Herrschaft des Rechts aufzubauen, damit die Menschenrechte geschützt werden. Nicht damit die Menschen geschützt werden, sondern die Menschenrechte.

und in Artikel 29 dann dies:
Zitat:
3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und
Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Was den Universalitäts-Charakter von Menschenrechte endgültig aufhebt und wirkungslos macht.

Die Welt hat sich seither gewandelt. Der kalte Krieg begann Massaker über Massaker, verdeckt, offen und als False-Flag Aktion, sind in die Geschichtsbücher geschrieben worden von genau diesen Personen  die diese Charta verabschiedet haben. Ein Dauerkriegszustand mit eben diesen Kriegssonderrechten (1861 in den USA etabliert) wurde perpetuiert, so wie auch das GG, das eindeutig KEINE Verfassung ist und nie eine sein kann (laut Carlo Schmid), zu einer ewigen Besatzungsordnung gemacht wurde.

Im Anschluß an den Koreakrieg wandelte sich weltweit die Kriegsführung. Es war klar eine totale-Vernichtung wollte niemand, aber den Krieg wollten sie. Und sie führten die "stillen Waffen" ein. Schwächung des Gegners durch diverse Maßnahmen. Zuerst noch begründet durch die Block-Konfrontation (Teile und Herrsche) aber wer teilt da und wer herrscht da?
Leicht wird dieser Bereich in die Verschwörungs-Ecke geschoben, doch genaue Analysen zeigen, das es die Hintermänner und Frauen dient, die die Konzerne, Banken und Militärs lenken. Der sogenannte militärisch-industrielle Komplex. Uns ist bekannt, das ein Schmiermittel eine große Rolle spielt, das Geld und seine zur Ausbeutung angelegten Struktur. Ebenso wie das Rechtssystem ist es Werkzeug der Eliten nicht erst geworden, sondern es war schon immer ihr Werkzeug.
Eine Verteidigungs-Konzeption, die nicht die Territorien, den Zugriff auf Ressourcen, die Art und Weise der Bildung, die Versorgung unter eine zentrale Macht stellt, sondern die Natürlichkeit der Person respektiert und deren soziales Zusammenleben verteidigt ist der Alptraum der Eliten.

Der Fehler, der ab den 60ern bei den Theoretikern der SV gemacht wurde, besteht darin, das sie es akzeptierten, das es immer Konkurrenz zwischen den Menschen geben wird.
Auch sie waren noch sehr stark von den darwinistischen Schimären geprägt und in der Dialektik eines Hegels oder eines Marx gefangen.
Sie begriffen Faschismus als eine irgendwie aus dem Ruder gelaufene übertriebene Lebensweise.
Das System ansich wurde doch nicht so grundlegend kritisiert, wie sie selbst glaubten.

Deshalb spreche ich von der
neuen sozialen Verteidigung


Wenn wir zur Grundlage nehmen, das der eigentliche Antrieb des Lebens Kooperation ist, das es also gilt das oportunistische, den eigenen Vorteil anstrebende Anteil des Strebens jedes Lebewesens zum Selbsterhalt nur in der richtigen Weise zu synchronisieren gilt und das wir dies dezentral organisieren, weil wir erkennen müssen, je größer ein System ist, desto mehr funktionale Hierarchieebenen hat es und ist desto stärker mißbrauchbar, dann ist die neue soziale Verteidigung nicht in erster Linie eine Verteidigung gegen etwas ein Kämpfen gegen etwas, eine Anmaßung zu sagen was gerecht sei und was nicht...
Die neue soziale Verteidigung wendet sich der Synchronisation der Lebenshandlungen zu. Sie organisiert die Verbindung von Ich und Selbst, sie  befriedet Konflikte durch Bewußtmachung der Folgen und der Lösungen.

Plötzlich kommen wir aus dem Schema des Dagegen-Sein heraus.

Dennoch ist dieser Ansatz in einer Welt voller Konkurrenz-Denken und -Situationen.

Und daher wird es auch einige Eskalationsstufen geben, die aber andersherum aufzubauen sind.
Die erste Stufe ist das unterdrückte Jetzt indem wir uns alle befinden. Hier wird uns der maximale Widerstand von Seiten der Eliten gezeigt und dieser hält uns in Fesseln körperlich und noch viel mehr geistig und seelisch. Die Fesseln sind nach dem Muster von Abhängigkeiten aufgebaut. Suchtverhaltens-Strukturen und -Organisationen, die wir aus der Drogen-Szene kennen.
Diese erste Stufe beschreibt also den Zustand maximaler Unfreiheit und wird nur dadurch überwunden indem zwei unterschiedliche Dinge passieren.
1. Die Unfreiheit ist so spürbar ja unaushaltbar, das die Menschen mit Gewalt reagieren und sich vom Joch scheinbar befreien. Einen solcher Prozess wird gezielt genutzt, um eine neue Herrschaft aufzubauen, die scheinbar das Leid beseitigt, aber doch dazu geeignet ist die Herrschaftsgrundstruktur zu erhalten. (gezielte Krise als Chaosübergang zu einem neuen Ordnungsprinzip)
2. Die Unfreiheit wird durch Informationen sichtbar gemacht und die Menschen beginnen in ihrem eignen Leben Änderungen durchzusetzen innerhalb des gegebenen Rahmens. Das führt oft dazu, das nicht sehr viel passiert an Änderungen und es beginnt ein Katz- und Maus-Spiel  zwischen denen, die als Eliten ihre Macht erhalten wollen und denen, die sich befreien wollen. Oft hilft den Herrschenden die Zuckerbrot und Peitsche Strategie im Zusammenspiel mit dem Prinzip Teile und Herrsche.

Solange es den Eliten gelingt ihre Abhängigkeitsstrukturen aufrecht zu erhalten und solange sie die Eskalation auf bestimmte Themen beschränken kann (z.B. Atomkraft) sind die Eliten auf der sicheren Seite.

Was aber, wenn es zu viele Informationen aus allen Bereichen des Lebens sind, die in die Diskussion geraten?

Dann haben die Eliten ein Problem, aber auch die, die sich befreien wollen, haben eins.

In dem Thread Trauerarbeit um das alte Weltbild (überarbeitete Fassung) beschreibe ich, was passiert, wenn einem Menschen das bisherige Weltbild flöten geht. Ich kam auf den Gedanken, das nicht jeder Mensch zum gleichen Zeitpunkt auf eine bestimmte Information, die sein Weltbild erschüttert, auf die gleiche Art reagiert. Ich sah, das es in der Aufklärungsszene eine Suche nach dem General-Rezept für richtige Aufklärung gab und die war natürlich nicht zu finden.
Der Thread beschreibt wie ein Weltbild "stirbt" und das wir dadurch Trennungsphasen durchmachen und diese analog zu den Sterbephasen eines Menschen betrachtet werden können mit dem Unterschied, das der Sterbende zum Schluß tod ist und der Mensch dessen Weltbild stirbt hinterher ein neues Weltbild haben sollte.
Dadurch können wir wesentlich einfühlsamer auf die Situationen eingehen die Menschen erleben, wenn sie die mitunter grauenvollsten Informationen zu verarbeiten haben, die eine genaue Geschichtsforschung zeigen wird. Wir leben in dem künstlich geschaffenen Weltbild der Herrscher (Hegel würde sagen der Sieger)

Gekennzeichnet ist diese Phase durch die Verabeitung großer Informationsmengen und deren Ausdruck in Stammtischen, Demonstrationen, virtuellen Gruppen im Internet, Verarbeitung von Daten im Internet und Verknüpfen dieser Daten, lernen der Hintergünde usw.
Dabei ist noch keine wirklich konstruktive Wandlung der Welt zu beobachten, denn das Konkurrenzdenken hört durch die Informationsmengen nicht auf, sondern wird sogar erstmal verstärkt, weil der eine glaubt schon mehr von dem Problem zu wissen als der andere. Das nutzen die Eliten wiederum aus, indem sie Desinformationen streuen, Streetworker bezahlen, die die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Ansichten verstärken usw.

Die zweite Phase wird dadurch gekennzeichnet, das erste konstruktive Ansätze erfolgen. Aus reinen Demonstrationen und Systemkonformen Petitonen(Bitten) und dem Versuch das bisherige politische System zu nutzen, um etwas zu verändern, werden die ersten selbstorganisierten Systeme entstehen und natürlich werden diese Organisationen, wenn sie nicht bereit sind sich reintegrieren zu lassen, vom Elite-System kriminalisiert oder diffamiert. Dazu werden auch Organistionen genutzt, die innerhalb der Szene aufgebaut oder übernommen werden.

Es ist hier wichtig zu verstehen, wie mit Hilfe der stillen Waffen bereits das Potenzial der Masse beeinträchtigt ist. Der Masse wird zugeschrieben, das sie nichts tut von Seiten der Aktivisten und das sie erst etwas tun würde, wenn die Not größer wäre. Das ist aber falsch, denn kreative Lösungen entstehen nicht in der Not, wo es nur noch um das Überleben geht und der Nächste zum Feind wird.
Es ist auch falsch weiterhin der illusionistischen Vorstellung anzuhängen, das wir in einer Demokratie doch nur unsere politischen Mittel nützen müßten, um unsere Freiheit zu erhalten. Natürlich werden werden eine Menge Menschen solchen folgen, die noch immer das bisherige System nutzend Parteien gründen oder Petitionen schreiben, denn das ist der einfache bequeme Weg ohne Änderung des eigenen Verhaltens etwas zu tun und ohne in den Fokus der Eliten all zu sehr zu geraten.

Einige werden aber dieser Illusion nicht folgen, denn sie wissen, das das, was wir als Demokratie verkauft bekommen, nichts anderes ist als eine römische Parteien-Diktatur.

In dieser Phase kann es dazu kommen durch irgendein Ereigniss oder durch gezielte Planung auch gegenüber der Masse die Diskussion aus Phase 1 zu initialisieren auf breiterer Basis.
Wir müssen uns aber bewußt sein, das dann auch die Probleme aus Phase 1 zu bewältigen sind.
Gleichzeitig erfordert diese Phase aber die dritte Phase vorzubereiten. Es müßten hier so grundsätzlich die Systeme in Frage gestellt werden und so grundsätzlich neue Systeme in Vorbereitung gebracht werden, das die Aktivisten damit eigentlich überfordert sind.
Könnten wir von einer geplanten sozialen Verteidigung ausgehen, dann würden einige der obigen Auswirkungen gar nicht erst auftreten, aber solange wir das erste Mal in einer sozialen Verteidigung sind, haben wir diese Probleme.

Hier wird deutlich, das der erste Ansatz von sozialer Verteidigung zu theoretisch nur eine virtuelle Vorstellung war.

Eine Handlungsfähigkeit erhält eine Bewegung nur, wenn die Infrastruktur funktioniert.
Die Kommunikation kann momentan noch über das Internet erreicht werden - viel besser als es die Studentenrebellion damals tun konnte.
Die Versorgung der Aktivisten aber ist damals wie heute ein Problem.
Es ist in dieser Phase besonders schwer den Menschen klar zu machen, das die Aktivisten nicht Gelder vom "Staat" einkassieren können, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Auch sind Unternehmer gefährdet in ihrer Existenz, wenn sie sich auf die Seite des Widerstandes offiziell stellen.
Die aufgebauten Abhängigkeitsverhältnisse z.B. Arbeitspflicht durch Hartz4 haben dafür gesorgt, das jeder, der mit dem Elitesystem im Vertrag steht, erpressbar ist.
Aber die Akzeptanz und Unterstützung  der vom System getrennten Aktivisten ist in der Versorger-Mentalität nicht leistbar.
In der 2. Phase entscheidet sich also, ob genügend Unterstützer die Einsicht gewinnen ihre "Freiheits-Soldaten" zu finanzieren.
An dieser Stelle reagieren die Eliten natürlich auch. Sie lenken je nach der politischen Zielsetzung bestimmte Arten des Widerstandes indem sogenannte Stiftungen für die Einführung der Demokratie Gelder zur Verfügung stellen. In bestimmten Ländern führte dies zur Einführung des westlichen Demokratie-Systems (eigentlich römischer Diktatur) und innerhalb eines bereits "Demokratisierten Landes" durch wechselnde Unterstützung von linken oder rechten Extremisten, damit die Masse in der Mitte immer etwas hat, worauf die Finger ihrer Normalität (die den Eliten passt) gezeigt werden können.

Es wird also in dieser Phase eine große Leistung von den Aktivisten abverlangt. Sie müssen für ihren Lebensunterhalt sorgen und/oder mit einem minimal-Budget auskommen lernen. Sie müssen aufpassen, das ihre Ativitäten nicht durch Elite-gesponsorte übernommen werden. Sie müssen Aufbauarbeit leisten, um die in Phase 3 notwendige Infrastruktur also die neuen von Herrschaft befreiten Systeme nutzen zu können. Und sie müssen sich vor den stillen Waffen schützen, wie z.B. schlechte Nahrung, schlechtes Wasser, flächendeckende Bestrahlung und der Isolations-Strategie der G-Dienste usw.

Die dritte Phase beginnt, wenn sich die bisherigen Befreiungsaktivitäten nicht totgelaufen  haben bzw. reintegriert wurden.
Wir befinden uns dann in der Situation, das die Akzeptanz der Abhängigkeitsstrukturen nicht mehr funktioniert, die Proteste gegen die Regierungsverhältnise also zunehmen und eine permanente Präsenz zeigen, wenn Aktionen verschärft werden, z,B. aus Demonstrationen, Mahnwachen und Petitionen, Nicht-Zusammenarbeits-Aktion oder Sitzblockaden, Boykotts und mitunter auch Hungerstreiks oder Besetzung von "verbotenen Orten" werden. Wenn immer mehr Menschen ihre Verträge zum bisherigen System kündigen, die Ausweise ablegen, die Steuern nicht mehr zahlen oder auf Sperrkonten überweisen, die Versorgung der Aktivisten und deren Familien  organisiert werden, Personen der Öffentlichkeit von ihren Ämtern und Funktionen zurücktreten, Dezentralisierung umgesetzt wird, indem ganze Gemeinden sich von der übergeordneten Macht lossagen. Ersatz-Technologien/Ressourcen für diejenigen Dinge organisiert werden, die von Ausland kommen usw.

An dieser Stelle ist die neue soziale Verteidigung als Prinzip bereits akzeptiert und wird konkreter umgesetzt. Sie zeigt den Eliten, das es anders geht.
Ein wichtiger Punkt dabei sind auch kulturelle Veranstaltungen und Aktionen, die den Menschen zeigen, das es um Frieden geht, um den unteilbaren Frieden. Das jeder in dem Neuen eine gleiche Chance bekommt und das jeder, der sein Leben ändert und aus dem Konkurrenzdenken aussteigt willkommen ist.

Hier kann natürlich die größte Eskalation eintreten. Wenn die Eliten verstanden haben, das ihre letzte Möglichkeit gekommen ist noch etwas zu bewirken, dann wird die Wahrscheinlichkeit größer, das ein Ereignis erzeugt wird, das enorme Mengen Angst auslösen soll und dem Widerstand in die Schuhe geschoben wird. Heutige Möglichkeiten den Planeten selbst als Waffe zu benutzen, kann das ganze als Naturereigniss darstellen und jeder weiß doch, das ein solcher Prozess der Wandlung große organisatorische Probleme aufweisen wird und dann noch eine Katastrophe zu bewältigen ist nahezu unmöglich.
Machen wir ein Problem und liefern dann die Lösung.
Setzen wir biologische Kampfstoffe frei und geben dann nur denen das Gegenmittel, die die Herrschaft akzeptieren? Ja solche perversen Strategien sind in den Schubladen.
Deshalb ist die soziale Verteidigung schwach, wenn es nur um ein Land geht.
Das Land isolieren und drangsalieren, wenn es aus der Gruppe der Herrschaftsstaaten ausbrechen will.

Die neue soziale Verteidigung muß also von vornherein so laufen, das es eine planetare Weltbewegung geben sollte, die die Dezentralisierung überall vorantreibt.

Denn das was wirlklich klar ist: Global bedeutet Zugriff von einem Ort auf alle anderen der Erde. Das darf nicht sein. Keine weitere Zentralisierung. Bauen wir ein planetares Netzwerk dessen unabhängige Knoten nicht miteinander konkurrieren, sondern mit Hilfe einer guten Kommunikation kooperieren.
Nur ein solches Netzwerk kann das Netzwerk der Macht der Banken, Konzerne, Militärs und deren Hintermänner und Frauen parolie bieten und möglicherweise stürzen.
Eine Garantie gibt es nicht, aber doch endlich wieder ein gangbarer Weg ohne eine Totale Einheit in allen Dingen fordern zu müssen.
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 10.01.2015 um 15:45:06 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Die neue soziale Verteidigung
Antwort #1 - 29.05.2014 um 15:06:42
 
ich hab dann da noch einen Artikel der für die Friedensbewegten sehr wichtig sein könnte um die falschen von den richtigen Rednern unterscheiden zu können.
Wortmagie durchbrechen
Zum Seitenanfang
 

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Die neue soziale Verteidigung - Vom Missbrauch der alten sozialen Verteidigung
Antwort #2 - 19.12.2014 um 16:05:29
 
Einen Aspekt habe ich noch nicht genügt beleuchtet von der alten sozialen Verteidigung. Es dürfte sehr klar werden für denjenigen der die soziale Verteidigung verstanden hat, das dieses Werkzeug für jedes Regime gefährlich ist. Wir müssen in Betracht ziehen, das dieses Werkzeug auch von den Eliten benutzt wird.
Und es ist tatsächlich auch schon so gelaufen. Das muß für uns nicht heißen dieses Werkzeug abzulehnen, wir müssen nur aufpassen wie dieses Werkzeug benutzt wird und von wem.
Die beiden eingebundenen folgenden Videos zeigen uns wie und wer dieses Werkzeug bereits missbraucht hat.
Die Revolutionsprofis Teil 1

YT-Direkt
Die Revolutionsprofis Teil 2

YT-Direkt


Eines können wir in jedem Fall aus den videos entnehmen die Methode Gewaltfreier Widerstand funktioniert. Aber was unterscheidet diese missbrauchbare Form von der die ich hier vertrete?
Unsere neue soziale Verteidigung ist in einem begleitenden Konzept gebettet das aus dem Friedensrecht besteht und daher dieses Werkzeug mit einer anderen Absicht benutzt. Dazu gehört auch das wir diese Verteidigungsform als ein Mittel betrachten die Verantwortung für Freiheit zu übernehmen und dadurch den Frieden zu erreichen. Das bedeutet auch das wir nicht auf derartige Sponsoren der US-Amerikanischen Administration einlassen können gar von ihnen Gelder annehmen sollten, uns also nicht  in einem dem Globalismus huldigenden römisch imperialen Gedankensystem einfangen lassen sollten.
Politische Systeme sollten gerade deshalb besonders Klein gestaltet werden damit sie überschaubar deshalb Verantwortbar sind. Nur dadurch ist dem omnipotenzgehabe dieser Wahnsinnigen strukturell Einhalt zu gebieten.

http://www.aeinstein.org/wp-content/uploads/2013/10/FDTD_German.pdf

PS: Danke an oli für den Hinweis auf die beiden videos die ich schon länger gesucht hatte.
Zum Seitenanfang
 

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Die neue soziale Verteidigung - Reflektionen zu Gene Sharp
Antwort #3 - 20.12.2014 um 16:58:34
 
Für mich stellte sich ja die Frage warum denn die soziale Verteidigung bzw. der Gewaltfreie widerstand korrumpiert werden kann. Dazu habe ich begonnen das Buch Gene Sharp durchzuarbeiten.

An einer Stelle bin ich schonmal fündig geworden Seite 18:
Zitat:
Wahlen als Instrument grundlegenden politischen Wandels kom-
men in einer Diktatur nicht in Frage. Einige diktatorische Regime,
etwa im ehemaligen, sowjetisch dominierten Ostblock, hielten pro
forma Wahlen ab, um den Anschein von Demokratie zu erwecken.
Doch diese Wahlen waren lediglich streng kontrollierte Plebiszite,
um die öffentliche Unterstützung für Kandidaten zu erlangen, die
schon zuvor von den Diktatoren fein säuberlich ausgesucht wor-
den waren. Diktatoren, die unter Druck stehen, mögen mitunter
Neuwahlen zustimmen, werden sie dann aber so manipulieren,
daß zivile Marionetten in Regierungsämter gelangen.


Auch Gene Sharp ist auf den Wahlen-Fake hereingefallen wie wohl alle die glaubten mit der französischen Revolution hätten wir die Demokratie erreicht.
Das was also über das Beispiel Ostblock hier geschrieben wurde gilt im übertragenen Sinne auch für die anderen sogenannten "freien Demokratien", nur das hier die Diktatur nicht so offensichtlich ist und ein viel größerer aufwand betrieben werden muß um die römische Wahldiktatur zu verschleiern.

Auf Seite 19 lesen wir dann:
Zitat:
   Viele Menschen, die heute unter einer brutalen Diktatur leiden
oder ins Exil gegangen sind, um deren unmittelbarem Zugriff zu
entgehen, glauben nicht, daß sich die Unterdrückten selbst befreien
können. Sie sind der Ansicht, ihr Volk könne nur durch das Ein-
greifen anderer gerettet werden. Diese Menschen setzen ihr Ver-
trauen in äußere Mächte.
Ihrer Meinung nach ist nur internationale
Hilfe stark genug, um die Diktatoren zu stürzen.

Vielleicht fällt euch hier auf das z.B. die Kommision 146 eben eine fast identische Ansicht vertritt. Blumig ausgesprochen ist deren Argumentation so: Die BRD-Regierung sind die Lagerbediensteten die uns als Kriegsgefangene Nazis verwalten deshalb sei es nötig den Gefängisdirektor zu überzeugen uns freizulassen die Gefängnisdirektoren seien die Aliierten und daher müssten sie uns Entnazifizieren und nur sie könnten uns freilassen.
Es klingt plausibel aber ignoriert die Tatsache das eine Vollsouveränität niemals von jemanden verschenkt wird. Wir müssen uns die Vollsouveränität selbst nehmen und uns unabhängig von der Besatzung erklären und das notwendige unternehmen in aller Konsequenz um dies durchzusetzen das hat auch schon Carlo Schmid bei seiner Rede zum Grundgesetz verdeutlicht.

Die Ansicht das eine äußere Macht einem Volk hilft ist kein Weg zur Freiheit.
Jetzt werden einige sagen aber habt ihr nicht auch die Völker der Welt gebeten den Deutschen zu helfen die Souveränität zu erreichen?
Ja das haben wir gemacht im 1. Völkerbrief. Aber wir haben nicht die Staaten gebeten sondern die Völker, die überall das gleiche Interesse haben sich von den Machteliten zu befreien.

Aufgrund der oben schon gezeigten Voraussetzung der Gene Sharp unterliegt, nämlich zu glauben das Wahlen ein Teil der Demokratie seien, ist das folgende nur auf Diktatoren bezogen, kann aber von uns die auch die heute als Demokratie bezeichnete römische Wahldiktatur einbezogen werden. Allerdings stellt sich dann die Sache etwas komplexer dar als auf Seite 20.
Zitat:
Diktaturen existieren üblicherweise vor allem aufgrund der inter-
nen Machtverteilung in einem Land. Die Bevölkerung und die Ge-
sellschaft sind zu schwach, um die Diktatur vor ernste Probleme
zu stellen; Reichtum und Macht sind in zu wenigen Händen
konzentriert. Diktaturen können von internationalen Aktionen
zwar entweder profitieren oder durch sie zumindest ein wenig
geschwächt werden, doch ihre Fortdauer hängt in erster Linie von
internen Faktoren ab.

In einer Wahldiktatur ist es also vom Prinzip her genauso allerdings spielen hier strukturelle Gewalt eine wesentlich größere Rolle als bei einer offenen Diktatur.
Das bedeutet die Unterdrückungsmechanismen benötigen Komponenten, die im Menschen selbst liegen. Ich habe das schon als Gesellschaftssucht bezeichnet, worin ich die größte dieser Strukturen sehe, die die Menschen trotz scheinbarer Freiheiten in einem Korsett von Zwängen eingesperrt sind.
Das wir wählen können und an verschiedenen Stellen sogar scheinbar ein Mitspracherecht haben ist ein brilliant aufgeführtes Theaterstück, solange uns die grundsätzlichen Rechte nicht zugebilligt werden wie beispielsweise das konstitutionelle Handlungsrecht.
Das große Thema Reisefreiheit als sich die DDR auflöste erscheint in diesem Zusammenhang indirekter oder struktureller Versklavung als typisches Beispiel.
Nehmen wir an sie wären ein Hühnerhalter der einen Stall mit Batterie-Hühner besitzt. Sie haben hohe Kranken-Kosten und hohe Verluste weil die Hühner in kleinen Käfigen gehalten werden.
Würden die Hühner nun revoltieren können und den Halter zwingen endlich wieder in "Freiheit" also in Bodenhaltung zum Teil mit freiem Auslauf zu leben dann würde die Krankenrate herunter gehen und die Hühner wären sichtlich "glücklicher" und natürlich auch produktiver.
Die sogenannte Reisefreiheit ist nichts anderes.
Sie verbessert die Produktivität und die Menschen bleiben gesünder.
Ist das wirklich eine Befreiung gewesen was wir 1989/90 erlebten?

Unter dem Titel "Unabdingbare Quellen politischer Macht" listet Gene Sharp verschiedene Aspekte unabdingbarer politischer Macht auf (Seite 32-33) die ich nun kommentieren werde in Bezug auf sogenannte Demokratien (Wahldiktaturen):
Zitat:
Autorität: die Überzeugung bei den Menschen, daß das Regime legitim ist und daß es ihre moralische Pflicht ist, ihm zu gehorchen.

Dieser erste Aspekt ist grundlegend, wobei für uns sehr deutlich wird, das gerade in Deutschland aber auch in den USA ein kolossaler Betrug existiert.
Die Menschen gehen davon aus, das die Regierenden in einer "Demokratie" Legitim seien wenn sie gewählt werden. Wir wissen das dieses denken deshalb falsch ist, weil wir die Grundkonstruktion des Rechts erkannt haben. Nach der Sichtung aller bekannten Texte stellen wir fest, das das Rechtssystem der BRD-Treuhandverwaltung Aussagen enthält, die nie stattgefunden haben oder umgesetzt wurden. z.B. sagt Artikel 20 GG "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." Das bedeutet das es eine konstitutionelle Handlung gegeben haben muß wo das ganze Volk in freier Selbstbestimmung das positive Rechtssystem erzeugt hat also den Ausgangspunkt setzte. Das hat nicht stattgefunden. Das GG wurde von den Alliierten angewiesen und ausgewählte Deutsche haben es unterzeichnet als Treuhänder der Allierten. Die oberste Ordnung (Verfassung) wurde nicht erzeugt, sondern anstelle dessen das Grundgesetz verwendet.
Im ersten Artikel des Grundgesetzes wird ein Auftrag erteilt und behauptet, das die Deutschen ein Bekenntnis zu den Menschenrechten abgelegt hätten. Ein Bekenntnis kann nicht erzwungen werden. Auch das ist nie durch einen entsprechenden Akt geschehen und was noch schwerer wiegt, an diesem Artikel hängt das gesamte restliche Rechtssystem. Wird dieser Artikel nicht umgesetzt, sprich ist eine Menscherechtsverletzung nicht im Strafgesetzbuch mit einer Strafe bedroht, so ist auch der Rest des Rechts nicht wirklich gültig, weil an diesem Artikel alles andere dran hängt.
Das sind nur zwei Beispiele von mindesten 20, die aufgeführt werden können und beweisen, das diese Ordnung (GG) abhängig von Rechten die außerhalb Deutschland angesiedelt sind ist. Das GG, so modern es sein mag und so fortschrittlich es auch erscheint, ist ein klares Besatzungskonstrukt und kann niemals eine tatsächliche Verfassung werden auch nicht durch Änderung.
Wir haben es hier also mit etwas zu tun, das einen tieferen Hintersinn verbirgt. Deutlich wird das erst, wenn wir das Ende des Sezzessionskrieges der USA 1861 anschauen. Dieser Krieg, der fälschlicherweise auch als Bürgerkrieg bezeichnet wurde, hat an seinem Ende keinen Friedensvertrag. Dadurch ist es dem amerikanischen Präsidenten jederzeit möglich am Repräsentantenhaus vorbei mit executive order zu regieren, weil sich die USA in einem permanenten Kriegszustand befinden.
Dies als Blaupause verwendend wurden in Europa zwei Weltkriege geführt, die eine fast identische Situation erzeugten, nur das hier nicht ein Bundeskanzler analog zum US-Präsidenten an dem Bundestag vorbei regiert, sondern der Kanzler von der Gunst des Kriegsgewinners abhängig gehalten bleibt.
Das, was wir als Demokratie kennen, ist beschränkt auf nur einem Teil der Hoheitsrechte, die zu dem immer mehr in die EU verlagert werden. Und in den anderen europäischen Staaten sieht das ähnlich aus.
Es wurde in einem Maße ein römisches System hier eingeführt und als Demokratie bezeichnet, das die Bevölkerung nicht mehr begreifen kann, was mit ihr gemacht wurde.
Es gibt zwar einige, die darauf bereits indirekt hingewiesen haben, aber dennoch nicht die vollständigen Zusammenhänge und Konsequenzen verstanden. Z.B. das Böckenförde Diktum

Zitat:
Menschliche Ressourcen: die Zahl und Bedeutung der Personen und Gruppen, die gehorchen, kooperieren und die Herrschenden unterstützen.

Im Rahmen der re-education kurz nach dem Krieg wurden alle wesentlichen Stellen erzieherischer Einflüsse durch kollaborierende Menschen besetzt, die von ihrer Kollaboration möglicherweise nicht einmal etwas bemerkt haben. Es wurde bewußt eine bestimmte Art von "Demokratie" in den kulturellen und erzieherischen Bereichen etabliert. Durch die Kontrolle über die Information gelang es erst den heutigen stand der Massenkontrolle einzurichten.

Zitat:
Fertigkeiten und Wissen, deren das Regime bedarf, um bestimmte Aktionen durchführen zu können, und die von den kooperierenden Personen und Gruppen eingebracht werden.

Nicht nur für die Umerziehung waren die Kollaborateure wichtig s.o. sondern auch in anderen Bereichen. Der BND ist ein hervorragendes Beispiel, um zu verstehen, wie Strukturen in die Macht der Allierten integriert wurden. Siehe dazu das Gehlen-Kommando oder die Familie Quandt.
Auch im Rahmen der Bilderberger wurden Menschen ausgefiltert, die schon im Nazireich hohe Posten inne hatten und erneut "gewaschen" in Funktionen gebracht wurden.  Das z.B. Das Arbeitsamt dazu gegründet wurde die Zwangsarbeiter zu verwalten, ist den meisten überhaupt nicht bewusst.

Zitat:
Unsichtbare Faktoren: psychologische und ideologische Faktoren, welche die Menschen dazu bringen, den Herrschenden zu gehorchen und sie zu unterstützen.

Dieser Aspekt wird schon in der Umsetzung beiden vorherigen Aspekten eine Rolle spielen. Verstärkt wird dieser Aspekt durch die Kenntnisse von Edward Bernayse. Es werden Gewohnheiten ermöglicht, die dann, wenn sie zur Gewohnheit geworden sind, manipuliert beziehungsweise gelenkt werden. Eine weitere Verstärkung erfährt dieser Bereich durch Traumaerziehung und durch Public Relation gesetzte Triggerpoints. Das social engeneering wurde in den letzten 100 Jahren perfektioniert.

Zitat:
Materielle Ressourcen: das Ausmaß, in dem die Regierenden Verfügungsgewalt über und Zugang zu Eigentum, Bodenschätzen, Finanzmitteln, Wirtschaftssystem sowie Kommunikations- und Transportmitteln haben.

Der Aufbau der Wirtschaft unter der Führung von multinationalen Konzernen hat bewirkt das alle wesentlichen Ressourcen unter die Kontrolle der Eliten gebracht werden konnten. Diese Prozess begann nicht erst in den 70ern sondern läuft bereits seit anfang des letzten Jahrtausends.
Auch hier sind die Kenntnisse z.B. des MK-Ultra-Programms wichtig, die es ermöglichen Suchtstrukturen in allen Lebensbereichen aufzubauen und so die Bevölkerung über die Grundbedürfnisse steuerbar macht.
Weiterhin dürfte als Ergebnis der Nazi- / IG-Farben-Forschung auch der Einsatz von Nahrung und Medizin als Waffe eine immer stärkere Rolle gespielt haben und nicht zuletzt mit Beginn des Informationszeitalters auch der Einsatz von psychotronischen Technologien wie die Handy-Netze oder das Fernsehen.

Zitat:
Sanktionen: Strafen – ob angedroht oder tatsächlich angewandt  – gegen diejenigen, die Gehorsam und Zusammenarbeit verweigern; damit soll die Ergebenheit und Kooperation gewährleistet werden, die das Regime benötigt, um existieren und seine Politik betreiben zu können.

Das römische Prinzip "Teile und Herrscher" existiert schon sehr lange sehr effektiv. Und auch in Deutschland funktioniert es. Dieses Teile bedeutet aber nicht, das sinnvoll geteilt wird, um dann zusammen zu wirken, sondern es bedeutet, das Gruppen entstehen (kreiert werden) die sich feindlich gegenüber stehen. z.B. AntiFa und NPD. Diese sorgen für das Mindestmaß an innerer Bedrohung, die dann die entsprechenden Regelungsmechanismen in Form von Polizeimaßnahmen oder politischer Verleumdung ermöglichen.

Die von Gene Sharp noch nur auf sichbar diktatorische Systeme bezogenen Aspekte der Macht, sind in Wirklichkeit also auch das, was wir noch immer in der Masse als Demokratie bezeichnen, anwendbar und wir sehen, das es wesentlich perfider ist, als die meisten sich das vorstellen können.

Ich würde aber nicht aus dieser durch eine rosa Demokratie-Brille analysierten Vorstellung von Gene Sharp darauf schließen, das er dieses Buch für den CIA geschrieben haben soll. Das ginge wirklich zuweit. Demensprechend weise ich eine solche Aussage die in einem der obigen Videos gemacht wurde zurück. Aber es dürfte klar sein, das der CIA darin in jedem Fall eine gute Möglichkeit sah, dies als Waffe zur Destabilisierung einzusetzen. Ob den Eliten oder gar dem CIA klar ist, das wir es hier eben nicht mit Demokratie zu tun haben, sondern mit einer römischen Wahldiktatur lasse ich offen.
Lustig wäre es wohl wenn unsere Erkenntnisse in die vom CIA gesteuerten Kreise eindringen würden und plötzlich diese Investition der US-Amerikaner in eine ganz unbeabsichtigte Richtung gehen würde, nämlich dazu führen würde,  das auch die Eliten aus den USA und in den Multinationalen Organisationen plötzlich als Diktatoren erkannt von denen bekämpft werden die sie selbst ausgebildet und losgeschickt haben. Es würde nicht das erste Mal passieren. Zwinkernd

Gene Sharp geht halt auch noch von einem monojuristischen Recht aus und kann nicht realisieren trotz seiner Analysen, das es um Frieden und Freiheit in Gerechtigkeit zu erreichen ein neues Friedensrecht geben muss. Das spüre ich an vielen Stellen.

Im nächsten Beitrag werde ich mich den Schwachstellen von Diktaturen und Wahldiktaturen zuwenden.
Zum Seitenanfang
 

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1