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Wer befreit eigentlich wen? (Gelesen: 6449 mal)
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Wer befreit eigentlich wen?
26.01.2014 um 11:17:23
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Irgendwie ist das alles doch eigentlich nicht für wahr zu halten. Und egal wie oft ich es überprüfe, es wird alles nur noch schlimmer und schlimmer.

Mühe habe ich mir gegeben - wirklich viel Mühe. Ich hatte dran geglaubt an diese Demokratie auf der Basis von Wahlen und Mehrheitsverhältnissen und irgendwie bin ich in die gleiche Argumentationsschiene geraten wie meine Eltern, "Es lag nur an ein paar bösen Jungs, die ihre Macht mißbrauchten..." aber nein es lag nicht nur an ein paar bösen Buben.

Hinter der ganzen Sache steckt Methode und es ist schlimm, wenn sich dieser Gedanke bestätigt. Es bedeutet: "Mach die Augen auf Dummkopf! - Die Umwelt machts - Dummkopf!"

Ein paar Fragmente werde ich euch hier nun einmal etwas näher bringen. Prüft sie bitte selber nach glaubt mir nichts. Es kann eh keinem mehr geglaubt werden, die können viel erzählen über wie die Dinge eigentlich wirklich seien.

Der Glaube an das Rechtssystem, an das politische System, an die Moralität, an die Religionen, an  Gott, an das Geld - ja der Glaube an den Glauben - alles eine Frage der Umwelt ob daraus eine Lüge wird oder nicht.

Bevor es so richtig losgeht, geb ich euch eine recht unbekannte Gruppe zu Gehör, die uns quasi zuruft Morgen! und Augen auf!
Morgen - Morgen (1969)

YT-Direkt

Eigentlich müßten wir weiter in die Vergasngenheit zurück mit der Musik, doch das Jahrzehnt der Studentenrebellionen zu nehmen hat schon seinen Sinn weil da spätestens etwas hätte bewußt werden können und einige haben es ja auch verstanden wurden aber erschossen.

Im Zusammenhang mit den Bilderberg-Recherchen für die Guten Morgääään Deutschlaaaand-Artikel bin ich mit so manchen Lebensläufen konfrontiert worden und hab natürlich auch geschaut wies mit Vater, Mutter, Söhne, Töchter, Neffen und so weiter ausschaut. Wer sind diese Leute, die über Jahrzehnte hinweg aus dem Hintergrund sozusagen oder aus dem Verschwiegenen eine Meinungsbildung betreiben und nach außen wie unterschiedliche Parteien aussehen?

Ich will nicht irgendwelchen Leuten einfach nur, weil sie bei einer Konferenz teilnehmen, irgendwas unterschieben. Das wäre ja das Antifa-Kontaktschuld-Syndrom Zwinkernd oder das KRR-FAQ-Syndrom.
Also die übliche Analogon-Keule etwas muß nur passen dann stimmts auch Zwinkernd

Nee, irgendwie muß da mehr als nur ein "passen" sein, damit jemand zum Verbrecher, wenn auch zu einem anerkannten Verbrecher wird.

Greifen wir uns doch mal eine Person heraus.

McCloy, John Jay †

Wer war John Jay McCloy?

Zitat:
McCloy fungierte unter anderem als Offizier im Ersten Weltkrieg, als Rechtsberater der I.G. Farben

Ich verwende hier Zitate aus wikipedia, weil sie gewissermaßen unverdächtig sind. Zwinkernd
Nanu, IG-Farben - ok kann ja mal passieren. Allerdings macht es dann doch stutzig: Ein zweites Zitat dazu:
Zitat:
John J. McCloy kein offizielles Gründungsmitglied, gilt jedoch mit Eric Warburg als Hauptinitiator der Atlantik-Brücke und des American Council on Germany, 1933 Rechtsberater I.G. Farben, 1947–1949 Präsident Weltbank, 1949–1952 Hoher Kommissar für die BRD, 1953–1960 Vorstandsvorsitz Chase Manhattan Bank, 1953–1970 Direktor Council on Foreign Relations, siehe McCloy-Sorin-Abkommen


Irgendwie ist das zumindest eine sehr interessante Person oder? Und etwas mehr wissen wir auch schon über ihn.
Wenn ich da so weiter schaue wird es immer interessanter.
Verheiratet ist der Herr McCloy mit  Ellen McCloy geborene Zinsser und die war die Cousine von Auguste Zinsser, der 1948 verstorbenen Ehefrau des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer und Konrad Adenauer hatte ja 1933 etwas Ärger mit den Nazis weil er noch dem Zentrum und der alten Ordnung zugeneigt war. Doch trotzdem er aus dem Amt entfernt wurde durch die Nazis, gewann er gewissermaßen zumindest erstmal eine Pensionsnachzahlung und Entschädigung für sein Haus in Köln. Kommen wir zurück zu Zinsser:
Zitat:
1937 erreichte Adenauer nach zähem Ringen eine Nachzahlung seiner Pension und eine Entschädigung für sein Kölner Haus. In einem Vergleich mit der Stadt Köln erhielt er 153.886,63 Reichsmark. Von diesem Geld ließ er sich 1938 von seinem Schwager, dem Architekten Ernst Zinsser, ein Haus im Bad Honnefer Stadtteil Rhöndorf errichten. Das Haus in Köln wurde ihm nach 1945 rückübertragen.


Und irgendwelche Fragen?

Ach ja, Adenauer hatte ein wenig Schwierigkeiten auch mit der brittischen Besatzungsmacht, McCloy war ja Amerikaner. Kein Wunder also.

Doch schauen wir erstmal was dieser McCloy noch so alles drauf hat.

1947–1949 Präsident Weltbank nun muß ich euch erklären was die Weltbank ist?
In einem Satz die Weltbank ist die Zentrale der Währungsverbrecher. Ups dafür werde ich bestimmt erschossen oder psychiatrisert. Naja was soll's.
Also die Weltbank bzw. die IBRD (Kein Witz und das heißt nicht Idioten BRD!!!) als Teil der Weltbankgruppe wurde im Juli 1944 auf der Währungs- und Finanzkonferenz der Vereinten Nationen in Bretton Woods beschlossen, und am 27. Dezember 1945 wurde die IBRD gegründet. Erster Direktor war der etwas glücklose Eugene Meyer ein Zeitungsmagnat. (Was sonst?) und der zweite Direktor war dann der Herr McCloy.
Also ein sehr mächtiger Mann will ich meinen.
1949 wurde er dann abgelöst von Eugene Robert Black (nur kurz was der Herr Black für ein Vorleben hat: Nach dem Krieg arbeitete Black für die Investment-Gesellschaft Harris, Forbes & Co., in der er schließlich Partner wurde. 1933 wurde Black Vizepräsident der Chase National Bank (sie ging später in der Chase Manhattan Bank auf, inzwischen JPMorgan Chase & Co.))

Was uns gleich wieder mit McCloy in Verbindung bringt Zwinkernd
Der war ja  von 1953–1960 Vorstandsvorsitz der Chase Manhattan Bank.

Allerdings hat er vorher noch einen anderen Job zu erledigen.

Nürnberger Prozesse?

Schließlich war er von 1949–1952 Hoher Kommissar für die BRD. Hui, einer der richtig was zu sagen hat und machen konnte. Und was macht er?
Ooooch neben bei so mal die Rattenlinie einrichten und ein paar Nazis begnadigen, die ihm im Aufbau der Wirtschaft behilflich sein sollten. usw.
Ihr könnt seine Geschichte bei wikipedia sehr gut nachvollziehen. Ich empfehle dringend diese Lektüre und ich wette der Mann hat mehr getan als nur das was bei wikipedia steht.

John J. McCloy

Der Mann hat quasi in allem mitgemischt was damals Macht bedeutete vor dem Krieg wie nach dem Krieg.
Und was sehr aufmerksam machen sollte, er ließ sich von seinem Kurs abbringen von Dulles. Mehr sag ich nicht dazu.

Kommen wir zurück nach D, dem Land der diots, Alle waren wieder da die während des Krieges und davor bereits auf diese Situation vorbereitet waren und ich denke das gilt für Ost und West.

Auf beiden Seiten wurden die gerade erst gewonnenen Mind-controll-Methoden eingesetzt. Die Menschen wurden zu Menschvieh gemacht. Mit Illusionen vollgestopft und vom Scheitel bis zur Sohle betrogen. Hier in Europa wie überall in der Welt.

So liebe Leute um euch das ganze dann nochmal musikalisch wieder aus dem 69er Jahr nahezubringen eine weitere kaum bekannte Gruppe nehme ich an:
Schizofrenia - Taste of Blues (1969) Full Album

YT-Direkt


So - also immer schön drauf achten was wir als nächstes euch über Bilderberger berichten, diese Damen und Herren sind nicht die Verursacher, sondern die Koordinatoren.
Hier die beiden ersten Teile:

GMD 59: (B)ilderberg(R)epublik(D)eutschland 1

GMD 60: (B)ilderberg(R)epublik(D)eutschland 2

weitere werden folgen

Doch nun endlich zu der Frage die den Titel dieses Blogforum-Eintrages ausmacht:

Wer befreit eigentlich wen?

Könnt ihr irgendwie begreifen warum sowohl im Westen als auch im Osten uns erzählt wurde wir wären befreit worden?

Von was eigentlich? Was war nach der sogenannten Befreiung eigentlich weniger faschistisch bzw. nationalistisch?

Wenn wir das also nicht als Befreiung sehen würden sondern als Korrektur der Befehlsstruktur, dann wurden da nur ein paar Leute in der Befehlskette umstrukturiert und im wesentlichen die Sache kontinuierlich fortgesetzt.
Die "Sache" ist die Verwaltung der Menschen als Sachen und die Abschaffung der letzten tatsächlichen Demokratie-Reste die sich während der sogenannten bürgerlichen Revolution eingeschlichen hatten ins politische System.

Wahlen von Personen gehören dabei tatsächlich nicht dazu, wie es uns weis gemacht wurde.

Also wer befreit hier eigentlich überhaupt?

Wer bringt uns in die Lage das zu verantworten was wir auch tun?

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« Zuletzt geändert: 26.02.2014 um 01:47:52 von freierMilan »  

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Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #1 - 19.02.2014 um 09:36:59
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Es ist wirklich die Frage;
Wer befreit hier eigentlich wen überhaupt?

Egal ob in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, denn wenn ich mir die großen Portale anschaue, dann frage ich mich, ist das Meinungsfreiheit oder Meinungswillkür, was ich da beobachten kann?

Nehmen wir das doch mal etwas weniger pathetisch:
KRAMSS - Youtube Kommentare, Hate/Troll-Kultur

YT-Direkt


Ehm ja supa. coldmirror hat es auf den Punkt gebracht, denn wer Meinungsfreiheit will, kann die Meinungswillkür nicht verhindern.
Wie ist das aber eigentlich mit diesen Trolls und Hatern?
Es wird welche geben, die so sind, wie coldmirror es berichtet, aber es wird auch solche geben, die gegen Geld schreiben und die speziell dafür ausgebildet sind Meinung zu machen.
Im psychosozialen Umfeld wird eine solche Arbeit Streetworker genannt. Die laufen dann in der Szene rum und helfen Leuten aus der Patsche.
"socialNetworker" helfen niemanden aus der Patsche. Eher bringen sie manche in lästige Schwierigkeiten. Kaum kommt mal eine vernünftige Diskussion zustande, mischen sie sich ein und zerstören das mühsam gefundene Kleinod guter Konversation.

Wieviel geben die Mächtigen für solche Arbeit aus?
Es gibt da nur Schätzungen. Zahlen wie 200 Millionen Dollar sollen das US-Government dafür schmücken pro Jahr aber das dürfte eine zu niedrige Schätzung sein.

Wie wollen sie auch die Menschen im Griff behalten, wenn das Fernsehen zu überreizt und langweilig wird. Interaktion ist schließlich gefragt und warum sollten die Mächtigen nicht auch in diesem Spiel mitmischen?

Wir sollten nicht naiv sein und denken, alles was die beschließen sei zu unserem Wohl.
Warum kaufen denn solche Firmen wie Goldman & Sachs Portale wie Facebook? Aus Menschenfreundlichkeit?

Ich glaube kaum.

Wer befreit also eigentlich wen?

Nun langsam nähern wir uns der Energie, die uns alle befreien sollte. im neuen GMD-Artikel 62 "(B)ilderberger (R)epublik (D)eutschland Teil 3" werdet ihr die ersten Vorbereitungen dafür erkennen und im Teil 4 der bereits in der Mache ist geht's dann richtig zur Sache.
Ich schreibe von der hochgelobten Atomkraft - Leute. Sie sollte allen günstige Energie verschaffen, so das was an die Öffentlichkeit gebracht wurde. Friedliche Nutzung der Atomkraft.
Na ok - bauen wir die Teile überall hin, dann überschneiden sich die Sicherheitszonen und die Totalüberwachung kann durchgesetzt werden. Aber denkste per Planeten Waffe (Erbebenwaffe) kann jedes dieser Werke zu einem "Unfall wie Tschernobyl oder Fukushima werden. Dumm ganz dumm gelaufen würde ich sagen.

Aber wer hat das alles vorbereitet und wußten diese Leute nicht was sie tun oder wußten sie es sehr genau?

Wenn ich daran denke, was die nächsten Generation, falls wir überleben, alles für einen Scheiss wegräumen müssen, da wird mir ganz übel.
Es sind nicht nur son paar kleene Werke, es sind tausende Werke und der ganze strahlende Müll wohin soll der?
Wir könnten einen zweiten Planeten zur Endlagerung brauchen, doch was würde das für Entsorgungskosten bedeuten?

Nun denn, bald ist es soweit, bald kommt der GMD 62 und dann wissen wir wieder ein bißchen mehr darüber, wie alles so kam wie es gekommen ist.

Macht aber nicht mich dafür verantwortlich. Seit ich denken kann bin ich gegen die Atomenergie. Und hab heftig viel protestiert auch wenn es NULL gebracht hat.
Doch jetzt legen wir los, was im letzten GMD-Artikel ja gezeigt wurde.

Und ehrlich wer nicht lesen will muß fühlen.

Musik vom Titel und Coverbild her durchaus eine Anspielung auf unser Thema Atomkraft die Wachs-Hündin, aber coole Musik von 1999:
Atomic Bitchwax - Atomic Bitchwax

YT-Direkt


Also los Leute hop hop macht was
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Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #2 - 19.02.2014 um 22:13:33
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freierMilan schrieb am 19.02.2014 um 09:36:59:
Ich schreibe von der hochgelobten Atomkraft - Leute. Sie sollte allen günstige Energie verschaffen, so das was an die Öffentlichkeit gebracht wurde. Friedliche Nutzung der Atomkraft.
Na ok - bauen wir die Teile überall hin, dann überschneiden sich die Sicherheitszonen und die Totalüberwachung kann durchgesetzt werden. Aber denkste per Planeten Waffe (Erbebenwaffe) kann jedes dieser Werke zu einem "Unfall wie Tschernobyl oder Fukushima werden. Dumm ganz dumm gelaufen würde ich sagen.

Aber wer hat das alles vorbereitet und wußten diese Leute nicht was sie tun oder wußten sie es sehr genau?


In einem Buch von Alice A. Bailey ist Folgendes zu lesen:

"Auf Grund der ausser-planetarischen Anregung, der unmittelbaren planetarischen Krise und des gegenwärtigen invokativen Rufes der Menschheit wurde es der Energie von Shamballa erlaubt, auf das “Zentrum, das wir Menschheit nennen”, direkt einzuwirken. Das erzeugte zwei mächtige Resultate: Erstens kam der Weltkrieg zum Ausbruch und zweitens wurde die Spaltung des Atoms, die sich in der Atombombe ergab, zustandegebracht. Beide Ereignisse wurden durch das Hereinströmen der Energie und Macht des dritten Aspekts des ersten Strahls ermöglicht. Das ist der niederste Aspekt und bestimmte materielle Wirkungen wurden erzeugt. Der Zerstörungsaspekt war deshalb der erste Aspekt, der sich auswirkte. Auf der Mentalebene
wurde die Gedankenform des materialistischen Lebens
gespalten (welche die Menschheit überall regierte und beherrschte), und auf der physischen Ebene erzeugte dies gleichzeitig eine grosse Zerstörung. Auf diese Weise wurde der neuen Ära der Weg bereitet; so wurde der Schauplatz für eine bessere Zukunft hergerichtet. Das war die Absicht und der Zweck derjenigen, welche die Ratskammer des Herrn bilden. Es bleibt der Menschheit selbst überlassen, aus der angebotenen Gelegenheit, welche diese zerstörende Kundgebung ermöglichte, Nutzen zu ziehen. Obwohl Shamballa auf diese Weise gehandelt hat, ist es dennoch die Hierarchie, die ein gewisses Mass des zweiten Aspekts vom ersten Strahl des Willens oder der Macht zum Ausdruck bringen wird, und dafür trifft die Hierarchie Vorbereitungen. Christus selbst bereitet sich für dieses Ereignis vor, um mit der konzentrierten Unterstützung der vereinigten Hierarchie der verteilende Vermittler und der leitende Faktor zu werden; das ist es, was sich zeigen wird, wenn er erscheint. Hier habt ihr den wahren Grund für sein verkündetes Kommen oder Wiedererscheinen. Der Unterschied zwischen materiellem und geistigem Leben wird deutlich gezeigt werden. Das wird durch die Spaltung der alten materialistischen Gedankenform auf mentalen Stufen möglich gemacht. Wenn diese Tatsache erfasst wird, kann die Neuorientierung des menschlichen Denkens, durch den konzentrierten Ausdruck des menschlichen guten Willens, auf emotionellen Stufen ihre ersten Resultate hervorbringen. Dies ist der niederste Aspekt des zweiten Strahls der Liebe-Weisheit, der durch den zweiten Aspekt des ersten Strahls des Willens gestärkt und vollendet wird. Auf der physischen Ebene wird die grosse wissenschaftliche Entdekkung, die in der Umgangssprache die “Spaltung des Atoms” genannt wird, schliesslich zur Erzeugung jener Zustände angewandt werden, welche die Menschheit befähigen werden, dem Guten, dem Schönen und dem Wahren zu folgen. Befreit von der gefürchteten Anwesenheit rein materialistischen Denkens, wird die Menschheit dazu fähig sein. Dies ist keine leere Vision und kein vager Traum. Viele Wissenschaftler (und besonders diejenigen, die ihre Mitmenschen lieben) sehen heute nicht nur die nichtzerstörenden Aspekte der Atomenergie, sondern sind bereits damit beschäftigt, einige von deren Erzeugnissen und deren radioaktiven Eigenschaften zum Wohl der Menschheit nutzbar zu machen. (18-751/753)[/b]"

(Quelle: http://www.rosenkreis.ch/index_htm_files/Dreieck.pdf)
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« Zuletzt geändert: 20.02.2014 um 02:09:11 von N/V »  
 
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Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #3 - 20.02.2014 um 03:17:11
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Alice A. Bailey ist doch die Frau, die aus einer Systematik von Besant und einem Rosenkreuzer eine weitere Heilslehre gestrickt hat oder?
Und die Besant ist eine enge Mitarbeiterin von Blavatzki gewesen und hat eine Front gegen Gandhi in Indien aufbauen wollen. Wars nicht so?
Und Gründerin der Lucifer publishing company ist ja auch.
Da kommt Eins zum Anderen.

Und ich kann nicht mal ihr zugute halten das nach der Entdeckung des Urans bzw. Radiums dieses Zeug sogar in Zahnpaste reingetan wurde und sich Produkte wo Radium drauf stand besonders gut verkaufen ließen. Das wäre als Entschuldigung viel zu einfach.

Als ich den Text gelesen hatte dachte ich erst die muß ja ne strenge Kindheit gehabt haben das ist ja fast so ein Gefühl wie wenn einer mit voller Überzeugungskraft sagt: "Es war richtig das mein Vater mich damals verdroschen hat, Du siehst doch aus mir ist was geworden."

Au man schlimmer noch als einfache Soziopathen sind esoterische oder religiöse Soziopathen.
Ist dir bekannt Mike ob es tatsächlich einen Gebetsraum im UNO-Gebäude gibt das auf diesen Luzifers Trust beruht und als Eine Welt-Religions-Kirche genutzt wird?

Ich finde diese Doppelmoral, die aus diesem kurzen Text trieft widerlich. Es ist wirklich kein Wunder was uns hier allen passiert wenn es derartigen Menschen aus ihrer arroganten illuminaten Denke heraus gelingt den Rest der Elite zu überzeugen und mit diesem Gift zu infizieren.

Sorry ich bin sonst nicht so und versuche immer die Menschen zu verstehen, aber irgendwann hab ich auch meine Grenze der Toleranz erreicht.

Wie wollen wir diesem Wahnsinn denn etwas entgegenstellen?
Allein die Folgen die durch diese Frau in die Welt gesetzt wurden aufzuklären ist eine Lebensaufgabe geschweige denn ainen Ausgleich und eine Heilung zu bewirken.

Danke das du mir wieder einmal eine Seite der Welt in Erinnerung brachtest die ich lieber vergessen hätte.

Auch bei dem krishnamurti gibt es Aspekte die den Theosophischen Machtstrukturen anhaften und daher ist auch er mit Vorsicht zu geniesen, auch wenn er sich von der Theosophischen Gesellschaft getrennt hat. Leider können das nur wenige wirklich erkennen.

Der Aspekt der Manipulation von Gesellschaft aus religiösen und/oder Theosophischen Gründen ist ein wichtiges Element in der Geschichte und sollte nicht unter den Teppich gekehrt werden. Manch einem Esoteriker müßten eigentlich die Augen rausquellen und Ernüchterung müßte umsich greifen. Wikipedia ist ja mittlerweile mit Information diesbezüglich gut bestückt, Ist das Absicht damit mehr Triggerpunkte entstehen in der Masse?
Wer weis!

Ich hatte vor ein paar Jahren indirekt Kontakt mit jemanden der die Lehre der Bailey lernte und von diesem Menschen ging böses aus, das hatte ich gespürt obwohl ich ihm nie persönlich begegnet bin.

So erhalte ich doch immerwieder Bestätigung auf merkwürdigster Weise das meine Ahnungen und meine Gefühle doch sehr gut funktionieren.
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Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #4 - 20.02.2014 um 13:30:46
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zu M.F.S. ...
der text liest sich wie eine spannende episode von starwars und ich war basserstaunt, dass es sich hierbei nicht um einen roman sondern um ein sachbuch handelt.
solche lehren kommen mir vor wie ein spiel und ich finde es nicht schlimm, wenn die menschen diese nachspielen, solange sie keinen anderen damit schaden und deutlich machen für mitspieler, dass es ein spiel ist, ist es doch in ordnung.
ich komme nicht in versuchung mir mit diesem spiel das universum erklären zu wollen.
für mich zählt das, was jetzt ist und wenn ich auch nicht viel verstehe, muß ich ja auch gar nicht, tue ich was ich kann, das verstandene zu leben.
das mag naiv sein aber es wirkt.
du hast deine meinung zu diesem text, den du vorgelegt hast nicht geäußert. Mich würde deine meinung interessieren..... Smiley
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #5 - 20.02.2014 um 14:33:18
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Ehm das ist kein Spiel, das ist bitterer Ernst und es geht doch aus dem Text hervor was da geplant wird. Um es genau zu sagen, es sollen nur 500 Millionen Menschen auf der Erde leben.
Was geschieht dann mit den anderen 6,8 Milliarden?
Und was mußt du tun damit 6,5 Milliarden sterben?
eine radioaktive Verseuchung lancieren vielleicht?
Und das dann mit der Begründung die Evolution wirds schon richten und nur die Stärksten werden überleben?


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Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #6 - 24.02.2014 um 21:58:42
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freierMilan schrieb am 20.02.2014 um 03:17:11:
Alice A. Bailey ist doch die Frau, die aus einer Systematik von Besant und einem Rosenkreuzer eine weitere Heilslehre gestrickt hat oder?

Ihren eigenen Angaben zufolge sollen es vielmehr ihre okkulten Meister Kuthumi und Djwal Khul gewesen sein. Wen meinst Du mit Rosenkreuzer?

freierMilan schrieb am 20.02.2014 um 03:17:11:
Und die Besant ist eine enge Mitarbeiterin von Blavatzki gewesen und hat eine Front gegen Gandhi in Indien aufbauen wollen. Wars nicht so?


...http://www.mkgandhi.org/gphotgallery/1915-1932/images/b2.jpg

Offenbar arbeiteten sie zuerst zusammen und wurden erst später zu politischen Gegnern...
http://www.graswurzel.net/225/gandhi.shtml

freierMilan schrieb am 20.02.2014 um 03:17:11:
Und Gründerin der Lucifer publishing company ist ja auch.

Das war Alice Bailey zusammen mit ihrem Mann Foster Bailey, ein Freimaurer (im 32 Grad?) den sie in der Theosopischen Gesellschaft kennenlernte.

freierMilan schrieb am 20.02.2014 um 03:17:11:
Da kommt Eins zum Anderen.

Ja, beispielsweise dass Präsident Harry S. Truman, welcher die Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki angeordnet hat, ebenfalls der Freimaurerei zugehörig war (Zitat Wikipedia: „1911 gründeten er und einige andere Freimaurer die Grandview Lodge No. 618. Er diente dort als erster Meister vom Stuhl. 1940 wurde er zum Großmeister der Großloge von Missouri gewählt und diente ihr bis zum Oktober 1941“).

freierMilan schrieb am 20.02.2014 um 03:17:11:
Ist dir bekannt Mike ob es tatsächlich einen Gebetsraum im UNO-Gebäude gibt das auf diesen Luzifers Trust beruht und als Eine Welt-Religions-Kirche genutzt wird?

Der UNO-Meditationsraum soll von dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Dag Hammarskjöld durch seinen schwedischen Künstlerfreund Bo Beskow eingerichtet worden sein.
http://www.hammarskjoeld.org/weltpolitik_meditationsraum.php
Im Internet finden sich zwar solche Aussagen, wie dass dieser Raum durch die Lucis Trust betreut wird oder dass Hammarskjöld ein Anhänger der Lehre Baileys gewesen sein soll, ich habe jedoch keine verifizierbaren Belege dafür gesehen.

freierMilan schrieb am 20.02.2014 um 03:17:11:
Auch bei dem krishnamurti gibt es Aspekte die den Theosophischen Machtstrukturen anhaften und daher ist auch er mit Vorsicht zu geniesen, auch wenn er sich von der Theosophischen Gesellschaft getrennt hat. Leider können das nur wenige wirklich erkennen.

Entdeckst Du auch nach 1947 in seinen Aussagen Aspekte des Anhaftens an theosophische Machtstrukturen?

Zitat:
Der Order of the Star in the East (Orden des Sterns des Ostens bzw. Orden des Sterns im Osten) war eine theosophische Organisation zur Bekanntmachung und Unterstützung von Jiddu Krishnamurti als kommendem Weltlehrer oder Maitreya.
Zitat:
Die sechs Prinzipien des Ordens lauteten:
1. Wir glauben, dass ein großer Lehrer baldig in der Welt auftreten wird...
Zitat:
„(...) abgesehen davon, dass eine große, allen zugängliche Literatur zur Verfügung steht, wird der nächste Impuls, eine große geeinte Gemeinschaft von Menschen vorfinden, die bereit sind, den neuen Fackelträger der Wahrheit willkommen zu heißen. Er wird das Denken der Menschen für seine Botschaft vorbereitet finden, eine geeignete Sprache, in die er die neue Wahrheit, die er bringt, kleiden kann, und eine Organisation, die seine Ankunft erwartet und die ihm die rein mechanischen materiellen Hindernisse und Schwierigkeiten aus dem Weg räumen wird.“
(Helena Blavatsky: Der Schlüssel zur Theosophie)
http://de.wikipedia.org/wiki/Order_of_the_Star_in_the_East

Zitat:
Nach der Inobhutnahme des jungen Krishnamurti in die theosophische Gesellschaft wuchs dieser ganz in deren Welt und Einfluss auf. C.W. Leadbeater und Annie Besant bestimmten, mit welchen Personen und welcher Umgebung Krishnamurti Kontakt haben durfte. Annie Besant wurde ihm bald zu einer zweiten Mutter, zumal seine eigene Mutter sehr früh verstarb. In seinen Jugendjahren versuchte Krishnamurti die an ihn gestellten Erwartungen völlig zu erfüllen. Er ging ganz in der okkulten Welt der theosophischen Gesellschaft auf. Erhellende Worte schreibt P. Jayakar in ihrer Biographie über Krishnamurti:
"... stellen wir fest, dass es sich bei seinen Begegnungen mit Meister K.H., dem Mahachohan, dem Maitreya (okkulte Wesenheiten, Meister der Weisheit im Weltbild der theosophischen Gesellschaft, Anm. d. Verf.) und dem Buddha um Visionen handelt, die oft im Traumzustand auftraten. Er hatte diese Visionen schon im Kindesalter. Damals, als seine junge, zarte Seele ständig mit der esoterischen Bilderwelt und den Gedankenformen Leadbeaters konfrontiert wurde, sah er die Meister natürlich so, wie sie auf den Darstellungen in der esoterischen Abteilung der Theosophischen Gesellschaft abgebildet waren" (Jayakar, P. 1988, S. 79f). Im August 1922 in Ojaj begannen in Krishnamurti Prozesse der Transformation, die sein Leben verändern sollten: Diese "Einwirkungen" (Mary Lutyens) oder "Prozeße intensiver spiritueller Erweckung" (Pupul Jayakar) kamen in Wellen und dauerten bis zum Herbst 1924. In den folgenden Jahren begann sich eine Kluft zwischen Krishnamurti und der theosophischen Gesellschaft aufzutun: Fast inflationär häuften sich Initiationen, Einweihungen von führenden und prominenten Mitgliedern der theosophischen Gesellschaft durch die okkulten Meister. Dieser Entwicklung, wie auch die Ankündigung der Gründung einer Weltuniversität und einer neuen Weltreligion beunruhigten und bestürzten Krishnamurti sehr, als er davon hörte. Ebenso trug der frühe Tod seines geliebten Bruders Nitya zu einer Erschütterung seiner bisherigen Vorstellungen und seines Glaubens an die "Meister" wesentlich bei. Shiva Rao, ein enger Freund schrieb: "Die Nachricht (vom Tode seines Bruders, Anm. d. Verf.) ließ ihn völlig zusammenbrechen, ja mehr als das: In diesem Moment wurde seine gesamte Lebensphilosophie - der blinde Glaube an die Zukunft, wie sie ihm von Mrs. Besant und Leadbeater aufgezeigt worden war und an die Rolle, die Nitya darin spielen sollte, zerstört" (Rao, S., zit. n. Jayakar, P. 1988, S. 80). Pupul Jayakar berichtet hierzu:
"Jahre später, als er zögernd über diese Zeit in seinem Leben sprach, räumte er ein, dass vielleicht gerade die Tiefe seines Schmerzes eine tiefere, allumfassende Wahrnehmung jenseits aller Worte in ihm wachgerufen hatte. Eine Intelligenz, die langsam, innerhalb vieler Jahre gereift war und in ihm geschlummert hatte, begann im Moment des akuten Leidens zu arbeiten" (Jayakar, P. 1988, S. 81). Auf einem Treffen seines Ordens 1927 wurde die Diskrepanzen nun für jedermann deutlich; er sagte: "Während vieler Leben und auch im Laufe dieses Lebens - und ganz besonders während der vergangenen Monate - habe ich darum gekämpft, frei zu sein. Frei von meinen Freunden, meinen Büchern, meinen Bindungen. Ihr müßt für die gleiche Freiheit kämpfen. Ihr müßt ständig in Aufruhr sein" (Archive der theosophischen Gesellschaft, Adyar, Madras, zit. n. Ja-yakar, P. 1988, S. 85). Über diese Entwicklung schreibt Pupul Jayakar: "Nach einem langen Reifungsprozeß streifte Krishnamurti´s Bewußtsein jene Schichten, die oberflächlich auf die theosophischen Rituale und Hierarchien angesprochen und sie akzeptiert hatten, ab und kam unverbildet und ohne die geringste Narbe zum Vorschein" (Jayakar, P. 1988, S. 84). Zwei Jahre später folgte die logische Konsequenz der Ablehnung von Einweihungen, Hierarchien und okkulten Meistern. Am 3.August 1929 löste er die für ihn gegründete Organisation, den "Order of the Star of the East" mit folgender Rede auf:
"Ich behaupte, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist und dass es keine Pfade gibt, die zu ihr hinführen - keine Religionen, keine Sekten. Das ist mein Standpunkt, den ich absolut und bedingunglos vertrete. Die Wahrheit ist grenzenlos, sie kann nicht konditioniert, sie kann nicht auf vorgegebenen Wegen erreicht und daher auch nicht organisiert werden. Deshalb sollten keine Organisationen gegründet werden, die die Menschen auf einen bestimmten Pfad führen oder nötigen. Wenn ihr das einmal verstanden habt, werdet ihr einsehen, dass es vollkommen unmöglich ist, einen Glauben zu organisieren. Der Glaube ist eine absolut individuelle Angelegenheit und man kann und darf ihn nicht in Organisationen pressen. Falls man es tut, wird er zu etwas Totem, Starrem; er wird zu Gier, zu einer Sekte, einer Religion, die anderen aufgezwungen wird. Die Wahrheit wird in Formen gepreßt und zu einem Konsumgut für die Schwachen, die nur eine momentane Unzufriedenheit spüren. Der Mensch kann die Wahrheit nicht zu sich herabziehen, sondern muß sich bemühen, zu ihr aufzusteigen. (...) Ich möchte keiner spirituellen Organisation, ganz gleich welcher Art, angehören, und ich bitte euch, das zu verstehen. Ich betone noch einmal, dass keine Organisation einen Menschen zur Spiritualität führen kann. Wenn eine Organisation zu diesem Zweck gegründet wird, so wird sie zu einer Krücke, die euch schwächt, zu einem Gefängnis. Solche Organisationen verkrüppeln das Individuum, hindern es daran zu wachsen und seine Einzigartigkeit zu leben, die ja darin liegt, dass es ganz alleine diese absolute, uneingeschränkte Wahrheit entdeckt. Das ist ein weiterer Grund dafür, dass ich mich - da ich der Präsident des Ordens bin - entschlossen habe, den Orden aufzulösen. Niemand hat mich zu dieser Entscheidung gedrängt oder überredet. Das ist keine großartige Tat, denn ich will keine Jünger oder Anhänger; ich meine das so, wie ich es sage. In dem Moment, in dem man beginnt, jemandem zu folgen, hört man auf, der Wahrheit zu folgen." (Jayakar, P. 1988, S. 86f). Doch erst nach 1947 begann Krishnamurtis breitangelegtes öffentliches Wirken, welches er mit unverminderter Kraft und den Bedürfnissen der sich wandelnden Zeit angepassten Themen bis zu seinem Tod fortsetzen sollte. Gab Krishnamurti in den frühen Jahren nach der Lösung von der theosophischen Gesellschaft viele Interviews und führte zahlreiche Diskussionen, so traten diese später zugunsten seiner Vortragstätigkeit in den Hintergrund.
http://anthrowiki.at/Jiddu_Krishnamurti

Aus meiner Sicht: Die Theosophische Gesellschaft hatte in Krishnamurti ihren kommenden Weltlehrer mit einer neuen Wahrheit erwartet und er kam mit einer unerwarteten neuen Wahrheit.



tsching schrieb am 20.02.2014 um 13:30:46:
zu M.F.S. ...
du hast deine meinung zu diesem text, den du vorgelegt hast nicht geäußert. Mich würde deine meinung interessieren..... Smiley

Zu welchem Abschnitt aus dem Text?

Zitat:
Es ist wirklich kein Wunder was uns hier allen passiert wenn es derartigen Menschen aus ihrer arroganten illuminaten Denke heraus gelingt den Rest der Elite zu überzeugen und mit diesem Gift zu infizieren.

Selber gehe ich davon aus dass es sich dabei nicht nur um die Vermittlung eines Weltbildes handelt, sondern ebenso um eine okkulte Wirklichkeit.
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Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #7 - 25.02.2014 um 10:15:15
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Zitat:
Entdeckst Du auch nach 1947 in seinen Aussagen Aspekte des Anhaftens an theosophische Machtstrukturen?


Als ich seine Vorträge gehört habe ich glaub sie waren aus den 90ern muß ich nachschauen, da habe ich klar das sehen können was du oben auch von ihm geschrieben hast oder zitiertest. Doch mein Gefühl meine Ahnung und das konsequetne zuende Denken vermittelt mir eine sehr tiefliegende Schicht einer unbeantworteten Frage die er auszuweichen scheint.
Ich bin mir nicht im klaren was ich damit anfangen kann. Es erscheint mir so als würde da eine so tiefe grundprogrammierung durch die Theosophische Sichtweise existieren die er nicht durchbrechen kann aber sich bemüht sie zu vermeiden. Wenn ich darüber mehr nachgedacht habe und vielleicht besser und klarer an diese Stellen zu schauen vermag ist es mir vielleicht möglich das was ich da spüre in Worte zu fassen.

Es ist doch so, das wir alle eine persönliche Geschichte haben und Anhaftungen aus dieser Geschichte in der Regel selbst nicht wirklich sehen können. Auch das größte Bemühen scheint nicht zu ermöglichen eine vollkommen gegenwärtige Klarheit zu erreichen. Deshalb ist es für mich kein Vorwurf davor zu warnen das da noch etwas ist was mir ungklärt erscheint. Ich glaube sogar das dies ganz im Sinne Krishnamurtis ist. Das ist eben der ganz persönliche Weg zur Wahrheit.

Und das macht auch letztlich meine eigene Problematik aus. Meine Weigerung zum "Führer", zur "Autorität" usw. zu werden und Mitläufer nicht zu akzeptieren, immer wieder zu fordern das die Menschen selber denken müssen hängt sicher damit zusammen.

Es ist für mich so das ich glaube jeder Mensch hat etwas einzigartiges der Gemeinschaft oder der Vereinigung zu geben egal wie klein oder groß es ist. Und zum gegenseitigen Respekt gehört auch die gegenseitige Annahme, sodaß Kritik immer beide Aspekte positives als auch negative Anteile haben wird. Der Schlüssel ist die Kommunikation, also im Grunde der Zwang über dieses sowohl verbindenden als auch trennenden Vorganges ein Miteinander zu erreichen. Dies ermöglicht das Zusammenleben und ist Ausdruck einer Liebe die nicht erschlichen und nicht bewirkt werden kann. Eine Liebe die aus der Tatsache der Annahme und des Erduldens erwächst.
In einer auf Konkurrenz basierenden Gesellschaft ist das quasi unmöglich, aber in einer auf Kooperation basierenden Gesellschaft ist es Werkzeug und Baumaterial.

Ein paar tausend Jahre hat gewissermaßen ein für Dörfer funktionierendes politisches System die Demokratie für eine Form des Austausches von Gedanken und Grundlage von Entscheidungen gesorgt, die auch in Monarchie Republik und anderen politischen Formen ihr mißbrauchtes Wesen hergab aber dominiert von Gewalt und Größenwahn zu nichts gutes führte. Arroganz der Inzucht-Pflege (Blutlinien Politik) führte dazu das der Absolutismus Herrschaft auf eine Ebene führte die Absolutheitsansprüche erzeugte Souveränität, Kompetenz der Kompetenz, Spitze allumfassender Willkür.
Die Revolution hat dieses System nicht zerstört sondern nur gewandelt und im Rahmen des Herren-Rassen-Wahnsinns und unter zu Hilfenahme vom isolierten Recht des Stärkeren (Darwins-Erbe) was nur eine andere Form der Blutlinien-Arroganz war wurden Nationen geschaffen die eine Politik des Demokratischen Denkens noch mehr 
pervertierte als sie schon im Monarchischen pervertiert wurde.
Heute noch von Demokratie zu sprechen ist also nur mehr eine Pharse und gebiert dann Wortkonstruktionen wie "echte Demokratie" oder "direkte Demokratie" um dem ursprünglichen einfachen Demokratie näher zu kommen das nur noch wie ein Sammelbegriff erscheint.

Als ich das erkannte mußte ein neues Wort her das unbelastet ist.
Deshalb heißt das was ich als politisches System bevorzuge Partizipathie.

Aber auch dieses ist wie schon die eigentliche Demokratie ein System was nicht in Nationen also mit Millionen von Menschen in einer Einheit funktionieren wird.
Das also, diese unbedingte Zusammenballung derart vieler Menschen ist die Ursache der politischen zerstörung von intensiver Vereinigung oder Gemeinschaftsbildung.
Und wer das nicht berücksichtigt setzt sich automatisch der Verdächtigung des Herrschaftswillens aus.
KEINE Eine-Welt-Regierung oder Eine-Welt-Religion egal mit welchem Anspruch und mit welcher Absicht. Es ist die Natur der Sache das dieses Bestreben immer und unter allen Umständen zur Versklavung führen wird.

Es mag Gründe geben die in eingeschränkter Form mit also beschränkten Kompetenzen ausgestattet Welt-Organisationen benötigt, aber sie müssen den strengsten Regeln unterworfen sein und jederzeit von anderen lokalen Organisationen aufgelöst werden können.

Keine Autoritäten wie es krishnamurti sagt kann uns führen. Wir die das erkannt haben sind gezwungen den anderen immer wieder vor Augen zu führen das sie selber denken müssen, das sie selbst handeln müssen, das sie niemanden beauftragen können ihre Verantwortung wahrzunehmen.

Jeder muß sich selbst befreien vom Glauben an Autoritäten, an die Herrschaften die glauben sie dürften ungestraft Macht anwenden.

Die Strafe wird nicht durch Menschen erfolgen, sondern durch das Universum selbst. Es straft nicht nur die Täter sondern auch die Handlanger und Mitläufer und auch die Guten die nichts tun.

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Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #8 - 25.02.2014 um 19:03:05
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freierMilan schrieb am 25.02.2014 um 10:15:15:
Zitat:
Entdeckst Du auch nach 1947 in seinen Aussagen Aspekte des Anhaftens an theosophische Machtstrukturen?


Als ich seine Vorträge gehört habe ich glaub sie waren aus den 90ern muß ich nachschauen, da habe ich klar das sehen können was du oben auch von ihm geschrieben hast oder zitiertest. Doch mein Gefühl meine Ahnung und das konsequetne zuende Denken vermittelt mir eine sehr tiefliegende Schicht einer unbeantworteten Frage die er auszuweichen scheint.
Ich bin mir nicht im klaren was ich damit anfangen kann. Es erscheint mir so als würde da eine so tiefe grundprogrammierung durch die Theosophische Sichtweise existieren die er nicht durchbrechen kann aber sich bemüht sie zu vermeiden. Wenn ich darüber mehr nachgedacht habe und vielleicht besser und klarer an diese Stellen zu schauen vermag ist es mir vielleicht möglich das was ich da spüre in Worte zu fassen.

Es ist doch so, das wir alle eine persönliche Geschichte haben und Anhaftungen aus dieser Geschichte in der Regel selbst nicht wirklich sehen können. Auch das größte Bemühen scheint nicht zu ermöglichen eine vollkommen gegenwärtige Klarheit zu erreichen. Deshalb ist es für mich kein Vorwurf davor zu warnen das da noch etwas ist was mir ungklärt erscheint. Ich glaube sogar das dies ganz im Sinne Krishnamurtis ist. Das ist eben der ganz persönliche Weg zur Wahrheit.

Und das macht auch letztlich meine eigene Problematik aus. Meine Weigerung zum "Führer", zur "Autorität" usw. zu werden und Mitläufer nicht zu akzeptieren, immer wieder zu fordern das die Menschen selber denken müssen hängt sicher damit zusammen.


Hab vielen Dank für Deine Bezugnahme, bernd. ...
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Re: Wer befreit eigentlich wen?
Antwort #9 - 26.02.2014 um 01:39:49
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Ich finde es immer bemerkenswert, das jeder glaubt im Recht zu sein und jeder meint er müsse den anders denkenden und anders handelnden bestrafen oder er verdiene Bestrafung. Es gibt keine Schuld.

Dieses schwarz-weiß Denken sehe ich kritisch. Für mich ist das alles was hier in dieser Illusion geschieht lediglich die Reaktion auf einen Bedarf an Erfahrung dem ein Angebot erfolgt ist. Wozu sollte ich dann jemanden dafür bestrafen das er das tut wozu andere nicht fähig waren und somit eine gemeinsame Entwicklung damit erst möglich wird.

Ist es nicht vielmehr so, das wir alle erst einmal wissen sollten wer wir wirklich sind und woher wir kommen, was wir hier tun, bevor wir uns anmaßen ein vermeindliches Urteil zu fällen über Dinge die wir nur mal eben gerade an der Oberfläche erfasst haben.

Letzten Endes kann jeder der eine ähnliche Ansicht vertritt nur etwas nach Außen vorleben und anbieten. Wer das Angebot erkennt und nutzen möchte der hat sich frei dazu entschieden. Wichtig ist bloß, meiner bescheidenen Meinung nach, das immer mehrere Wahlmöglichkeiten für jeden erkennbar und frei zur Auswahl stehen. Somit ist auch dann gewährleistet das jeder seine Wahl treffen kann wie er willl. All jene die eben ein solches System hier vorziehen haben bewusst sich dafür entschieden um es zu durchleben. Da würde ich auch niemals entgegenstehen denn auch ich möchte meine Überzeugung frei und selbstständig in voller Eigenverantwortung leben.

Viele jedoch sind für eine Eigenverantwortung nicht auf diese irdische Bühne gekommen sondern um exakt das Gegenteil zu erfahren. Alles was ich tun kann ist dieses zu optimieren und zu beschleunigen damit all das was eigentlich unnötig ist für eine vollkommene Harmonie leicht aber auch zügig beendet werden kann.

Das jedoch geht erst dann, wenn jeder das durchlebt hat in Vollendung wozu er hergekommen ist. Da Zeit keine Rolle spielt und der Raum sich den Gegebenheiten unterwirft bzw. geformt wird, ähnlich wie die Zeit, sind lediglich passende Impulse und Richtungsweiser erforderlich, jedoch keine Bestrafungen.

Alles was hier geschieht in dieser Welt, geschieht aus einem besonderen Grund, nicht passiert zufällig oder Sinnlos. Nur versteht es der menschliche Geist nicht immer, der das Ganze in ein Werteschema zu pressen sucht um seinen Horizont der Existenz ängstlich zu verteidigen.

So beginnt der erste Schritt bei jedem selber der hier das Bewusstsein erlangt hat was vielen noch fehlt. Vorleben und Autentizität sind die wichtigsten Grundpfeiler um auf sich aufmerksam zu machen und einen Weg zu zeigen der auch zum Ziel führt aber " anders "

Gruß


Metronom
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