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Der transhumanistische Wahnsinn (Gelesen: 2065 mal)
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Der transhumanistische Wahnsinn
21.12.2013 um 06:17:18
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Der transhumanistische Wahnsinn


Eigentlich habe ich in den letzten Jahren immer versucht anstatt über Gefahren und Problemen hier darüber zu berichten, wie wir eine neue bessere Welt aufbauen können. Zumindest wollte ich für jedes Angstmachende Problerm auch eine Lösung liefern. Ich wollte das Spiel der Angst nicht mitmachen. Wollte mit der Angst, die ja trotzdem zu mir kommen mußte, wenn ich die Situation der Welt analysierte, so umgehen, das ich nicht zum Multiplikator dieser Angst werde. Deshalb war der Druck Lösungen für die Probleme zu finden sehr hoch. Ich erfand Strategien mich zu beruhigen denn unter Angst zu arbeiten ist nicht sehr effektiv. Und lange Zeit gelang es mir vor allem auch dadurch, indem ich versuchte einfach nicht mehr bei diesen Dingen mitzumachen, die die Probleme erzeugen.
Inzwischen kann ich mich einfach nicht weiter herausziehen, weil das neue noch nicht weit genug aufgebaut ist.
Und ich mußte erkennen, das das Gesetz der ökologischen Nische nicht mehr funktioniert. Würde es noch funktionieren könnte ich mich zurückziehen und nur versuchen zu überleben.
Woran liegt es, das diese Strategie nicht mehr funktioniert?

Mehrere global wirkende Probleme sind dafür verantwortlich und es ist zu vermuten, das sie alle drei in Zusammenhang stehen.

1. Durch die fahrlässige Benutzung der Kernenergie und der Ausbreitung von radioaktiven Substanzen wird das Gedächtnis des Planeten eingeschränkt vielleicht sogar gelöscht. Unterstützt wird das noch durch den Nebeneffekt einer flächendeckenden psychotronischen Waffe (Funknetz) das einerseits zur Kontrolle der Information andererseits zur Kontrolle des Bewußtseins genutzt werden kann.
2. Durch die globale Verseuchung mit diversen schädlichen Stoffen, die anhand des Beispieles Plastik "Rohstoffe" die dritte globale Problematik auf der Welt liefert und zugleich alle Lebensvorgänge in Abjängigkeit gebracht hat damit die Menschen sich nicht von der Verwendung dieser Stoffe lösen können. 
3. Die globale Ausbringung von Nanorobotern, die in jeglicher Umgebung aus den vorliegenden "Rohstoffen" die Umwelt "intelligent" macht. Die als Chemtrails bekannten Ausbringungen sollen also nicht nur die Steuerungsmöglichkeiten der H.A.A.R.P - Antennen vereinfachen, um beispielsweise Klima zu beeinflussen, sondern es geht hier um viel mehr.

Es mag nun jemand meinen, das es sich hier um eine Verschwörungstheorie handelt und ja es handelt sich um eine potentielle Strategie, die sich aus den Fakten erstellen lässt. So arbeitet nunmal Wissenschaft, sie stellt Erklärungsmodelle für die beobachteten Daten auf und ermöglicht, das dann dieses Modell falsifiziert werden kann. Es reicht übrigens wissenschaftlich nicht aus einfach nur ein weiteres Modell dem entgegenzustellen, wie die Beobachtungen auch erklärt werden könnten. Das ist noch keine Falsifikation!
Es wäre nur eine Relativierung.

Was ist nun die Strategie? Um diese Frage beantworten zu können müssen wir die Absicht wissen.

Der Transhumanismus ist eine möglicherweise auf Nitzsche zurückführbare Philosophie hier schauen Sie was wikipedia dazu sagt:
Zitat:
Transhumanismus (zusammengesetzt aus lat. trans ‚jenseits, über, hinaus‘ und humanus ‚menschlich‘) ist eine philosophische Denkrichtung, die die Grenzen menschlicher Möglichkeiten durch den Einsatz technologischer Verfahren erweitern will. Die Interessen und Werte der Menschheit werden als "Verpflichtung zum Fortschritt" angesehen.

quelle
Was sich hinter dem Begriff "Verpflichtung zum Fortschritt" versteckt ist ein weites Feld entmenschender Gedanken. Eugeniker melden sich zu Wort und andere, die den Menschen als Fehler der Natur ansehen und ihn unbedingt verbessern wollen.
Alles weitere bitte oben im Wikipedia-Artikel nachsehen, denn das was da steht ist schon schlimm genug und Wikipedia ist ja der Neutralität verpflichtet also nicht unbedingt der tatsächlichen Wahrheit Zwinkernd
Urteilen sie also selbst.

Wenn wir also meinen, das die drei obigen Strategie-Elemente zu einer transhumanistischen Strategie gehören, dann sollten wir uns nicht davon abschrecken lassen, das diese Strategie nicht unserer von humanistischen Werten geprägten Denkweise entspricht und Dinge uns entgegentreten werden die uns erschrecken und eine Angst erzeugen können, die sofort verhindern werden, das was hier geschrieben wird ernst zu nehmen. Genau deshalb habe ich oben die Verschwörungstheorie bereits angesprochen. Wenn sie Angst haben werden sie es als Verschwörungstheorie abtun und sich selbst schützen.
Ich versichere ihnen das ist ganz normal und wurde uns in der Kindheit eingeimpft z.B. mit dem Goofy-Film über die Situation, wo er mitten auf den Gleisen stehen geblieben ist, er aus dem Fenster schaut und einen Zug auf sich zurasen sieht und aus Verzweiflung nur einfach die Gardinen zuzieht.
Falls sie also doch Erwachsen geworden sind, würde ich vorschlagen den Campingwagen zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen Zwinkernd

Wenden wir uns nocheinmal den drei Punkten von oben zu.
Über den ersten Punkt über das Gedächtnis des Planeten können sie eine Menge Informationen in diesem Forum sichten und sich insgesammt einen Eindruck über die gesammelten Fakten und Gedanken machen, die sie zugleich in eine andere Kosmologie einführen wird. Eine Kosmologie die übrigens letztlich eine Lösung darstellt gegen die Transhumanisten vorgehen zu können und sich aus deren Idiologie, die bereits weit latent verbreitet wurde herauszulösen.
Hier die entsprechenden Links:
Grundelement: Wasser
Wasser - Grundlage allen lebendigen Seins?
Ich gehe davon aus, das das Wasser der holistische Speicher von strukturierter Information in Bewegung ist und alle für unser biologisches Leben relevanten Informationen sammelt schon seit anbeginn unserer Welt. Damit hätten wir(das Leben) auch bei kosmischen Katastrophen immer wieder eine Chance für neues Leben. Wenn diese Information gelöscht wird oder chaotisiert, dann ist der Planet möglicherweise nicht mehr in der Lage die biologischen Vorbedingungen zu erzeugen, die das Leben braucht auf der Informations-Ebene. Im Sinne der Transhumanisten gilt es also, da es ihnen nicht gelingen kann diese "Wissensquelle" zu kontrollieren sie zu verstopfen oder zu vernichten. Als Ersatz wird eine technische Variante gewählt die kontrollierbar erscheint. Ein Netz von Riesen-Computern, die die weltweit ermittelten Daten zu verarbeiten hat und die steuernd eingreifen sollen. Um das zu realisieren müssen weitere Systeme Sensoren und Aktoren implementiert werden. Es reicht nicht aus nur die bestehenden Technologien zu kontrollieren, sondern die gesamte Umwelt muß "intelligent" gemacht werden.

Kommen wir zum Punkt 2.
Mit der Kontrolle über Energie (Verhinderung der Tesla-, Schauberger- und anderer Erkenntnisse) und der Kontrolle über diverse Rohstoffe und der Verhinderung der Verwendung alter Kulturgüter wie z.B. Hanf, angepasstes Saatgut, Kräuterwissen usw. wurde es erst möglich Konzerne aufzubauen, die globale Strategien losgelöst von den Völkern zu etablieren. Es waren dazu Kriege nötig, um die Bevölkerung in einen traumatischen Zustand zu versetzen, damit entsprechende Verbote und Tabuisierungen funktionieren. Außerdem ergeben sich aus diesen traumatisiertem Menschmaterial der Nachwuchs soziopatischer Handlanger und Führer, die die Umsetzung der Interessen der Transhumansiten erst ermöglichen. Wenn es also oben im Wikipedia-Artikel so aussieht, das Transhumansimus noch nicht so sehr alt ist, dann täuscht das über die Tatsache hinweg, das Soziopathen bereits viel früher und in Kontinuität auftraten und ihre Macht entfalten konnten. Ich schätze, das sich bei 90% aller führenden Persönlichkeiten der letzten 2000 Jahren soziopatische Züge nachweisen ließen, wenn wir eine entsprechende Studie durchführen könnten. Also in "guter" Tradition wird die Herrschaft entwickelt und stärker und stärker gemacht, bis schließlich eine transhumanistische Agenda auch öffentlich wird, was nur geschehen konnte, weil genügend Menschen entweder soziopathische Tendenzen aufweisen und/oder genügend Zwangsneurotiker vorhanden sind, die deshalb Zwangsneurotiker sind, weil sie als gesunde Menschen in einer soziopatischen Struktur leben müssen.
Sind die Folgen der Konzerne bezüglich der Umweltschäden Zufall, Fahrlässigkeit oder Absicht?
Wäre es Zufall oder Fahrlässigkeit müßte in dem Moment, wo die Gefahr erkannt wäre, auch eine Reaktion zu erwarten sein, sagt uns die Vernunft. Was geschieht aber?
Es wird von den Seiten der Konzerne verheimlicht, vertuscht und zynisch gehandelt. Meine Vernunft sagt mir, das es Absicht war aus zwei Gründen. Die Zwangsneurotiker glauben nicht anders handeln zu wollen und den Soziopathen ist es egal, was mit den anderen Menschen passiert.
Sie würden jeden potentiellen Schaden erneut in weitere Kontrolle (Abhängigkeit von z.B. Medikamenten) umsetzen, egal wieviele Menschen dabei drauf gehen. Selbst das Sterben der Menschen wird uns dann als Sinnvoll vermittelt, weil ja angeblich nicht so viele Menschen auf der Erde leben können.
Seit dem die Hanf-Industrie verboten wurde ist der Weg frei für eine alternativlose Plastik-Industrie. Die Folgen dieses Verbrechens ist das, was der Film Der Plastik-Planet uns zeigt.
Plastic Planet - Die unsichtbare Gefahr

YT-Direkt

Änderung:
Das Video ist leider nicht verfügbar!
und suchen wir es wieder --- Gefunden Zwinkernd

Vielleicht ist es Ihnen nicht aufgefallen, aber im obigen Video "Der Plastik-Planet" gibt es ein Gespräch mit dem von Plasticseurop geschickten Bussiness Speacker, der auch für Erdölfirmen arbeitet, Mr. Ray Hammond. Er sagt ganz offen, was die Zukunft von Plastik ist:
Zitat:
Es wird sich komplett verändern, es wird sich radikal verändern von einer inerten Substanz zu einer smarten Substanz. Es wird empfindungsfähig und sogar intelligent sein. Es wird wissen, wann Lebensmittel ablaufen. Es wird wissen, wo in der Welt es sich befindet. Es wir sich selbst heilen können. So können diese Kunststoffe zum Beispiel im Weltraum eingesetzt werden, weil sie sich bei Beschädigung gleich selbst reparieren können. Es wird in der Lage sein, Signale auszusenden um seine Form verändern zu können. So wird ein Arzt ein Stück Plastik in ihre Arterie oder Ihre Vene einsetzen, das sich dann unter Lichteinwirkung wieder öffnet und somit ihre Vene öffnet.

Damit haben wir ein Beleg aus einer offiziellen Quelle, die ja sogar im ZDF ausgestrahlt wurde und direkt von den Herstellern bzw. den Verursachern dieses Problems stammt, das sie die transhumanistische Agenda verfolgen und zwar massiv.
Wenn die Plastik-Industrie dies ganz offen verfolgt, was würde wohl ein Geheimdienst-Offizier mit einer solchen Informationen anfangen?
Mord durch Beeinflussung von Plastik-Implantaten wäre da noch das simpelste Beispiel.
Aber wenn sie einmal genauer den Plastik-Planet-Film anschauen, dann ist das eine Ablenkung von dem, was wirklich in Bezug auf die transhumanistische Agenda auf uns zurollt.
In Europa ist der Widerstand gegen Codex-Alimentarius groß. Das bedeutet es muß die EU als jemand dargestellt werden, der gegen die Konzerne vorgeht.
Und dieser Film tut dies in den letzten 10 Minuten sogar mit Kritik gegen die USA.
Es geht, wie gesagt, um Total-Kontrolle und Reduzierung der Menschheit. Und wir haben es mit drei Ebenen zu tun. Die eine ist diejenige, die über unsere Konsumartikel laufen durch die bestimmte Technologien, hier die Nanotechnologie, massenweise eingeführt wird und die zweite Ebene ist die, die durch die Interessen der Geheimdienste gesteuert wird, also die Auswertung der Informationen und die Steuerung der Aktoren. Die dritte Ebene ist die globale Durchsetzung der gesammten Natur mit Steuerungs-Elementen in Form der Chemtrails.
Die dritte vereinigt sozusagen die beiden ersten.

Damit kommen wir zu Punkt 3.
Aufmerksam wurde ich auf diesen Punkt bereits im Jahr 2009. Siehe dazu den Thread MORGELLONS - sollen wir zu Borgs werden oder was?
zu diesem Zeitpunkt wurde wissenschaftlich erhärtet, das es einen Zusammenhang zwischen der ominösen Morgellons-Erkrankung und den Chemtrails geben mußte und ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits drei mögliche Deutungen geliefert:
Zitat:
1. Nanoroboter als Waffe
Da Nanoroboter wirklich sehr klein sind könnten diese eingesetzt werden über feindliche Truppen um diese zu schwächen. Möglich das hier eine Gefahr von den Kriegswaffen Erfindern unterschätzt wurde und nun eine Eigendynamik entstanden ist.

2. Die Nanoroboter werden absichtlich ausgebracht, um eine scheinbare Krankheit zu verbreiten. Der nächste Schritt wäre dann, den Menschen lokal aktivierbare weitere Nanoroboter zur Deaktivierung des ersten Nanorobots zu geben. Wenn dies auf Zeit geschieht dann werden wir von diesem "Medikament" alle abhängig gemacht. Wenn wir nun den Zusammenbruch des Geldsystems betrachten und davon ausgehen, das dort dann die Welt-Geldschuldkarte eingeführt wird, dann sind wir nicht nur von dem Medikament abhängig, sondern müssen auch das Geldsystem nutzen. Ein abseilen aus der Gesellschaft ist dann nicht mehr drin.

3. Was wäre wenn diese Nanobots  nur die erste Test-Stufe ist, um aus den Menschen vollständig kontrollierbare Borgs zu machen?


Mit der letzten Information, wieder von einem Wissenschaftler, die in obigem Beitrag gestern angefügt wurde, indem ein Zusammenhang zwischen den Morgelons und bestimmten Hightech-Produkten der USA hergestellt wurde, ergibt sich, wenn wir die Information aus dem Film der Plasitik-Planet einbeziehen, das, was das eigentliche Ziel, die eigentlich Strategie deutlich macht und in dem Video  Trance-Formation dargelegt wird. Siehe dazu unseren Thread über den Transhumansimus.

Es geht also darum die Umwelt mit Hilfe der Nanotechnologie so intelligent zu machen und uns selbst ebenfalls mit dieser Technologie zu durchseuchen, sodas eine vollständige Kontrolle sogar unserer Empfindungen ermöglicht wird.

Es klingt absolut wahnsinnig, was ich hier entfalte und es wäre mir wirklich lieb, wenn jemand es schaffen würde diese Argumentation mit vernünftigen Gründen zu falsifizieren.
Jedoch wenn ich Recht habe, dann würde es bedeuten, das wir nicht mehr viel Zeit haben eine Alternative aufzubauen und das wir die größten Schwierigkeiten haben werden, selbst wenn wir das Ruder in Kürze herumreissen könnten, mit den bereits geschehenen Folgen fertig zu werden.
Die Lemminge schweben bereits über dem Abgrund und es braucht nur noch den Flügelschlag eines Schmetterlings, um alle den Abgrund in die totale physische Sklaverei stürzen zu lassen.

Frohe Weihnacht wünsche ich euch Zwinkernd
Es könnte die Letzte sein.
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« Zuletzt geändert: 12.02.2015 um 13:14:02 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Der transhumanistische Wahnsinn - Gibt es Heilung dieses Wahnsinns?
Antwort #1 - 26.12.2013 um 13:04:50
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Ich kann diesen Beitrag nicht alleine hier stehen lassen. Die Furcht fordert Handlung damit sie nicht zur lähmenden Angst wird.

Doch bevor wir uns eine Strategie ausdenken können gegen diesen Wahnsinn vorzugehen und heilende Maßnahmen für die "Person" Menschheit ergreifen können, müssen wir diesen Wahnsinn verstehen lernen. Eine Krankheit die wir nicht verstehen können wir auch nicht heilen.

Die Menschheit ist augenscheinlich furchtbar krank. Dabei sind die obigen Symptome nur die Spitze des eigentlichen Problems. In der Liste der größten Probleme die alle angehen sollten wurde begonnen umfassender die Probleme zu dokumentieren.
In den folgenden Überlegungen greife ich also nicht nur die oben angegebenen Problem auf, sondern befasse mich mit allen uns inzwischen bekannten Problemen.
Allerdings von ihrer strukturellen Seite aus schauend erspare ich ihnen überwiegend, wie ich zu den entsprechenden Schlüssen gekommen bin. Hinweise dazu gibt es überall hier im Forum.

Was müssen wir zuerst betrachten und wie können wir dort sofort mit einer Wandlung beginnen?

Der Mensch als fehlgeleitetes Wesen, als Sklave derer, die in soziopathischer Manier die Welt seit tausenden von Jahren beherrschen ist meist nicht bereit seine Fesseln zu lösen und Verantwortung für sein wirken zu übernehmen.

Analog zu einem Alkoholiker kann der Mensch nur dann aus seinen Abhängigkeitsverhältnissen sich befreien, wenn er dazu die Voraussetzung geschaffen hat. Die erste Vorausetzung ist zu erkennen, das er abhängig ist und das äußere Freiheit ihm nur als Illusion gegeben wurde, damit seine innere Freiheit gefangen bleibt.
Der Alkoholiker lernt zur Selbstbefreiung zuerst folgendes zu sagen und zu spüren:
Ich bin Alkoholiker!

Analog dazu sollten wir zuerst also sagen und auch spüren wollen:
Ich bin Sklave

Bilden Sie sich nicht mehr ein das ihre Handlungen frei seien, das sie einen freien Willen hätten, das sie tun könnten was sie wollen!
Sie sind Sklave so wie ich!
Solange wir so tun, als wenn wir frei wären, verleugnen wir die Sklaverei vor uns selbst.
Was glauben Sie welche Wirkung eine solche Handlungsweise hat, wenn sie sich sozusagen ständig selbst belügen?
Wie sollen Sie sich selbst vertrauen wenn sie sich belügen?
Wie sollten sie sich selbst etwas zutrauen, wenn ein Teil von ihnen ständig versucht ihre Freiheitsbestrebungen zu Fall zu bringen?
Ich bin Sklave und ich werde wütend, wenn ich mir erlaube das bewußt zu mache.

Wie gehe ich mit dieser berechtigten Wut um?
Lenke ich sie gegen mich selbst und werde sauer, weil ich ich nicht mutig genug bin aufzubegehren?
Oder lenke ich sie gegen die anderen, die mir erzählen, das ich Sklave bin und steinige somit die, die die schlechte Nachricht gebracht haben?
Oder lenke ich sie gegen die, die als Sklavenhalter mein eigenes konkludentes (ohne Zustimmung durch Handlung bestätigendes) Verhalten einfach nur ausnützen, weil ich den Überblick über die Wirkungen meiner Handlungen verloren habe?
Was mache ich mit der Wut?
Wie setze ich dieses Gefühl das Grenzen überschreiten kann um, sodaß dadurch nicht neue Schäden entstehen und ich von der Opfer-Rolle des Sklaven zur Täter-Rolle des Sklavenhalters wechsel?
Ich bin Sklave, aber ich will kein Sklave mehr sein! Dafür will ich alles verantwortbare tun!

Das ist die Konsequenz, wenn Sie sich nicht sofort ihrer eigenen Wut als Sklave anbieten.
Dennoch spüren sie ruhig in diese Wut hinein. Sie wird ihnen zeigen an welchen Stellen ihres Lebens sie sich zum Sklaven gemacht haben.
Sie kennen doch das berühmte Beispiel aus dem Film network:
ICH WILL; DAß IHR WÜTEND WERDET ! ! ! !

YT-Direkt

Damit diese Szene einen Sinn bekommt, muß logischer Weise zuerst erkannt werden, was einen so wütend macht. In diesem Film wurde sozusagen der Konstrukt verwendet, das ein Mensch über die Medienmacht, die ja das Hauptthema dieses Films ist, von einem einzelnen benutzt Massen in eine bestimmte emotionale Situation gebracht werden können. Massenwirksamkeit "Wir sind auf eine Goldquelle gestoßen" sagte die Redakteurin.
Howart kann noch so viel seiner eigene Apokalypse den Menschen erzählen, er befindet sich in einer Massenmedialen sugestiven Struktur gefangen, seine Wirkung kann nur temporal, also für eine kurze Zeit die Menschen hinter dem Ofen hervorlocken. Denn die Struktur ist selbst in der Lage derartige "ausrutscher" zu korrigieren, was ja das Ziel dieses anscheinend revolutionären Films ist.
Sollen wir durch diesen Film daran gewöhnt werden zu erkennen, das wir dem System nicht entfliehen können?

Wir können uns mit Howart identifizieren, der Mann hat ja so recht. Und er weckt vielleicht Hoffnung das er auch von anderen Verstanden wird, doch seine wirkung lässt im Laufe des Films nach und er wird zum Schluß erschossen. 

Der Alkoholiker, der diejenigen beobachtet, die den Kampf mit dem Alkohol aufgenommen haben und dann doch wieder scheitern und rückfällig werden, bestätigen ihm, das es sinnlos ist zu kämpfen.

Also - es ist äußerst wichtig zuerst festzustellen:
Ich bin Sklave!

Dann darauf zu reagieren:
Ich will kein Sklave mehr sein!

und die Wut zu spüren damit sie die Stellen finden, wo sie Sklave geworden sind.
Dann aber beginnt erst die Arbeit, die sie sich vorgenommen haben. Sie sind noch immer Sklave und müssen jedes einzelne System, in das sie sich involviert haben lassen, analysieren und eine Alternative ohne Versklavung konstruieren.
Das allein ist schon nicht einfach und bedeutet viele Gedanken denken. Aber weiterhin sind Sie Sklave, trotz der Gedanken, die sie sich machen.
Wenn sie nun beginnen ein einzelnes System, das sie analysiert haben und für das sie eine Alternative entwickelt haben in der Realität zu realisieren, dann kommt es darauf an, ob das alte Sklavensystem dies zulässt oder beginnt ihre alternative Lösung in sich hinein zu saugen und zur eigenen Stabilität nutzt oder kontrolliert als Abfluß gesellschaftlicher Widerstandsenergie mißbraucht oder gar vernichtet, weil eine Kontrolle unmöglich erscheint.
Es ist genauso schwierig als Alkoholiker trocken zu werden, wie als Sklave sich nicht mehr unterdrücken und fremdlenken zu lassen. Glauben sie mir das!

Ein neues System darf keine Anleihen beim alten System machen sagen die Systemtheoretiker, wenn das neue System nicht gefahr laufen will in das alte System reintegriert zu werden.


Diese Erkenntnis verbietet alle reformistischen Ansätze. Das alte System ist nicht reformierbar!
Diese Erkenntnis verlangt scheinbar zuviel vom einzelnen Menschen, denn er müßte alle Sub-Systeme, die für sein Leben wichtig sind analysieren und Alternativen erfinden.
Wer soll dazu in der Lage sein?

Wer bis hierher dem Text folgen konnte hat schon gewissermaßen Ausdauer und Bemühen bewiesen. Heute machen viele Menschen bereits nach einer DIN A4 Seite Informationen schlapp und surfen weiter.

Und diese Erkenntnis entmutigt für sich noch irgendwas erreichen zu können.

Auch der Alkoholiker hat Angst davor sein Leben grundlegend zu ändern und scheut die Mühe, traut sich selbst nicht zu, diese Aufgabe zu meistern.
Sind Sie Alkoholiker? Sind Sie Sklave?

Ihre Antwort muß sein:
Ja - ich bin Sklave, aber ich will kein Sklave mehr sein!


Anderfalls würden sie sich erneut belügen. Sie würden in die Illusion der hingehaltenen Schein-Freiheit flüchten.

Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Kǒng Fū Zǐ (Konfuzius) *551 v. Chr. †479 v. Chr.

Wir können also nicht erwarten nach dem ersten Schritt bereits befreit zu sein, müssen daher anerkennen, das wir täglich erneut uns zu befreien haben, das wir also unser Leben grundlegend ändern müssen, das wir überall neue Systeme erfinden und aufbauen müssen, das wir uns aus der bequemen Welt unserer Sklaverei herausbewegen, um im Neuen die Verantwortung anzunehmen, die uns Freiheit geben kann.

Eins noch zur Freiheit:
Freiheit ist nicht Willkür. Freiheit bedeutet nicht das ich tun und lassen kann was ich will.
Freiheit ist für mich als Einzelperson nicht einmal existent. Freiheit ist immer der Zustand der zwischen mir und den Anderen besteht. Er ist ein Produkt des Wirs!

Wußten Sie das?

Wer also zur Freiheit will, wer sich befreien will tut dies nie allein, auch wenn der Entschluss frei zu sein aus innerstem Antrieb erfolgen mag, dann doch nur, weil wir selbst in unserem Inneren nie allein sind.
Die Fähigkeit des Menschen den anderen Menschen virtuell in sich hineinnehmen zu können, die sogenannte Empathie, ermöglicht es uns überhaupt soetwas wie Freiheit zu denken.
Erst wenn ich mich in den anderen Menschen gedanklich fühlend versetze, kann ich die Folgen meiner Handlungen spüren, kann ich die Verantwortung meiner Handlungsfreiheit ermessen.
DAS erst ermöglicht mir frei zu sein!

Vielleicht verstehen Sie nun, warum wir als Menschheit völlig krank sind, weil wir Konkurrenz als Lebensprinzip verwenden und uns gegenseitig damit Schmerzen verursachen, uns davor schützen wollen verletzt zu werden und jedes Mittel uns recht ist diesen Schutz zu gewährleisten. Angiff ist die Beste Verteidigung. Kampf ist normal gemacht.
So funktioniert aber die Natur und das Universum nicht!
Wir handeln danach und zerstören all das, was in einer ewig andauernden Gegenwart der Wirklichkeit sich aufgebaut hat. Wir zerstören die Komplexität des Lebens, weil wir glauben das die Natur unser Feind ist.
Unser Feind steckt zuerst einmal in uns selbst, weil wir aufgehört haben oder es gar nicht erst gelernt haben unser Denken und Fühlen zur Kooperation mit dem Universum zu verwenden.
Kein fiktiver Gott der angeblich unerklärbare Regeln uns aufgibt und wie ein allsehender, allmächtiger, allwissender Aufseher machen lässt und am Ende unseres Lebens uns die Rechnung präsentiert.
Ein Universum, das die Fähigkeit der Attraktor-Bildung durch seine Drehkraft realisiert und unzählbare Möglichkeiten von Informationen enthält, das dennoch nur in einer millionstell Sekunde auf Dauer existiert indem es also nur ein Jetzt gibt weder Zeit noch Raum. Einen Zustand darstellt dessen einzige Eigenschaft die der Wandlung ist.
Diese Universum, das nur im Jetzt als Wirklichkeit existiert, kooperiert mit uns, weil wir Teil von ihm sind. Wir wären nicht existent, wenn wir diese Grundeigenschaft des Universums nicht nutzen und wir werden unsere Grundlage zerstören, wenn wir glauben gegen diese Prinzip der Kooperation verstoßen zu dürfen.

Was impliziert diese Erkenntnis?

Sie zeigt uns, das das, was wir als "freien Wettbewerb im freien Markt" kennen, uns zerstören wird.
Wieviele Systeme müssen wir allein aus diesem Grunde ändern. Und zwar grundsätzlich ändern?

Dürfen wir mit dem Welltbewerb spielen, ihn einbeziehen in neue Systeme?
Dürfen wir das unterschätzen?

Jetzt kommt es auf unsere Stärken und Schwächen an. Was können wir am Besten.
Jeder Einzelne der sich befreien will, muß sich im klaren sein, das er immer auch andere dabei befreit. Wer Freiheit will, erreicht das nie allein!

Wir wissen nun alle Systeme müssen gewandelt werden. Je vollständiger und grundlegender wir das tun, desto geringer wird die Gefahr wieder dem Alten eine Chance auf Wiederholung einzuräumen.

Diese Gedanken haben seit langem die Arbeit auf der Milanstation und meine Arbeit getragen.
Wir zeigen Ihnen welche Systeme wie geändert werden müssen.
Sie sind nicht allein.
Wir sind aber auch nicht perfekt.
Wir sind auch noch hier und da am Alten festgenagelt.
Aber wir gehen unseren Weg Schritt für Schritt und die ersten sind wir schon gegangen.

Das erste was wir nach unserer Erfahrung tun sollten ist:
Lernen wir unsere Gesellschaft und unser Leben selbst zu regeln.
Übersetzt heißt das, wir müssen den Schlüsselbund des Rechts wieder in die Hand bekommen und ein neues paralleles Recht aufbaue, das das bisherige Herrschaftsrechtssystem beendet und ein Recht etabliert das ohne Herrschaft existieren kann.
Kernsätze zweier Rechtskreise

Das Recht bestimmt den Rahmen dessen, wie in der Gesellschaft gehandelt werden kann, ohne sofort entweder gegen die Würde eines Anderen zu verstoßen oder in monatelangem philosophieren zu fallen und die Gelegenheit der Handlung zu verpassen.

Diejenigen, die glauben wir brauchen keine Regeln / kein Gesetz, weil der gesunde Menschenverstand uns innere Regeln befolgen lassen würde vergessen leider, das es niemanden mehr gibt der gesund ist.
Wie also soll eine so wunderbare Situation einer völlig gesunden Menschheit adhoc hergestellt werden?
Bisher konnte mir keiner dieser Vertreter diese Frage beantworten.
Und eine zweite Frage möchte ich gleich anschließen.

Wer gewährleistet, das dann, wenn diese oben erfragte Situation einer gesunden Menschheit eine Weile, vielleicht einige Generationen bestehen würde, nicht erneut eine Krankheit die Menschheit befallen könnte?
Wenn Recht/Regeln nicht aufgeschrieben werden, dann können sie leicht in Vergessenheit geraten. Das aufschreiben und vereinbaren der Gesetze dient unserer Erinnerung.
Und wenn ich einmal annehme, wir würden, weil wir ja gesund geworden sind auch gesunde Regeln erfinden und wir würden, weil wir gesund sind, auch diese Regeln einhalten, welche negative Wirkung gäbe es denn dann, die durch die Regeln bewirkt wären?
Wir könnten als gesunde Menschen leben ohne mit den Regeln in Konflikt zu kommen.
Wandeln wir aber unseren Lebensstil würden wir das anhand der Regelverstöße merken und wir können doch selbst entscheiden, ob wir diese Regeln dann ändern oder unser Verhalten ändern.
Diejenigen, die gegen alle Regeln sind, müssen sich die Frage gefallen lassen, was denn in Wirklichkeit ihr Problem ist. Ist es Flucht vor Verantwortung für ihr eigenes Tun und die Forderung keine Regeln mehr haben zu wollen vielleicht nur die blinde  Reaktion auf den Schaden, den das jetzige Herrschaftsrecht bewirkt?

Das neue Rechtssystem gibt, wie gesagt, den Handlungsrahmen für alle anderen Systeme vor, deswegen ist es das wichtigste Schlüsselbund um die Türen zur Freiheit und in eine lebenswerte Zukunft zu öffnen.

Der nächste Schlüsselbund ist der Austausch von Ressourcen und Leistungen.
Was das bisherige Geldsystem für Schäden bewirkt ist unermesslich. Wer ein solches System durch Akzeptanz aufrecht erhält, kann gewissermaßen bereits als Völkerverbrecher bezeichnet werden.

Es muß ein neues Geldsystem her, denn den Handlungs-Vorteil des spontanen Kaufs über ein Tausch-Element wie Geld werden die Menschen nicht aufgeben in naher Zukunft. Was in Hundert Generationen organisiert würde wissen wir nicht, aber wir wissen was jetzt ist. Ohne Belastung durch große Transportweiten sollte der Markt funktionieren und es muß sowohl eine Geldmengen-Steuerung als auch eine Ressourcen-Steuerung im neuen Geldsystem implementiert sein.
Deshalb betrachten wir das Geldsystem, den Ressourcenfluß, den Leitungsfluß und die Steuererhebung nicht getrennt, sondern in einem Block.
Der Hauptgedanke ist dieser:
Ein Staat (dieses Wort ist belastet und es muß ein anderes erfunden werden, aber ich benutze es noch zu Ihrem Verständnis) darf kein Geschäft sein, er darf nur Regulungsfunktionen haben, denn er drückt unseren vereinigenden bzw. gemeinschaftlichen Entschluß bzw. unsere gesellschaftlichen Werte aus.

Wenn der Staat kein Geschäft sein soll, dann darf er nicht so betrieben werden, wie wir das bisher gewohnt sind, auch schon zur Zeit der Könige.
Im Royalismus war jeder Staat ein einzelnes Personengeschäft, der König war der Chef und alle hatten zu spuren, damit das Geschäft funktioniert.
In den dann folgenden politischen Systemen Demokratie usw. haben wir es ebenfalls mit Geschäften zu tun, nur das es dort nicht einen Chef alleine gibt.

Unsere Lösung ist: der Staat erzeugt, indem er Gemeinschafts- oder Vereinigungsleistung durchführen lässt die dazu notwendige Menge Geld als Gegenleistung zu den vollführten Leistungen.
Im individuellem Markt (ich schreibe nicht privatem Markt, weil privare rauben heißt) wird das so entstandene Geld als reines Tauschmittel benutzt: Du wischt die Böden meines Hauses also bekommst du von mir Geld dafür das ich habe und dir für deine Leistung gebe.
Und da der Staat eine Regulatorfähigkeit haben muß, um die Geldmenge immer auf dem richtigen Maß zu halten, gibt es ein einziges Steuer-Prinzip:
Alles was gut für die Gesellschaft ist wird wenig oder gar nicht besteuert und alles was schlecht für die Gesellschaft ist wird hoch besteuert.
Das Geld was in dieser Weise als Steuer eingenommen wird vernichtet der Staat und verringert so die Geldmenge, da ja dauernd neues Geld durch die Gemeinschaftsleistungen entsteht.
In dieser im Vergleich mit den bisherigen Systemen völlig neuen Art und Weise ist der Staat ein Regulator und kein Geschäft mehr.

Jetzt haben wir zwei Schlüsselbünde, den des Rechts und den der Geld-Steuerung im Transfer von Ressourcen und Leistungen.

Weitere Schlüssel kommen noch dazu und können, weil die beiden vorherigen Schlüsselbünde bereits die Umgebung, in denen die anderen Systeme stehen massiv geändert haben wesentlich leichter gefunden und angewendet werden.
Bestimmte Problemlagen entstehen dann gar nicht erst und andere werden durch Motivations- Synchronisation mittels Systemänderungen gelöst.

Der Haupteffekt ist die Minimierung von Konkurrenz-Verhalten und die Maximierung von Kooperationsverhalten.

Weitere Details spare ich mir momentan.

Fazit:
Wenn die Transhumanistische Zukunft verhindert werden soll, dann ist es wesentlich die soziopathischen Strukturen, die wir als gesunde Menschen nur unter Zwangsneurotischen Verhaltensmustern ertragen können, zerstört werden. Es reicht nicht aus direkt auf das Einzelproblem, sei es nun Plastik oder Nanorobots, zu reagieren und nur dieses einzelne zu bekämpfen bzw. es zu lösen. Gegen die soziopathischen Strukturen können wir nur durch erzeugen neuer grundlegender von der soziopathischen Macht befreiten Strukturen angehen. Wir nehmen den Soziopathen ihre Macht wenn wir deren Systeme nicht mehr benutzen und das können wir nur wenn wir eigene bessere Systeme haben.

Der Übergang von dem einen zum anderen System ist aber mit einer gewissen Art von Chaos verbunden. In der Chaostheorie wird von chaotisch verlaufendem Ordnungsübergang gesprochen. Genau das erfolgt auch dann wenn jemand sich entscheidet:
"Ich bin Sklave aber will es nicht mehr sein."

Es muß zwangsläufig dazu kommen bei dem austritt aus dem alten System das die Arbeitsfülle für das neue System wie ein gewaltiges Chaos erscheint. Aber es ist machbar. Wir arbeiten daran. Je mehr wir werden desto stärker wird das neue System und desto mehr verliert das alte System an Kraft.
Wenn wir Glück haben, schaffen wir es noch, bevor die transhumanistische Agenda erfüllt wurde, aber es ist mittlerweile möglicherweise schon zu spät. Es bleibt uns nichts anderes übrig als es auszuprobieren, denn Wirklichkeit gibt es nur im Jetzt. Und nur im Jetzt können wir handeln und wandeln.

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M.F.S.


Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #2 - 27.12.2013 um 20:11:14
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freierMilan schrieb am 26.12.2013 um 13:04:50:
Der Alkoholiker lernt zur Selbstbefreiung zuerst folgendes zu sagen und zu spüren:
Ich bin Alkoholiker!


Ja, in bestimmten Selbsthilfegruppen beginnt die Begrüßung mit einem „Ich heiße …, ich bin Alkoholiker“ und dahinter steht das Erkennen und Bekennen der eigenen Abhängigkeit, als grundlegende Voraussetzung um eine Suchtbefriedigung dauerhaft überwinden zu können.
Ich finde allerdings dass für dieses Bekenntnis eine ungünstige Formulierung gewählt wurde. Denn während die namentliche Benennung mit einer Differenzierung zwischen Ich und dem Namen einhergeht („Ich heiße ...“), geht aus dem Bekenntnis hervor dass das Ich mit dem Alkoholismus identisch ist („Ich bin ...“). Es wundert mich daher auch nicht wenn in darauffolgenden Selbsthilfegruppengesprächen am meisten darüber geredet wird wovon man Abstand halten will: Den Alkohol. Denn wenn das eigene Ich und der Alkoholismus als identisch wahrgenommen werden, würde dies eigentlich ebenso implizieren dass das Ich-Bewusstsein mit der gedanklichen Verbindung zum Alkohol steht und ohne diese fällt. So gesehen wäre es weniger eine Abhängigkeitsüberwindung als vielmehr eine Abhängigkeitsverlagerung, wobei in dieser jedoch die Absicht des Alkoholverzichts realisierbar wird und die schädliche Wirkung des Alkohols dann wegfällt, was in dem Fall natürlich zweifelsohne sehr positiv ist. Allerdings möchte ich nicht gedanklich dabei stehen bleiben, wenn es darum gehen soll sich wirklich von einer Abhängigkeit zu befreien. Doch zunächst einmal hatte ich heute Nachmittag ein wenig herumgefragt, weil diese These von der Abhängigkeitsverlagerung ja doch etwas gewagt sein könnte. Ich sah sie dann aber u.a. dadurch bestätigt, dass in manch anderen Therapiegruppen ganz bewusst eine andere Formulierung bevorzugt wird, wie z.B. (sinngemäß) „Ich heiße …, ich bin wer ich bin, und habe eine Alkoholproblem“. Und schließlich hatte ich diese Gedankengänge hierauf übertragen...

freierMilan schrieb am 26.12.2013 um 13:04:50:
Analog dazu sollten wir zuerst also sagen und auch spüren wollen:
Ich bin Sklave


Es geht zwar aus dem Gesamtkontext hervor wie Du es verstanden sehen wolltest, aufgrund des Vorgenannten würde ich jedoch zudem eine andere Formulierung empfehlen. Z.B. Ich befinde mich in einem Zustand der Versklavung (und will mich davon befreien/lösen).
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Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #3 - 27.12.2013 um 21:40:11
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Danke für dein mitdenken Mike.

Ich habe nicht geglaubt, das dies jemand herausfindet.
Allerdings hätte ich gedacht, das an einer anderen Stelle die Kritik angesetzt wird.
Ich schrieb nämlich: "Ich bin Sklave aber will es nicht mehr sein."
Damit ist meine Analogie doch sowieso gebrochen, denn ein Alkoholiker bleibt ein Alkoholiker und kann nur ein trockener Alkoholiker werden nach den Aussagen der AA.
Das bedeutet also das ein Sklave ebenfalls nur ein "trockener" Sklave werden würde.
Das "Ich bin Sklave aber will es nicht mehr sein." lässt ja auch offen, ob die Befreiung erreicht werden würde. Unentscheidbar für mich heute mit ein bißchen Hoffnung, aber ohne Garantie.

Andererseits gibt es auch keine Garantie dafür das ein Mensch zu einem totalen Sklaven gemacht werden kann oder anders ausgedrückt, ob nicht irgendein Sklave doch noch wieder eine Entwicklung zur Freiheit erleben kann.

Diese Unabwägbarkeit ist das entscheidende Moment, das jede Macht stürzen wird.

Allerdings ist mir wirklich noch nicht klar, wie diese Unabwägbarkeit noch bei der in diesem Thread gesetzten Eingangssituation funktionieren kann.

Ist auf biologischer Ebene etwas möglich, was wir noch nicht erkennen können?

Der einzige Gedanke den ich momentan in dieser Richtung sehe ist, das diejenigen, die möglicherweise eine Abwehr besitzen die Morgolons aus dem Körper herauszubefördern diese Hoffnung darstellen.
Wenn das so ist, wie es berichtet wird, dann kann es auch sein, das Teile der Umwelt und Teile der Menschheit sich diesem transhumanistischen Zugriff auf die Allmacht entziehen können.

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Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #4 - 28.12.2013 um 00:27:26
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Bin unzufrieden mit dem was ich hier schrieb, ich poste es nachher neu.

Nachtrag:

freierMilan schrieb am 27.12.2013 um 21:40:11:
Ich schrieb nämlich: "Ich bin Sklave aber will es nicht mehr sein."
Damit ist meine Analogie doch sowieso gebrochen, denn ein Alkoholiker bleibt ein Alkoholiker und kann nur ein trockener Alkoholiker werden nach den Aussagen der AA.
Das bedeutet also das ein Sklave ebenfalls nur ein "trockener" Sklave werden würde.
Das "Ich bin Sklave aber will es nicht mehr sein." lässt ja auch offen, ob die Befreiung erreicht werden würde. Unentscheidbar für mich heute mit ein bißchen Hoffnung, aber ohne Garantie.


Mir kam dazu Folgendes den Sinn...
Wenn das Ich sich selber als Sklave definiert, dann ergibt sich daraus zunächst einmal die logische Konsequenz, dass es für das Ich kein Entrinnen aus der Sklaverei gibt. Denn wenn sich das Ich als wesensidentisch mit einem Sklaven versteht, hätte es lediglich die Möglichkeit zu einer selbstzerstörerischen Rebellion gegen sich selbst um die Sklaverei zu beenden. So fühlt es sich für mich auch an, wenn ich mich in die Einstellung „Ich bin ein Sklave“ und in ihre Verneinung „aber will es nicht mehr sein“ hineinzuversetzen versuche. Diese Affirmation und Rebellion fühlt sich für mich wie ein Drang zum Zerplatzen an, wie das Implantieren von etwas Ich-Aufbrechendem. Insofern stellt sich mir daraus die grundlegende Frage, was dies im Resultat implizieren würde. Ich denke es hängt davon ab in wie weit ein unveränderliches Ich-Bewusstsein vorhanden ist, welches dies überstehen würde. Ansonsten würde wohl nur ein trauriges Elend der Ich-Verlorenheit verbleiben, weshalb ich so etwas auch als höchst riskant einschätzen würde.
Davon ausgegangen dass dieses Ich die Schnittstelle zwischen Innen- und Außenwelt markiert, könnte unterschieden werden in äußere versklavende Einflüsse und in eine Selbstversklavung des Ich. Wobei für gewöhnlich wohl eher das eine mit dem anderen einhergeht, weshalb so gesehen „Ich bin ein Sklave“ als Feststellung durchaus zutreffend wäre. Da dies im Widerspruch zu meinen Worten eingangs steht, ...ich denke dass das Entscheidende hierbei ist ob der Satz „Ich bin ein Sklave“ im Sinne einer Ich-Identifikation oder ob er im Sinne einer Ich-Erkenntnis aufgefasst wird. Ist es eine Ich-Identifikation, dann wäre die Innenwirkung selbstzerstörerisch und die Außenwirkung würde einem Sklavenaufstand entsprechen (also immer vom Zustand des Sklaven ausgehend und daher nicht wirklich befreiend). Würde aus einer solchen Ich-Identifikation heraus der Versuch unternommen werden das eigene Sklavendasein zu bekämpfen, würde sich ein Ich zwangsläufig auch immer sich selber bekämpfen. Ich denke einerseits dass solch ein Kampf womöglich von vornherein zum Scheitern verurteilt ist und andererseits dass es womöglich eine notwendige Erfahrung ist, weil solch eine Selbstanstachelung des Ich sich hochschaukeln würde, im schlimmsten Fall bis hin zum Wahnsinn und im günstigsten Fall an einen Punkt, an dem das Ich bereit ist vor sich selbst zu kapitulieren und damit den Teufelskreislauf zu durchbrechen. Ich meine Filme wie Matrix, Fight Club und Revolver ließen sich auch so interpretieren, dass sie einen selbst gerichteten Ich-Kampf zu veranschaulichen vermögen (Neo versus Mr. Smith, Tyler Durden versus Protagonist, Jake Green versus Mr. Gold). Letztere Meinung jedoch unter dem Vorbehalt der Möglichkeit, dass es noch Anderes geben kann was sich als „Ich bin Du“ ins eigene Innere einschleichen will.
In der Frage nach einer Lösung würde ich die Definitionen „äußere versklavende Einflüsse“ und „Selbstversklavung des Ich“ in einem Zusammenhang mit den Begriffen Freisein und Freiheit betrachten, einmal als Inbegriff für Inneres und einmal als Inbegriff für Äußeres.
Zusammenfassend von den vorgenannten Gedanken ausgehend würde ich eine Lösung im wahrsten Sinne des Wortes als Lösung aus der Sklaverei ansehen (durch Ich-Erkenntnis die Ich-Identifikation  lösen). Ich meine damit ein Beobachten der Vorgänge des eigenen Ich aus dem Innersten und durch Erkennen die Möglichkeit von solchen abzulassen zu können. Natürlich wäre hier wiederum zu unterscheiden in freiwillige Abhängigkeiten und in unfreiwillige Abhängigkeiten oder anders ausgedrückt freiwilliges Dienen und unfreiwilliges Dienen. Im Zusammenhang mit Letzteren wäre auch der Leitspruch Luzifers „non serviam“ (Ich diene nicht) eine Betrachtung wert, wenn man ihn anstatt auf eine göttliche Ordnung einmal auf das eigene Handlungsleben überträgt. Ich finde das Interessante an dieser Aussage ist, dass sie eigentlich gar kein Rebellieren impliziert, sondern ein Unterlassen. So könnte man nicht dienen und dienen als eine Synthese verstehen, so wie dies auch bei einem gleichzeitigen Loslassen (vom dem was einen versklavt) und Neuorientieren (Ich will ein freier Mensch sein) zutreffend wäre. Aber genau darum geht es hier vor Ort ja bereits.

freierMilan schrieb am 27.12.2013 um 21:40:11:
Andererseits gibt es auch keine Garantie dafür das ein Mensch zu einem totalen Sklaven gemacht werden kann oder anders ausgedrückt, ob nicht irgendein Sklave doch noch wieder eine Entwicklung zur Freiheit erleben kann.

Sehe ich definitiv auch so.

freierMilan schrieb am 27.12.2013 um 21:40:11:
Diese Unabwägbarkeit ist das entscheidende Moment, das jede Macht stürzen wird.

Ja, der freie Wille ist nicht berechenbar.

freierMilan schrieb am 27.12.2013 um 21:40:11:
Allerdings ist mir wirklich noch nicht klar, wie diese Unabwägbarkeit noch bei der in diesem Thread gesetzten Eingangssituation funktionieren kann.

Was nicht abwägbar ist, ist eben nicht abwägbar.

freierMilan schrieb am 27.12.2013 um 21:40:11:
Ist auf biologischer Ebene etwas möglich, was wir noch nicht erkennen können?

Der einzige Gedanke den ich momentan in dieser Richtung sehe ist, das diejenigen, die möglicherweise eine Abwehr besitzen die Morgolons aus dem Körper herauszubefördern diese Hoffnung darstellen.
Wenn das so ist, wie es berichtet wird, dann kann es auch sein, das Teile der Umwelt und Teile der Menschheit sich diesem transhumanistischen Zugriff auf die Allmacht entziehen können.

Und du weist ja wir wollen hier Probleme nicht ungelöst lassen. Zwinkernd

Sorry, dazu könnte im Moment noch nicht einmal etwas anmerken, da ich mich bis dato nur unzureichend mit Morgellons befasst habe. Wie würdest Du Dir solch einen Zugriff durch Morgellons erklären? Ich meine damit, woraus würde die denkbare Möglichkeit eines Zugriffs resultieren?
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« Zuletzt geändert: 28.12.2013 um 13:34:17 von N/V »  
 
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Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #5 - 28.12.2013 um 12:26:42
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Zitat:
freierMilan schrieb am 27.12.2013 um 21:40:11:
Ich schrieb nämlich: "Ich bin Sklave aber will es nicht mehr sein."
Damit ist meine Analogie doch sowieso gebrochen, denn ein Alkoholiker bleibt ein Alkoholiker und kann nur ein trockener Alkoholiker werden nach den Aussagen der AA.
Das bedeutet also das ein Sklave ebenfalls nur ein "trockener" Sklave werden würde.
Das "Ich bin Sklave aber will es nicht mehr sein." lässt ja auch offen, ob die Befreiung erreicht werden würde. Unentscheidbar für mich heute mit ein bißchen Hoffnung, aber ohne Garantie.

Mir kam dazu im Vergleich in den Sinn, dass aus einer Ich-Identifikation als Sklave bestenfalls ein Sklavenaufstand resultieren kann.
Wenn das nicht mehr Sklave sein wollen ein Kampf wäre, würde das Ich aufgrund seiner Identifikation als Sklave zwangsläufig auch sich selber bekämpfen. Ich denke das wäre eher von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil solch eine Selbstanstachelung des Ich sich hochschaukeln würde. Im schlimmsten Fall bis hin zum Wahnsinn und im günstigsten Fall an einen Punkt, an dem das Ich bereit ist vor sich selbst zu kapitulieren und damit einen Teufelskreislauf zu durchbrechen.
Ich denke fruchtbar wäre ein gleichzeitiges Loslassen (vom Zustand der Versklavung) und Neuorientieren (Ich will ein freier Mensch sein). Aber genau darum geht es hier vor Ort ja bereits.


Es ist hier notwendig die ICH-Definition zu berücksichtigen.
Die eine Definition nach Freud als eine Instanz von mehreren.
Zitat:
Ich ist die Bezeichnung für die eigene separate individuelle Identität einer menschlichen Person, zurückweisend auf das Selbst des Aussagenden.

Quelle:wikipedia

Freud hat ein Modell gebaut aus drei Teilen Es, Über-Ich und Ich.
Nochmal wikipedia zur Erläuterung:
Zitat:
    Das Es oder Id, der vegetative Teil der Psyche, der stets im Unbewussten verbleibt und die grundlegenden Instinkte und Triebe des Menschen umfasst.

    Das Über-Ich oder Super-Ego, das die Funktion des Gewissens einnimmt und das Ich leitet (vgl. Ideal-Ich). Es wird von Freud als das Überbleibsel der elterlichen Autorität in der Kindheit angesehen.

    Das Ich oder Ego, mit dem Freud das bewusst Erfahrene bezeichnet. Dieses Ich wird sowohl vom Über-Ich als auch vom Es beeinflusst und vermittelt zwischen diesen beiden Instanzen.


Das Ich nach Freud ist also unter dem Einfluß von Es und Über-Ich und betrachtet nur den bewußten Teil.

Ich bin ja gerade dabei dem Ich eine neue Definition zu geben. Daher ist nun interessant was inzwischen in der Wissenschaft passiert ist seit Freud.
Zitat:
In der modernen Psychologie, die Introspektion als unwissenschaftliche Methode ablehnt, wird der Begriff nicht mehr verwendet, stattdessen erforscht man mit objektiven Methoden das Selbst.

Wir haben also zwei parallel laufende Entwicklungen.

Schauen wir also zum Selbst entdecken wir das alles noch viel komplizierter wird.
siehe Wikipedia:Selbst

In der Wirklichkeit haben wir also diverse Thesen über diese Begriffe und nichts weiter als unsere persönliche Ansicht - egal welche Autoritäten benannt werden.

Es geht ja eigentlich darum die Verhaltensweisen der Menschen anhand von derartigen Definitionen lückenlos beschreiben zu können.
Aber wenn ich annehme, das es soetwas wie Kreativität oder die Fehlerfähigkeit annehme, dann ist eine lückenlose Beschreibung nicht wirklich möglich oder?

Kann es sein, das dieses Problem etwas mit der grundlegenden Kosmologie zu tun hat?

Ich nenne die alte Kosmologie singuläre Kosmologie, weil sie eine Teilchen-orientierte Kosmologie ist. Es ist der Konstrukt eines voraussetzungslosen Grundes, wenn ich es als Ur-Knall oder Schöpfungs-Mythos sehe wegen des kausalen Denkens.
Das bedeutet schlichtweg, das eine Ich-Psychologie nach diesem Muster gebaut wird.
Die Überbetonung des ICH-Elements hatte in der Psychoanalyse die Folge, das auch eine Wir-Psychologie entwickelt wurde.
Die Wissenschaft werde ich jetzt nicht weiter beschreiben. Auch da wird ja im "Lego-Universum" Modelle gebaut und die Quanten-Thesen versucht die Fehler des Erklärungsmodell zu kompensieren.

Wenn wir aber aus der neuen Kosmologie die Sache betrachte, dann ergibt sich für das Ich eine andere Bedeutung.

Bruce Lipton hat bezüglich einer Zelle festgestellt, das die Membran wie ein intelligenter Chip funktioniert. Es geht darum, das diese Membran intelligent regelt, was rein oder raus soll.

Phasenübergänge und Ereignishorizonte sind ebenfalls Begriffe, die signalisieren, das es darum geht die Abgrenzung zwischen zwei Räumen zu betrachten.

Übertrage ich diese Vorgehensweise auf den Menschen, bekommt das Ich eine andere Funktion als bisher.

Das Ich als Wächter zwischen Innen und Außen.

Die strukturellen Bedingungen der Zellen - Wir sind kein Individuum, sondern ein Kollektivwesen von Zellen - geben als kollektive Verbindung eine Meta-Struktur vor und bilden natürlich wieder einen Ereignishorizont. Die Wahrnehmungs- und Aktions-Oberfläche. Und diese Oberfläche ist bei mir das ICH.
Dieses Ich kann von Außen bedrängt und geformt werden und von Innen ebenfalls.
Dennoch es ist anders als der bisherige Ansatz und will erst erforscht werden. Die Beschreibung der Verhaltensweisen im Alten muß auch durch das Neue erklärbar sein.
Die Frage ist ob die verschiedenen Instanzen Es Über-Ich Ich Selbst usw. überhaupt notwendig sind wird dann nach und nach erklärt werden.

So jetzt zum Ausgangspunkt zurück.

Wenn ich mir das Ich als Wächter vorstelle und selbst entscheide was ich rein oder raus lassen will, dann werde ich natürlich in situationen geraten wo dies mir nicht gelingt. Das sind die Momente die durch bestimmte Motivationen sei es von Innen oder von Außen bestimmt werden.
Wenn ich der Wächter ist, so unterlaufen diese Ereignisse die Wächter-Situation. Es gilt also die Kontrolle des Wächters immer stärker werden zu lassen. Je bewußter sozusagen das Ich handeln kann desto klarer und fester wird der Ereignishorizont.
Es gehört also ebenso das öffnen können als auch das verschließen können dazu.
Die Anerkenntnis der Situation in der jeder sich befindet geschieht durch den Spruch "ich bin ein Sklave". Dieses Anerkenntnis beschreibt den gegenwärtigen Ausgangspunkt des Sprechers.
Es ist Fakt, das wir in diversen Abhängigkeiten stecken. Aber es ist auch Fakt, das wir in einer Illusion von Freiheit stecken, die uns die Sklavenschaft nicht sehen lässt.

Als Wächter der von sich selbst sagt "ich bin ein Sklave" muß unter der Voraussetzung selbst die Kontrolle über sich als Sklave erhalten.
Das Ich benutzt Reflexionen im Innen und Außen, um sich selbst zu beobachten und entscheiden zu können, wo die Kontrolle verloren wird.
Wir brauchen eben einen Spiegel, um uns ins eigene Gesicht zu schauen.
Die Frage ist, wie sauber ist der Spiegel in den wir schauen.

Nun zum nächsten Schritt.
Ich bin Sklave und ich werde wütend, wenn ich mir erlaube das bewußt zu machen.
Warum werde ich wütend? Weil die Kontroll-Funktion des Ich damit ad absurdum geführt wird.

Dazu muß ich glaub ich nichts weiter schreiben.

Wieder ein Schritt weiter:
Ich bin Sklave, aber ich will kein Sklave mehr sein! Dafür will ich alles verantwortbare tun!
Also hier ist der Schlüssel, der den Sinn macht.
Freiheit ist Verantwortung, wenn ich das Menschheitsrecht als Grundlage meiner Werte nehme.
Also wenn der Wächter diesen Weg geht, dann kann er das rein und raus aus diesem Aspekt heraus ordnen. Nur das, was er verantworten kann, darf raus oder rein.

Wenn wir erkennen, das es "Abhängigkeiten" gibt, die wir auflösen können, sollten wir sie auflösen.
Das ist aber nicht so einfach, weil ja unsere Umwelt uns nicht die sauberen Spiegel liefert und auch in unserem Innern soviele Anteile sind, die vor unserer Ichwerdung einprogrammiert wurden.

Es kann also nur eine Aproximation erfolgen. Deshalb muß uns bewußt sein, das wir weiterhin Sklave sind, auch wenn wir auf den Weg zur Freiheit sind.

Hier aber geht es erstmal darum die Perspektive zu wechseln. Wir sollten verstehen, das die Strategie der Transhumanisten die totale Konsequenz aus der alten Kosmologie darstellt und nicht neue Werte setzt und das der Wechsel der Kosmologie diese Konsequenzen auflösen kann, weil die neue Kosmologie kein Anfang oder Ende kennt.


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Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #6 - 28.12.2013 um 12:33:41
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Ja sorry, da war ich wohl schneller mit dem Antworten Zwinkernd
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Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #7 - 28.12.2013 um 13:50:58
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...Und mit dem Lesen. Zufrieden bin ich nach wie vor nicht (zu kompliziert und zu sehr an dem was ich eigentlich zum Ausdruck bringen wollte vorbei),  hab´s jetzt auch nur gepostet damit das „sorry“ erklärbar wird ...


freierMilan schrieb am 28.12.2013 um 12:26:42:
Die strukturellen Bedingungen der Zellen - Wir sind kein Individuum, sondern ein Kollektivwesen von Zellen - geben als kollektive Verbindung eine Meta-Struktur vor und bilden natürlich wieder einen Ereignishorizont. Die Wahrnehmungs- und Aktions-Oberfläche. Und diese Oberfläche ist bei mir das ICH.

Meinst Du damit die Körperzellen oder eine Vielzahl von Ich-Anteilen?
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Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #8 - 28.12.2013 um 14:16:53
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Körperzellen, aber du könntest auch von Mikro-Ichs reden, wenn du jeder Zelle eine gewisse Art von Bewußtheit zubilligst.

Netter Smilie

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Re: Der transhumanistische Wahnsinn
Antwort #9 - 28.12.2013 um 21:49:16
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freierMilan schrieb am 28.12.2013 um 14:16:53:
Netter Smilie

Ich hatte mir etwas dabei gedacht: Die Markierung einer eigens zu diesem Zweck geschaffenen Unwahrheit als symbolische Geste für Verbindlichkeit zur Wahrhaftigkeit. Ich habe das gemacht, damit Du inhaltsschwere Äußerungen künftig daran messen kannst und auch danach beurteilen darfst. Ich hielt das Setzen solch eines bedeutungsschweren Smilie für sinnvoll, weil wir uns in Bereichen bewegen in denen die Vertrauensfrage zunehmend wichtiger wird.

freierMilan schrieb am 28.12.2013 um 14:16:53:
Körperzellen, aber du könntest auch von Mikro-Ichs reden, wenn du jeder Zelle eine gewisse Art von Bewußtheit zubilligst.

Selber gehe ich sowohl davon aus dass jede Einzelzelle aus einer Art von Bewusstheit heraus lebt als auch dass jede Zelle von einem körperunabhängigen Wesen belebt wird. 

Du betrachtest das als Wächter zwischen Innen und Außen definierte Ich also nicht als Individuum, sondern als ein Kollektivwesen von Zellen. Mich würde hierzu interessieren, wie Du es Dir erklärst dass das Ich sich als etwas vom Körper unabhängiges wahrnehmen kann. Würde diese Möglichkeit distanzierter Reflektion demnach aus dem Summenbewusstsein resultieren (in dem Sinne dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile)?
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