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Demokratie ein großer Bluff (Gelesen: 541 mal)
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Demokratie ein großer Bluff
19.12.2013 um 22:08:12
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Demokratie ein großer Bluff


Ach wie lange habe ich geglaubt Demokratie wäre eine der besten Staatsformen. Und wie stark habe ich mich geirrt.

Die Gleichschaltung der Gedanken haben tief gewirkt bis ich erkennen konnte das der Satz  "Ach wie lange habe ich geglaubt Demokratie wäre eine der besten Staatsformen." schon falsch ist.
Demokratie ist die politische Form eines eines Staates und nicht die Staatsform selbst.
Wie wird Staat definiert, welche Art Staat, demnach also Staatsformen, gibt es?

Die heute überwiegend anerkannte Form eines Staates ist die der jellinek'schen 3-Elemente-Lehre.
Ein Staat besteht aus Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt.
Aber es gab und gibt noch andere Staatsformen. Für Jellinek waren herumziehende Völker kein Staat, eben weil sie kein festes Territorium hatten.
Ein solcher Staat definiert sich über eine zwei-Elemente-Lehre nämlich dem Staatsvolk und der Staatsgewalt.

Somit gibt es mindestens zwei Staatsformen.
Der Begriff Demokratie beschreibt die politische organisation eines Staates bzw. sogar allgemeiner einer Herrschaft wegen des Wortanteiles "kratie".

Das erste Mißverständnis sollte also schonmal ausgeräumt sein.

Demokratie ist also kein Staat, aber ein Staat in welcher Staatsform auch immer kann politisch als Demokratie organisiert sein. Ebenso natürlich auch als Diktatur oder Königtum oder wie auch immer.

Und nun gehen wir tiefer in den Begriff.

Demos bedeutet eigentlich die Landbesitzenden Bürger einer griechischen Stadt. Und die girechischen Bürger hatten alle ein Haus auf ihrem Land in dem sie wohnten.
Sie setzten sich zusammen und berieten mit vollen Rechten was in der Gemeinschaft getan werden soll. Sie stimmten ab. Das war die Demokratie.

Heute hingegen brauchen wir einen extra Begriff für das was einmal Demokratie war. Wir sagen das sei Basis-Demokratie.
Heute haben wir alle 4 Jahre eine Stimme die wir in eine Wahlurne stecken und womit wir jemanden wählen, der dann das, was unser eigenes Recht ist für uns ausübt.
Sowas war in der Demokratie verboten!!!
Auch war eine Steuerpflicht verboten, es war eine Ehre Steuern zu zahlen und wer es nicht konnte der hat keine gezahlt.
Wir sagen also zu dem, was keine Demokratie mehr ist, Demokratie. Menschen, die es etwas genauer nehmen, sagen es sei eine Repräsentative Demokratie.
Wir erkennen also, das hier wiedereinmal wortmagisch ein Begriff geändert wurde und wir sollten fragen, wann und wieso wurde das so lanciert?

Der Begriff Demokratie wurde also ausgehöhlt und seinem ursprünglicher Wert wurde negiert.
Deshalb bin ich kein Demokrat im heutigen Sinn wohl aber wäre ich gerne einer im alten Sinne, aber dafür fehlt mir das Land.

Aus diesem Grunde habe ich einen neuen Begriff geprägt für eine politische Organisation einer Gesellschaft, denn der Betrug der mit dem Wort Demokratie verbunden ist und der auch den Begriff Staat betrifft ist noch viel größer als so manch einer ahnt.

Schauen wir uns den Begriff Staat genauer an, dann spielt er erst in moderner Zeit eine wirksame Rolle, Zwar hat auch schon Plston vom Staat geredet, aber dieser Begriff hatte dort noch lange keine so wesentliche Rolle gespielt. Gehen wir also in eine Zeit kurz bevor der Begriff seine heutige Wichtigkeit erreicht.
Ludwig dem 14. wird angedichtet er hätte gesagt "Ich bin der Staat". Nun das war die Hochzeit des Absolutismus. Wenn der König, der Souverän, als "Der Staat" bezeichnet wird kann er seine absolutistische Macht/Gewalt nicht alleine gegenüber dem Volk vertreten. Er braucht einen Hof also den Hofstaat mit Leuten die ihm loyal gegenüber sind und die Gewalt für den König ausüben. Dieser Hof-Staat besteht aus der königlichen Familie(1.Stand) und dem Klerus(2. Stand). Der dritte Stand hatte keine politischen Mitspracherechte. Mit der französischen Revolution und hier im besonderen durch die 1. franz. Revolutionsverfassung aber bekam der steuerzahlende 3.Stand politische Mitspracherechte.
Jetzt geb ich euch mal eine Aufgabe.
Schaut mal wieoft und wo in der 1. französischen Revolutionsverfassung das Wort Staatsangehöriger vorkommt und ob die französischen Bürger als Staatsangehörige definiert sind.

Wenn ihr das herausbekommen habt werdet ihr mir vermutlich zustimmen das ein Bürger niemals ein Staatsangehöriger sein kann. Er kann maximal ein Staatszugehöriger sein.

Im Rahmen der folgenden Revolutionsjahre und der Bismarkschen Einigungskriege veränderte sich der Begriff bzw. die Bedeutung des Begriffs Staat und analog dazu auch die Gesetzgebung bis alle die auf einem bestimmten Territorium leben quasi zu Zwamgsfamilienangehörigen des Hofstaates gemacht wurden.
Trotzdem langsam Stück für Stück der Adel scheinbar entmachtet wurde hat sich die adlige Befehlsstruktur im Grunde vollständig in dem was Demokratie genannt wurde erhalten. Selbst im Ostblock ist das zu beobachten wenn auch viele im wesentlichen neue Begriffe anstatt der alten benutzt wurden.

In den letzten 250 Jahren wurde also das Wort Demokratie nicht nur einfach umgedeutet, sondern es wurde die adlige Herrschaftsstruktur in das demokratische Gewandt verkleidet.

Ich schrieb schon das ich einen neuen Begriff prägen mußte, denn die Idee der Demokratie wie sie ursprünglich entstand werde ich nicht aufgeben wollen.

Meine Art von "Demokratie(in ihrem ursprünglichen Sinne)" ist das Wort Partizipathie.
Es wird zusammengesetzt aus dem Wort Partizipation = Teilhabe und dem Wort Sympathie oder Empathie.
Ich wollte nicht das weiterhin die Herrschaft = Kratie sofort wieder den Zwang einer Hierarchie verursacht.


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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Demokratie ein großer Bluff
Antwort #1 - 15.01.2014 um 13:26:51
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Weil es manche ja nicht glauben wollen das wir keine "Demokratie" hätten, mache ich mir die Mühe einmal tiefer zu verstehen welche Rolle die Bilderberggruppe in der BRD spielt.
Dazu habe ich begonnen mehrere Guten Morgääään Deutschlaaaand-Artikel zu schreiben.
Bisher sind zwei bereits erschienen und weitere werden folgen:

GMD 59: (B)ilderberg(R)epublik(D)eutschland 1
GMD 60: (B)ilderberg(R)epublik(D)eutschland 2
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Re: Demokratie ein großer Bluff
Antwort #2 - 08.02.2014 um 03:09:02
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Nun bei Youtube ist die Definition ja auch schon Thema.

Ich werde daher mal die drei Teile von n23 Zwinkernd hier inklusive meiner Kommentare einbetten:

Die Täuschung der Demokratie (Teil 1)

YT-Direkt


Kommentar:
Es fehlt hier die Lösung, mal sehen was die anderen Teile noch so bringen

Die Täuschung der Demokratie (Teil 2)

YT-Direkt


Kommentar:
So, hier ist eine kleine Spur zu einer Lösung, "fangt bei euch selber an" das ist zwar noch nicht die ganze Lösung aber der erste Schritt. Nicht die Stimme abgeben, versenken für 4 Jahre in der Wahlurne, sondern beginnen der Stimme ein Gewicht zu geben sie behalten und stark machen. Lautstark. Wir sollten abstimmen. Wir sollten uns untereinander abstimmen. Dann bekommt unsere Stimme ein Gewicht. Weil wir sie untereinander hören. Wir sollten unsere Stimmen achten damit wir verstehen und tatsächliche Lösungen finden können. Wir sollten Teilhaben an dem was andere denken und fühlen. Teilhabe = Partizipation und das in Sympathie und Empathie und nicht in Kratie!

Die Täuschung der Demokratie (Teil 3)

YT-Direkt


Kommentar:
Doch nur die Spur der Lösung, aber immerhin der Schleier ist zerrissen. Jetzt sind vielleicht einige langsam bereit wahrzunehmen das es etwas anderes geben muß, etwas, das die Illusion von Demokratie auflöst, etwas was was uns die Hoffnung einer Wandlung geben kann, denn ein Weg ohne Ziel ist nicht gerade motivierend.
Können wir die Größe der jetzigen Systeme aufrecht erhalten?
Ich glaube das genau das nicht geht. Und deshalb war mein Bestreben der letzten Jahre zu zeigen das es etwas gibt das besser ist als dieses "Demokratie". Ich nenne es Partizipathie zusammengesetzt aus Partizipation und Sympathie bzw. Empathie. Und ich denke das könnte eine Lösung sein.
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