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Die Fratze der Gewalt (Gelesen: 2854 mal)
freierMilan
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Die Fratze der Gewalt
15.12.2013 um 07:08:56
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Die Fratze der Gewalt


Werte Freunde und Freundinnen der Milanstation,
werte Menschen die zufällig vorbei kommen,
werte Sozio- und Psychopathen und Zwangsneurotiker,

obwohl hier auf der Milanstation immer wieder auch Schilderungen der Probleme, Skandale und Unmenschlichkeiten veröffentlicht werden, habe ich mich bemüht für diese Probleme Lösungen zu entwickeln und vorzustellen - ja, sogar einige dieser Lösungen umzusetzen.
Ich wollte nicht dabei stehen bleiben nur zu kritisieren, sondern wollte anregen sie einer Wandlung zuzuführen.

Dieser Blog-Eintrag wird sich trotz dieses Wollens mit einem Buch/Hörbuch beschäftigen, das vollgestopft ist mit der Schilderung "der Fratze der Gewalt", die wir uns täglich anschauen müssen, wenn wir die Augen nicht verschließen.

Durch den Thread Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze bin ich auf das Hörbuch Die Fratze der Gewalt von Rüdiger Lenz hingewiesen worden. Nach dem ich mir das Hörbuch zu Gemüte geführt habe, stellte ich sehr viele Übereinstimmung mit den Informationen in unserem Forum fest. Deshalb werde ich nun über dieses Buch/Hörbuch mehrere Beiträge schreiben und dabei auf die entsprechenden Threads hier im Forum hinweisen.

Fangen wir mit dem ersten Teil an:
001 Die Fratze der Gewalt - Prolog Rudi Dutschke - Vorwort von Frieder Wagner

YT-Direkt


Stichwort-Verweise:
- Hans-Peter Dürr
-- Edward Teller
- Rudi Dutschke
- WHO
- IAEO
Wenn es also schon 16 Studien bezüglich Uranmunition gibt bei der WHO und nicht veröffentlicht werden weil es einen Vertrag mit der IAEO gibt der das verbietet stellt sich mir die Frage wieviele Verträge gibt es noch mit der WHO von Seiten anderer Organisationen die ebenfalls Studien in den "Giftschrank" wandern lassen?
- Frieder Wagner
- Noam Chomsky
- Zum Beispiel der Tötung von Bin Laden im Vorwort möchte ich auf den Blogbeitrag schmutzige Kriege der USA hinweisen.
- Zum Barack Obamas Zitat: "Deshalb habe ich Folter verboten und deshalb habe ich angeordnet Guantanamo zu schließen"
-- School of the Americas in Ford Benning in Georgia (Western Hemisphere Institute for Security Cooperation)
--- Óscar Romero
-- Madeleine Albright
-- Bill Clinton
-- Bild nach dem Angriff von Al-shifa pharmaceutical
-- Georg W. Bush
-- Fidel Castro
-- Arundhati Roy Terror ist nur ein Symptom
-- weitere Hintergründe im Thread: Es began mit einer Lüge - zum Thema Kosovo
-- George Bush Senior
-- Kriminelle Vereinigung
-- NATO

Viel wird hier angesprochen und vieles werden wir noch detailierter in weiteren Beiträgen erfahren. Wenn euch das heute noch nicht genug Infos waren über die es doch schon nachzudenken gilt könnt ihr auch das gesamte Buch als Hörbuch anhören. Dazu werde ich bei jedem Beitrag einen Link am Ende des Beitrags setzen wie folgt:
Alle Videos als Playlist findet ihr hier

Ich werde bald den nächsten Teil hier besprechen wo es notwendig ist oder darauf hinweisen in welchem Thread der nächste Teil besprochen wird.

Also bis bald
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« Zuletzt geändert: 10.01.2015 um 14:52:53 von freierMilan »  

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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Die Fratze der Gewalt
Antwort #1 - 15.12.2013 um 16:53:17
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Zwischenbemerkung:
Je tiefer ich in die Analyse von Rüdiger Lenz einsteige, desto größer werden die Übereinstimmungen zwischen seiner Auffassung und meiner. Dennoch gibt es gewisser Unterschiede in der Auffassung, was mit den Ergebnissen der Analyse anzufangen sei.
Es gibt einige Teile der Analyse, die ich anders benenne und doch sind sie völlig identisch. Die unterschiedlichen Benennungen ergeben allerdings andere Reaktionsmöglichkeiten. Dies wiederum glaube ich liegt an den verschiedenen Ängsten die Rüdiger Lenz und ich haben.
Es ist daher aus meiner Sicht notwendig anhand des Vergleichs seiner und meiner Auffassungen unsere Ängste aufzuarbeiten und offen zu lassen, ob die jeweils getroffenen Schlußfolgerungen noch entstehen oder ob es weitere Möglichkeiten gibt.
Meine Zielsetzung, ein alternatives Modell zu erarbeiten, anstelle in der Analyse des Bestehenden stehen zu bleiben, zwingt mich gewissermaßen die "Naivität" bewußt einzugehen, um eine Wandlung umsetzen zu können. Ich will mich von den Ängsten, die die Analyse logischerweise erzeugen muß, nicht fesseln lassen. Sicher will das auch Herr Lenz nicht, ich will auch nicht den Menschen eine Heilswelt vorgauckeln und warne genauso wie Lenz vor der entmenschenden Kraft der alten "Maschine", dennoch habe ich die starke Hoffnung eine Lösung gefunden zu haben, die den Wandel bewirken kann und der "Maschine" die Kraft entzieht.
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Re: Die Fratze der Gewalt
Antwort #2 - 15.12.2013 um 18:56:35
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Klingt sehr spannend und dementsprechend bin ich auch schon sehr neugierig darauf was im Weiteren daraus resultiert ...
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Die Fratze der Gewalt
Antwort #3 - 15.12.2013 um 20:01:38
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Wenn du möchtest, dann nimm dir einen Abschnitt des Buches zudem du einen Bezug findest und vergleiche es mit dem, was du von meinem Konzept weißt und was dir selbst wichtig erscheint. Es sind 106 Teile und damit ein großer Batzen Arbeit Zwinkernd
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Re: Die Fratze der Gewalt
Antwort #4 - 15.12.2013 um 20:50:37
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freierMilan schrieb am 15.12.2013 um 20:01:38:
Wenn du möchtest, dann nimm dir einen Abschnitt des Buches zudem du einen Bezug findest und vergleiche es mit dem, was du von meinem Konzept weißt und was dir selbst wichtig erscheint. Es sind 106 Teile und damit ein großer Batzen Arbeit Zwinkernd


Danke für die Inspiration. ich finde das eine gute Idee und ich werde es auch tun soweit es für mich ersichtlich wird, da ich eh vor hatte das Buch etwas intensiver durchzuarbeiten. Insofern ich Veranlassung zu näherer Klärung sehen sollte, werde ich es dann ansprechen.


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002 Die Fratze der Gewalt - Wohin die Reise gehen soll
Antwort #5 - 16.12.2013 um 21:56:08
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002 Die Fratze der Gewalt - Wohin die Reise gehen soll

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Das es schwierig sein würde im Hinblick auf das Thema dieses Buches eine Einführung zu schreiben um das Ziel zu skitzieren, dürfte jedem, der sich mit der Thematik befaßt hat klar sein. Wird doch die Zielaussage erst wirklich faßbar wenn eine Reihe von blinden Flecken beleuchtet und wortmagischen Verdrehungen beseitigt sind. Rüdiger Lenz hat gekonnt hier die Reise neugier geweckt und ich bin schon  nach 6 Minuten fertig mit Koffer packen Zwinkernd Los soll es gehen!
Mir fällt auf, das die Art und Weise, wie der Autor mit dem Begriff Gewalt umgeht am Anfang dieses Abschnittes in etwa so ist wie die meisten mit diesem Begriff umgehen. Es sieht so aus als würde nur die direkte Gewalt zu assoziieren sein. Deshalb füge ich hier ein Link ein Gewalt Definition und das dort besprochene Zitat von Johan Galtung:
Zitat:
"Gewalt liegt dann vor, wenn Menschen so beeinflußt werden, daß ihre aktuelle somatische und geistige Verwirklichung geringer ist als ihre potentielle Verwirklichung."

Und siehe da im nächsten Moment spricht der Autor von den Teilen der Gewalt die durch obige Definition als strukturelle Gewalt zu bezeichnen ist.
Potenzial was Menschen nicht ausleben dürfen, ja sogar der Verdacht das die Eliten es verhindern würden, das das Potenzial der Menschen sich nicht entfalten kann. Ja - ich stimme ihm vollständig zu. Nur leider kann nur der kundige Leser erkennen, das er nicht das Thema wechselte, sondern strikt am Thema blieb und ersichtlich macht das es eine andere Art von Gewalt geben muß die wir nicht als direkte Gewalt bezeichnen können, die also außerhalb der normalen Erwartungshaltung steht was es mit diesem Begriff aufsich hat.
Mit Recht weist er dann auf die Darwinsche Projektion hin und gibt den Hinweis das daran etwas entscheidendes nicht stimmen kann. Später wird er darauf auch näher eingehen, aber er stellt es nicht als ein Teil der möglicherweise geplanten Gewaltstruktur dar sondern als ein persönlicher Irrtum den wir aufgesessen sind und für den wir teuer bezahlen müssen. Wir werden sehen ob diese Zuweisung noch später aufgeklärt wird oder nicht.
Gewalt-Kultur fasst das zusammen was die moderne Gewalt-Definiton bereits vorzeichnet und versucht gewissermaßen "deeskalierend" die Verantwortlichkeit der Eliten auf eine entpersonifizierte Form herunterzubrechen in dem der vage Begriff von Kultur verwendet wird. Es kann aber auch als eine Verstärkung aufgefasst werden, denn Kultur ist etwas sehr großes.
Die Erklärung, die Rüdiger Lenz dann bezüglich Deeskalation und Gewalt-Prävention liefert und das Aufmerksam machen auf die viel zu verallgemeinerten Vorstellung der "Normalen" aber auch der "Fachleute", die von Sprache gesprochen werden, aber selbst Sprache nicht reflektieren und selbst sprechen sind gut, denn dieses Phänomen, das selbst Fachleute, die es eigentlich besser wissen müßten, in einer fremdverursachten Schein-Begriffswelt leben, kennt jeder, der sich mit Sprache genauer befaßt hat. Es ist nicht ein Verdienst seiner Nicht-Kampf-Theorie, sondern das Ergebnis seines bewußten Umganges mit der Sprache.
Dennoch ist seine Theorie natürlich ein hervorragendes Beispiel für einen Bewußtwerdungsprozess in der Sprache.
Die üblichen Abgrenzungen, was das Buch nicht ist, folgen zum Schluss.

Wenn ich den Vergleich mit meinen Thesen hier schon wagen sollte, würde ich sagen, das es sich noch herausstellen muß, ob bestimmte sprachliche Unterschiede auch tatsächliche Unterschiede in den Argumenten sind.
 
Stichworte:
- Max Frisch
- Charles Darwin
- Andreas Weber - Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften, Berlin Verlag, Berlin 2007 ISBN 3827006708
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003 Die Fratze der Gewalt - TripleB - Ichstärke Vs. Ichschwäche
Antwort #6 - 20.12.2013 um 03:46:45
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003 Die Fratze der Gewalt - TripleB - Ichstärke Vs. Ichschwäche



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Als Herr Lenz den folgenden Satz sagte: "Nachreifungsprozesse in Form von Therapien werden heutzutage als Wachstumsmarkt in der Kinder und Jugendpsychologie verstanden, weil Kinder und Jugendliche immer mehr Entwicklungsverzögerungen in Form von Gewalt und selbstschädigenden Verhalten ausbilden." ging mir zuerst durch den Kopf - Ah da wittern wieder bestimmte Leute ein Geschäft, wird wiedereinmal ein Krankheitsbild konstruiert? - Aber selbst wenn das der Fall wäre gilt es erstmal herauszufinden ob es vielleicht sogar notwendig ist an dieser Stelle entsprechende Angebote zu geben, Ritalin wäre jedenfalls eine schlechtere Option Zwinkernd Der nächste Satz macht mich dann noch aufmerksamer: "Beziehungsbindungen, Bedeutungsvolle Erlebnisse und Bewältigungsstrategien erfahren Kinder und Jugendliche immer weniger als einen gesunden Ausreifungsprozess über die Familie und die Gesellschaft, weil sie schon sehr früh in Beziehungen zu ihren Eltern die persönlichen Elternkonflikte ausgleichen müssen und daraus ein selbstschädigendes Verhalten für ihre eigene Zukunftsplanung ausprägen."
immer weniger - mhm das kann ich nicht richtig nachvollziehen.
Ich glaube eher das die beobachteten Daten etwas anderes aussagen könnten.
Ich glaube das hier ein Wandel beobachtet wird der quasi ein schädigendes Verhalten durch ein anderes ersetzt.
Verallgemeinernd stelle ich die These auf, das die traumatischen Erlebnisse von Kriegen in den Eltern der Nachkriegsgeneration eine bestimmte herangehensweise an die Erziehung bedingt. Je nachdem ob die Gesellschaft als Sieger oder Verlierer aus dem Krieg heraus kommt werden unterschiedliche Möglichkeiten der Umgebung der Kinder durch die Eltern und die Gesellschaft erzeugt. Neben den traumatischen Erlebnissen der Eltern sind die Umerziehungs-Maßnahmen (z.B. bei Kriegsverlierern) aber auch die Verletzung oder Überhöhung des "Volksstolzes" eine Umgebungsbedingung für die Kinder und Jugendlichen. Dadurch entstehen in einer bestimmten Weise geprägte Eltern die wiederum ein ganz anderes Umfeld liefern. In diesem Zusammenhang ist die Beschreibung von Herrn Lenz nur ein kleiner Ausschnitt einer Reihe von Ereignissen die über mehrere Generationen verteilt sind.
diese Ansicht können wir allerdings nur annehmen, wenn wir von dem Modell eines Menschen als geschichtsloses Einzelwesen abstand gewinnen weil wir erkennen müssen, das über die Epigenetik direkte Erfahrungen einer Generation auf die folgende "vererben" können. Die Vorstellung des sich kaum verändernden Vererbungstools der DNS, das impliziert, das ein Mensch mit der fast gleichen Ausgangsposition sein Leben beginnen würde ist nicht mehr haltbar wird aber unbewußt durch das Modell einer idealen Vorstellung vom Menschen getragen.
Wir könnten das als Nachhallzeit eines bestimmten Erkenntnisstandes bezeichnen. Falls Herr Lenz, Herr Winterhoff und Frau Thiele diesen Thread mitleen wäre die Frage an sie: In wieweit sie die generationsübergreifenden traumatischen und epigenetischen Einwirkungen in der Bewertung des jeweiligen Individuums berücksichtigen? Bzw. beschränken sie die analyse nur auf die Eltern Kind-Generation? Bzw. wird in ihrer These das was ich als Familien-Disposition bezeichnen könnte und übder die Eltern-Kind-Beziehung hinausgeht als Teil des kulturellen Einflusses abgespalten?


Stichworte:
Michael Winterhoff
Isabel Thielen
Persönlichkeiten statt Tyrannen

Beziehungsbindungsdichte (nicht in wikipedia zu finden)
Bedeutsamskeitserleben (nicht in wikipedia zu finden)
Bewältigungskompetenz
Zitat:
Das Ich in der Psychoanalyse Freuds : Bewältigungskompetenzen (oder Copingstrategie )

Dieser Satz ist noch in der suchmaschine von wikipedia zu finden aber nicht mehr im dazugehörigen Artikel über das Ich
Copingstrategie - Bewältigungsstrategie

Entscheidend ist hier also wie das ICH definiert wird. Als innere Instanz oder als Wächter dessen was rein oder raus geht.
Ich bin gespannt was ich in dieser Auseinandersetzung mit Herrn Lenz lernen kann, da ich eher zu der nicht durch Freud entstandenen These des Ichs als Ausdruck des Ereignishorizonts oder Phasenüberganges eines Individuums neige.
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ich liebe die milanstation

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Re: Die Fratze der Gewalt
Antwort #7 - 21.12.2013 um 11:52:13
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es wird meiner meinung nach nicht abgespalten, es sind nur verschiedene ebenen der betrachtungsweise
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ständig bereit den intellektuellen überbau über bord zu werfen
 
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Die Fratze der Gewalt
Antwort #8 - 21.12.2013 um 13:35:31
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Ja der Meinung bin ich auch.
Ddoch solange die Dispositionen, die vor der Eltern-Kind-Position waren, nicht einbezogen werden in die Bewertung der Struktur sind sie abgespalten von der Erklärung der gegenwärtigen Situation. Aus dem Buch geht m.E. nicht hervor, das diese Dispositionen berücksichtigt werden. Aber vielleicht irre ich mich auch und muß mich später korrigieren.
Sind ja noch 103 Teile Zwinkernd

Damit erkenne ich einen Vorteil der Vorgehensweise erstmal den Gesamteindruck mir zu verschaffen, indem ich es durchgehört habe und nun schreibend jeden einzelnen Teil nocheinmal durchzuarbeiten.

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Freiland, Weg der Freiheit 1
004 Die Fratze der Gewalt - Schule ist doof
Antwort #9 - 21.12.2013 um 13:57:36
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004 Die Fratze der Gewalt - Schule ist doof



YT-Direkt


Was ist dem noch hinzuzufügen?
Nun ja, ich würde es wirklich schärfer formulieren.
Schule ist nicht nur doof, Schule ist eine Vergewaltigung, ein Verbrechen.
Und einige wenige Lehrer, die sich vielleicht schon an modernere Lehrkonzepte orientierten und wenigstens ein bischen Begeisterung erzeugen konnten,  wiegen die anderen Erfüller des Selektions- und traumatisierungs-Systems nicht auf. Ja sie scheitern oft genug daran das sie die Schäden der einen Lehrer nicht einmal kompensieren können.
Ein paar Jahre nach dem ende meiner Schulzeit habe ich erst wieder das Interesse daran gewonnen etwas zu lesen. Diesen Prozess der Befreiung von den traumatisierenden Ereignissen und den zwangsneurotischen Handlungsweisen nannte ich danach die Befreiung von der Schulmacke.
Endlich war ich wieder in der Lage aus eigenem Antrieb Informationen zu erarbeiten und kritisch zu hinterfragen.
Schlimm aber war, das ich Kameraden und Kameradinen aus der Schulzeit in Folge beobachten mußte die ihre Schulmacken nicht haben auflösen können.
Die fortan wie Befehlsempfänger den vorgegebenen Berufsweg gehen und die vorgeschriebenen Konsumhaltungen programmiert durch Sport- oder Auto-Bild Burda und Brigitte nachkamen.

Nein Schule ist nicht nur doof - Schule in der heutigen Form ist ein Verbrechen.
und nur wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel.
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