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Die Fratze der Gewalt (Gelesen: 3069 mal)
freierMilan
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Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
014 Die Fratze der Gewalt - Angst vor der Angst
Antwort #20 - 10.01.2015 um 14:20:32
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014 Die Fratze der Gewalt - Angst vor der Angst

YT-Direkt


bernd  Smiley rüdiger


Es freut mich, wenn wie hier in diesem Teil des Hörbuches von Rüdiger Lenz von einem Wort (Angst) ausgehend die Dynamik des Lebens im Menschen und in seinem sozialen Umfeld so treffend beschrieben wird. Der Gedanke geht mir durch den Kopf: Endlich wieder Einer, der die Zusammenhänge versteht - wunderbar.

Gleich am Anfang, wo Rüdiger darüber spricht, das Angst ein Teil des Gehirns blockiert, werde ich daran erinnert, was Arthur Janov durch sein Buch "der Urschrei" mir schon beigebracht hatte. Wenn eine zu hohe Stresslage im Gehirn entsteht, werden die entwicklungsgeschichtlich jüngeren Gehirnteile ausgeschaltet und die älteren übernehmen das Komando. Angst ist ein solcher Stressfaktor und blockiert also den Frontallappen.

Was ich allerdings noch nicht einfach annehmen kann, ohne Fragen zu stellen, ist die Darstellung, das Männer und Frauen unterschiedlich häufig bestimmte archaische Bewältigungsstrategien nutzen würden. Männer verdrängen (flüchten) - Frauen erstarren häufiger? Wenn das statistisch so ist und wenn Arthur Janovs These der Grundprogrammierung des Sympathikus - Parasympathikus* durch die Geburt ebenfalls stimmt, dann müssten folgerrichtig Männer anders geboren werden als Frauen. Lässt sich das Nachweisen?
Gibt es hier Zusammenhänge, die wir noch nicht erfasst haben?
Dieses Detail ist es m.E. Wert weitere Forschungen zu betreiben.
Müssen wir vielleicht die Frage stellen, ob vorgeburtliche Erlebnisse bereits die Geburt derart beeinflussen, das beim Geburtstrauma eine bestimmte Qualität des Verhältnisses Sympatikus zum Parasympatikus entstehen muss?
Oder gibt es körperliche Merkmalsunterschiede, die es einem Mann einfacher macht aktiv zu bleiben während der Geburt?
Ist das statistische Ergebnis in einem Rahmen, der nachgeburtliche Einflüsse durch Erziehung relevant werden lässt und dadurch das statistische Ergebnis in eine Richtung beeinflusst?

Das Ergebnis dieser Forschungen könnte uns helfen besser mit Schwangerschaft Geburt und Erziehung umzugehen. Es zeigt sich aber schon jetzt, das wir diesen drei Zeitabschnitten viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben. Und wir müssen fordern, das die Gesellschaft sich dahingehend ändert und den Eltern viel viel mehr Unterstützung gegeben werden müsste, als es bisher üblich war. Die Gesellschaft zeichnet sich durch die Güte ihrer Geburtskultur, mit der sie ihre Kinder in die Welt begleitet, aus.

Rüdiger Lenz schildert dann die Folgen einer vernachlässigten Angst-Prophylaxe. Er zeigt auf, das viele der Abhängigkeits-Systeme und Krankheiten von der unbewältigten Angst verursacht werden und deutet so mit dem Finger auf das, was auch Dr.Gerald Hüther mit der Erziehung zum Konsum durch Verhinderung der natürlichen Erfüllung von Grundmotivationen und deren Ersatzbefriedigung aufzeigt.

Diese Kenntnisse über die Entstehung der Hilflosigkeit durch unbewältigte Angst ist aber nicht einfach nur ein Naturereignis, aus dem der Mensch Kraft seiner Entwicklungsfähigkeit herauswachsen könnte. Diese Hilflosigkeit ist gewollt. Sie wird durch bestimmte Strategien, die wir bereits in den Threads mind-control und Transhumanismus beschrieben befördert und durch Machtgeile gestörte Soziopathen inszeniert. Wäre es so, das dies nicht gewollt wäre, hätten wir Menschen das die Angst-Gewalt-Spirale längst auflöst. Hier haben wir eine Bestätigung das der Begriff Trauma-Erziehung und re-education keine leeren Phrasen sind.

Rüdiger Lenz sagt: "Jemand, der als Erwachsener nicht weiß, wozu er auf der Welt ist, kann dies auch seinen Kindern nicht beibringen."
Das erscheint zuerst als eine hoffnungslose Aussage, denn wie sollte dann jemals eine Wandlung vollzogen werden. Auch wenn die Aussage noch so korrekt das schildert, was die Klarsichtigen sehen können, ist es eine statische Aussage. Menschen reflektieren ihr Sein, vielleicht nicht alle und nicht alle auf mehrfacher Ebene, aber einige tun es. Sie lernen auf den reflektierten Ebenen sich selbst und ihre Handlungen zu hinterfragen. Sonst wäre Rüdiger Lenz nicht dazu in der Lage seine Thesen überhaupt aufstellen zu können.
Ich schlage vor das so zu formulieren:
"Jemand, der als Erwachsener nicht weiß, wozu er auf der Welt ist, hat große Schwierigkeiten seinen Kindern einen Sinn für ihr Leben anbieten zu können."
Es ist mir wichtig diesen kleinen Unterschied zu verdeutlichen, denn ohne die permanente negativ-Beeinflussung durch die soziopathischen Strukturen wären die Menschen als Gruppe gesehen in der Lage sich aus derartigen "Teufelskreisen" durch ihre vielfache Vernetzung im sozialen Miteinander heraus zu heilen, also eine innere Ganzheit ein inneres Heil zu erfahren und zu vermitteln. Die soziopathischen Eliten (die, die sich das "Leisten" können) haben exakt deshalb die Strukturen gebaut, die ich als soziopathische Strukturen bezeichne - eben um zu verhindern, das die kooperativen Selbstheilungskräfte des Menschen und seiner Gruppe wirksam werden. Denn würden sie wirksam werden, würde die Angst bewältigt werden können und die Kontrolle der Soziopathen über die Empathen würde ein Ende finden.
Genau davor haben aber die Soziopathen die größte Angst - Kontrollverlust - und werden analog zu dem geschilderten archaisch reagieren. D.h. auch dieser Faktor muss berücksichtigt werden, wenn wir den Frieden der Welt er-leben wollen. Es wäre folglich falsch die Soziopathen derart zu bedrängen, das sie in diese Angst geraten.

Bemerkenswert ist das Fazit, das Rüdiger Lenz in diesem Kapitel zieht. Er deutet an, das die herrschende Meinung über Aggression als Voraussetzung für Gewalt nur die halbe Wahrheit ist und ich stimme mit ihm da voll überein.

* http://de.wikipedia.org/wiki/Sympathikus und Parasympathikus sind antagonistische Systeme. Aktivität - (Sympathikus) steht Passivität (Parasympathikus) gegenüber.
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Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Leatrice


AluXvTbPTh
Antwort #21 - 27.03.2017 um 10:13:21
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Sono d- accordo con te che esiste anche il problema sollevato delle famiglie che non sanno educare i propri figli e non rispettano gli insegnanti e non collaborano, ma nel link si parla di poche sufficienze su classi di 26(27 ragazzi e questo dice che c- e` qualcosa chenon va anche nella diadittca… mi dispiace… ma la logica che segui tu non mi convince. Grazie peril tuo commento.
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Teyah


oyJDlxjQUhIjbCXMX
Antwort #22 - 27.03.2017 um 10:24:57
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It has been cold and snoiwng here. Just the right weather for salad and comfort food. These Blood Orange Salad and Belgian Endive are so good. I like to eating.
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Tike


jiutnsFVoWC
Antwort #23 - 27.03.2017 um 10:41:12
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Xronia polla k. Mokisouru! Eyxomai ygeia kai eytyxia! Episis: oses eyxes aploxera oi alloi tha sas poune egw apla sas eyxomai alithines na vgoune!
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Shermaine


oCfttJYXctMVAcqyiFE
Antwort #24 - 27.03.2017 um 10:46:20
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Heo8&,blogger!l#l230;Finally I find useful information,I surfing thru net but I didn’t find what I have looking for until now.Thanks for sharing this useful info….
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Belle


ILUDipQKZDD
Antwort #25 - 27.03.2017 um 10:53:12
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benji-will you ever tire of making this same, stupid, circular argument about unit labor costs and inflation?you cannot calculate unit labor costs without knowing inarntiof.thelefore, you cannot use unit labor costs as a sign of low inflation as they are a dependent variable.if you understate inflation, you overstate productivity, which in turn, understates unit labor costs.this has been explained to you several times.is there any way to get this through your head?
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