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Innenreich (Gelesen: 226 mal)
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Innenreich
09.12.2013 um 09:40:41
 
Innenreich


Außen sind wir allen Menschen ausgesetzt
Werden in alle Richtungen von ihnen gehetzt
Verbrauchen uns im Kampf und in der Flucht
Finden keine Ruhe und sturmfreie Bucht

Suchen die Freunde die uns Schutz gewähren
Finden Angst und Feigheit die wird uns belehren
Allein stehn wir da und verzweifeln am Leben
Und schreien laut auf bei dem heftigen Beben

Die Welt um uns schwankt das Ende scheint nah
Kommt einer und sagt uns das ist doch ganz klar
Geh ein in dich selbst in dein Innenreich
Und gehst du dort hin wird das Außen bleich

Viel mehr kannst du vom Außen ertragen
Kannst weiter leben und größeres wagen
Das geht eine Zeit und du hast es geschafft
Im Inneren wohnt eine große Kraft

Dann aber vielleicht erst nach Jahren in deinem inneren Haus
Reicht auch diese Kraft der du nun vertraust nicht mehr aus
Das Außen fordert zuviel von dir dein Körper erschlafft
Eh du es merkst bist du hingerafft.

Das Innen hatte dich stark gemacht
Du hast geschafft was niemand gedacht
Hast ausgehalten wo andre längst weggelaufen
Hast vieles getan einen riesigen Haufen

Wenn du es nicht schaffst echte Freunde zu finden
Du nur ganz allein kannst Rettungsseil binden
So bist du verloren auf längere Zeit
Weil keiner zum Halten des Seiles bereit

Und wenn dann die letzte Stunde gekommen.
Siehst du was dein Werk ist nur noch verschwommen.
Was sollte die Mühe nur wert sein für dich
So denkst du bis das Leben entwich

Erst nach deinem Tod werden sie dann entdecken
Was du hinterlassen wo du sie wolltst wecken
Sie trauern und feiern dich in ihrer Welt
So wird es wohl sein wirst dann erst ein Held

Die Feinde deines Lebens die großen Betrüger
die dein Leben dir schwer machten, die großen Lügner
Sie brüsten sich dann mit deiner Arbeit mit deinem Schweis
Nur wenige verstehen das echte Geheiß

Und Jahre später nach deinem Tod
Vergißt die Welt deine äußere Not
Sie preisen deine großen Taten
Als du noch lebendig mußtest du darauf warten

Geduld sollst du haben sollt' dich an das Ziel heranführen
Von Haus zu Haus gingst du, stands vor verschlossenen Türen
Ratschläge folgen half dir nicht im Leben
Du hast dein Leben halt allen gegeben

Doch würd' es dich nicht geben auf dieser Welt
Dann würde gewinnen das eiskalte Geld
Die Menschen wären schon längst nicht mehr da
Das wird aber leider nur wenigen klar.

Ruhe in Frieden den du in der Welt vermißt
Vielleicht sorgt wer, das dich niemand vergißt
Es könnte jemand dein Werk noch fortsetzen
Auch ihn werden dann die gleichen hetzen



co bernd matthes 2013

geschrieben 4 Tage nach Mandelas Tod

Zappa ist Tod Mandela ist Tod und mir ist ehrlich auch schon ganz schlecht


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« Zuletzt geändert: 14.12.2013 um 16:27:16 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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