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Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze (Gelesen: 2864 mal)
M.F.S.


Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #20 - 11.12.2013 um 22:43:02
 
Die Unterzeichnung impliziert ja eigentlich bereits ein (erstes) Sichtbarwerden, Du meinst es könnte die Befürchtung bestehen sich durch Wortmeldungen angreifbar zu machen?
Intern (Kritik) oder extern (Repressalien)?
Wie dem auch sei; wer sich seiner Umwelt öffnet und sich in seiner Wahrheit mitteilt, geht zwangsläufig auch immer das Risiko ein Angriffsfläche zu bieten. Äh, worum ging es doch noch in diesem Faden? Zwinkernd
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Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #21 - 11.12.2013 um 23:19:09
 
Von verschiedenen Seiten bekam ich in den letzten Jahren mehrmals gesagt, das die Menschen noch nicht soweit seien diese Texte verstehen zu können.

Ich glaubte immer diese Texte können verstanden werden.

Vielleicht irrte ich mich, wenn ich sagte, das diejenigen Menschen, die diese Texte verstehen von sichaus die anderen, die sie nicht verstehen aufklären würden.

Vielleicht aber sind die Menschen auch nur nicht in der Lage die Texte für sich geltend zu machen, weil ihr Wesen doch schrecklicher ist, als ich es annehme.

Keiner gibt gerne zu, das das was er tat wirkungslos war oder schief gelaufen ist.

Gewirkt haben unsere Aktionen und sie haben die Diskussion beeinflußt immer wieder, aber deshalb ist noch lange nicht gewährleistet das unser Weg über diese Zusätze usw. letztendlich beschritten wird.

Konflikt, Kamp, Eskalation ..... Möglicherweise ist Ignoranz ein viel größeres Problem als der Konflikt und die Macht

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Ignoranz kann Methode haben
Antwort #22 - 12.12.2013 um 19:47:29
 
freierMilan schrieb am 11.12.2013 um 23:19:09:
Konflikt, Kamp, Eskalation ..... Möglicherweise ist Ignoranz ein viel größeres Problem als der Konflikt und die Macht

Ich meine alle Menschen (Ausnahmen bestätigen die Regel) haben auf die eine oder andere Weise mehr oder weniger ein Ignoranzproblem, indem etwas selber nicht zur Kenntnis genommen wird obwohl es für einen ersichtlich ist (durch Wegschauen, Ausreden, Schönfärben, Verdrängen, Vermeiden, Ablenken, Einseitigkeit usw.). In Bezug auf Machtverhältnisse wäre es wohl das Pendant zur Ignoranz der Herrschenden. Wobei eine mit dem Willen zur Dominanz einhergehende Ignoranz meines Erachtens im Herrschaftssystem sehr häufig Methode hat und in dem Moment wo diese nicht billigend hingenommen wird, birgt sie zwangsläufig Konflikt- und Eskalationspotenzial. Denn ein nicht Billigen dieser Ignoranz der Herrschenden würde konsequenter Weise dem Prinzip „wenn man nicht gehört wird, dann muss man sich eben Gehör verschaffen“ folgen und in seine eigenen Schranken verweisen lassen würde sich der Wille zur Dominanz wohl nur dann, wenn dieser nicht nicht in der Lage ist es durch ein Unterdrücken zu unterbinden. Ich glaube dass die Methode der Ignoranz eine sehr große Rolle dabei spielt, wenn es Herrschern oder Kadavergehorsamen darum geht ein Ungleichgewicht der Machtverhältnisse aufrechtzuerhalten oder weiter zu forcieren.
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Lesung: Die Fratze der Gewalt
Antwort #23 - 12.12.2013 um 19:51:18
 

Playlist „Die Fratze der Gewalt“ von Rüdiger Lenz:

http://www.youtube.com/watch?v=wL3Rhcm7YA8&list=PLJ11nwB5lDOFwErsjrEAcGto4bBl-L3...
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Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #24 - 14.12.2013 um 18:49:35
 
freierMilan schrieb am 11.12.2013 um 23:19:09:
Konflikt, Kamp, Eskalation ..... Möglicherweise ist Ignoranz ein viel größeres Problem als der Konflikt und die Macht

Um dieses Thema zu vertiefen habe ich es im Thread:Liste der größten Probleme die alle angehen sollten Beitrag: - Verhaltensweisen und Gewohnheiten  als Unterthema begonnen zu beschreiben.
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Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #25 - 14.12.2013 um 19:15:04
 
Gut Smiley
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« Zuletzt geändert: 14.12.2013 um 21:03:32 von N/V »  
 
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Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #26 - 15.12.2013 um 04:42:09
 
Ich muß mich selbstzitieren und korrigieren.
freierMilan schrieb am 15.11.2013 um 15:20:45:
Ja ein Ansatz der wichtig ist, aber es ist wie bei vielen Ansätzen, er ist einseitig und übersieht die Soziopathen.


Nach dem hören des Buches "Die Fratze der Gewalt" von Rüdiger Lenz muß ich meine Einschätzung korrigieren. Er hat Soziopathen berücksichtigt. Dennoch meine ich, das die dann folgenden Argumente wichtig sind und Rüdiger Lenz sicher getragen wird von dem Wunsch eine Lösung mit dem Nicht-Kampf-Prinzip vorlegt.
Es ist vermutlich hier noch zu berücksichtigen wwas mit dem Wort Prinzip gemeint ist. Es könnte sein, das hier einfach ein falsches Wort gewählt wurde oder es in einem besonderen Kontext benutzt wird.
Zitat:
Ein Prinzip (Plural: Prinzipien; von lat. principium = Anfang, Ursprung) ist das, aus dem ein anderes seinen Ursprung hat.[1] Es stellt eine gegebene Gesetzmäßigkeit dar, die anderen Gesetzmäßigkeiten übergeordnet ist (wobei der Begriff Gesetzmäßigkeit ersetzbar ist durch die Begriffe Gesetz, Naturgesetz, Regel, Richtlinie, Verhaltensrichtlinie, Grundsatz, Postulat). Im klassischen Sinne steht das Prinzip zwingend an oberster Stelle, im alltäglichen Sprachgebrauch wird dies aber weniger streng gehandhabt. Darüber hinaus gibt es einen Begriff von Prinzip, der eine Verkettung von Gesetzen (Regeln etc.) erlaubt (z. B. Prinzip der sozialen Marktwirtschaft). Die konkrete Bedeutung ist kontextabhängig.

Quelle wikipedia
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Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #27 - 15.12.2013 um 19:35:21
 
Langsam komme ich dahinter was mich am Nicht-Kampf-Prinzip stört.

Es ist weniger das Wort Prinzip es ist das Wort "Nicht".

Ich vermeide negative Definitionen aus gutem Grund.
Wenn ich beim Autogenen Training eine "Reaktions-Formel" trainiere dann werde ich z.B. sagen:
Beleidigungen prallen von mir ab.
anstelle
Ich werde mich nicht beleidigen lassen.

Das Nicht bekommt im unbewußten keine Wirkung

Das unbewußte würde verstehen: Ich werde mich ---- beleidigen lassen.

Nicht-Kampf ist also eigentlich Kampf für das unbewußte und genau das stört mich.

Ich stelle aber fest das Herr Lenz wohl unter dem Nicht-Kampf-Prinzip das versteht was ich Kooperations-Prinzip nenne.

Er nutzt es jedenfalls genauso.


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Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #28 - 15.12.2013 um 20:41:22
 
Ja, Deine Erklärung macht Sinn. Zumal es an und für sich schon schwer genug ist sich vom Kampfgedanken zu lösen und es demensprechend leicht gegeben sein kann dass das Unterbewusstsein einem ein Schnippchen "schlägt".

Kooperations-Prinzip finde ich auch treffender Smiley
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Re: Konflikt, Kampf, Eskalation...Lösungsansätze
Antwort #29 - 24.07.2014 um 12:01:30
 
Ich hatte mir das Buch „Das Nichtkamp-Prinzip“ von Rüdiger Lenz zwischenzeitlich durchgelesen. Aus seiner Perspektive als Kampfkünstler führt sein roter Faden vom Kampf zum Nichtkampf, wobei er diesen allerdings nicht konsequent ganz zu ende führt sondern noch ein Hintertürchen für den Extremfall offenlässt. Das finde ich auch richtig so, denn es nicht zu tun wäre den Lesern gegenüber verantwortungslos. In letzter Konsequenz kann und sollte so etwas also nur individuell entschieden werden, wobei die eigenen Einsichten und Fähigkeiten hierbei sicherlich eine wichtige Rolle spielen. Aus meiner Sicht ergänzen sich Wagnis und Erfahrung gegenseitig und ich stimme Rüdiger Lenz bei dass nicht nur Kampf entsprechend geübt sein will sondern auch Nichtkampf. Bei genauer philosophischer Betrachtung stellt sich jedoch heraus dass sich Nichtkampf eigentlich nicht konsequent üben lässt (Friedenswille allerdings ja) sondern eine Kompromissbereitschaft impliziert, es bedarf nämlich immer eines Angreifers um Nichtkampf üben zu können. Ein Übergang vom Unwille zum Kämpfen zum Friedenswillen fände sich im Yoga, genauer gesagt im Ahimsa, welches unter Anderem auch als Wille zur Schonung oder des Nicht Schädigen Wollens übersetzt wird. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube es war Rüdiger Lenz der auch darauf hingewiesen hatte dass die Entwicklung der Kampfkünste auf´s Yoga zurückgeführt werden kann.

Soweit ein paar Gedanken dazu spontan und in Kürze zusammengefasst, mein Laptop spielt derzeit etwas verrückt und ich kann daher nicht ausschließen das ich zeitweise mal offline bin oder mir demnächst gegebenenfalls sogar erst einen neuen finanzieren muss (daher bitte nicht wundern falls ich mal nicht im Forum sein sollte). Wie aus dem Eröffnungsbeitrag vielleicht bereits hervorgehen könnte, steht hier der konkrete Praxisbezug im Vordergrund und ich hatte dabei auch im Hinterkopf dass hier Konfliktsituationen mit Gewaltpotenzial (prophylaktisch oder im Nachhinein) besprochen werden können, falls Notwendigkeit oder Bedarf dazu bestehen sollte...
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« Zuletzt geändert: 25.07.2014 um 10:55:44 von N/V »  
 
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