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Auswirkungen des Territorial-Prinzips (Gelesen: 423 mal)
freierMilan
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Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Auswirkungen des Territorial-Prinzips
13.11.2013 um 14:43:53
 
Solange mit dem Territorium keine Verpflichtung verbunden ist die jeder einzuhalten hat also eine Menschenpflicht darstellt werden wir mit solcher Art Nachrichten immerwieder konfrontiert werden:

Land Grabbing – die marktkonforme Wiedergeburt des Kolonialismus

Zitat:
Land Grabbing ist im Trend. In den letzten Jahren wurden in den Entwicklungsländern rund 60 Millionen Hektar Land zur landwirtschaftlichen Nutzung an ausländische Investoren verkauft oder verpachtet – Tendenz stark steigend. Dies entspricht rund einem Drittel der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche der EU, eine Fläche doppelt so groß wie Deutschland. Neben den steigenden Lebensmittelpreisen stellt vor allem die immer stärker wachsende Nutzung von Biokraftstoffen die größte Triebfeder für das Land Grabbing dar. Während die Folgen für die betroffenen Kleinbauern katastrophal sind, kalkulieren die Investoren mit zweistelligen Renditen. Auch in diesem Punkt liegt Land Grabbing im Trend. Waren es früher die Nationalstaaten der nördlichen Hemisphäre, die die Länder des Südens durch den Kolonialismus ausbluten ließen, so haben diese Funktion heute globale Konzerne, Banken und Investmentfonds übernommen.
weiterlesen bei kritisches-netzwerk.de

Neben dem schon an anderer Stelle geäußerten Grund, das aus der Gewalt über ein Territorium kein Legitimationsgrund für eine Staatsbildung gewonnen werden kann (Stichwort Wasser- und Heimat-Recht) ist die Rechtfertigung für den Besitz von Land entscheidend für die Auswirkungen der Willkür mit der in der Welt mit Land umgegangen wird. Die bisherige Rechtssprechung mußte mit vielen Gesetzen einzelne Aspekte abdecken, um wenigstens ein Mindestmaß an Erhalt natürlicher Ressourcen zu bewirken. Und doch sind die Konzerne mit ihrer Menschenverachtenden Politik immer einen Schritt voraus weil eben erst gegen einen Mißstand ein Gesetz geschaffen wird.

Wir haben im Zusatz 3 den Artikel 12 - Territorien um grundsätzlich andere Wege zu beschreiten.
(1) Das Land, die Erde, gehört allen und kann nur auf Zeit von der Menschheit geliehen werden.

Eigentum von Land ist damit ausgeschlossen. Wohl aber kann es besessen werden und das Heimatrecht schließt weitestgehend aus, das jemand von seinen Quellen ferngehalten werden kann.

(3) Leihverträge können vererbt werden.

Diejenigen die sich für dieses Land in ihrem Besitz im Sinne der Menschheit einsetzen werden in ihren Familien ein Bewußtsein verankern das der Menschheit hilft den Bestand zu wahren, deshalb ist dies ein wichtiger Absatz, der zudem verdeutlicht, das wir ein anderes Verhältnis zum Besitz entwickeln müssen. Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen!!!!

(4) Nur unter besonderen Bedingungen kann ein Vertrag von Seiten der Menschheit gekündigt werden,

(4.1) wenn der Boden nicht vertragsgemäß geschützt / bearbeitet  / benutzt  wird,

(4.2) wenn von diesem Territorium Krieg oder eine andere Form von Gewalt ausgeht,

(4.3) wenn Menschheits-Interessen dies gebieten.


Hier sind die Kriterien nach denen ein Mensch bzw. eine Familie ihren Besitz an Land aufgeben muß. Bewußt ist der Absatz 4.3. ans Ende dieser Liste gestellt weil es der unwichtigste Grund ist. Gewissermaßen ein wenig Gummiartig könnte angenommen werden, aber wir wissen nicht welche Menschheitsinteressen uns einmal so wichtig werden das sie uns hier beschäftigen werden (Zeit-Dynamik).

Nun könnten die Konzerne auf die Idee kommen diesen Absatz zu mißbrauchen und könnten behaupten wir wollen doch nur den Bestand der Weltwirtschaft schützen indem Biotreibstoffe gewonnen werden.
Ein solches Argument klingt schon an den Haaren herbeigezogen aber wenn es massenmanipulativ verbreitet würde könnte es dennoch Einfluß bekommen.
Hier hilft nicht das Gesetz, sondern die Information.
Wenn das Energie-Problem anders gelöst würde wäre dieses Argument sofort vom Tisch.
Und es gibt andere Möglichkeiten Energie zu gewinnen.
Folge des derzeitigen Landgrabbing wäre das die Konzerne nun etwas Menschheitsmäßig sinnvolles mit dem Land tun müßten oder sie verkaufen das Land wieder.
Allerdings dürfte das dann zu einem niedrigeren Preis passieren als sie es selbst gekauft haben.

Ich möchte betonen mit diesem Beitrag was in den wenigen Regeln die wir aufgestellt haben alles so drinsteckt und wieviele Probleme mit der Umsetzung bzw. Etablierung dieses Rechts gelöst werden können.

Was fällt euch noch dazu ein?
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freierMilan
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Auswirkungen des Territorial-Prinzips
Antwort #1 - 13.11.2013 um 15:06:00
 
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freierMilan
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Auswirkungen des Territorial-Prinzips
Antwort #2 - 13.11.2013 um 15:10:38
 
Und ich möchte nochmal dazu aufrufen, die hier auf der Milanstation begonnen Arbeiten bezüglich der Etablierung des neuen Rechts verstärkt zu unterstützen durch Mitarbeit und Ressourcen.
Obwohl ich permanent nach einem anderen alternativen Weg seit  2005 suche habe ich bisher nur den einen der auf dieser Website geschildert wird gefunden, der umfassend die Wandlung möglich machen kann.

Kann ja noch sein das es einen anderen vielleicht leichteren Weg gibt und wenn jemand einen solchen kennt möge er mir diesen überzeugend darlegen, doch solange ich keinen besseren weiß muß ich diesen Weg weiter gehen.
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