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Der Kristallschädel-Fake (Gelesen: 1025 mal)
freierMilan
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Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Der Kristallschädel-Fake
10.09.2012 um 09:13:03
 
Hallo Leute,

hier mal eine aufklärung die vermutlich nicht jedem schmecken wird, der sich mit den Mysterien von den alten Mayas und Atlantis beschäftigen.

Auch das letzte Jahrhundert war eben noch nicht von Quacksalbern und Betrügern und Hochstaplern frei. Zwinkernd
Und auch heute sollten wir sehr vorsichtig sein, wenn Behauptungen und Erklärungsversuche vorgebracht werden das dies oder das nur durch Außerirdische geschen könnte.

Also lasst euch nicht blenden von tollen Geschichten die keiner nachprüfen kann, denn wer aus der fernen Fremde kommt darf anscheinend ungestraft Lügen.

Das Geheimnis der Kristallschädel.

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Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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M.F.S.


Re: Der Kristallschädel-Fake
Antwort #1 - 12.09.2012 um 22:20:38
 
Sehr interessante Doku, danke.
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dedi
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Beiträge: 379
Re: Der Kristallschädel-Fake
Antwort #2 - 25.09.2012 um 16:36:38
 
hi!

ich hab von den kristallschädeln zwar gehört, aber mich nicht weiter mit ihnen beschäftigt. mich hat die doku nicht recht überzeugt. nur anhand eines indiz (bearbeitungsspuren von schleifscheiben) zu schlussfolgern das die kristallschädel erst im 19./20. jahrhundert gefertigt werden konnten, halte ich für falsch. allein das überlieferte astronomische wissen der maya lässt drauf schlussfolgern, dass sie technisch weiter entwickelt waren, als die "moderne" wissenschaft es ihnen zugesteht. von daher denke ich das sie auch eine eher einfache erfindung wie den schleifstein bessesen haben.
wenn die maya die kristallschädel selber herstellen konnten, braucht es auch keine aliens von den sie sie haben Zwinkernd
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"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen"
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freierMilan
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Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Der Kristallschädel-Fake
Antwort #3 - 26.09.2012 um 09:14:52
 
Hi dedi

Zitat:
... nur anhand eines indiz (bearbeitungsspuren von schleifscheiben) zu schlussfolgern das die kristallschädel erst im 19./20. jahrhundert gefertigt werden konnten, halte ich für falsch.

Wenn das der Fall wäre, dann ist umgekehrt der Schluß anhand nur einer Erzählung einer einzigen Person zu behaupten der Schädel sei echt und keine Fälschung.
Und genau das hat die Doku eben auch herausgearbeitet.

Wer nur ein Argument hat der hat das Problem das auch nur ein Argument ausreicht um zu beweisen das es sich hier um einen Fake handelt.

Daher ist der Ansatz nun die "bekannte" Geschichte der Kristallschädel genau so zu prüfen richtig. (ich kann das nicht ohne großen Aufwand überprüfen, aber eine Überprüfung ist grundsätzlich möglich! Was bedeutet,das kein geschlossenes Erklärungsmodell benutzt wurde, die Erklärung also falsifiszierbar ist, was wiedrum eine Bedingung für Wissenschaftlichkeit ist.) Es wurden anscheinend die meisten Möglichkeiten, Fakten und Argumente gewürdigt und da aber die Dokumentenlage derartigen Verschleierungen unterliegt, Widersprüchen in den Aussagen der Zeugen, dokumentierte Ereignisse einer Betrugsgeschichte usw., ist die Wahrscheinlichkeit das hier ein Betrug vorliegt im Kontext einer Konkurrenzgesellschaft doch sehr sehr hoch.
Und an dieser Stelle ist es auch sinnvoll die folgenden Fragen zu stellen:
Ist es sinnvoll mich mit derartigen Dingen länger zu beschäftigen, bei der die Wahrscheinlichkeit das die Sache ein Betrug ist derart hoch ist?
Ist es nicht sinnvoller mich mit Dingen zu beschäftigen mit denen ich konkreter für Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit eintreten kann?

Nun könnte ich unter Kritik geraten und es könnter mir der Vorwurf gemacht werden, das ich dann ja dieses Thema gar nicht erst hier im Forum hätte erwähnen müssen/sollen.
Das wäre eine Methode durch ignorieren oder nicht würdigen das Thema sozusagen klein zu halten.
Ich persönlich stelle mich lieber der Situation.
Und da immer wieder Leute begeistert von dem Kristallschädel-Thema meinen an derartig haltlose Geschichten glauben zu können und dhinein ihre Wunschvorstellungen von Welt projezieren gehe ich der Sache bis zu einem Punkt nach wo eine Entscheidung möglich wird und temporär Bestand hat.
Sollte es noch weitere Informationen geben die dieses Urteil wiederum falsifizieren können nun dann ist das Grund seine wissenschaftliche Meinung zu ändern.

Aber ich baue nicht weitere Theorien auf der Theorie der Kristallschädel auf und mache Schlussfolgerungen. Das wäre so als würde ich auf einem maroden Fundament auch noch ein Haus bauen wollen.

Fomenko sagt sinngemäß alles was älter als 1000 Jahre ist kann nicht wirklich nachgewiesen werden und das meiste scheint eine literarische Erfindung zu sein.

Nun wir haben in der Doku gesehen, das selbst die nahe Vergangenheit so viele Unsicherheiten birgt, das wir keine Eindeutigkeit in der Argumentenlage erzeugen können.
Das ist die eine Seite.
Und auf der anderen Seite sind viele Menschen bereit anhand indirekter Beweisführungen, die also konstruierten Geschichtsbilder von vor tausenden von Jahren zu glauben.
Ich Schlussfolgere daraus, das hier eine Wunschvorstellung bei den einzelnen Menschen die größere Rolle spielt als die Fakten selbst.

Ich wünsche mir die Welt verstehen zu können.

Also greife ich zu jeglichen Erklärungsmodellen damit ich diesen Wunsch erfüllen kann.

Ist doch logisch oder verständlich.

Aber ist das richtig?

Ich habe gesehen, das es immernoch einen Wissenschaftsglauben gibt und das dieser Wissenschaftsglauben die wissenschaftlichen Theorien wie Gesetze Gottes behandelt. Dieser Wissenschaftsglaube ist die Grundlage des Mißbrauchs der Wissenschaft auf politischem Gebiet.
Es entwickelte sich dadurch bei mir eine Skepsis gegenüber sogenannten wissenschaftlichen aussagen oder wissenschaftlichen Weltbildern.

Manche mögen an dieser Stelle dann das Lager wechseln und religiös werden, aber es gibt eben auch andere Menschen die ein ausgewogenes Verhältnis der verschiedenen Denkansätze der Welt erreichen wollen.

Hier bestimmt also sogar das vorgefasste Ziel "Ausgeglichenheit der Betrachtungswinkel" wie ich Theorien ansetze und wie ich schaue und urteile.

Eine objektive Wissenschaft in Reinform ist vermutlich nicht möglich und deshalb ist auch der Relevanz und Effektivitäts-Gedanke hinzu zu nehmen, um die Wahrscheinlichkeit von Echtheit einer Theorie, einer Vorstellung, letztlich doch nur einer Beschreibung und seiner Beschreibungsart zu ermitteln.

Der Mensch hat eine begrenzte Menge Zeit und Energie zur Verfügung und muß entscheiden wozu er diese Ressourcen verwendet. Die Sinngebung der Handlung und der Wahrnehmung erfolgt subjektiv und kann nur darauf hinauslaufen, das wir den kleinsten gemeinsamen Irtum beschreiben, den uns unsere jeweils beschränkte Methodologie ermöglicht.

Ein echter Wissenschaftler weiß das genau und handelt danach. ->wissenschaftlicher Ethos

Ein Wissenschaftler der dem Fake "natürliche Konkurrenz" unterliegt mißbraucht das und benutzt Wissenschaft als Herschafts-Instrument.

Hieraus erschließt sich mir folgender Blickwinkel auf einen weiteren Aspekt des Themas.

"Die Angst des Menschen vor der Stummheit der Materie" war ein entscheidender Schlüssel für die Teilchen-Denker um eine grundlegende Schwierigkeit der materiellen Theorie im Zusammenhang mit der menschlichen Wesenhaftigkeit zu erkennen.

Was wir wirklich beobachten ist, das die Menschen in einem Spannungsfeld von Irrtum - Wahrheit, Wirkung - Unterlassung, Fakten - Fakes, Konkurrenz - Kooperation, Stärke - Schwäche leben und ein homöostatisches Gleichgewicht (Fließgleichgewicht) ständig erzeugen müssen in ihrem System. Das gilt biologisch genauso wie geistig. Und das deshalb jeder der den Versuch macht einer objektiveren Sichtweise näher zu kommen sich bewußt bleiben muß, das seine Aussagen immer letztlich subjektiv bleiben müssen und geprägt sind von der homöostatischen Bedingung.

Es reicht nicht aus keine Angst zu haben, denn das würde nur aussagen, das die beobachteten Daten in ein Urteilschema passen, das mir den inneren Ausgleich verschafft. Wenn nämlich in mir bereits irgendwas schräg ist, dann wird ja auch das versucht auszugleichen.

Kontext:
Ein Mensch wird konfrontiert mit Daten über Mayas, 2012, Kristallschädel usw. Unsere derzeitige allgemeine Sichtweise (schlechte Schulbildung) gibt keine glaubhafte Erklärung und der Mensch bekommt "Angst" (Unsicherheit=kleine Angst) und kompensiert diese Angst durch recherche-Handlung setzt die Angst also in Handlung um. Dabei ist es eben schwierig nicht doch an manchen Stellen die Unsicherheit hinzunehmen sondern eine Erklärung als Wirklichkeit zu akzeptieren. "Warum sollte es nicht so und so sein?" ist eine Frage die alte Kategorien sprengen kann.
Aber diese Frage kann auch dazu benutzt werden einen Betrug einzuleiten - Leider!

Ein Fremder darf ungestraft Lügen.

Warum ungestraft? Weil seine Geschichten nicht überprüfbar sind kann ihm keiner einer Lüge überführen.

Wenn heute auch jeder Ort der Welt leicht erreicht werden kann so ist das in Punkto Zeit leider nicht so.

Je älter eine Geschichte ist, desto kulturell verarbeiteter ist sie auch. Symbolträchtiger und mit Bedeutungen behaftet, sogar verbunden mit Mythologischen Hintergründen werden einzelne Fiktionen zu Fiktionenkomplexen.

Der Mensch muß nur benennen können was er erschaffen will.
Dann ist es real wirkender Gedanke geworden in der Sprache.

Die Fragen sind hier dann:
Welchen Fiktionenkomplex wähle ich?
Und kann ich erwarten das die Menschen sich ihrer Wahl bewußt sind?

Die Angst, das beseitigen von Unsicherheit, in einer fraktalen Weltsicht ist immer da und wird mehr oder weniger bewußt in Handlung umgesetzt. Wenn es bewußt geschieht entsteht zugleich Gestaltung und auch Verantwortung dann, wenn die soziale Wesenhaftigkeit des Menschen eine Rolle spielen darf.

"Cui bono? (Wem nutzt das?)" ist die Frage die den Aspekt der Existenz und der Konkurrenz folgt. Und diese Frage kann gekoppelt werden mit dem vorherigen Aspekt. Unsicherheit = Mangel an Sicherheit wird zu Bestreben nach Sicherheit. Dies ist die Voraussetzung für Cui bono, denn Nutzen wird dann mit Sicherheit gekoppelt.

Alles das nutzt mir was mein Sicherheitsgefühl bestätigt.

Nehmen wir einen Menschenh der sich immer für das entscheidet was ihm ein gutes Gefühl verschafft, wo er ganz dahinter stehen kann. Was ist die Lage? Wenn der Mensch eine schlechte Erziehung genossen hat dann ist auch seine Entscheidung so gut er sich fühlt möglicherweise schlecht.

Oh bernd, gefährlicher Satz Zwinkernd

Was ich meine ist einfach. Vor etwa dem 5 Lebensjahr hat ein Mensch keine großartige Möglichkeit hereinkommende Informationen zu reflektieren. Das soziale Umfeld bestimmt weitestgehend das Urteil, weil die Beziehung zwischen Kind und Bezugsperson wichtiger ist für das Kind als der Rest der Welt!
Dem Kind geht es nur gut(Sicherheit) wenn es im Einklang mit den Bezugspersonen ist.
Erst mit der weiterentwicklung der Sprache kommt auch die Reflektionsmöglichkeiten.
Das bedeutet, alles was den Kindern vor dem 5 Lebensjahr getan wird, verankert sich in der Erfahrung des Kindes als stressgesteuertes Verhaltensmuster (Programm) mit sofortiger Verhaltens-Wirkung bei anliegendem Stress.
Übertragen auf die Ausgangs Aussage: Dann wenn ich voll hinter einer Sache stehe oder wenn ich mich wohl fühle bei meiner Entscheidung bin ich auch im Einklang mit meinen unreflektierten "Programmen" und das muß nunmal nicht richtig sein.
Ich kann also nicht aus dem Wohlgefühl auf Wahrheit schließen!

Und doch kenne ich keinen Menschen der das vollständig berücksichtigen würde Zwinkernd

Ich trau mir selbst immer noch am meisten!

Und ich kann mir selbst noch mehr vertrauen desto besser ich meine eigenen Programme kenne, sie zwar dann noch nicht geändert hab, aber zumindest nachreflektiert.

Die Perspektive des Kristallschädels kann in diesem Sinne auch untersucht werden.
Dazu müßte nun aus der Zeit in der das Thema abgehandelt wurde die Bedürfnislage ermittelt werden.
Also welche unerfüllten Wünsche spielen eine Rolle und ist die Theorie des Kristallschädels in der Lage mit hilfe von Fiktionen diese Wünsche zu erfüllen oder symbolisch zu erfüllen.
Gelingt es also für eine bestimmte Bedürfnislage eine Theorie zu bauen wird diese auch angenommen ohne weitere Prüfung weil das Versprechen der Erfüllung vorhanden ist.

Auch diesen Aspekt hat das Video teilweise abgedeckt.

Wenn wir die Entscheidung zu treffen haben ob ein Artefakt ein Fake ist oder nicht, dann sind die Betrugsebenen nicht auf Absichtlichkeit zu beschränken. Der Betrug und in solch einem Falle der Selbstbetrug ist dann Folge der Strategie die eigene Unsicherheit zu beseitigen.

Auch das wurde in Erwägung gezogen indem gegen Ende des Videos gesagt wurde das die Zeugin vermutlich zumindest im Alter wirklich an ihre eigene Geschichte geglaubt hat.

Also dedi ich finde nicht das da nur ein Argument im video war ... Zwinkernd
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dedi
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Re: Der Kristallschädel-Fake
Antwort #4 - 26.09.2012 um 15:51:59
 
hi

danke für die umfassende antwort.

ich muss zugeben das meine formulierung unzutreffend war. klar kamen da auch andere argumente aber die bearbeitungsspuren haben die macher der doku als den beweis hingestellt, das die kristallschädel aus der neuzeit stammen. innerhalb meines fiktionskomplex über mayas denke ich schon das sie schleifscheiben/steine besessen haben, so eine große technische meisterleistung ist es nicht, allein um z.b. messer oder schwerter zu schleifen. vlt irre ich mich aber auch mit diesen gedankengang.

als ich mir die doku angeschaut habe, dachte ich das es mehr um die angeblichen übernatürlichen effekte (die mir nicht bekannt sind) geht und diese wissenschaftlich widerlegt werden. deshalb war ich etwas enttäuscht aber aus deiner antwort weis ich jetzt das dies nicht nötig war.
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Re: Der Kristallschädel-Fake
Antwort #5 - 26.09.2012 um 22:05:05
 
dedi schrieb am 25.09.2012 um 16:36:38:
wenn die maya die kristallschädel selber herstellen konnten, braucht es auch keine aliens von den sie sie haben Zwinkernd


Was allerdings nicht grundlegend etwas über die mögliche Existenz oder Anwesenheit von aliens aussagen würde Zwinkernd

freierMilan schrieb am 26.09.2012 um 09:14:52:
Der Mensch hat eine begrenzte Menge Zeit und Energie zur Verfügung und muß entscheiden wozu er diese Ressourcen verwendet.


Ja, jeder hat so seine Spezialgebiete.

freierMilan schrieb am 26.09.2012 um 09:14:52:
Ist es sinnvoll mich mit derartigen Dingen länger zu beschäftigen, bei der die Wahrscheinlichkeit das die Sache ein Betrug ist derart hoch ist?
Ist es nicht sinnvoller mich mit Dingen zu beschäftigen mit denen ich konkreter für Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit eintreten kann?


Ich denke es kann insofern Sinn machen sich damit zu beschäftigen, gerade weil das unter zur Hilfenahme der Kristallschädel zelebrierte Mega-Ritual („11:11“) Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit implizieren soll. Es unberücksichtigt zu lassen wäre in etwa so, als würde man für den Aufbau eines neuen Staatswesens alle anderen Staatsgegebenheiten außer Acht lassen. Nur dass bei diesem Massenphänomen eben energetische und morphogenetische Fragen im Vordergrund stehen.
Von einem pragmatisch-magischen Standpunkt aus betrachtet wäre es im aktuellen Kontext nicht primär von Bedeutung wo Informationen herstammen, sondern vielmehr welche Informationen vermittelt werden. Das gilt natürlich auch für die Kristallschädel selbst, ob sie bereits Informationen gespeichert haben und welche Informationen in sie projiziert werden. Auffällig ist, dass viele „Zusatzinformationen“ über Kristallschädel von gechannelten Botschaften herrühren. Seitens der Urheber dieser Botschaften besteht offensichtlich ein näheres Initialinteresse, dass mit den Kristallschädeln ein Mega-Ritual zelebriert wird und die rituelle Fokussierung auf die  Kristallschädel vermag es gefühlsmäßige und gedankliche Energien auf einen Punkt zu bündeln. Zwölf Kristallschädel die sich um einen sog. Meisterkristallschädel formieren, geradezu archetypisch. Im Grunde genommen ist dieser hype um die Kristallschädel ein Götzendienst und entspricht vom Konzept her dem was als Teraphim beschrieben wird:

Als Teraphim (hebr. תְּרָפִים trafím) bezeichnet man ein Bild oder eine leicht transportable Figur eines Familiengottes semitischer Nomaden. Der Begriff erscheint an verschiedenen Stellen des Alten Testaments der Bibel (z. B. Gen 31,19 EU, 1 Sam 19,13 EU und Hos 3,4 EU).
Teraphim wurden in besonderen Nischen oder an verborgenen Orten aufgestellt und dienten zur Weissagung. Man maß ihnen eine prophetische Kraft zu. Zugleich waren sie Schutzgötter, die Haushalt und Gewerbe bewachten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Teraphim



Eine Praxis die auch in manchen Logen zur Personifizierung des Gruppenkraftfeldes gebräuchlich ist:

Egregor (alternativ Eggregore, Egregora) ist in einigen okkulten Lehren eine Bezeichnung für durch Gedanken und Willenskraft geschaffene Wesenheiten oder Trugbilder im Gegensatz zu Wesen, die als von Gott geschaffen verstanden werden. Der Begriff Egregor wird als westliches Pendant zum tibetischen Begriff Tulpa verwendet.
Eine geistige Wesenheit wird innerhalb der magischen Tradition als Egregor oder als Kraftfeld bezeichnet. Egregor gilt als Synonym für die individuellen Charakteristika einer Gruppe (Gruppenseele). Magische Gemeinschaften sprechen vom Egregor ihrer Gruppe, der auch auf andere ausstrahlen soll. Magische Gruppen arbeiten bewusst an der Erzeugung ihres Egregors. Er werde von deren Leitern kontrolliert und sei ihnen bei magischen Operationen dienlich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Egregor 

Was seitens Kristallschädelritual-Teilhaber ins morphische Feld gesät wird, zeugt an sich von konstruktiver Qualität. Es könnte durchaus eine gute Absicht dahinter stehen, vielleicht aus der Einsicht heraus dass die meisten Menschen noch etwas Dingliches brauchen, woran sie ihre Intention festmachen können. Das Motiv der ursprünglichen Initiatoren wäre auch die letztlich entscheidende Frage auf die es hinausläuft, weil diese wahrscheinlich auch dazu imstande sind Gebündeltes  kanalisieren...
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