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Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19.Dezember 1966 (Gelesen: 495 mal)
freierMilan
*****
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Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19.Dezember 1966
11.02.2012 um 13:55:56
 
Hallo,

seit zwei Tagen ist ein Video von Klaus Jäger bei Youtube zugänglich das sich mit dem International Criminal Court, also dem internationalen Gerichtshof befasst.

Die gute Nachricht ist, das anscheinend doch auch von Privat-Personen dort Klagen angenommen werden.
Die schlechte Nachricht ist, das dieser Gerichtshof oder besser der zugrunde liegende Pakt, der  Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte ein trojanisches Pferd ist, was nicht so ohne weiteres zu erkennen ist.

Wenden wir uns nun zuerst der guten Nachricht zu und schauen wir uns das Video von Klaus Jäger an:

International Criminal Court nimmt doch Klagen an !

YT-Direkt


Quelle: Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte

Nun die schlechte Nachricht:
Der Zivilpakt ist mir schon länger bekannt und er hat den Sinn die Drei-Elemente-Lehre und die Hoheit der UN zu schützen.
Erkennbar ist das in  den Art.8.3IV, Art.24.2+3, Art.29.2.S2, Art.30.3+4, Art.34.2, Art 35, Art.36, Art.37, Art.40, Art.45, insbesondere Art.46, Art.48.1 und Art.51, wobei auch die Finanzierung durch die UN ein Teil der Stabilisierung des Territorial-Prinzips ist.

Mit anderen Worten, dieser Pakt ist das trojanische Pferd mit dem die UN ein Exekutiv-Organ erzeugt, das zum Zwecke des Grundlagenerhalts des Herrschafts-Prinzips und des VQC-Trusts-Prinzip die Registrierung des Menschen zum absoluten Zwang erhebt.

Artikel 24 (2) Jedes Kind muss unverzüglich nach seiner Geburt in ein Register eingetragen werden und
einen Namen erhalten.


Diese Registrierung hat, wie wir ja inzwischen wissen, die Aufgabe den jeweiligen Menschen unter das jeweilige Rechtssystem zu zwingen, das durch die Gebietskörperschaft zuständig ist.

Diesem kann nur begegnet werden durch die Bildung einer neutralen Registratur, wie ich sie bereits vorgeschlagen habe, die als Ersatz der gebietskörperschaftlichen Geburtsurkunde nicht als Unterwerfung unter das in diesem Gebiet bestimmende staatliche Recht benutzt wird, sondern nur dazu da ist, das konstitutionelle Handlungsrecht und die Würde des Individuums bestätigt, denn diese Rechte hat ein Mensch aus dem Naturrecht und sie können einem Menschen weder zugeordnet noch abgesprochen werden wenn das Naturrecht ernst genommen wird. Es können also durch eine Gemeinschaft dieses Rechte nur bestätigt werden und diese Gemeinschaft verpflichtet sich somit diese Rechte zu respektieren der der einzelene Mensch bereits hat und die unveräußerlich sind.

Solange also der Artikel 24 (2) nicht definitiv aufzeigt, das nicht eine gebietskörperschaftliche Geburtsurkunden-Triggerung mit dem Herrschaftsrecht gemeint ist versteckt sich hier analog zum Bild des trojanischen Pferdes die Stabilisierung des Territorial-Prinzips auf dem das Herrschaftsrechts-Prinzip beruht.

Auch der

Artikel 24 Absatz (3)
Jedes Kind hat das Recht, eine Staatsangehörigkeit zu erwerben.

zeigt in Verbindung mit

Artikel 15 UN-Menschenrechtscharta

1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.


..., das die Grundlage des Herrschaftsprinzip also Gebietskörperschaft + durchsetzende Staatsgewalt das entscheidende Element unserer Versklavung ist und dies mittlerweile als RECHT dargestellt wird, weil, so die Argumentation, der Staat ja der SchutzHERR für die Rechte des Menschen sei. Das eine Menschenrechtsverletzung überhaupt existiert ist aber doch deshalb so, weil nur ein Staat letztlich eine Menschenrechtsverletzung durchführen kann. Sie ist die Verletzung durch die Gemeinschaft gegenüber dem Recht des einzelnen Menschen!

Die weltweite Etablierung des Territorial-Staats-Prinzips ist allgemeiner Zwang geworden und wird als Recht deklariert.

Ich könnte so auch sagen Das Recht auf Staatsangehörigkeit ist das Recht auf Unterwerfung oder das Recht auf Sklavenschaft.

Dieses konterkariert aber genau das eigentliche Naturrecht der Handlungsfreiheit in Bezug auf Gemeinschaftsbildung.

Die Konstitutionelle Handlungsgewalt des Menschen in einer selbstgewählten Gemeinschaft wird so weiterhin strukturell unterdrückt.

Welche praktischen Auswirkungen hat diese Überlegung also?

Wer noch im Herrschaftsrechts-Prinzip seinen politischen Kampf für Freiheit angelegt hat wird diesen Pakt für sich nutzen können und sollte dies massenhaft geschehen, dann werden sehr schnell die Mitgliedsstaaten dieses Paktes die Befugnisse die dieser Pakt dem ICC gibt einschränken. Es kann also derzeit dieser Pakt und der ICC durchaus hilfreich sein, gibt aber keine Garantie das dies immer so bleibt. Pragmatiker also ran und nutzen Zwinkernd

Wer allerdings eine tatsächliche Befreiung vom Herrschaftsrecht und von der Dauer-Kriegs-Situation in der Welt anstrebt, dem muß klar sein das dringend die von mir vorgeschlagene neutrale Registrierung geschaffen werden muß auf Basis unseres Menschheitsrechts, damit dieser Pakt dann aus dem geänderten Kontext anders genutzt werden kann.

Dies behebt natürlich nicht die Abhängigkeit des ICC finanziell von der UN und deshalb sollte eine analoge und eigenständige Gerichtsbarkeit parallel aufgebaut werden, die diese Einschränkungen bzw. Abhängigkeiten nicht enthält.
Natürlich ist dies erst wirklich möglich wenn es analog zum Pakt gesehen 35 Mitglieds-Vereinigungen für den neuen Pakt gibt.

Diese Überlegung erweitert unsere "Roadmap" in die freie friedliche und gerechte Zukunft.

VG
bernd
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