Willkommen Gast. Bitte Einloggen

   NeuesForumMilanum
unabhängige Plattform für die Selbstverwaltung Milanstation
und die Vereinigung natürlicher Menschen
zur Förderung universeller Menschenrechte
 
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenPN an Administrator Milanstation VNM altesForum runde Tische  
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Hirnregion für Selbstlosigkeit entdeckt (Gelesen: 571 mal)
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Hirnregion für Selbstlosigkeit entdeckt
27.11.2011 um 00:57:45
 
Übertragen aus dem alten Forum vom 22.01.2007, 18:19 Autor bernd matthes [206]

In der netzzeitung am 22. Jan 11:41:
Hirnregion für Selbstlosigkeit entdeckt

Es wird immer interessanter, was wir vom Aufbau des Gehirns erfahren. Sollte das im Umkehrschluss bedeuten, das Schädigungen dieser Bereiche zu stärkerem Konkurrenzverhalten führt?

Wenn das so wäre, dann bestätigt mich das in meinen Thesen das nicht Konkurrenz die treibende evolutionäre Kraft ist, sondern Kooperation.

Bernd Matthes
Änderung:
Da der Link nicht mehr funktioniert der Text aus unserem Archiv:

Manche Menschen sind sehr viel weniger um ihren eigenen Vorteil bedacht als andere. Wo dieses Verhalten im Hirn verankert sein könnte, zeigen Experimente mit Computerspielern.

Altruismus ist die Eigenschaft, selbstlos zu handeln und den eigenen Vorteil nicht über den der Allgemeinheit zu stellen. Warum manche Menschen dazu neigen, ihren eigenen Vorteil zurückzustecken, ist unklar. Allerdings sind Neurowissenschaftler der Duke University in Durham im US-Bundesstaat North Carolina dem Rätsel auf der Spur.
Die Forscher entdeckten eine Hirnregion, die bei selbstlosen Menschen aktiver ist als bei anderen, berichten sie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift «Nature Neuroscience». Mit Hilfe von psychologischen Fragebögen schätzten die Forscher ein, wie sehr ihre Versuchspersonen zu selbstlosem Handeln neigen.

Die Aufgabe für die Versuchspersonen war einfach: Sie spielten ein Computerspiel. Je erfolgreicher sie waren, desto mehr Geld floss als Spende auf das Konto einer wohltätigen Organisation. Allerdings saßen die Spieler nicht im Sessel vor dem Bildschirm, sondern lagen in der Röhre eines Magnetresonanztomografen.

Diese Methode liefert Bilder des Körpers, ohne die Versuchspersonen mit Röntgenstrahlen zu belasten. Mit einem speziellen Verfahren, der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT), kann die Durchblutung des Gehirns sichtbar gemacht werden. Verstärkte Durchblutung bedeutet, dass gerade viele Nervenzellen aktiv sind, so kann das Hirn bei der Arbeit beobachtet werden

Die Forscher verglichen die Ergebnisse der Hirnbilder und des psychologischen Fragebogens. Je selbstloser die Versuchspersonen waren, desto aktiver war ein bestimmter Bereich der Hirnrinde. Bisher war von dieser Hirnregion im Schläfenlappen bekannt, dass sie für die Analyse von sozialen Beziehungen zuständig ist.
«Zwar wird das Verständnis dieser Hirnregion nicht erklären, was Menschen wie Mutter Theresa antreibt, aber es könnte uns Hinweise liefern, wo die Ursprünge für wichtiges soziales Verhalten wie Altruismus liegen», sagt Neurowissenschaftler Scott A. Huettel, der die Studie geleitet hat. (nz = netzeitung)
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 22.08.2014 um 17:29:35 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Hirnregion für Selbstlosigkeit entdeckt
Antwort #1 - 22.08.2014 um 17:33:33
 
Zum Seitenanfang
 

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1