Willkommen Gast. Bitte Einloggen

   NeuesForumMilanum
unabhängige Plattform für die Selbstverwaltung Milanstation
und die Vereinigung natürlicher Menschen
zur Förderung universeller Menschenrechte
 
  ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenPN an Administrator Milanstation VNM altesForum runde Tische  
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Cestui Que Vie - Der Mensch als Sache (Gelesen: 1067 mal)
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Cestui Que Vie - Der Mensch als Sache
22.10.2011 um 16:56:58
 
Cestui Que Vie!
oder
Wie die Menschen für Tod erklärt werden!
oder
Was ist so besonderes am deutschen Sonderweg?
oder
Was ist unsere historische Aufgabe?


Das nun gleich folgende Video von conrebbi möchte ich jedem wärmstens ans Herz legen und dennoch kritisch mit den dort dargestellten Daten empfehlen umzugehen. Es sollte nicht der Eindruck erweckt werden, das der Vorgang, um den es dort geht, ein einfacher wäre, auch wenn manche aus Verblüffung sagen werden "Das ist ja ganz einfach", wenn sie mit diesen Informatiuonen konfrontiert werden.
Bitte unterschätzt das Thema nicht, da hängt noch viel mehr dran, als zum Ausdruck gebracht wird und diese Information ins eigene Leben hereinzulassen ist nicht ganz so einfach wie es scheint.

Zuerst also das Video, denn dann spare ich mir all die geschichtlichen Fakten darzustellen, die conrebbi wiedermal brilliant zusammengefasst hat:

Sklaven ohne Ketten- cestui que vie- wir sind für tot erklärt

YT-Direkt


Conrebbi hat als erstes von Mary Croft gesprochen. Dazu habe ich das folgende Video gefunden in dem ein Text von Mary Croft in deutsch gesprochen wird. Ich führe ihn auf, weil wir wissen sollten, wie es in der Welt aussieht und warum wir einen Sonderweg in Deutschland gegangen sind, der nun unbedingt zerstört werden muß.

Wer ist wer? Und was zu Sagen ist!

YT-Direkt


Als nächstes berichtete conrebbi kurz von Robert Menàrd, der mit der Bewegung freeman of the land in Verbindung gebracht wird. Hier ist ein Text von ihm: Rob:Menard - Freeman on the Land

Dann zeigt conrebbi auf, das es einen Unterschied gibt zwischen dem angelsächsischen Rechtskreis und dem deutschen Rechtskreis. Dieser Hinweis ist sehr entscheidend, wie wir sehen werden.

Jetzt kommt es nämlich darauf an die Geschichte in ihrem Werden zu verstehen und auch, da sich conrebbi nur auf das absolut Notwendige beschränkte, lässt sich sehr einfach die Abfolge verstehen. Zusätzlich ist aber eigentlich anzumerken, das vor dem von conrebbi ausgewählten Beginn des Geschichtsausschnittes schon einiges passiert ist, das den Kontext seines Ausschnittes und seines Fokuss bestimmt. Es lohnt sich also nicht nur das nachzurecherchieren was conrebbi anspricht, sondern noch wesentlich weiter in die Vergangenheit zurück zu gehen. Bei dem Video über Mary Croft ist bereits ein Hinweis gegeben, wenn sie sagt, das das Seerecht auf dem Kirchenrecht beruhen würde. Nun das wäre sicher wieder eine Vereinfachung der anzunehmenden Vorgänge bringt es dennoch aber auf den Punkt.
Wenn wiederum vergröbert das Landrecht immer an das Territorium gebunden ist und die katholische Kirche aber in vielen Ländern präsent war, dann ist anzunehmen, das das Kirchenrecht quasi als eine frühe Form des Völkerrechts bzw. See-Recht bzw. Handels-Recht zu sehen ist, denn Land-Recht ist ja begrenzt auf das Territorium und die anderen Rechte beziehen sich auf mehrere Staaten und sogar auf die Bereiche, die zwischen den Staaten sind.

Wenden wir uns nun wieder conrebbis Aussagen zu.
Heinrich VIII. von England wird erwähnt und die Abspaltung der anglikanischen Kirche von der katholischen Kirche.
Als zweites führt er ein Ereignis an das im Vatikan stattfand.
Die päpstliche Bulle Unam Sanctam Catholicam ist wie es conrebbi richtig sagte eine Universale Machterklärung des Papstes.

Der Hintergrund aus wikipedia zitiert: "Diese Bulle gehört zum Wechsel hitziger Verlautbarungen zwischen Bonifatius VIII. und König Philipp IV. dem Schönen von Frankreich. Beide sprachen sich gegenseitig das Recht ab, die französischen Kleriker zu besteuern. Das Verbot der Ausfuhr dieser Steuergelder nach Rom hatte die dortigen Finanzen in äußerste Bedrängnis gebracht. Der Papst verbot den Klerikern ausdrücklich, die verlangten Steuern an den König zu zahlen, erklärte den König für abgesetzt, und lud ihn wegen Häresie, Simonie und einer Reihe weiterer Verbrechen zu einem Exkommunikationsprozess in Rom vor."

Es geht also wiedermal um Geld, um Steuern. Ist schon verrückt, das ich mich eh gerade mit diesem Thema der Steuerpflicht befasse.

Bevor ich weiter argumentiere eine Zwischenbemerkung:
Eine Seite für "Cestui Que Vie" ist derzeit bei wikipedia nicht vorhanden und für "Cestui Que" nur in englischer und portugiesischer Sprache. Diejenigen, die sich zutrauen den Text in eine andere Sprache zu übersetzen, sollten dies schleunigst angehen. wikipedia - Danke.

Nun weiter bei conrebbi:

Im Video wird diese Seite gezeigt.

Und nach weiterer Recherche bin ich auf diese Seite gestoßen:
ecclesiastical_deed_poll
Dort finde ich folgenden Abschnitt:
Zitat:
What then are these five representative positions of control?       
Lost (property) = Custodian --> Custos Rotalorum (Keeper of the Rolls)      
Abandoned (property) = Protector/Steward --> Chancellor/Treasurer      
Incompetent = Attorney In Fact--> Attorney General      
Minor = Guardian --> Public Trustee      
Filial = Parent --> Executive Government

Versuch einer Übersetzung:
Was sind nun diese fünf repräsentativen Positionen der Kontrolle?      
verlorenes (Eigentum) = Hüter [Depotbank] -> Custos Rotalorum (Hüter der Rollen)      
verlassenes (Eigentum) = Beschützer / Verwalter -> Kanzler / Schatzmeister      
Inkompetent = Rechtsanwalt in Tatsachen -> Generalstaatsanwalt      
kleinere = Vormund -> Öffentliche Treuhänder
kindliche = Eltern -> Exekutive Regierung

Wer besser englisch kann bitte melden Zwinkernd

Vor allem was bedeutet Custos Rotalorum bzw. wo kommt der Begriff her?
Gibts natürlich auch nur in englisch: wikipedia

Ich muß zugeben, das ist alles noch etwas verwirrend und immer dann, wenn ich etwas nicht richtig durchschaut habe und belegbare Daten von verschiedenen Seiten betrachtet wurden, bleibt ein Rest von Zweifel übrig, denn "wer von fremdem Lande kommt, kann ungestraft lügen".

Ich würde ja gerne einmal die verschieden Acts in deutsch lesen, aber ich finde ja nichtmal in englisch alle diese Dokumente.
Hier von Cestui Que Vie Act 1666
und Cestui Que Vie Act 1707
den ersten Act von 1540 habe ich bisher nicht gefunden(22.10.2011).
Änderung:
(11.10.2013) erster Hinweis hier

Durch conrebbis Video ist deutlich geworden, das ein deutscher Sonderweg in Sachen Recht möglich war und auch gegangen wurde, und es ist klar geworden, das dieser Sonderweg eine sehr große Gefahr für die Machteliten darstellte, weswegen dies durchaus als Grund für den Weltkrieg Teil 1 und 2 gesehen werden kann. Diese Ansicht vertrat ich schon im alten ForumMilanum. Doch die Überlegung, das durch den Kulturkampf zwischen Bismark und Papst diese Sache eine besondere Bedeutung gewinnen würde, halte ich für übertrieben. Auch die Annahme, das eine echte und vollständige Trennung erreicht worden wäre ist stark zu bezweifeln, sowie die Herkunft des Artikel 137 WRV nicht ohne Vorgeschichte ist.
Zitat:
... Der Staat behauptete unter weitgehender Aufrechterhaltung des aus der Epoche des strengen Staatskirchentums überkommenen Instrumentariums seine Staatskirchenhoheit. Es war gerade der politische Liberalismus, der daran festhielt.gegenüber brachte die Paulskirchenverfassung' in exemplarischer Weise Tendenzen zum Ausdruck, die dazu angetan waren, ein freiheitliches System des Staat-Kirche-Verhältnisses zu begründen. Die für das institutionelle Staatskirchenrecht zentrale Norm des Art. V § 147 im Grundrechtsteil lautet:
„Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbstständig, bleibt aber den allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen. — Keine  Religionsgesellschaft genießt vor andern Vorrechte durch den Staat; es besteht fernerhin keine Staatskirche. — Neue Religionsgesellschaften dürfen sich bilden. Einer Anerkennung ihres Bekenntnisses durch den Staat bedarf es nicht."
Diese und die anderen Bestimmungen wirken, obwohl nicht in Wirksamkeit getreten, wie Leitsterne für die künftige Entwicklung. Die Preußische  Verfassung von 1850 orientierte sich an ihnen, fiel indessen mit späteren Änderungen hinter den schon erreichten Standard wieder zurück. Die Irritationen des Kulturkampfs" hatten den Staat veranlaßt, seine Staatskirchenhoheit wieder voll herauszukehren und auf Mittel aus der Rumpelkammer der Geschichte wie Temporaliensperre oder Placet zurückzugreifen. Der Kulturkampf löste freilich trotz seiner anachronistischen Züge Probleme, denen man nicht länger ausweichen konnte, so durch die Gewährleistung eines staatlichen Kirchenaustrittsrechts und durch die Einführung der obligatorischen Zivilehe.

Das Staatskirchenrecht blieb im Deutschen Bund und auch danach die Domäne der Länder. Weder in der Verfassung des Norddeutschen Bundes noch in der Bismarckschen Reichsverfassung fand es Niederschlag. Immerhin kam es zu einer reichsrechtlichen Garantie der Gleichberechtigung der Konfessionen in bürgerlicher und staatsbürgerlicher Hinsicht, und zwar durch Übernahme des entsprechenden Gesetzes des Norddeutschen Bundes vom 3. Juli 1869. Die Garantie wurde zum Bestandteil des Grundrechte-Kanons, wie er sich als bedeutsames Element des Verfassungsstaats Bismarckscher Prägung auf einfachgesetzlicher Ebene entwickelt hat's. Im übrigen verlief die Entwicklung nach der Beendigung des Kulturkampfs in relativ ruhigen Bahnen. Um so mehr bleibt bemerkenswert die Einfügung eines neuen Bausteins in das Gefüge des deutschen Staatskirchenrechts, des Kirchensteuerrechts nämlich für das in der letzten Phase des 19. Jahrhunderts die Grundlagen geschaffen wurden.
Die Staatsumwälzung von 1918 bedeutete insbesondere für die evangelischen Kirchen einen Epocheneinschnitt. Mit dem Untergang der Monarchie war da landesherrliche Kirchenregiment, war der Summepiskopat der Landesherren beseitigt; die Kirchen waren ganz auf sich selbst gestellt. Dagegen hatte die Katholische Kirche, die unter Leo XIII. ihre Staatsdoktrin neu formuliert und sich mit dem Codex Iuris Canonici von 1917 ihrer rechtlichen Prinzipien und Strukturen neu versichert hatte, „nur" den Wechsel der Staatsform von der Monarchie zur Republik zu verkraften. Die (partei-)politischen Kräfte standen vor der schwierigen Aufgabe, für das Staat-Kirche-Verhältnis in der Verfassung einen rechtlichen Rahmen zu normieren'. Eine uneingeschränkte Fortführung der Linie des traditionellen staatskirchenrechtlichen Föderalismus und eine völlige Abstinenz des Reiches kamen jetzt keinesfalls mehr in Betracht. Dabei gewann dieser Sachkomplex eine hohe allgemeinpolitische Bedeutung. Die Partner der Weimarer Koalition verfochten nämlich unterschiedliche Leitvorstellungen. Die SPD hing dem Modell der strikten Tren nung von Staat und Kirche bzw. von Kirche und Schule nach französischem Vorbild an; das Zentrum wollte zwar größtmögliche kirchliche Freiheit, aber unter Aufrechterhaltung von tragenden Elementen der Verbindung, wie sie der deutschen Tradition entsprachen. Man fand einen Kompromiß und stellte damit zugleich überhaupt die Regierungsfähigkeit der Koalition unter Beweis.

Quelle: Hollerbach_Grundlagen_des_Staatskirchenrechts.pdf

Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 11.10.2013 um 19:06:11 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Cestui Que Vie - Der Mensch als Sache
Antwort #1 - 22.10.2011 um 18:08:45
 
Im Zitat sehen wir, das von einer wirklichen Trennung von Staat und Kirche noch immer nicht gesprochen werden kann und es bestätigt die Aussage, das die Zentrumspartei der katholischen Kirche zuarbeitete wie conrebbi das darstellte.

Aber nochmal zur Herrkunft. Es ist also die Paulskirchenverfassung, die den Keim für die Trennung legte und es ist nicht das Schauspiel, das uns Bismark mit dem Kulturkampf präsentierte.

Ab ca. 13:30 beschreibt conrebbi, das Artikel 140 GG bei Änderungen immer ausgespart blieb. Das hat allerdings einen Hintergrund, den ich schon in Bezug auf die Diskussion um den Artikel 23 a.F. und dem Geltungsbereich(definiert über die Gebietskörperschaft) dargelegt habe. Hier ist nämlich sehr deutlich geworden, das dieser Artikel bzw. die hereingeholten WRV-Artikel fast gleichlautend sind mit Artikeln der DDR-Verfassung und dem Konkordat zwischen Hitler und Papst. siehe hier

Gleich danach hat conrebbi allerdings einen entscheidenden Fehler zugelassen, der aufgrund eines Irrtums der Gruppe zum Thema staatliche Selbstverwaltung dargestellt wird.
Wortlaut:
"...und deshalb sind wir nach wie vor Sklaven ohne Ketten - juristische Personen und nicht natürliche Personen im Sinne des BGB, dieses würde erst dann zustande kommen, wenn wir uns für lebend erklären sozusagen."
bis hierhin ist alles richtig, aber das folgende stimmt nicht:
"das würde aber gleichbedeutend sein mit der staatlichen Selbstverwaltung. Und hierzu hätte die UNO auch ein Werkzeug gegeben, ob bewußt oder unbewußt, das weiß man nicht, nämlich die UN-Resulotion 56/83. Nach den Artikel 9 und 11, das ist aber ein wenig riskant, weil - ich berufe mich hier jetzt mal auf Peter Frühwald von der Arbeitsgemeinschaft staatlicher Selbstverwaltung - die Banken wissen ganz genau bescheid; man verliert als erstes sein Konto, weil man ja nicht mehr haftbar gemacht werden kann."

Also dröseln wir das mal auf. Der erste Schritt ist klar, denn durch die Erklärung zum Personenstand, also indem sich jemand im Sinne des BGB §1 zur natürlichen Person erklärt, dann ist er tatsächlich eine natürliche Person, aber noch gebunden an 4 andere Kontroll-Mechanismen die CQV ebenfalls bewirkt.
Geht dieser Mensch dann in die Selbstverwaltung nach UN-Res. akzeptiert er folgerrichtig den zweiten Kontroll-Mechanismus und der besteht eben darin, das die Selbstverwaltung eine Maßnahme ein einem besetzten Lande darstellt bei fehlender Zentralgewalt, um die Ordnung als "Treuhänder" aufrecht zu erhalten.
Darum, ist bei den Selbstverwaltern wohl anscheinend sehr bewußt (latente) natürliche Person in deren Erklärungen zu sehen. Latent ist aber nicht wirksam!!!

Beinhaltet nun die Personenstands-Erklärung zugleich auch eine Unabhängigkeits-Erklärung vom bisherigen System und die Erklärung des eigenen Wertesystems so ist die Latenz nicht mehr vorrhanden und es geht um eine wirksame natürliche Person mehr noch es geht um eine freie natürliche Person.

Aber auch dann gibt es noch einen Haken, der erst durch Neu-konstituierung des Rechts beseitigt werden kann.

Warum also erklären manche die Selbstverwaltung?
Vier Gründe locken diese Menschen auf diesen Weg.
1. eine staatliche Selbstverwaltung wird quasi al Völkerrechtsobjekt unter bestimmten Bedingungen anerkannt, nämlich im Falle einer Klage vor dem internationalen Strafgerichtshof.
2. Sie haben die Möglichkeit eine für sie wirksame eigene Verwaltungs-Ordnung aufzubauen. (BRD-2.0 sozusagen)
3. Sie können die HLKO und die UN-Resolutionen als Werkzeuge benutzen.
4. Sie müssen nicht in Vollverantwortung gehen.

Durch diesen Fehler in conrebbis Darstellung ist natürlich dann auch die Schlußfolgerung falsch das nur wir deutschen den Weg in die Freiheit gehen können. Vielmehr ist es so, das wir einen einfacheren Weg haben, als die anderen, weil wir mit dem BGB 1 legitim uns aus dem Herrschaftsrecht herauslösen können.
Aber es ist eben nur der erste Schritt.
Menschen, die die besondere Personenstands-Erklärung abgegeben haben, sind in der Lage das konstitutionelle Handlungsrecht zu nutzen und Recht zu schaffen, das jede freie natürliche Person selbst bestätigen (ratifizieren) kann.

Oft wurde ich gefragt, ob es denn nicht möglich ist eine Stiftung oder ähnliches zu gründen um etwas neues aufbauen zu können, aber auch hier ist zu bedenken, das eine Stiftung im CQV-System stattfindet. D.h. jeder verbriefte/bestetigte Bezug zum CQV-System akzeptiert dieses System durch freiwillige Zustimmung.
An dieser Stelle ist wieder einer der 5 Kontroll-Mechanismen die oben schon Erwähnung fanden maßgeblich. Eine gemeinnützige Stiftung erhält eine schottische oder internationale Anerkennung und unterliegt deshalb der Kontrolle des alten Rechts.

Kommen wir zurück zum Lösungsweg:
In dem neuen Rechtskreis kann aber nach der direkten Konstitution des neuen Menschheitsrechts eine im Menschheitsrecht angelegte neue Körperschaft öffentlichen Menschheitsrecht von den natürlichen Personen gegründet werden und diese kann dann eine neue Form einer neutralen Registrierung übernehmen.
Diese Registrierung hat den Sinn jedem registrierten die konstitutionelle Handlungsgewalt zu bestätigen, das andere natürliche Personen ihm zur Seite stehen, wenn er/sie diese Handlungsgewalt anwenden will, der Registrant verpflichtet sich dabei in angemessenem Zeitraum eine Verfassungsgetragene Vereinigung zu gründen, zu unterstützen, ihr beizutreten oder zumindest nicht zu bekämpfen.
Mit dieser Maßnahme wird die Geburtsurkunde, die nach der Erklärung zum veränderten Personenstand noch immer latent die Kontrolle des alten Systems aufrecht erhält, wirkungslos.

Aber auch dann ist noch immer kein wirksamer Schutz aufgebaut und noch keine Staatlichkeit bzw. Staatsähnliche Gemeinschaft.
Erst durch die Gründung und Aufbau einer Verfassungsgetragenen Vereinigung im neuen Rechtskreis können wir erwarten einen effektiven Schutz zu erreichen.
Das ist einfacher geschrieben als getan, denn eine Staatlichkeit benötigt eine ganze Reihe von Systemen die deren Fortbestand gewährleisten kann.

Machen wir uns nichts vor.

Eine freie nicht-Hierarchische Gesellschaft ist nicht von heute auf morgen erreichbar, aber mit diesen hier vorliegenden Informationen wissen wir wenigstens den Weg, den wir mit der Annahme der Vollverantwortung für unser Leben gehen können.

Noch ein Wort zu conrebbi: Trotz der dargestellt Mängel ziehe ich den Hut wie du es fertig bringst in so kurzer Zeit die Dinge auf einen Punkt zu bringen und ich danke dir für dein Video.

Und auch ein Wort zu denen, die glauben, das eine Glaubensgemeinschaft das entscheidende Kriterium wäre, um etwas neues zu machen und Welt zu ändern:
Auch wenn jede Wertegemeinschaft als eine Art spiritueller Vereinigung angesehen werden kann, auch wenn der hier dargestellte Weg es ermöglicht, das sich auch Kirchenstaaten bilden könnten. Ohne auf der Menschheitsrechts-Ebene bzw. besser vor der Menschheitsrechts-Ebene festzulegen, das es mindestens 4 Transzendenzbezüge als vorkonstitutionelle Verraussetzung geben kann und diese auch durch die neutrale Formulierung der daraufhin konstituierten Regeln mit höchster Achtsamkeit berücksichtigt werden, ist eine idiologie und religions-neutrale Menschheitsrechts-Ebene nicht realisierbar ohne den Verdacht zu erregen eine neue imperiale Struktur darzustellen.
Und noch eins das konstitutionelle Handlungsrecht muß als Konstitutive als abgetrennte Gewalt bestand bekommen, damit in Zukunft durch Veränderungen im Recht nicht erneut eine Machtelite sich über Generationen entwickeln kann.

Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 22.10.2011 um 19:26:19 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Cestui Que Vie - Der Mensch als Sache
Antwort #2 - 08.11.2011 um 00:27:27
 
Leider ist das hier eingebundene Video mal wieder aus Youtube gelöscht worden und dummerweise hab ich den Titel nicht aufgezeichnet.
Zum Seitenanfang
« Zuletzt geändert: 02.10.2013 um 16:38:23 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
freierMilan
*****
Offline


Der Betreiber der Site
mischt halt auch mit
:-)

Beiträge: 8401
Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Cestui Que Vie - Der Mensch als Sache
Antwort #3 - 02.10.2013 um 16:31:58
 
Inzwischen gibt es in der englischen Wikipedia einen Eintrag für Cestui que vie Act 1540

Auch hier wieder der Aufruf doch für unsere deutschen Leser die Informationen aus dem englischen ins deutsche zu übertragen.
Wenn es dabei bei der deutschen Wikipedia-Seite ein Problem geben sollte, dann sind wir gerne bereit hiert im forum diese Informationen zu veröffentlichen.

Zum Seitenanfang
 

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
IP gespeichert
 
Seitenindex umschalten Seiten: 1