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Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung] (Gelesen: 2727 mal)
freierMilan
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #10 - 25.05.2010 um 11:16:26
 
Kein Interesse hier weiter zu diskutieren?
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Mike Frank Sonnenkalb


Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #11 - 25.05.2010 um 12:38:05
 
Zitat:
Die Verfassung besagt lebenslanges Lernen. Das Leben sagt das auch. Es ist aber schon mal von Vorteil, wenn man sich aussuchen kann, was man lernen möchte...


Ja, sehe ich auch so und ich denke dass mit dem Erwachsen sein eine allegemeine verbindliche Pflicht zum lernen beeindet sein sollte. Jeder hat dann selbst zu entscheiden, was und wie er/sie lernen möchte oder nicht, sonst wäre er/sie nicht im Sinne des Rechts mündig.
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TKuhse
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Lerne aus fehlern und
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #12 - 25.05.2010 um 21:43:11
 
Zitat:
Die Verfassung besagt lebenslanges Lernen. Das Leben sagt das auch. Es ist aber schon mal von Vorteil, wenn man sich aussuchen kann, was man lernen möchte...


Dem schließe ich mich an,sehe ich auch so.
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freierMilan
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #13 - 25.05.2010 um 23:57:38
 
Schon klar, wenn jemand erwachsen istdann kann er sicher selbst bestimmen ob und wann er lernen will, doch der Staat  bzw. die Vereinigung sollte eben die entsprechenden Angebote machen.

Allerdings ist das bei Kindern eine andere Sache.

Hier haben wir noch nicht sehr lange die Situation, das die Kinder lernen dürfen. Sie wurden durch die Familien oftmals ausgebeutet und das konnte mit der Schulpflicht, was den Eltern die Verfügungsgewalt gewissermaßen abspenstig machte erreicht werden. Allerdings ist eine zu starke Reglementierung durch den Staat wiederum ein anderes Problem nämlich der Staatskontrolle des Bewußtseins der Kinder und späteren Erwachsen zu berücksichtigen.
Dies streben wir ja nicht an - denke ich.

Dennoch sollten wir nicht den Fehler machen alles wieder den Familien zu überlassen.
Es sollte eine gegenseitige Pflicht bestehen:
Die Eltern und die Gemeinschaft müssen sich verpflichten den Kindern optimalisierten Zugang zu Wissen und Erfahrung zu geben. Und umgekehrt sollte auch das Kind verpflichtet werden ein bestimmtes Maß an Wissen und Erfahrung zu sammeln nach seinen Fähigkeiten.
Die Frage ist doch nur wie dieses Verpflichtungsverhältnis gestaltet werden soll.

12 Jahre Schulpflicht als Rahmen, der dann unterschiedlich nach den Bedürfnissen gestaltet wird, halte ich für angemessen.
Wobei es dabei auch noch die Möglichkeit gibt diesen Zeitraum nicht zwingend von 6-18 Jahren zu legen  sondern ihn in einen größeren Rahmen einzubetten z.B. 5-25 Jahre
So können auch gestaltete Unterbrechung durchgeführt werden.

Die Gemeinschaft verpflichtet sich aber bei einer Schulpflicht oder vielleicht besser Lern-Pflicht auch für das entsprechende Angebot zu sorgen. Das wird nicht billig.

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Mike Frank Sonnenkalb


Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #14 - 28.05.2010 um 01:46:51
 
Zitat:
12 Jahre Schulpflicht als Rahmen, der dann unterschiedlich nach den Bedürfnissen gestaltet wird, halte ich für angemessen.
Wobei es dabei auch noch die Möglichkeit gibt diesen Zeitraum nicht zwingend von 6-18 Jahren zu legen  sondern ihn in einen größeren Rahmen einzubetten z.B. 5-25 Jahre
So können auch gestaltete Unterbrechung durchgeführt werden.


Also ich tendiere hier eher (damit hast Du vielleicht schon gerechnet, Du hattest ja so eine Andeutung gemacht) zu einem so kurz wie nötig und möglich und erweiterten Möglichkeiten für anschließendes freiwilliges Lernen.
Ich kenne Leute die mit 15 aus der Schule und von Zuhause weg sind und vielen Studierten einiges voraus haben.
Ich denke die Option zu einer flexiblen Handhabe wäre bei dem Konzept mit dem eingebetten Rahmen (welches mir gut gefällt) nicht verkehrt.
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« Zuletzt geändert: 28.05.2010 um 18:57:04 von N/V »  
 
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freierMilan
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #15 - 03.06.2010 um 09:47:59
 
Schön das wir hier vielleicht einen neuen Ansatz finden.

Die länge der Schulpflicht bedeutet auch, das die Vereinigung oder der Staat sich verpflichtet die dafür notwendigen Resourcen bereit zu stellen. Stichwort: Lehrmittelfreiheit.

Je länger diese Frist ist desto mehr Geld!!

So sieht das im Moment gerade auch für neue Vereinigungen sehr schwierig aus die notwendigen Gelder bereit zu stellen.

Das will zusätzlich bedacht werden.
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tsching
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #16 - 06.06.2010 um 08:40:35
 
Ich finde den Artikel so wie er ist mit der Erweiterung ok.
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #17 - 10.06.2010 um 09:06:57
 
Die Schulpflicht ist nicht näher ausgeführt worden, was ich im folgenden vorschlage. Aber auch hier werde ich dasNähere also die genaue zeitliche Festlegung in einem Gesetz auslagern, da dort dann auch weitere Verfahrensweisen und Formen dargelegt werden können.


Artikel 8 - Bildung

(1) Das Schul- und Bildungswesen der Gemeinschaft ist ein wesentlicher Faktor zur Überwindung gesellschaftlicher und planetarer Krisen, daher ist die Kontrolle der Gestaltung und der Inhalte im Sinne einer Qualitäts-Kontrolle auf allen Ebenen erforderlich.

(2) Das Schul- und Bildungswesen der Gemeinschaft beschränkt sich nicht auf bestimmte Lebensabschnitte, sondern wird als den Lebensweg begleitend angesehen.

(3) Die Gemeinschaft verpflichtet sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine integrale Bildung zu gewährleisten.

(4) Private Bildungsträger ergänzen oder ersetzen unter den gleichen Qualitäts-Merkmalen das Bildungsangebot.

(5) Private Schulen oder Heim-Schule als Ersatz für öffentliche Schulen bedürfen der Genehmigung der Gemeinschaft.

(6) Private Schulen sollen in öffentliche Schulen integriert werden oder mit ihnen kooperieren, damit keine konkurrierende Lernsituation entsteht.

(7) Es besteht eine gemeinschaftliche Schulpflicht deren Ausprägung und Grenzen durch ein Gesetz bestimmt werden, das die lokalen Gegebenheiten berücksichtigen kann.

(8) Gemäß Artikel 21, Absatz 1, Satz 3, können die hier nachfolgend aufgeführten Gesetze die Verfassungs-Grundrechte von Absatz 1, 5 und 7 einschränken bzw. formulieren die Einschränkung oder bestimmen die Ausführung: *


*wird ergänzt im Rahmen der politischen Arbeit von der Legislative nach Kapitel (x) der Standard Verfassung. Bezug wird auf folgende Gesetze gesetzt:
Gesetz zur Bildungs-Förderung.



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tsching
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #18 - 11.06.2010 um 08:15:11
 
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Re: Bildung 2. Versuch einer Erörterung und anschließender 1. Lesung des Artikel 8 [Bildung]
Antwort #19 - 22.10.2013 um 10:07:38
 
Unsere Verfassungsaktion hat viel Material geschaffen und viele Gedanken bewußt gemacht das ist gut.
Sie ist dennoch zum erliegen gekommen weil es ein riesen Berg Arbeit ist den ein paar wenige kasum bewältigen können wenn sie wirklich grundsätzlich etwas gerechtes schaffen wollen.
aber Rom ist ist auch nicht an einem Tag gebaut und das symbolische Rom brauchte dazu sogar mehrere Tausend Jahre. Zwinkernd

Deshalb und weil neue Kenntnisse über das Lernen auf dem Tisch liegen sind wir gefordert noch einmal über diesen Artikel nachzudenken und diese Informationen einzubeziehen.

Bitte schaut im folgenden Link nach und sagt mir ob es einen Handlungsbedarf gibt bezüglich des obigen Entwurfs.

Berufung zur Begeisterung anstatt Erziehung zur Bildung
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