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Von Hühnern und Transzendenz (Gelesen: 774 mal)
MLandgrafRoos


Von Hühnern und Transzendenz
20.02.2010 um 08:16:09
 
Aus dem alten Forum übertragen:


Zitat:
JoeMilano

18.09.2007, 13:42

Hi Zboot-Fans!

Endlich geht es weiter mit dem Zboot. Die Rubrik "werbefrei Zwinkernd" hat ihren ersten Eintrag bekommen. Es geht hier um ein Huhn. So merkwürdig es klingen mag, doch spätestens beim lesen über ANDERSEN CONSULTING werden die Tränen in die Augen schießen. Als wir das erste mal mit diesem Text konfrontiert wurden, war es kaum mehr möglich weiter zu lesen.

Augen wegen Überflutung geschlossen!   ...

Also viel Spaß mit: Das werbefreie Huhn!

Übrigens, der Text ist von einer anderen Website geklaut, doch Adi hat bestimmt nichts dagegen. Wenn er wenigstens mal die E-Mail lesen würde die Bernd ihm diesbezüglich geschickt hat.
Hier noch ein Link zu seiner Site: http://www.verdammtermist.de
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MLandgrafRoos


Re: Von Hühnern und Transzendenz
Antwort #1 - 20.02.2010 um 08:24:11
 
Zitat:
DerPate

18.09.2007, 17:51

hi joe
ich wollt nur sagen dein erster link ist tot

_______________

Die Revolution sagt:
ich war
ich bin
ich werde sein (Rosa Luxenburg)


Zitat:
JoeMilano

18.09.2007, 18:47

Sorry! (Verbitterung) ...
Aber das war Absicht, denn sonst antwortet hier ja kaum einer ...

Joe (der Milancholist)

_______________

Keine Gnade für die, die uns das Leben stehle


Zitat:
deraegypter

30.05.2008, 10:04


Gibt es denn keine Fortsssetzzzung der Diskussion um dieses oder jenes noch so scheinbar mega blödinnige Thema?
Nachfolgend Anregungen und Vorschläge:

1. Der Hahn

Es war einmal ein Bauer. Der hatte viele Hühner und einen Hahn. Der Hahn starb. Die Hühner wurden trauriger und trauriger und immer trauriger. Da beschloss der Bauer: Ein neuer Hahn muss her.

Also ging der Bauer auf den Markt und siehe da, es war ein Hahn zu kaufen. Der Verkäufer sagte zum Bauern: "Das ist ein spezieller Hahn." Darauf der Bauer: "Was ist denn an ihm so speziell?"

Verkäufer: "Nun....,  jedenfalls ist er etwas teurer als ein normaler Hahn." Der Bauer dachte sich nicht viel dabei und kaufte den Hahn. Als er den Hahn zu seinen Hühnern setzte, nahm sich dieser ein Huhn nach dem anderen vor und poppte es durch, bis es ohnmächtig war.

Nachdem er so alle Hühner durchgepoppt hatte, ging der Hahn in den Schweinestall, poppte alle Sauen durch, bis sie alle ohnmächtig waren.

Schließlich ging der Hahn in den Kuhstall und poppte eine Kuh nach der anderen bis zur Ohnmacht.

Jetzt wurde es dem Bauern ziemlich mulmig.  Er ging in sein Haus, griff zum Telefon und rief den Verkäufer an: "Was ist denn mit dem Hahn los?" "Nun... habe ich doch gesagt... das ist ein spezieller Hahn..." In diesem Augenblick sah der Bauer, wie der Hahn wankend aus dem Kuhstall kam. Er taumelte bis auf die Mitte des Hofes, drehte sich noch dreimal um sich selbst und stürzte dann - während die Geier schon über ihm kreisten - zu Boden.

Schockiert legte der Bauer auf, rannte aus dem Haus auf den Hahn zu. Als er bei ihm ankam, öffnete der Hahn ganz leicht seine rechte Augenritze und raunte ihn leise an: "Wenn Du mir die Nummer mit den Geiern versaust, dann nehme ich mir Deine Frau vor!"
___________________________________________________________

2. Geht ein Hase zum Schneemann und sagt:
"Möhre her oder ich föhn' dich!"
___________________________________________________________

3. Gehen zwei in den Wald... Der andere hat auch 5,-- DM.
___________________________________________________________

4. Geht ein Mann in die Kneipe, kommt wieder raus, fährt der Bus weg.
___________________________________________________________

5. Kommt ein Ei des Weg's geflogen und strickt sich ein Kottelett. Da begegnet ihm ein Huhn. Nun sagt das Huhn zu dem Ei: "Ich gehe jetzt einkaufen. Kommst Du mit?"
Da sagt das Ei zu dem Huhn: "Nö! Ich muß jetzt zum Friseur."
___________________________________________________________

6. Zeugen:

Auf einer Fahrt über die Landstraße durch die Dörfer sahen wir ein Huhn die Straße transzendieren. Leider enttäuschten wir uns selbst, da das Huhn nicht, wie angenommen und hinein interpretiert in die anfängliche Aussage hierzu, die Straße von links nach rechts transzendierte, sondern genau entgegengesetzt mit Blick auf unser ankommendes Auto und wackelndem Kopf, als wenn es uns sagen wollte, es transzendiere, wann es und wo es das auch immer wie immer wolle: eben PROVOKATIV!

7. Weiterhin:

Kurz darauf beobachteten wir im Vorbeifahren eine Nazitaube, die einer anderen armen Taube unbedingt ihr Nazitum aufzwängen wollte. Es muß sich hier um ganz furchtbare Unterkategorien von viralem Nazismus handeln, denn das arme Täubchen flog direkt, gefolgt von dem Nazitäubchen, auf unser herannahendes Auto zu. In Selbstmordabsichten, bloß nicht verseucht zu werden? In Panik, uns gar nicht wirklich wahrnehmend? Wer weiß das schon so genau zu sagen? Fakt ist: Täubchen flüchtete, blieb am Leben und kann nun getrost allen anderen von den viralen Erscheinungen erzählen, damit sie gewarnt sind und selbst Vorsorge treffen können, ihrem Verderben vorzubeugen und zu entgehen...

NA?
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MLandgrafRoos


Re: Von Hühnern und Transzendenz
Antwort #2 - 20.02.2010 um 08:27:43
 
Zitat:
BerndMatthes

02.06.2008, 21:20

Wenn nun der Respekt vor Hühnern, insbesondere vor philosophischen Hühnern, dermaßen abhanden gekommen ist, so will ich nun euch Narren doch beschämen.

Schon für Phädros waren Hühner etwas besonderes:

PULLUS AD MARGARITAM

In sterquilino pullus gallinacius
Dum quaerit escam, margaritam repperit.
»Iaces indigno quanta res« inquit »loco!
Hoc siquis pretii cupidus vidisset tui,
Olim redisses ad splendorem pristinum.
Ego quod te inveni, potior cui multo est cibus,
Nec tibi prodesse nec mihi quicquam potest.«

Hoc illis narro, qui me non intellegunt.

Und für die Laien und Narren auch in Teutsch:

Das Huhn und der Edelstein

Ein junges Huhn fand einst in einem Düngerhaufen,
Wo es sich Speise suchte, einen Edelstein.
Es sprach: »Welch großer Schatz, und liegt an solchem Orte!
Wenn dich ein perlenkund'ger Mann gesehen hätte,
Würd' sich führwahr bei dir der alte Glanz erneun.
Doch ich dich aber fand, dem Speise lieber wäre,
Kann weder dir noch mir der kleinste Nutzen werden.«

Dies gilt für die, die meine Fabeln nicht verstehen.

Auch andere haben diese Fabel schon benutzt in leichter Abwandlung

(Äsop)

Der Hahn und der Diamant            

Ein hungriger Hahn scharrte auf einem Misthaufen nach Fruchtkörnern und fand einen Diamanten. Unmutig stieß er ihn beiseite und rief aus: »Was nützt einem Hungrigen ein kostbarer Stein; sein Besitz macht wohl reich, aber nicht satt. Wie gerne würde ich diesen Schatz um nur einige Gerstenkörner geben.«

Das Stücklein Brot, das dich ernährt,ist mehr als Gold und Perlen wert.

Und so könnten wir fortfahren mit Geschichten über Hühner und Hähne, allesamt Hochphilosophisch.

Aber jetzt kommts ihr Stümper und Fliegenfänger

In der ersten Hälfte des 13.Jahrhunderts soll es einen Dichter gegeben haben der Stricker genannt wurde von ihm stammt folgendes:

Vor einem stadele, dâ man drasch,
dâ gie ein han durch genasch
und warp als er kunde.
dô er kratzen begunde,
dô vant er in kurzer stunt
einen wol getânen vunt,
einen schoenen mergriezen.
»möhte ich din iht geniezen,«
sprach er wider sich selben dô,
»sô waere ich dîn harte vrô.
waere dir iemen zuo komen,
dem du möhtest gevromen,
dem waere wol mit dir geschehen.
nu hân ich kurzlîche gesehen,
daz ich enmac dîn
niht geniezen noch du mîn,
des bistu hie ze mir verlorn –
ich naeme vür dich ein haberkorn.«

der han gelîchet einem man,
der beidiu will unde kann
tumplîche werben
und waenet doch niht verderben.
kumt er den mergriezen an,
er lât in ligen als der han.

was sint die mergriezen?
diu wort, der wir niezen
gegen got und nâch êren.
beginnet man in lêren,
wie er werben solde,
ob er sich lieben wolde
beidiu gote und den liuten,
sô mac man imz diuten,
ê er sich dar an iht kêre.
des effet er sich sêre,
der den wîsheit lêret,
der sich an die rede niht kêret.

swer niht wîsheit will pflegen,
vünde er si ligen an den wegen,
er möhte ir niht mêr geniezen
denne ouch der han des mergriezen.

Und hier die Übersetzung, damit niemand unerleuchtet das zeitliche segnen muß

Vor einer Scheune, in der gedroschen wurde, stolzierte
ein Hahn, und bemühte sich nach Kräften, Futter zu finden.
Als er scharrte, machte er alsbald eine schöne Entdeckung,
er fand nämlich eine herrliche Perle.
»Wenn ich etwas mit dir anfangen könnte«, sprach er
zu sich selbst, »so würde ich mich sehr über dich freuen.
Hätte dich jemand gefunden, dem du nutzen könntest,
der würde dich gut verwenden. Ich sehe aber deutlich, dass
wir beide nichts miteinander anfangen können, du bist umsonst bei mir – statt deiner hätte ich lieber ein Haferkorn.«

Der Hahn gleicht jemanden, der sich töricht verhält und doch glaubt, dabei nicht zugrunde zu gehen. Stößt er auf eine Perle, so läßt er sie wie der Hahn liegen.

Was bedeuten die Perlen? Es sind die Worte, die wir an Gott richten und mit denen wir nach Ehre streben. Belehrt man jenen Menschen, was er tun sollte, um Gott und den Menschen zu gefallen, so muss man es ihm erst erklären, bevor er sich danach richtet. Wer jemanden lehrt, weise zu handeln, der sich dann nicht daran hält, der macht sich zum Narren.
Wer die Perle am Wege finden würde und nicht weise sein möchte, der könnte mit ihr nicht mehr anfangen als der Hahn.

VG Bernd
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MLandgrafRoos


Re: Von Hühnern und Transzendenz
Antwort #3 - 20.02.2010 um 08:30:01
 
Zitat:
deraegypter

08.06.2008, 13:06

So fuhren Bernd und ich erneut des gleichen Weges, um zu prüfen, was wir vormals sahen. Doch waren so viele Menschen unter blauem Himmel draußen versammelt... Ebenso die Hühner mit offenem Gatter und Zugang zur Straße...

Kein Huhn betrat dieselbe, hob nicht einmal das wackelnde Haupt. Die Tauben taten es den Hühnern gleich.

So fuhren wir beruhigt von dannen in der Gewissheit, daß der virale Nazismus unter dem Gefieder nun wohl ausgemerzt...

Und die Moral von der Geschicht':
Hühner und anderes Gefieder
machen den Nazismus nieder!
Also tun wir es Ihnen gleich,
spielen dem Ungetüm denselben Streich!


Hab' ich noch was vergessen?

????
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conradi
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Beiträge: 363
Re: Von Hühnern und Transzendenz
Antwort #4 - 20.02.2010 um 20:41:44
 
da fällt mir was auf bzw. was ein - Electra - der grüne Esel.

Paßt das hier rein? Leider find ich den Text nicht dazu (doch - da isser!).

Es ist die Rede vom grünen Esel mit den roten Beinen/Füßen.

Paßt das in die Geschichte mit den Huhnern? Hört mal rein.
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