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Capitis deminutio und die Macht der Groß-/Klein-Schreibung (Gelesen: 734 mal)
freierMilan
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Capitis deminutio und die Macht der Groß-/Klein-Schreibung
31.10.2009 um 21:34:06
 
So will ich mal beginnen mit einem Artikel der sehr entscheidend werden kann in Bezug auf verschiedene Aspekte.

Es geht grob um folgendes:

1. Die Idee eines jüdischen Volkes ist erfunden - Ein Einzelfall? ist ein Artikel aus dem alten Forum und gilt für mich als ein doppelter Schlüsse, denn 1. mach dieser Artikel klar, das die Verbindung zwischen Christentum und römischen Imperium eine entscheidende Wende im Machgefüge der Welt herbeiführte und 2. die Geschichte der Souveränität deutlich wird.
-> Der Artikel hat nun Eingang gefunden in die PIM-Ebooks und wird in Ebook 6 in überarbeiteter Form gerade eingebaut.

2. die Eroberung der germanischen Stammesgebiete ist nicht von heute auf morgen passiert, und da wird regelmäßig wenig darüber gesprochen, das viele Dinge, die wir als "deutsch" empfinden eigentlich römischer Natur sind. Der entscheidende Gedanke war bisher, das durch die Römer das Erbkönigtum eingeführt wurde, aber es war nicht klar, wie das geschah. Ich habe das indirekt daraus geschlossen, das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die Stammesführer(Könige) relativ schnell im Vergleich zu später wechselten und auch verschiedene Familien dort auftauchten.

3. Nachdem die Staats-spitze der römischen Republik mit der Kirchenspitze vereint waren, wurde es brauch die Kaiser und Könige vom Papst bestätigen zu lassen. Hier ist die Grundlage des Kirchenrechtes zu suchen und dieser Punkt ist die eine Grundlage des Erb-Königtums und des Machterhalts von Familien, die andere Grundlage ist die Vererbung im allgemeinen und bis vor kurzem war mir da überhaupt nichts klar.

4. Über die Groß- und Klein-Schreibung des Namens (Hinweis aus dem Esotherik-Agenda-Film) kam ich aber drauf mit Micha zusammen.
Capitis diminutio maxima /media /minima ist der Schlüssel.

Zuerst stellt dies nur den Rechts-Status eines Menschen fest
Siehe dazu capitis deminutio

Dort steht zwar folgendes: "So wichtig diese Unterscheidung der drei Status und die damit zusammenhängende Theorie von der capitis deminutio im römischen Recht gewesen ist, für das moderne Rechtsleben, in dem jeder Mensch als Person behandelt und auch der Fremde als Rechtssubjekt betrachtet wird, und in welchem der Gegensatz zwischen Freien und Unfreien vollständig verschwunden, ist jene Unterscheidung nur noch von historischer Bedeutung."

aber ich denke der Autor täuscht sich da vielleicht, denn wir werden sehen, das in dem Moment, wo die Urkunden eine Rolle spielen und in den Schreibweisen bzw. Schriftformen etwas von diesen Rechtsstati übriggeblieben ist, auch wenn es nicht mehr direkt im Gesetzestext oder sonstwo erwähnt wird.

Die Esotherik-Agenda-Leute sprechen nicht umsonst von Wort-Magie.

Fakt ist, das vor 1990 genau 1982 mein Name in meinem Pass Matthes, Bernd ist und in meinem Wehrpass von 1976 MATTHES, Bernd steht und in meinem Pass von 1993 MATTHES, BERND steht ebenso wie auf meinem Perso von 2003.

Aber hier bin ich schon zuweit in die Gegenwart gegangen.

Zuerst sollte ich mal die Frage beantworten, warum es überhaupt diese Groß/Kleinschreibung gibt.

Ein Artikel über die Groß-/Klein-Schreibung zeigt auf das die Großschreibung etwa ab dem 8 Jahrhundert begonnen wurde. Ist es Zufall, das dies grob in dem Zeitraum nach der römischen Besetzung der germanischen Stammes-gebiete erfolgte?

Im folgenden Artikel wird angemerkt, das nach einem Brauch des Urkundenwesens Eigennamen großgeschrieben wurden.

Im google-Cache:
g/k-Schreibung

Neue Website: http://www.kleinschreiben.de/
Meine These ist, das im Zusammenhang mit dem Erbrecht Sachen eine Aufwertung im Recht erhalten mußten. Weiterhin ist aus dem römischen Bürgerstatus zu entnehmen (minima-Form) das Menschen nur dann freie Bürger waren, wenn sie auch eine Stellung im Familienrecht haben, die Familienverbindung also vorhanden ist.

Wie kommt es als,o das im deutschen Raum, nachdem dort die Großschreibung eingeführt wurde, alle Namen mit dem Anfangsbuchstaben groß geschrieben wurden.
Kann es damit zu tun haben, das das heilige römische Reich deutscher Nation eben kein Deutsches Reich ist, sondern doch ein römisches? Und daher wir zwar "römische Bürger sind" aber da wir Untertanen der Adligen des Erbkönigtums wurden kein eigenes Familienrecht mehr besaßen?

Die Römer waren als Verwaltungsmenschen wahre Fachleute und es wäre nicht verwunderlich, wenn hier sprachliche Rückkopplungen aufzeigen, das zwischen den Mächtigen und der Sprache ein wesentlicher Zusammenhang besteht. Die Mächtigen eines Volkes sagen was und wie gesprochen und geschrieben wird.
Folglich ist Sprache und Schrift nicht nur aus praktischen Erwägungen her zu beurteilen, sondern auch machtmäßig.

Wir können annehmen, das die hinter der Groß-Kleinschreibung transportierten Rechts-Stati noch immer eine Wirkung haben, die aus dem römisch-imperialen Denken heraus derart normal erscheinen, das sie kaum wesentlicher Erwähnung bedürfen und dennoch wirken.

Schaue ich mir also das Feudale Erb-System an, dann sehe ich, wie über Jahrhunderte ehemals freie germanische Stammesmitglieder als Leibeigene den Monarchen dienen mußten.
Aber um die eigentliche Macht nicht offensichtlich werden zu lassen, indem die vorherige Kulturen zu einer barbarischen erklärt wurden.

Wir können hier sagen, das dann in der Zeit der Aufklärung bereits dieses Kulturgut fast völlig vernichtet war, das an einen freien Menschen mit natürlichen angeborenen Rechten hätte angeknüpft werden können.
Ist es da verwunderlich, das im Rahmen des Freimaurertums und anderen feudal-oppositionellen Gruppen, vielleicht die eine oder andere kulturelle Idee überlebte und die "Besitzer" dieses Wissens sich als Erleuchtete empfanden?

Doch diese oppositionellen Gruppen waren nicht unabhängig von den Mächtigen, denn Ihre Kenntnisse wurden vom feudalen System genutzt.
Auch heute kennen wir solche Gruppen, die der einen Seite als Widerstand gegen Herrschende erscheinen, aber auf der anderen Seite eben von den Herrschenden gesteuert werden.

Warum haben also die Aufklärer nicht gerade auch in der Schreibweise die minima-Form wieder aufgehoben und tatsächlich ihre Freiheit und Souveränität wieder hergestellt?

Es scheint mir hier ein Zusammenhang zu bestehen, den ich bereits artikulierte indem ich schrieb, das in dem Moment, wo die Rechtfertigung von Autorität durch die Religion nicht mehr funktionierte sie durch die Autorität der Wissenschaft ersetzt werden mußte. Diese Wissenschaft ist aber eine Teilchen-Wissenschaft also eine Wissenschaft der materiellen Welt.
Eigentum (Erbrecht) wird so weiterhin zu rechtfertigen sein, aber Familienbeziehungen menschliche Grundwerte und so weiter, die mehr einer Energie-Beziehung entsprechen, werden unterdrückt oder in bestimmten Bahnen gehalten.

Mit Darwin haben wir dann die Fortsetzung der Machtrechtfertigung über das Elite-System und des Konkurrenz-Modells.

Es ist auch nicht erstaunlich, das die Blutlinien-Geschichte weiter in den Hintergrund oder besser Untergrund verlagert wird, um eben die Energie-Beziehungen zu verstecken und das die materiellen Vorteile von Besitz und später auch Geld eine immer größere Rolle in der Machtpyramide spielten bis dann 1913 die Demokratie-Verhältnisse in den USA unter die Monetare Macht gestellt wurden.

Wir müssen uns daran erinnern, das die USA als Corporation auf englischen Seerecht begründet wurde.

Das zeigt uns im Namen der amerikanischen Bürger, das dort kein römisches Reich mehr ist, weil dort John DOE geschrieben wird. Capitis deminutio media!

Auch hier scheint die Verwendung der Buchstaben signifikant mit der Machtausübung über die Menschen zu sein.

Spätestens ab 1990 wird also, wenn ich die Namensschreibung betrachte, die capitis deminutio maxima angewandt und eine total-Entrechtung der Menschen betrieben.

Sollte die Schreibweise auch nur ein Indiz sein, so sehen wir doch sehr deutlich, das dieses Vorhaben der Versklavung der Menschheit auch in vielen anderen Bereichen rasante Fortschritte macht.

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« Zuletzt geändert: 14.01.2012 um 22:35:18 von freierMilan »  

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Freiland, Weg der Freiheit 1
Re: Capitis deminutio und die Macht der Groß-/Klein-Schreibung
Antwort #1 - 11.10.2011 um 11:24:41
 
Endlich bin mir ziemlich sicher, das dieser Artikel der ja schon am 31.10.2009 geschrieben wurde der Wahrheit sehr nahe kommt.
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