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Diskussion um den 3.Zusatz zum Völkerbrief (Gelesen: 9908 mal)
freierMilan
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Diskussion um den 3.Zusatz zum Völkerbrief
15.09.2009 um 23:59:21
 
Diese Thema enthält die ersten Texte für den 3. Zusatz 
Eine ausführliche und konstruktive Diskussion ist erwünscht.

Diskussion um den 1. Völkerbrief
Diskussion um den 1. Zusatz zum Völkerbrief
Diskussion um den 2.Völkerbrief
Diskussion um den 2.Zusatz zum Völkerbrief
Diskussion um den 3. Zusatz zum Völkerbrief

Diskussion um den 3.Zusatz zum Völkerbrief

Aktuelle Anmerkungen:
Die Artikel-Ausarbeitung ist momentan soweit abgeschlossen und auch die Kommentare und der Präambel-Text sind vorhanden. Sie können noch in Kleinigkeiten verbessert werden durch den Vorgang der Übersetzung ins Englische wenn dadurch eine eindeutigere Übersetzung möglich ist ohne den normativen Charakter zu beeinträchtigen.

1. ENTWURF:
3. Zusatz zu den Briefen an die Völker der Welt
Der Planet Erde, gemeinsame Heimat der Menschheit, braucht Friede zwischen den Menschen, der die vielfältigen Fähigkeiten der Individuen ermöglicht.

Das bisherige Herrschafts-Recht, basierend auf der Teilung der Menschheit in Unten und Oben, hat nicht dafür sorgen können, daß die Menschheit in Frieden und Freiheit die Heimat der Menschheit, den Planet Erde, in seinem vollständigen Potenzial entfalten konnte.
Im Gegenteil wurden Ressourcen für Zerstörungsmittel und Machtspiele eingesetzt und für immer der Menschheit entzogen. Die Verantwortlichen Herrscher konnten sich ihrer Verantwortung entziehen und kontinuierlich über Jahrhunderte hinweg das Volk in Angst und Sklaverei halten.
Selbst das politische Mittel, die Demokratie, wurde in ihr Gegenteil verkehrt und jegliche Beteiligung aller Menschen am politischen Prozess wird durch Behinderung des Lernens und durch den zyklischen Entzug der Mittel über das Zentral-Banken-System verhindert.
Der dritte Zusatz zu den Briefen an die Völker, aufbauend auf die Zusätze 1 und 2, im Einklang mit den universellen Menschenrechten setzt die Bedingungen betreffend der planetaren Handlungen der Menschen auf höchter Rechts-Ebene um.
Die UnterzeichnerInnen bestätigen mit Ihrer Unterschrift, daß nun ein neues Zeitalter des planetaren Rechts beginnen kann und verpflichten sich für die Verwirklichung und Einhaltung der Artikel dieses Zusatzes zu sorgen.

Unterhalb der Artikel folgt dann:
Hiermit tritt dieser dritte Zusatz zu den Briefen an die Völker der Welt in Kraft durch die Unterzeichnung der nachfolgenden Unterzeichnerinnen und Unterzeichner.
Seershausen, den ....

Inhalt
Artikel 11 - Überlebensgemeinschaft
Artikel 12 - Territorien
Artikel 13 - Begrenzheit der Erde
Artikel 14 - Information
Artikel 15 - Voraussetzung für Kooperation


Alte Anmerkung:

Nun fehlt noch der Einführungs- bzw. Präambel-Text der derzeit erarbeitet wird. getan!

Die ersten Ideen wurden inzwischen weiter ausformuliert und ich hoffe das unter reger Beteiligung weiter spezifiziert wird. Die "Ersten Ideen" habe ich deshalb unter das Inhaltsverzeichnis verschoben.

Erste Ideen:
für Artikel 11 - Menschen, Tiere und Pflanzen bilden eine Überlebensgemeinschaft

für Artikel 12 - Das Land, die Erde, gehört allen und kann nur auf Zeit von der Gemeinschaft geliehen werden

für Artikel 13 - Die begrenzten Materialien der Erde gehören allen. Sie gerecht zu verteilen und im Sinne der Menschheitsrechte zu benutzen ist eine heilige Pflicht

für Artikel 14 - Information gehört allen und kann nur zur Gewaltminimierung unter demokratisch kontrolliertem Verschluss gehalten werden

für Artikel 15 - Freie Forschung, freie Technologie-Anwendung, freie virtuelle Entwicklung - Energie muß frei fließen können sei es geistige oder physikalische nur so können wir die notwendige Kraft zur Kooperation entfalten.

Das sind noch nicht die Titel der jeweiligen Artikel wohlgemerkt, sondern nur die ersten Ideen-Komplexe die erst diskutiert und ausformuliert werden müssen. Ich habe in den folgenden Beiträgen die Artikel einzeln aufgeführt um dort die weitere Ausformulierung zu sammeln.

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« Zuletzt geändert: 03.03.2010 um 21:47:55 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Artikel 11 - Überlebensgemeinschaft
Antwort #1 - 02.12.2009 um 14:38:07
 
Artikel 11 - Überlebensgemeinschaft

(1) Menschen, Tiere und Pflanzen bilden eine Überlebensgemeinschaft.

(2) Zum Überleben der menschlichen Art ist es notwendig eine ökologisch stabile Erde als Basis für die nächsten Jahrmillionen zu erhalten.

(3) Unter der Berücksichtigung der individuellen und kollektiven Grundrechte aus Zusatz 1 und 2 verpflichten sich die Menschen das ökologische Gleichgewicht auf der Erde zu erforschen, wieder herzustellen und zu stabilisieren.

(4) Hierzu wird eine planetare Regelung benötigt, die auf kooperativer Weise Lösungen für jedes Problem und jede Umsteuerung ermöglicht, ohne andere Grundrechte im Wesen anzugreifen.

(5) Ein Kompensations Fond kann eingerichtet werden.



Kommentar:
Im wesentlichen ist dieser Artikel selbsterklärend. In Absatz 1 und 2 werden vernünftige Tatsachen definiert und ergeben für jeden eine aktive Pflicht der Mitwirkung für den Erhalt des Ganzen innerhalb seiner/ihrer Fähigkeiten, die in Absatz 3 formuliert werden. Absatz 4 stellt die Notwendigkeit einer kollektiven Regelung auf und spricht die gemeinschaftliche Regelung an die verhandelt werden muß. Eine Lösung bei Problemen wird mit der Möglichkeit einer Kompensation in Absatz 5 angeboten. Es ist Sache der Organisation und nicht der Konstitution welche Sub-Systeme aufgebaut werden um diese kooperative dynamische Regelung der Kompensation durchzuführen. Dabei kann z.B. eine Stoffwechselsteuer ein Mittel sein.
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« Zuletzt geändert: 12.02.2010 um 11:16:54 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Artikel 12 - Territorien
Antwort #2 - 02.12.2009 um 14:39:07
 
Artikel 12 - Territorien

(1) Das Land, die Erde, gehört allen und kann nur auf Zeit von der Welt-Gemeinschaft geliehen werden.

(2) Unter Rücksichtnahme auf bestehende Verhältnisse kann eine Übergangsregelung getroffen werden, die aber auf 99 Jahre begrenzt sein muß.

(3) Leihverträge können vererbt werden.

(4) Nur unter besonderen Bedingungen kann ein Vertrag von Seiten der Menschheit gekündigt werden.

(4.1) Wenn der Boden nicht vertragsgemäß geschützt / bearbeitet  / benutzt  wird.

(4.2) Wenn von diesem Territorium Krieg oder eine andere Form von Gewalt ausgeht.

(4.3) Wenn Menschheits-Interessen dies gebieten.

(4.4) Zur Planung und Durchführung ökologisch sinnvoller Landschaftsaufteilung wird ein planetares Gremium gebildet.

(5.) Im Falle der unverschuldeten Vertragskündigung muß eine Kompensation durchgeführt werden.

(5.1) Über die Höhe der Kompensation kann eine Klage geführt werden.

(6.) Im Falle der Absätze 4.1. und 4.2. muß von Seiten der Menschheit eine lückenlose Beweisführung erfolgen.

(6.1.) Der Land-Leiher kann auf die Würdigung eigener "Gegen"-Beweise bestehen.

(7) Eine Besteuerung des Landes für private Zwecke ist verboten.

(8) Bei gewerblich genutztem Land ist eine Bodensteuer erlaubt und 1% der erhobenen Steuer wird an die Menschheit als Ganzes zum Zweck ihrer planetaren Vernetzung abgeführt.


Kommentar:
Ein wesentlicher Faktor im alten Herrschaftssystem ist der Besitz des Landes und über diesen Besitz beziehungsweise über die Machtanwendung gegenüber den Menschen auf diesem Besitz wird das Herrschaftsrecht ausgeübt.

Zur feudalen Zeit war dies deutlich sichtbar. Völker und Völkergemeinschaften wurden je nach der Heiratslust der Könige neu gebildet oder umgebildet und das Volk selbst wurde kaum befragt. Rechts-Schaffung wurde grundsätzlich vom König seiner Lehen und bestimmten Adligen später auch Bürger mit Previlegien zugebilligt. Auch die Einführung von Demokratie hat daran im wesentlichen faktisch nichts geändert. Es sieht zwar so aus, als ob auch die Nicht-Landbesitzer in gewissem Maße an dem Rechts-Schaffungsprozess teilnehmen könnten, doch mit Hilfe des Parteien-Systems wurde eine Schicht zwischen Arm und Reich, zwischen Landbesitzern und Nicht-Landbesitzern etabliert, die eine tatsächlich vom Volk kommende Gesetzgebung verhindert.
Streng genommen und nur das von C. Schmitt 1948 als modern bezeichnete Konstrukt einer Verfassung als Maß nutzend, gibt es wohl kaum ein Land das seine Staatsgewalt in der Form einer vom gesamten Volk in freier Selbstbestimmung konstituierten Verfassung gebunden hat.

Es wird einen längeren Prozess brauchen um diese Verhältnisse zu ändern auf der Welt. Deshalb wurde zwar in Absatz 1 definiert das die Erde, das Land allen gehört und doch in Absatz 2 eine Übergangsregelung sogleich festgelegt, damit unter der Einsicht der Menschen und nicht unter Gewaltandrohung die Veränderung bewirkt wird.

Es sollen auch die verantwortungsbewußten Menschen, die also für das Wohl ihres Landes eintreten und das Land behüten keine Einschränkungen durch das neue Besitzverhältnis erfahren, sondern sich für den Erhalt ihres Landes weiter einsetzen auch über Generationen in guter Tradition. Deshalb sind Leihverträge vererbbar durch Absatz 3.

Natürlich kann eine solche Regelung mißbraucht werden, sodaß der Menschheit ein Kündigungsrecht eingeräumt werden muß. Ebenso könnten es gemeinschaftliche Interessen geben die eine Kündigung des Leih-Vertrages nötig machen können (Enteignung). Auch wenn hier das Gemeinwohl über dem individuellen Wohl gestellt wird in Absatz 4 ergibt sich durch Absatz 5 und 6 verschiedene Ebenen der Kontrolle der Entscheidung.

In Absatz 4.4. wird ein planetares Gremium zur Landschaftsplanung definiert und dieses könnte quasi als Welt-Grundbuch-Amt bezeichnet werden.

In Absatz 7 + 8 wird die Besteuerung des Landes geregelt. Es wir unterschieden zwischen privat und gewerblich genutzten Land. Sinn und Zweck ist es die Wirkung von Land zu erfassen und gegebenfalls in Bezug zu einer Stoffwechselsteuer als Einlussgröße zu benutzen und auch die Finanzierung der Weltgemeinschaft zu regeln.



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« Zuletzt geändert: 12.02.2010 um 11:17:37 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Artikel 13 - Begrenzheit der Erde
Antwort #3 - 02.12.2009 um 14:39:42
 
Artikel 13 - Begrenztheit der Erde

verbesserte 2.1.Version nach der Resonanz-Abstimmung:

(1) Die begrenzten Materialien der Erde gehören allen. Sie gerecht einzusetzen und im Sinne der Menschheitsrechte zu benutzen ist eine grundsätzliche Pflicht.

(2) Systeme, die für eine existenzielle Absicherung aller Menschen notwendig sind, erhalten vorrangigen Zugriff auf Materialien.

(3) Systeme, die zerstörerisch gegenüber dem Gesamt-System Erde wirken, werden abgeschafft oder umgeformt.

(4) Militär wird abgeschafft, bzw. umgeformt zu Katastrophen-Hilfs-Dienste, soweit dies erforderlich ist.

(5) Stoffflüsse werden von linear zu rückgekoppelt optimiert.

(6) Stoffflüsse müssen technisch-/wissenschaftlich auf ihre Folgen bezüglich der Menschen und der Erde untersucht und bewertet werden.


Kommentar:
Wenn wir die Erde und die darauf wohnende Menschheit als eine Einheit verstehen, ist eine "Besitz-Zuordnung" im Sinne "Die Erde gehört den Menschen" oder umgekehrt "Die Menschen gehören der Erde" eigentlich nicht mehr möglich. Der erste Absatz enthält dennoch eine solche Zuweisung, doch soll hier nur ausgedrückt werden, daß alle das gleiche Recht haben, auf die Systeme in denen wir leben, zugreifen zu dürfen. Der Mensch hat mit seinem Bewußtsein die Aufgabe hier für Gerechtigkeit zu sorgen. Daher ist diese Formulierung nach einem Wandel unserer Weltgesellschaft vermutlich zu korrigieren und soll jetzt zuerst dafür sorgen, daß eine besitzmäßige in Inanspruchnahme, wie es derzeit normal ist, abgeschafft werden muß. Zugleich ist aber jeder Mensch verantwortlich für seinen Verbrauch und vor wem soll er diese Verantwortung haben, wenn nicht vor den anderen Menschen, mit denen er teilen soll.
Teilhabe an den Dingen und Prozessen ist eben nicht nur eine einseitige Angelegenheit, indem ein Anspruch gestellt wird, sondern indem eben auch eine Verantwortung für die Gemeinschaft entsteht.
In der Gemeinschaft müssen wir, insbesondere im Angesicht noch immer täglich an Hunger sterbender Menschen, dafür Sorge tragen, daß alle Menschen zuerst in ihrer Existenz abgesichert werden. Dieser grundsätzliche Zugang muß höchste Priorität haben und darf nicht allein durch bessere Verteilung, sondern muß auch durch Verbreitung der Fähigkeit zur Selbstversorgung erreicht werden. Dazu ist Absatz 2 da, der dieser grundsätzlichen Versorgung einen besonderen Wert beimißt.
Wir müssen davon ausgehen, daß die bisherigen Systeme aufgrund des Konkurrenzdenkens derart menschenverachtend konstruiert wurden, daß ein Großteil unserer Probleme weltweit durch sie entstehen. Deshalb wird gleich in zwei Absätzen vorgegeben jene Systeme abzuschaffen bzw. zu ändern. Der persönliche Profit darf nicht mehr an der Spitze unserer Prioritätenliste stehen. Insbesondere das Militär hat hier deutlichen Schaden auf verschiedenen Ebenen verursacht. Nicht nur durch die Zerstörung in Kriegen, sondern vor allem auch durch den Entzug von Ressourcen und Intelligenz aus dem zivilen Sektor. Dieses ist nicht mehr hinzunehmen. Allerdings müssen wir für eine Umformung dieses Potenzials sorgen, andernfalls werden wir auf massiven Widerstand der Militaristen stoßen deren Existenz ja dann gefährdet wäre. Es muß also ein Konversions-Plan erstellt werden, der ein gleichmäßiges Abrüsten und Umformen ermöglicht. Sich einfach hinstellen und zu fordern - "das Militär muß weg" - ist nicht nur illusorisch, sondern gefährlich. Hier ist insbesondere auch der Zusammenhang mit dem territorialen Anspruch der Staatssysteme zu achten. Je mehr Verfassungsgetragene Vereinigungen existieren desto geringer ist die territoriale Machtbindung und die Notwendigkeit von Militär.
Die Umformung der Stoffflüsse oder anders ausgedrückt der Stoffwechsel der Erde als Ganzes ist äußerst komplex und ständigen Wandlungen unterlegen. Durch den Profit und machtorientierten Aufbau der bisherigen Gesellschaft ergeben sich oftmals nur kausale Zusammenhänge, wobei die Enden frei in der Luft schweben und sich selbst überlassen bleiben. Dies verursacht massive Umweltprobleme (besser: System-Probleme). Hier gilt es die Kybernetik also die Lehre von Regelkreisläufen verstärkt zu nutzen und Steuerungs- und Analyse-Verfahren zu entwickeln, die den Stoffwechsel darstellbar und verantwortbar machen. Eine Möglichkeit dazu ist die Stoffwechselsteuer als eine der wenigen akzeptablen Steuern, die wir kennen.


Die Situation vor der Abstimmung:
(1) Die begrenzten Materialien der Erde gehören allen. Sie gerecht einzusetzen und im Sinne der Menschheitsrechte zu benutzen ist eine (grundsätzliche Pflicht? oder heilige Pflicht? oder Oberste Direktive?).

1. Version

(1) Die begrenzten Materialien der Erde gehören allen. Sie gerecht zu verteilen und im Sinne der Menschheitsrechte zu benutzen ist eine (grundsätzliche Pflicht? oder heilige Pflicht? oder Oberste Direktive?).

(2) Alle Systeme wie z.B. Militär müssen abgeschafft werden, weil sie unendlich viele Rohstoffe zerstören.
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« Zuletzt geändert: 26.02.2010 um 17:55:56 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Artikel 14 - Information
Antwort #4 - 02.12.2009 um 14:40:14
 
Artikel 14 - Information

(1) Information gehört allen.

(2) Sie kann nur zur Gewaltminimierung unter partizipathiev kontrolliertem Verschluss gehalten werden.

(3) Bildungsmöglichkeiten zu schaffen für alle Menschen ist somit eine Pflicht der Gemeinschaft. Diese ist mit einer ethischen Komponente zu kombinieren, damit die Menschen ihre gewonnene Wissensfreiheit verantworten können.
*1

(4) Lernen ist nicht auf eine bestimmte Zeit begrenzt. Lebenslanges Lernen ist ein wichtiges Kulturgut, was die Gemeinschaft fördern muß, damit eine ökologisch stabile Erde existieren kann. *1

(5) Die informationelle Selbstbestimmung schränkt die Gemeinschaft ein und schützt die Privat-Sphäre des Menschen. *2


Kommentar:
Information ist der wichtigste Schlüsselfaktor aller gesellschaftlichen Organisation. Es wir inzwischen von einer energoinformativen Matrix gesprochen als ein Ordnungs- bzw. Beschreibungs-Prinzip durch die die Materie ihre Gestalt erhält. Dieser Ansatz zeigt uns die Wichtigkeit von Information auf und sollte entsprechend Eingang finden in unser ethisches Wollen. Wenn in den bisherigen Menschenrechts-Chartas nur von einem grundsätzlichen Bildungsrecht geschrieben wird, dann ist das gerade mal ein absolutes Minimum was ausgedrückt wird. Die Patent- und Urheberrechts Einschränkungen sind im Sinne der Profit-Gier unter der Vortäuschung "geistigen Eigentums" in der derzeitigen Gesellschaft eine Zwangsjacke der Menschheit und der Tatsache geschuldet das das Konkurrenzmodell keine wirkliche existenzielle Absicherung aller Menschen anstrebt. Wenn wir aber das Kooperations-Denkmodell verwenden und realisieren, dann reduziert sich dieses Rechts-Problem auf ein Minimum, nämlich auf den Quellenhinweis und einer Rückmelde-Pflicht bei Erweiterung oder Änderung, so wie es im "OpenSource-Bereich" bereits normal ist.
Ein Erfinder in der Konkurrenz-Gesellschaft wird eifersüchtig seine Erfindung für sich und seine Vermarktungsfähigkeit also seine Profit-Gier schützen wollen und daher wird Wissen nur langsam verbreitet und ein Zwang zur Vermarktung aufgebaut. Ein Erfinder in der Kooperationsgesellschaft hat hingegen das Interesse, das so schnell wie nur Möglich seine Erfindung bekannt wird weil er dann als Urheber oder Quelle zitiert wird und deshalb größtmöglichen Rücklauf erfahren kann und so seine weiteren Forschungen auftrieb erhalten.
Diese grundsätzlich unterschiedlichen Vorgehensweisen zeigen wie überflüssig Copyrights und Patente werden, wenn der gesellschaftliche Paradigma-Wechsel vollzogen ist. Jeder kann sich vorstellen welchen enormen Auftrieb dies für die praktische Wissenschaft bedeuten kann. Doch wesentliche Voraussetzung ist die Erfüllung von Artikel 11-13 um mit der existentiellen Grund-Sicherung jedes Menschen die Existenz-Angst fort zu nehmen, die erst das Konkurrenzverhalten ermöglicht. Daher ist der einfache Spruch "Teile und Herrsche" nicht nur ein "die Menschen aufeinanderhetzen", nicht nur ein "Territorium Abgrenzen müssen, um am Unterschied zu profitieren", sondern zugleich der Generalangriff auf jede Form der Menschlichkeit und der Gemeinschaftsbildung.
Das die Frieheit der Information Grenzen haben kann ist aus mehreren Überlegungen zu erwägen. So ist zum einen die informationelle Selbstbestimmung zu achten und ein Privater Bereich des Menschen als grundsätzlich geheim anzusehen ohne weitere Begründung.
Andere Gesetze müssen folglich geprüft werden, ob der gesellschaftliche Anspruch oder der Private Anspruch im jeweiligen Fall überwiegt.
Absatz 1 wird also mehrfach wie wir lesen eingeschränkt und bleibt dennoch wahr, denn wie das Beispiel vom hundertsten Affen zeigt geht Information Wege die wir noch immer nicht erfassen können. Eine Einschränkung der Informationsfreiheit ist allerdings durchaus berechtigt wie z.B. der Schutz der Privatsphäre oder der Schutz der Jugend. Dies bringt uns in die Problematik der Kontrollinstanzen und in Folge der Kontrolle der Kontrolle...
Der Absatz 2 zeigt dabei mit wenigen aber bedeutungsschweren Worten einen Weg auf. Teilhabende (partizipathieve) Kontrolle ist sowohl transparent als auch für jeden erreichbar zu gestalten.
Absatz 3+4 zeigen die Aufgaben, die in einer kooperativen Gesellschaft
bezüglich des Lernens und der Bildung erfüllt werden sollen, damit die Menschen auch in der Lage sind die Verantwortung zu tragen. Es muß Verpflichtung der Gemeinschaft sein die notwendigen Resourcen und Strukturen bereitzustellen.


*1 Hinzugefügt
*2 Hinzugefügt nach der Auseinandersetzung mit dem Mikrozensus-Gesetz
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« Zuletzt geändert: 26.02.2010 um 12:12:38 von freierMilan »  

Für ein Recht auf Partizipation - doch Glauben heißt Handeln, darum nicht nur für das Recht, sondern mit dem Recht auf Partizipation für den Frieden in der Welt.
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Artikel 15 - Voraussetzung für Kooperation
Antwort #5 - 02.12.2009 um 14:40:44
 
Artikel 15 - Voraussetzung für Kooperation

(1) Freie Forschung, freie Technologie-Anwendung, freie virtuelle Entwicklung sind für die Bewältigung der anstehenden komplexen Probleme erforderlich.

(2) Energie muß frei fließen können - sei es geistige oder physikalische, nur so können die Menschen die notwendige Kraft zur Kooperation entfalten.

(3) Freiheit ist verbunden mit Verantwortung und besagt in den vorangehenden Absätzen, daß alle Forschungen zum Wohle der Menschheit durchgeführt werden sollen.
*3 Kein Forschen darf aus Profitgründen behindert oder eingestellt *1 werden.

(4) Ethisch bedenkliche Forschung darf nicht erfolgen.

(4.1) Zur Beurteilung der Bedenken wird ein planetarer Ethikrat gebildet, der die Gemeinschaften berät.
*2

(5) Wo immer Kooperation eingeführt werden kann anstelle eines Geldtransfer-Systems soll dies erfolgen.

(6) Jedem Menschen soll ein Kommunikationskanal zur Informations-Kooperation zur Verfügung gestellt werden.


Kommentar:
Um diesen Artikel richtig zu bewerten und anzuwenden muß Klargestellt sein, das ein Unterschied zwischen Freiheit und Willkür besteht. Dieser wird auch in Absatz 3 angedeutet, indem gesagt wird "Freiheit ist verbunden mit Verantwortung". In diesem Kontext bekommt das Wort Freiheit eine tiefere Bedeutung als es in unserer bisherigen manipulierten Sprachwelt vorhanden ist wo Freiheit und Willkür oftmals synonym verwendet wird.
Absatz 1 definiert Voraussetzungen unter denen Kooperation aufgebaut werden kann und zugleich mahnt dieser Absatz, das wir große Probleme zu lösen haben weltweit. Und es ist in diesem Absatz eine Grundregel von ?Namen muß ich noch aus einem Video ermitteln? der sagte: "Je komplexer ein Problem ist desto komplexer muß die Lösung werden." Es gibt Menschen, die behaupten, es gäbe keine Probleme. Nun wer eben wegschaut, der kann sie eben auch nicht sehen.
Absatz 2 definiert eine weitere Bedingung für Kooperation, dabei wird nur die Lösung erwähnt und nicht das, was die Lösung bisher verhindert. Gemeint ist hier, das Konkurrenz und das für die Konkurrenz notwendige Abschotten wie Mauern zwischen den Menschen wirkt und daher ein freier Fluß von Energie als Medium der kooperierenden Handlungen versperrt wird. Es darf daraus nicht geschlossen werden, das immer und überall willkürlich Energie fließt, sondern da Freiheit mit Verantwortung verbunden ist nur dort keine Abgrenzungen vorhanden sind wo die Beteiligten dies verantworten können um maximale Freiheit zu erreichen.
Absatz 3 stellt die Sache klar wie schon erwähnt und zeigt nochmal auf einen besonderen Aspekt der sich auf Artikel 5 Absatz 4 im 1. Zusatz bezieht.
Absatz 4 und 4.1. sind im Grunde problematische Absätze weil hier nicht eindeutig geregelt werden kann. Es ist daher notwendig einen Rat zu bilden um die Definitionslücke zumindest temporär schließen zu können. Wenn die Systeme der Welt klein genug geworden sind, sodaß sie von den Beteiligten selbst überschaut und verantwortet werden kann, wird dieser Rat keine Arbeit mehr haben. Jedoch sollte er weiter bestehen, denn wer kann schon wissen, was uns technische Erneuerungen noch für Ethik-Aufgaben in der Zukunft geben werden.
Wie dieser Rat gebildet wird, welche Transparenz und Kontrolle dafür notwendig ist sollte in der "Verfassung" dieses Rates festgelegt werden. Kooperation hat eben auch ethische Grenzen, die es zu beachten gilt. Wenn beispielsweise eine Gruppe von Menschen kooperiert die Verbrechen vor haben, dann ist das eine Kooperation die wir nicht für gut heißen können.
Solange es kein sicheres Geld-Transfer-System nachweislich, also Praxisbewährt, gibt, ist der Absatz 5 als eine Bedingung zu sehen, die die derzeitige Vormachtstellung des Privat-Geld-Systems der Zentralbanken zurückdrängen kann. Hier ist nicht ein rigeroses Abschaffen angestrebt, sondern ein fließender Systemwechsel. Wenn es zu einem Geldsystem-Zusammenbruch kommt, wird es dennoch alsbald neue Währungen geben, wie immer diese sein werden. Im schlimmsten Fall wird die Welt-Schuld-Karte eingeführt, dann aber ist dieser Absatz der Rettungsanker vor einer Totalversklavung. Es wird in irgendeiner Form Tausch-Vorgänge geben in einer Kooperation, die auch ein Tauschmittel benötigen. Und es ist daher ein wichtiger Aspekt der Kooperation. Wir können sagen je kleiner die einzelnen Systeme sind desto größer muß deren Vernetzung sein, desto größer ist auch ein Tauschbedarf.
Absatz 6 ist für die weltweite Basisdemokratie oder Partizipathie eine wesentliche Voraussetzung. Diese Voraussetzung ermöglicht erst eine Vernetzung zum Zwecke der Kooperation und die Beteiligung am politischen Prozess und die Ausbildung der Menschen. Die Forderung des freien Zugangs zu einer weltgemeinsamen Kommunikation ist auch der Schlüssel für einen Frieden, denn wie sollen Konflikte gelöst werden wenn darüber nicht geredet wird? 

*1 erweitert nach Vorschlag

*2 frei nach dem Motto: "eine Regel ohne Konsequenz ist keine Regel" und dennoch unter Aufwendung des nötigen Respekts gegenüber der Souveränität der lokalen Gemeinschaften scheint ein Ethik-Rat als Zwischen-Gemeinschaftlicher Einrichtung sinnvoll.

*3 Nach einer Alternativen-Abstimmung wurde der Satz geändert:

Freiheit ist mit Verantwortung gepaart ...      1 (6.2%)
Freiheit ist an Verantwortung gebunden ...    6 (37.5%)
Freiheit ist verbunden mit Verantwortung ...  9 (56.2%)
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« Zuletzt geändert: 27.02.2010 um 16:21:09 von freierMilan »  

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Re: Diskussion um den 3.Zusatz zum Völkerbrief
Antwort #6 - 02.12.2009 um 16:03:55
 
freierMilan schrieb am 02.12.2009 um 14:40:44:
Artikel 15 - Freie Forschung, freie Technologie-Anwendung, freie virtuelle Entwicklung - Energie muß frei fließen können sei es geistige oder physikalische nur so können wir die notwendige Kraft zur Kooperation entfalten.


Zitat:
Artikel 14 - Information gehört allen und kann nur zur Gewaltminimierung unter demokratisch kontrolliertem Verschluss gehalten werden


Was meinst du mit Artikel 14 - wenn ich es richtig verstehe willst du wenn nötig Informationen zurückhalten - dann passt es aber nicht zu Artikel 15

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Re: Diskussion um den 3.Zusatz zum Völkerbrief
Antwort #7 - 02.12.2009 um 16:44:49
 
Zitat:
Was meinst du mit Artikel 14 - wenn ich es richtig verstehe willst du wenn nötig Informationen zurückhalten - dann passt es aber nicht zu Artikel 15


Ich denke als Beispiel an die Herstellung von Biokampfstoffen oder Atombomben.
Für solches Wissen muß es eine demokratische Kontrolle geben.
Das bedeutet nicht das dieses Wissen für immer versteckt wird, sondern das im Gegensatz zu heute eine demokratische Kontrolle erforderlich ist.
Heute dürfen unkontrolliertes Militär und Konzerne wissen zurückhalten. Das wäre verboten.

Es gilt jetzt diese Grundgedanken einzeln in den Artikeln herauszuarbeiten und zu präzesieren
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« Zuletzt geändert: 02.12.2009 um 18:02:59 von freierMilan »  

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Re: Diskussion um den 3.Zusatz zum Völkerbrief
Antwort #8 - 02.12.2009 um 17:05:14
 
freierMilan schrieb am 02.12.2009 um 16:44:49:
Zitat:
Was meinst du mit Artikel 14 - wenn ich es richtig verstehe willst du wenn nötig Informationen zurückhalten - dann passt es aber nicht zu Artikel 15


Ich denke als Beispiel an die Herstellung von Biokampfstoffen oder Atombomben.
Für solches Wissen muß es eine demokratische Kontrolle geben.
Das bedeutet nicht das dieses Wissen für immer versteckt wird, sondern das im Gegensatz zu heute eine demokratische Kontrolle erforderlich ist.
Heute dürfen unkontrolliertes Militär und Konzerne wissen zurückhalten. Das wäre verboten.



Was aber alles im Artikel 15 versteckt sein kann - könnte auch schlimme Ausmaße annehmen...

...siehe hier

Nicht kontrollierbar
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Re: Diskussion um den 3.Zusatz zum Völkerbrief
Antwort #9 - 02.12.2009 um 18:07:05
 
Auch dieses Beispiel wird wie jegliche Forschung der Zeit nicht demokratisch diskutiert, sondern aufgrund von Konzerninteressen durchgeführt.

Dies ist möglich weil unsere Demokratie leider keine Demokratie ist, sondern ein Protektorat der USA und die ist eine Corporation.

In dem Moment wo Harmeins-Thesen auch international greifen werden solche Tests überflüssig.
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