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Offener Brief der Hungerstreiker (Gelesen: 1492 mal)
freierMilan
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Freiland, Weg der Freiheit 1
Offener Brief der Hungerstreiker
15.08.2009 um 06:48:00
 
*Offener Brief* *!*

Werte Damen und Herren,



*vielleicht ist unter den mehr als 100 Empfänger einer darunter, der
Charakter und Anstand besitzt und mir antwortet.*



Ich bin 20 Jahre alt, konnte die Realschule nicht abschließen und aus
gleichen gesundheitlichen Gründen auch keine Lehre aufnehmen *
(Atemwegserkrankung/Krebs).*

Endlich hatte ich eine Chance im väterlichen Unternehmen eine Anstellung zu
erhalten. Diese Perspektive wurde jedoch durch inkompetente Mitarbeiter der
Agenturen vereitelt. Erfolgreich unterstützt durch eben so gestörte
vorgesetzte Dienststellen, *bis hin zum Bundesministerium für Arbeit und
Soziales.* All das zeigt die Notwendigkeit unseres

*Hungerstreiks!*



Piraten erhalten Lösegeld in Millionenhöhe und ein arbeitswilliger
Jugendlicher, der um seinen Arbeitsplatz kämpft, lässt dieses „soziale
System“ verrecken. Genau wie unter Hitler! Kolonien wurden abgeschafft, aber
Sklavenarbeit wird in der BRD erzwungen (gibt es nicht Billig- und
Kinderarbeit nur in China?). Ich habe genug Lügen, Erpressungen und
Drohungen durch die Agenturen erfahren dürfen, *jetzt fehlt nur noch
gewaltsame Polizeibehandlung!*



4 Millionen –Volltagsjob- bis 2010! Trotz politischer Mitverantwortung, will
Herr Frank-Walter Steinmeier der machtbesessene Spinner dieses Ziel erst
nach seiner Wahl angehen. Ist das nicht Verbrechen an der Bevölkerung und
vor allem an den derzeit 8 Millionen Arbeitslosen, ihren Familien einschl.
deren Kinder bis dahin Arbeitsplätze vorzubehalten? Eine derartige Aussage
ist idiotischer, unverantwortlicher Stumpfsinn und übertriff bei Weitem jede
DDR-Parole. Sie ist ähnlich zynisch, wenn Politiker Hartz IV Empfängern
Reisefreiheit als große Errungenschaft einreden wollen.

Was wird mit den Beamten der Arbeitsagenturen/ARGEN? Werden das die neuen
Pflegekräfte in Altenheimen? Führen die Staatsdiener dann auch den
Pflegedienst mit Security an der Seite aus? *Ein solcher Politiker, wie auch
dieser Steinmeier gehören definitiv und dauerhaft in die Klapse!*



Im Minutentakt wird über die DDR hergezogen, aber das dieser *Scheiß-Staat
BRD* tausendmal schlimmer ist wird nicht gesagt. Sollte diese Formulierung *
Volksverhetzung* sein, dann können sie uns ja gerne einsperren. *Lieber im
Gefängnis, als als sogenannter „freier Bürger“ Tag für Tag zunehmende
Diktatur, immer mehr an Reglementierungen und Perspektivlosigkeit in
Ohnmacht hinnehmen zu müssen. *

Ein Staat, wo komischer Weise nur die wenigen Reichen immer reicher werden,
dessen Politik ist kriminell und stinkt zum Himmel. Ein solcher Staat muss
allein aus Ablenkung wegen Verlogenheit und strafbarer Manipulation ständig
mit dem Finger auf andere zeigen, statt mit Charakter erst vor der eigenen
Tür zu kehren.



*Rechtsbruch durch Staat und Behörden ist inzwischen in der BRD die Norm. *

*Eine Zweiklassenjustiz ist leider Alltag!*

Und jetzt nochmals für jeden Langsamdenker:



„Der Hungerstreik findet erst sein Ende, *wenn mir Recht wiederfährt und
durch die Arbeitsagenturen, der Stadt Görlitz, dem Landratsamt sowie dem
sächsischen Staatsministerium die zugesagten Voraussetzungen für meine
Anstellung geschaffen werden. *

Ich kämpfe um meinen Arbeitsplatz; -  *bis zum bitteren Ende! *Bei
genügender Abfindung (evtl. in Millionen Höhe wie bei Mehdorn, Gerster,
Hartz, Porschechef usw.) gibt es nur ein Ziel:

*Auswanderung!!!!!!! *

**

*Lieber in einem Staat leben, der zu seiner Diktatur steht, *

*als diese schmierige und verlogene Politik der BRD-Politiker noch länger
ertragen zu müssen!*



Egal wie es auch für uns ausgeht: Wir können nicht verlieren,

wir können nur gewinnen!

*Jetzt liegen 3 Wochen -Hungerstreik- hinter uns und *

*vielleicht auch bald diese verblödete und verlogene Bundesrepublik
Deutschland! *



Es grüßt



Andreas Kurt jun. (leider kein Opel-Mitarbeiter; "....da werden Sie -mit
Steuergeldern- geholfen!")

Unschuldiger an der Wirtschaftskrise, *der von diesem System die Schnauze
gestrichen voll hat!*



Hier die Links und Details zum *-Hungerstreik-:*
Görlitz – Aus Verzweiflung im Hartz IV
Hungerstreik http://suboptimales.wordpress.com/2009/08/04/hartz-hungerstreik/


http://suboptimales.wordpress.com/2009/08/04/hartz-hungerstreik/

http://www.alg2-hartz4.de/index.php?option=com_content&task=view&id=477&Itemid=1

http://sterbehilfe.blogr.de/stories/2009-08-04-Goerlitz-Aus-Verzweiflung-im-Hart...

http://hartz4idee.wordpress.com/2009/08/04/hungerstreik/
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Re: Offener Brief der Hungerstreiker
Antwort #1 - 15.08.2009 um 14:55:58
 
Danke Bernd für den Brief, ich werde ihn weitergeben an Verteiler in Sachsen.

Über die Formulierung und Ausdrucksweise, werde ich jetzt nicht eingehen, weil dies nicht mein Thema ist und weil ich dazu eine andere Einstellung habe.

Aber es gibt bestimmt Viele, die sich damit identifizieren können.

Karl Heinz
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Re: Offener Brief der Hungerstreiker
Antwort #2 - 15.08.2009 um 21:13:47
 
Habe die Formulierung so übernommen wie sie von den Hungerstreikern gewählt wurde und es ist ihre politische Aussage nicht meine auch wenn ich sie unterstütze.

Hier kommt noch mehr, das ich heute, nachdem ich eine Solidaritäts-Adresse abgegeben habe, erhalten habe:

Sehr geehrter Herr Matthes,

DANKE für Ihre Solidaritätsbekundung. Beigefügt übersenden wir Ihnen zusätzliche Informationen.

Unser Ziel ist:
- Abschluss des zugesagten Leistungsvertrages mit dem Landratsamt, der Stadt oder der ARGE von Görlitz.

- Oder den Erhalt einer angemessenen finanziellen Entschädigung (Wiedergutmachung/Schadensersatz), da uns durch den Boykott (siehe Bewilligungsbescheid Gründerzuschuss) ein ganzer Jahresgewinn, sowie unsere Ersparnisse verlustig gingen.

- Einverstanden wären wir aber auch mit der Vermittlung eines sicheren und gesundheitlich zumutbaren Arbeitsplatzes, mit einem angemessenen Einkommen. Ein solches Angebot würden wir ebenfalls wohlwollen prüfen.

Die Ziele sollen Ihnen zeigen, dass wir trotz der erfahrenen Behördenwillkür dennoch zur Kooperation bereit sind. Wir werden Ihren gutgemeinten Ratschlag überdenken! Sie haben gewiss nicht Unrecht!
Dennoch BITTEN wir Sie uns zu helfen. Seit Monaten werden uns selbst die gesetzlich zustehenden Leistungen verweigert (siehe Anhang).

Sie verfügen gewiss über umfangreiche Erfahrungen, die im Ergebnis letztenendes auch anderen Betroffenen Mut machen; danke!



Mit freundlichen Grüssen

Andreas Kurt

Dipl.-Verw.-Wirt (FH), -Ökonom,

-Staatsrechtler
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Re: Offener Brief der Hungerstreiker
Antwort #3 - 15.08.2009 um 21:18:18
 
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Re: Offener Brief der Hungerstreiker
Antwort #4 - 15.08.2009 um 21:30:23
 
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